Abstieg als Segen? Oder Drinbleiben um jeden Preis?

Was sollen wir das Schalke-Spiel lange analysieren, es ist alles eingetreten, was wir erwartet hatten. Deshalb lasst uns in die Zukunft schauen. Das Spiel gegen Hoffenheim ist nun wirklich die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Die Sonntagsfrage ist: Würde sich eigentlich noch jemand darüber freuen?

Denn die Spieler, die Hertha in diese Lage gebracht haben, die bei den Fans jeglichen Kredit verspielt haben, würden bei einem Klassenerhalt ja wahrscheinlich größtenteils in Berlin bleiben. Selbst wenn sie gingen – aber auch wenn nicht – hätte Hertha wohl nicht die finanziellen Möglichkeiten, sich zu verstärken. Das Leiden würde wohl nur eine weitere Saison verlängert werden. Es könnte natürlich auch ein neuer Trainer kommen, der die Mannschaft zu Erstliga-Stärke führt. Aber wer soll das sein?

Wenn Hertha dagegen absteigt, ist zwar auch kaum Geld da, aber es könnte ein Neuanfang gestartet werden. Ohne die durch diese schreckliche Saison „verbrannten“ Profis. Die Gefahr ist allerdings natürlich da, dass Hertha durchgereicht wird – es wäre nicht das erste Mal, dass so etwas passiert – und dann wäre der Verein finanziell am Ende.

Wir haben zwar überhaupt keinen Einfluss darauf, aber trotzdem würde ich am heutigen Sonntag gerne von euch wissen: Wollt ihr überhaupt noch, dass Hertha den Klassenerhalt schafft? Oder wäre euch ein „echter“ Neuanfang in der zweiten Liga (mit allen bekannten Risiken) lieber?

Ich frage für mich – weil ich mich gestern bei dem Gedanken ertappt habe, dass die Freude über den Klassenerhalt (der ja selbst beim Erreichen des Relegationsplatzes noch nicht gesichert wäre) bei mir nicht lange anhalten würde.

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  • Wer hat das geschrieben?

    “Hertha? Ist das dein Ernst?” Das ist der Satz, den ich mir hier in Dortmund ständig anhören muss, wenn ich erzähle, dass mein Herz für den Klub aus meiner Heimatstadt schlägt. (→mehr über Daniel)

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16 Kommentare

  1. dns
    Am 29. April 2012 um 12:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Da ich in dieser Rückrunde genug Fussball zum Abgewöhnen von Hertha gesehen habe, wäre mir sogar eine Ehrenrunde durch die Dritte Liga Recht, wenn das garantieren würde, dass die Zeit nutzt würde, um ein Konzept für Erstligafussball auf die Beine zu stellen. Komplett mit Anforderungsprofilen für alle Stellen, wo auch Jugendtrainer und sogar der Busfahrer das erwählte Konzept auswendig aufsagen können, rückwärts.

    Allerdings haben uns die vergangenen Jahre ausreichend bewiesen, dass es so etwas in diesem Verein nicht geben wird.

    Man wird wohl wieder versuchen zu halten, was zu halten geht (Personal, nicht Bälle) und danach streben wieder direkt aufzusteigen, in der Hoffnung, dass man irgendwie drin bleibt, anstatt mal zu überlegen, was es eigentlich braucht, um Erstliga-Fussball zu spielen.

    In jedem Fall glaube ich, ist es egal, was wir uns ausdenken, selbst wenn wir gegen Hoffenheim gewinnen und Köln nicht gewinnt, dann haben wir immer noch keine Mannschaft, die fähig ist, einen hungrigen 2. Liga-Dritten über 2 Spiele abzuwehren.

    Traurig wie es ist, aber Hertha hat in der vorherigen Saison soviel Sympathie gewonnen und in dieser dafür doppelt soviel zum Fenster rausgeworfen. Mit geradezu bescheurten Entscheidung von Leuten, die besser nicht mal entscheiden sollten, ob sie Marmelade oder Käse aufs Frühstückbrot schmieren sollen und mit „Fussballern“, die es nicht hinbekommen, sich selber mal zusammenzunehmen und das gleiche Spiel spielen wollen, hat man sich gerade zum Gespött der Liga gemacht.

    Ich bin für „Hintenrum spielen“ statt „blind nach vorne Schlagen“, also Liga 2. (was eh nicht zu verhindern ist) und Neuaufbau (ohne abgehalfterte gentechnisch aufgebürstete Bankdrücker.

  2. proud to be..
    Am 29. April 2012 um 12:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

    meines wissens spielen einige spieler bereits gegen den verein um im falle der zweitklassigkeit aus ihren verträgen zu kommen und dabei noch ein schönes handgeld des neuen arbeitgebers kassieren zu können..

  3. tztz
    Am 29. April 2012 um 12:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Solange die derzeitigen Verantwortlichen bleiben ist eh alles egal ob 1. oder 2. Liga es wird immer schlimmer sie allein haben das alles zu verantworten und sie kleben an ihren Sesseln und sehen nicht ein, dass sie keine Ahnung haben und endlich zurücktreten müssen DAMIT sich überhaupt mal was bewegt. Von daher ist alles andere Latte außer:
    VORSTAND und Preetz RAUS!!!!
    Ansonsten wird es immer weiter nach unten gehen im Fahrstuhl ohne Halt!

  4. Klaus
    Am 29. April 2012 um 13:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ich finde nicht, dass alle spieler verbrannt sind. viele sind natürlich mitläufer, aber die könnten auch mehr bringen, wenn es im verein vernünftig laufen würde. viele haben in der hinrunde auch noch besser ausgesehen. ist nur fraglich ob IRGENDjemand noch unter herrn preetz arbeiten möchte. es sieht ja eher so aus als ob alle um die ausstiegsklausel betteln.
    definitiv wegbleiben müssten für mich nur lell (mit dem direkten draht zur bildzeitung), anti-fußballer ottl, anti-fußballer ebert sowie ramos und raffael, für die man ja vielleicht sogar noch geld bekommen könnte. um den rest herum ließe sich schon eine zweitlaugataugliche mannschaft aufbauen…

  5. Am 29. April 2012 um 15:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Meine Präferenz ist ganz klar: Ein Neuanfang in der Zweiten Liga. Mit Konzept, wie mein Vorredner hier es schon gefordert hat. Ein wirklicher Neubeginn wird es allerdings auch nur mit neuem Präsidium und neuem Management. So leid mir das für Preetz tut, der wirklich gute Voraussetzungen für eine Identifikationsfigur mitgebracht hat.

    Ich hatte mich an anderer Stelle schon nach der Schlappe gegen Lautern festgelegt: Da waren die beiden Direktabsteiger am Werk. Wenn wir ehrlich sind, erwischt es auch die Richtigen. Schon in der Zweitligasaison 10/11 musste jedem klar sein, dass der Aufstieg sehr viel leichter sein würde als der Klassenerhalt in der Saison danach. Dass sich Hertha dann in der Rückrunde so erbärmlich präsentiert hatte ich allerdings auch nicht erwartet.

    Richten wir den Blick nach vorne. Unter den gegebenen Umständen ist ein Neuanfang in der zweiten Liga, auch wenn der länger als nur eine Saison dauern sollte, für mich die einzige Perspektive. Diese Mannschaft ist tot. Sollte uns der Klassenerhalt wider erwarten doch noch gelingen, steht uns ein weiteres Jahr Bundesliga unter diesen traurigen Bedingungen bevor.

    Wir sollten den vielversprechenden jungen Talenten unter einem Perspektivtrainer und paar erfahrenen Spielern (Kobiashvili ist für mich der entscheidende Spieler und wurde von einigen zu Saisonbeginn zu Unrecht schon zum alten Eisen gezählt, bei Kraft bin ich mir nicht sicher) in der zweiten Liga Zeit und Luft geben, eine neue Mannschaft zu formen – mit der Betonung auf Mannschaft.

    • tztz
      Am 29. April 2012 um 18:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja endlich auf die eigene Jugend bauen und sie nicht ständig zu anderen Vereinen ziehen lassen! Man sieht ja wo einige von denen heute sind *trauer*

  6. Faase
    Am 30. April 2012 um 08:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich gebe zu bedenken, dass es schwierig bis unmöglich ist, langfristige Ziele zu verfolgen, wenn das kurzfristige Überleben gefährdet ist. Bei unserer finanziellen Situation überleben wir maximal 2 Jahre in der 2. Liga. Danach ist Hertha ein Fall für den Insolvenzverwalter. Dieses Problem haben die aktuell Verantwortlichen und werden zukünftige Verantwortliche genauso haben. Aus diesem Grund klammere ich mich an den Strohhalm Relegation, auch wenn mir beim Gedanken an weitere Saisons mit dieser Mannschaft übel wird.

    • dns
      Am 30. April 2012 um 16:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Dann verstehe ich nicht, wie es sein kann, dass Mannschaften wie Freiburg und Augsburg mit kleinerer Fanbasis, winzigen Stadien und einem wesentlich schmaleren Personalbudget (36 bzw. 37 Mio. vs 55) vor uns landen und gleichzeitig besseren Fussball zeigen können. Wenn man die Personalausgaben von knapp 55 auf 25 Mio reduziert, sind 30 Mio frei für Schuldenabbau und die Ablösen kämen auch noch drauf.

      Das ist zwar ne kleine Milchmädchenrecnung, weil Sponsoren natürlich Gesichter zeigen wollen und Stadioneinnahmen schon auf tausend Jahre im Voraus versetzt worden sind, aber dennoch… Mit einem Schnitt, alles was Kohle bringt verkaufen und Junge Leute holen, würde erstmal alles in Spielern gebundene Kapital verflüssigen, aber Mal Hand aufs Herz, Vorletzter ist nicht viel besser als Letzter und das hätte man auch mit Personalausgaben von 10 Mio hinbekommen.

      Wenn es tatsächlich zur Relegation kommt und diese bestanden wird, dann sollte man geplant in die 2. Liga stolzieren, das Jahr als Training für junge Spieler nutzen und mit einem jungen Team und verringerten Rückständen an einer Rückkehr in die 1. Liga arbeiten.

      Aber eigentlich auch müßig, da wohl wie gewohnt die schlechtest mögliche Entscheidung getroffen wird. Dann bissl faseln hier, bissl Tränendrüse da…

      Ich hoffe nur, niemand hat die Genussscheine damals als Wertanlage gekauft. :-/

      • dns
        Am 30. April 2012 um 16:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

        mit „junges Team“ meine ich nicht unbedingt durchweg 19-20 jährige. Kobi darf bleiben. :p

      • Kugelblitz
        Am 4. Mai 2012 um 13:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

        … Ich hoffe nur, niemand hat die Genussscheine damals als Wertanlage gekauft. …

        Aus welchen Grund sonst?
        Seine „Liebe“ zum Verein kann man auch anders zeigen.

  7. Am 30. April 2012 um 10:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Sehe das auch so wie die meisten hier.

    Was wir brauchen, ist ein Konzept für den Verein. Der Anfang mit Favre war so eins, aber offensichtlich immer noch zu sehr von der Person abhängig. Freiburg oder Mainz machen es uns vor – da muss der Blick von Hertha hingehen und nicht zu den Bayern und deren Genen.

    Wenn es kein schlüssiges Konzept gibt, also was für einen Fußball man spielen will, welche Art Spieler und Trainer man haben möchte, wie man die Ausgaben geringer als die Einnahmen halten will, und was das letztlich für den sportlichen Anspruch bedeutet, dann nutzt einem ein Austausch der Nasen an der Spitze auch nichts. Ich würde auch Preetz das noch mal machen lassen, wenn er ein solches Konzept hätte – und wenn er nicht bewiesen hätte, dass er es leider nicht durchziehen kann. Aber nicht jeder Nachfolger ist auch besser.

    Es mag an der viel zu großen Entfernung liegen, aber momentan sehe ich bei der Hertha niemanden, der sowas anzubieten hätte. Stattdessen werden wieder mal nur Namen gehandelt, obwohl alle wissen, dass der Heilsbringer von heute der Depp von morgen ist.

    Also stehen die Chancen schlecht, dass ein Abstieg wirklich einen Wandel zum Besseren einleitet. Und die mit ihm verbundenen Gefahren, auf die hier ja auch schon eingegangen wurden, sind nicht von der Hand zu weisen. Aber ich habe keine Freude am eigenen Leid oder am Leid anderer: Bevor ich noch weitere solcher Rückrunden erleiden muss, soll die Hertha lieber da spielen, wo sie leistungsmäßig mindestens guter Durchschnitt ist, und ich lebe dann lieber von der Erinnerung an viele schöne Momente mit dem Verein, dem ich immer treu blieb und bleiben werde.

    Und das hat nichts mit den sportlichen Resultaten zu tun. Auch Abstiegskampf ist ok, wenn man sieht, dass taktisch, technisch und kämpferisch dagegen gehalten wird. Aber dieses inspirations- und lustlose Gekicke will ich von meiner Hertha nie mehr sehen.

  8. elmex
    Am 30. April 2012 um 10:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Um einen Schnitt zu machen braucht man nicht absteigen. Dies hat der SC Freiburg doch perfekt vorgeführt. Deswegen hoffe ich noch einen Klassenerhalt aber nicht auf den Erhalt von Preetz. Hier muss sich der Verin „struckturell ändern“ wie Rangnick es schön formuliert hat.

  9. Halblinks
    Am 30. April 2012 um 16:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    diese Truppe (inkl. Management) hat in der BuLi nix, aber auch garnix, zu suchen. Punkt.
    Und an ein Gesamtkonzept, das für die Zukunft tragfähig ist glaube ich weder beim Klassenverbleib (wie utopisch ist diese Annahme eigentlich), noch beim verdienten Abstieg. Das ist schon deshalb nicht möglich, weil bei Hertha auch im Jugendbereich garkeine Leute mit einheitlichem Konzept arbeiten. Das sind doch „überraschenderweise“ alles „altgediente“ Exprofis. Und Treschok und Covic beweisen jetzt ja nicht gerade, dass sie tierisch etwas zu bieten hätten.
    Wenn man ein Konzept hätte, wäre ein Neuanfang über 3 bis 5 Jahre in Liga zwo perfekt. Reduzierter Personaletat und Überschüsse erwirtschaften (sollte mit dem neuen TV-Vertrag sogar denkbar sein), dann kann ich auch die Zinsen und Tilgungen für die Altschulden bedienen.
    Auf Transfererlöse hoffe ich nicht, da die (sollten sie erzielbar sein) sowieso der geheimnisvolle Investor einstreichen dürfte.
    Das Konzept muß nur echt stimmig sein, dass ich es in einer Stadt wie Berlin dem Anspruch der Leute näher bringen kann. Eigentlich war man nach der letzten 2.Liga-Saison soweit, dass man der Öffentlichkeit ein solches Konzept hätte verkaufen können. Hatte man aber weder die Eier zu, noch überhaupt das Konzept. Nur von Demut wurde gefaselt und so getan, als wäre der einmalige Betriebsunfall damit vergessen.

  10. Harry
    Am 1. Mai 2012 um 13:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Eigentlich ist es müßig darüber nachzudenken was sich ändern muß. Ich sehe diese Bereitschaft bei den Verantwortlichen von Hertha nicht.
    Den Verein kann m.E. nur ein gravierender Schnitt wieder voran bringen.
    Alle aber auch alle sollten sich aber im Klaren sein, dass man dann durch das Tal der Tränen muss, was da ggf. auch dritte Liga bedeuten könnte aber nicht unbedingt müsste. Eine Konsolidierung mit neuen unverbrauchten und vor allen Dingen unbelasteten Leuten sollte danach inner vier bis fünf Jahren möglich sein.
    Die Zuschauer werden ehrlichen Fussball honorieren und den Verein nicht im Stich lassen, davon bin überzeugt.

    Wie gesagt, die Sache hat nur einen kleinen Haken, das Wörtchen “ Wenn“.
    Ich leide und freue mich seit über 45 Jahren mit diesem Verein, aber mit Veränderungen tat sich Hertha schon immer schwer.

  11. Halblinks
    Am 1. Mai 2012 um 15:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich kann eigentlich nur hoffen (ja, erwarte es eigentlich sogar), dass den ganzen „Finanziers“ mittlerweile auch klar geworden ist, dass es so nicht weitergehen kann. Und wenn ich dem Verein eine „Überlebensspritze“ geben muß, um überhaupt eine Chance zu haben, an meine ganze Kohle der letzten Jahre nochmal heranzukommen, dann sollte ich eben auch Bedingungen stellen dürfen (müssen).
    Das ist, wie gesagt, eigentlich meine einzige Hoffnung.

  12. Am 1. Mai 2012 um 23:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Dass die Möglichkeit besteht, die Klasse überhaupt noch halten zu können, ist schon grotesk, dass damit aber die Strukturen förmlich zementiert werden könnten, macht richtig Angst.
    Wenn eine Führung so gründlich versagt, muss sie einfach abgewählt werden. Ich hoffen inständig, dass das in 4 Wochen passieren wird, damit eine sportliche Leitung installiert wird, die strukturiert an einem echten Neuanfang arbeiten kann.

Ein Trackback

  • Von Nicht aufhören zu träumen | Hertha BSC Blog am 2. Mai 2012 um 14:50 Uhr veröffentlicht

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