Alles auf eine Karte setzen

Nun kommt es zu dem ersten Aufeinandertreffen unserer Hertha mit Dieter Hoeneß. Damit wäre dann auch schon alles zum Thema gesagt. Vielleicht ließe sich noch eine Empfehlung in Richtung Arne Friedrich aussprechen: Er kann sich ja schon mal genauer mit dem Stadion, Trainingsplätzen und Spielfeldbedingungen vertraut machen. Dann kann er kommendes Jahr ganz souverän und routiniert den Wolfsburger Abwehrchef geben. Damit genug Vorgeplänkel, kommen wir zum Wesentlichen: Wie geht man das Spiel in Wolfsburg an?

Sports News - March 13, 2010
Nachdem Hertha am vergangenen Wochenende quasi auch offiziell abgestiegen ist, verbietet sich eigentlich jede Hoffnung auf den rechnerisch noch möglichen Klassenerhalt – oder zumindest das Erreichen des Relegationsplatzes. Natürlich habe ich keine Hoffnungen mehr. Aber auf der anderen Seite müssen wir die Saison ja noch irgendwie zu Ende bringen. Und da bietet es sich an, nicht völlig resigniert in die letzten Partien zu gehen, sondern ein paar Szenarien zu entwickeln, die zumindest noch ein wenig Begeisterung und Leidenschaft für unsere Hertha wecken könnten.

Diese Spielzeit ist an Unglück, Ungerechtigkeit und Unvermögen kaum noch zu überbieten. Alles läuft schief. Vergangene Saison war das noch genau anders herum. Da klappte alles glücklich und auch mal unverdient. Aber wenn wir an die letzte Spielzeit denken, dann muss man sich auch an die Ungerechtigkeiten erinnern. Tatsächlich gab es auch in dieser fantastischen Spielzeit echte Unverschämtheiten. Zum Beispiel wurde der Hertha damals in Wolfsburg ein entscheidender Sieg geklaut, wie Felix damals eindrücklich darlegte und Daniel trefflich analysierte.

Nun geht es wieder gegen den VfL aus Wolfsburg. Und wenn in dieser Spielzeit alles verkehrt läuft, also alles genau anders als in der letzten Saison, dann müsste Hertha heute eigentlich durch zwei Schiedsrichter-Fehlentscheidungen unverdient, aber glücklich in Wolfsburg gewinnen. Somit hätten wir eine Situation kreiert, die uns gegenüber der desolaten Vorstellungen der Hertha in den vergangenen Wochen immun sein lässt und das Schicksal in die Hände des Schiedsrichters legt. Es müsste ja egal sein, wie schlecht Hertha spielt. Hauptsache der Schiri biegt das hin. Und genau deswegen darf man Hoffnungen haben! Man braucht der Hertha nicht mehr vertrauen. Wir setzen stattdessen alles auf eine Karte: den Schiedsrichter!

This entry was posted in Hertha BSC and tagged , , , . Bookmark the permalink. Both comments and trackbacks are currently closed.
  • Wer hat das geschrieben?

    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

    Ich würde mich freuen, deine Meinung zum Artikel zu erfahren. Schreib doch einen Kommentar und diskutiere mit!

    Und bleib auf dem Laufenden: Abonniere neue Beiträge des Hertha BSC Blogs (RSS-Feed / E-Mail)

32 Kommentare

  1. Am 19. März 2010 um 09:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Im letzten Abschnitt steht was von „heute“. Ist das Spiel nicht am Sonntag? ;-)

    • Enno Enno
      Am 19. März 2010 um 09:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Vielleicht etwas ungeschickt formuliert. „Heute“ bezieht sich als Gegenteil auf die vergangene Saison, also die „heutige“ Saison. Danke für den Hinweis. :-)

      • Am 19. März 2010 um 09:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hab ich mir schon fast gedacht. Wollte aber sicher gehen :-) Also so wie „heuer“ im süddeutschen/österreichischen Sprachgebrauch.

        • Enno Enno
          Am 19. März 2010 um 10:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Genau. Das Spiel ist natürlich am Sonntag, 17.30h.

  2. Anonymous
    Am 19. März 2010 um 10:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    …musste echt schmunzeln, toller Artikel, weiter so, grins…bis Sonntag..Ha Ho He..

  3. Felix Felix
    Am 19. März 2010 um 10:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Habe die Verlinkung zum WHL-Artikel von mir noch korrigiert. Dieses getose um Schiedsrichterchef Amerell habe ich nicht so richtig verfolgt, aber geht es da nicht auch um einen Robert Kempter? Damals verpfiff er im zarten Alter von 21 Jahren an der Linie das Spiel.
    Es ist Zeit für Verschwörungstheorien.

  4. Tanja*
    Am 19. März 2010 um 11:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die Söldner werden am Sonntag viellecith sogar ein richtig gutes Spiel zeigen, sie müssen und wollen sich schließlich anderen Clubs präsentieren und außerdem können sie ja nun quasi „befreit“ aufspielen…

    Der Deutschen Schiedsrichterriege als Geheimverbund traue ich eh nicht über den Weg… da gibts bestimmt einiges was man nicht weiß…Und das die Deutschen Schiedrichter nicht gerade zu den Besten gehören hat man ja bei Chelasea gegen Inter erst wieder gesehen…

  5. Felix Felix
    Am 19. März 2010 um 12:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ach is doch sowieso alles egal jetzt. Werde völlig entspannt mit einem Döner und einem Glas Rotwein das Spiel genießen. Endlich mal Fussball ohne Anspannung! Diese und auch die letzte Saison waren nervenraubend genug.

    Der größte Spaß könnte sein irgendjemandem die Meisterschaft zu versauen oder Mannschaften, die um europäische Startplätze spielen zu ärgern. Aber bitte immer schön fair bleiben, denn ein bisschen EL in der Saison 10/11 wäre doch auch ein ganz netter Kontrast zur tristen 2. Liga.

  6. Harry
    Am 19. März 2010 um 23:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Über das Spiel in WB habe ich mich lange sehr geärgert. Aber der Artikel hier ist doof. Er zeigt nur, dass es über Hertha nichts mehr zu sagen gibt, außer Gedusel. Stimmts, Leute?

    • flinki
      Am 20. März 2010 um 09:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

      So lange die Hertha von einem Trainer betreut wird, der die Mannschaft nicht erreicht, wird es nicht viel zu sagen geben. Es kann nicht sein, dass Hertha weniger Potential als Nürnberg oder Hannover hat. Stuttgart und Wolfsburg haben es in der Hinrunde gezeigt, was ein neuer engagierter Trainer bewirkt. Schaut Euch die Pressekonferenz an, wie lustlos, teilnahmslos unser Trainer spricht. Entweder ist er überfordert oder desinteressiert. Dadurch verflüchtigt sich alles was ein Team ausmacht.

    • Enno Enno
      Am 20. März 2010 um 10:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Offensichtlich gibt es derzeit über die Spiele der Hertha nicht mehr viel zu sagen. Da hast du Recht. Aber das ist ja wohl kaum die Schuld des Artikels. Außerdem scheinst du ebenso so offensichtlich auch nichts interessanteres zu Hertha zu sagen zu haben. Außer Gedusel, stimmts?

  7. Oliver
    Am 20. März 2010 um 11:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich finde Ennos Idee gar nicht so schlecht, das wäre doch mal was, es folgt einer gewissen Logik. Allerdings müssten sie sich dafür schon noch anstrengen, das hat Wolfsburg damals in der Phase, in der ihre Tore fielen, immerhin auch getan, mit dem einfachen Rezept Schäfer auf Dzeko.
    Was ich immer noch nicht verstehe, warum der Zorn der Kurve sich so sehr auf die Mannschaft kanalisiert hat und Funkel immer außen vor blieb, er muß einen sehr großen Kredit dort haben, vielleicht weil sie ihn für einen „Mann des Volkes“ halten. Oder ich habe da etwas nicht mitgekriegt.
    Auch für die Nürnberg-Niederlage würde ich ihm einen Großteil der Schuld zuweisen, denn die Anweisung, nach einer Führung defensiv zu spielen, obwohl man sich so viele Torchancen wie in der ganzen Saison nicht erspielt hatte, gibt normalerweise der Trainer. Und die Einwechslung von Wichniarek hat schließlich den Siegtreffer von Kacar verhindert. Warum nicht Domowchiski, oder wie man den schreibt? Da wechselt er so offensiv und dann mit diesem Ergebnis, da hatte wohl das ganze Stadion ungüte Gefühle, als Wichniarek reinkam.
    Ich hätte diesen Sieg sogar Funkel gegönnt, für weitergehende Gefühle als die Feststellung, daß er als Trainer noch nie einen besonders inspirierten Eindruck gemacht hat, bietet er zu wenig Angriffsfläche. Und es war wirklich schwer, diese Aufgabe, schwerer als 2004, aber der Nichtabstieg wird diese Saison ja auch mit weniger Punkten zu haben sein, vielleicht nicht mal 30 Punkte, damals waren noch 33 Punkte nötig.
    Ein besserer Trainer hätte das wohl geschafft, das macht mich so fertig. Und das Preetz nicht einmal zugibt, daß es nicht so toll war.
    Um den Schiedsrichter auf seine Seite zu ziehen, muß man sich ein bißchen anstrengen, daran muß man wohl zweifeln.
    Aber Wolfsburg hatte das Euro-League-Spiel und um Ennos Gedanken aufzugreifen: Sippel hat das 1:5 in Hoffenheim gepfiffen, vielleicht tut ihm Hertha ja deswegen noch leid.

  8. Oliver
    Am 20. März 2010 um 12:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Kleiner Nachtrag: Man konnte ja während des Nürnberg-Spiels den Eindruck haben, jetzt habe sogar Funkel die Kurve gekriegt, und mit einem Sieg hätte man trotz Funkel eine sehr gute Chance auf den Klassenerhalt gehabt, auch bei dem schweren Restprogramm. Aber dann wieder diese entscheidenden Fehlentscheidungen des Trainers, auch wenn das mit Wichniarek unglücklich war, der wollte ja auch nur ein Tor machen.

  9. Oliver
    Am 20. März 2010 um 12:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Zu guter Letzt: Ich glaube einfach an einen Sieg, oder daß es doch noch nicht vorbei ist. So wie es viele heimlich tun, gebt es doch zu ! Solange das so ist, muß man hoffen, sonst kann man es von der Mannschaft auch nicht erwarten.
    Und noch etwas zum Trainer: Wenn es angeblich so etwas wie eine Südamerikaner-Fraktion geben sollte, die die anderen nicht anspielt, dann muß das auch der Trainer regeln oder würde es das bei Felix Magath geben ?

  10. Tanja*
    Am 20. März 2010 um 13:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Und wer hat den Trainer geholt und hält an ihm fest?
    Und wer ist für den Kader und den gesamten Verein verantwortlich?

    • Oliver
      Am 20. März 2010 um 15:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Zuallererst braucht man einen guten Trainer, da kann der Verein noch so chaotisch geführt sein. Und so schlecht ist der Kader gar nicht, das wollte ich zum Ausdruck bringen, sogar Funkel hat sie soweit gebracht, daß sie gegen Nürnberg gewonnen hätten. Spielerfehleinkäufe passieren den besten Trainern und Managern, Wichniarek mal außen vor gelassen, das war einfach nur Mist. Beim Trainer ist ein Fehlgriff leider besonders schlimm, den kann man nicht einfach nicht mehr spielen lassen. Natürlich soll Preetz zumindest mal sagen, daß Funkel nicht gerade eine Superverpflichtung war, und über den richtigen Zeitpunkt des Rauswurfes bin ich mir auch nicht sicher, wann der gewesen wäre: Man hatte immer noch ein bißchen Hoffnung, daß es mit Funkel klappen könnte, er war zu keinem Zeitpunkt so schlecht, daß man hätte handeln müssen und dann kann kamen noch die Euro-League-Erfolge dazu. Man kann nachvollziehen, daß Funkel nicht geflogen ist, das ist in seiner ganzen Verquickung so unglücklich gelaufen, wie es zu dieser Saison passt: Immer wieder ein kleiner Erfolg, der einen glauben ließ, daß es mit Funkel gehen wird. Der Fehler war einfach, daß man ihn überhaupt verpflichtet hat, daß hätte nicht passieren dürfen. Stuttgart hätte Funkel bestimmt nicht verpflichtet und mit denen waren wir auf einer Augenhöhe. Was die Spielereinkäufe angeht, hätte Preetz genau wie Favre auch gerne andere Spieler geholt vor der Saison. Ich habe auch Meinungen gehört, daß Favre an allem schuld sei, weil er so schlechte Spieler geholt hat. Der war in der Schweiz gewohnt, daß die besten Spieler zu ihm wollten, in Berlin war das natürlich zu keinem Zeitpunkt der Fall und er hat oder konnte auch nie das Geld bekommen, mit dem man das ausgleichen könnte. Wie man bei Wolfsburg gesehen hat, geht ein Spieler für ein bestimmtes Geld zu jedem Verein. Wenn man gerade mal vier Millionen ausgeben kann, was andere für einen Spieler zahlen, dann sehe ich die Schuld hauptsächlich bei Gegenbauer und seinem Sparkurs, nach einer Saison, nach der so einige Spieler bereit gewesen wären, zu Hertha zu kommen, die es vorher nicht in Erwägung gezogen hätten.Ich weiß zu wenig über die Schulden der anderen Vereine und will auch nicht, daß Hertha irgendwann die meisten Schulden hat, aber im Bundesliga-Vergleich steht Hertha wohl unter den Spitzen-Vereinen (ja, zu denen haben wir gehört) nicht so schlecht da in diesem Punkt. Schade, daß „der“ Harting Gegenbauer nicht seinen Porsche kaputtgefahren hat, den er nach dem WM-Titel wohl mal fahren durfte.

  11. Oliver
    Am 20. März 2010 um 16:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich habe nachgesehen. Es ist ein 500-PS Audi R8. Aber zur Einlösung der Wette ist es nie gekommen, wahrscheinlich genau deswegen, weil Gegenbauer Angst um sein Auto hatte. Stattdessen durften von Harting unterstützte Kinder als Einlaufkinder mitwirken. Die Bereitschaft oder wenigstens der Gedanke daran, auch mal für Hertha die Verpflichtung eines solches Rennpferdes zu ermöglichen fehlt bei Gegenbauer wohl, bei allem Verständnis für seinen Sparkurs.

  12. Oliver
    Am 20. März 2010 um 18:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Na also, drei Punkte in Wolfsburg und es sind nur noch fünf Punkte auf den Relegationsplatz. Das mit dem Torverhältnis kann sich auch ganz schnell ändern. Freiburgs Sieg war natürlich nicht gut, die werden aber nicht weiter ständig siegen und Hannovers Restprogramm ist nicht leichter als unseres. Also weiterhoffen, sonst braucht man nicht in Wolfsburg anzutreten, Enno hat bestimmt recht. Und die Bundesliga wegschenken, auch wenn der Klassenerhalt weiter Friedhelm Funkel bedeuten würde, soll man auch nicht, bevor es nicht wirklich so weit ist. Wenn nur Wichniarek seinen Schädel weggenommen hätte, als Gojko angeflogen kam…

  13. Tanja*
    Am 20. März 2010 um 19:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Meine Meinung im Bezug auf die Verantwortlichen des Vereins kann eh niemand ändern, die müssen weg . Ich hoffe es gibt vernünftige Leute mit Ahnung im Fußballgeschäft die das Ruder übernehmen können und hoffe sie stellen sich zur Wahl im Mai.
    Ansonsten seh ich leider schwarz für die Zukunft von Hertha :(

    • Oliver
      Am 21. März 2010 um 01:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Da wirst du aber lange warten müssen, hat man ja bei der letzten Mitgliederversammlung gesehen, alles nur warme Luft, von wegen Abwahlanträge usw.. Gegenbauer wird nicht von alleine gehen, und er wird Preetz nicht entlassen, der wiederum nicht von alleine gehen wird, weil er genau weiß, daß er so einen Posten wie bei Hertha so schnell nicht wieder bekommen wird. Und Funkel ? Der darf wohl bleiben und ist mit neuem Präsident und Sportdirektor auf einmal ein Super-Trainer ? Ein neuer Trainer ist nunmal das wahrscheinlichste Szenario, damit wäre schon mal viel geholfen, aber selbst das erscheint mir nicht sicher zu sein, wenn Hertha absteigt.

      • Tanja*
        Am 21. März 2010 um 14:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ja vermutlich hast du leider Recht, alter West-Berliner Filz halt (bin selber ehemalige West-Berlinerin).
        Ich hoffe halt dennoch darauf das es Leute mit Ahnung gibt, die Kohle und genug Macht haben und denen der Verein am Herzen lieg und die die Verantwortung übernehmen.

  14. harry
    Am 21. März 2010 um 18:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    3:0 für Hertha in wolfburg. So eien Mist, viel zu spät.

  15. Felix Felix
    Am 21. März 2010 um 18:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Bäm 4:1! :D

  16. spreemaradona
    Am 21. März 2010 um 19:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

    5:1
    Scheißegal…
    Aber für Hoeneß freuts mich.

  17. Oliver
    Am 21. März 2010 um 19:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Warum viel zu spät? Jetzt gehts los, die fünf Punkte Rückstand holen wir uns ! Das ist zu schaffen.

    • Am 21. März 2010 um 19:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Oliver, ich bin kurz davor, mich von dir mitreißen zu lassen, obwohl ich schon nach dem 0:2 gegen Hoffenheim geschworen habe, das tue ich mir nicht mehr an (dieses ständige Aufkeimen von Hoffnung nach einem Erfolgserlebnis). Aus Erfahrung warte ich also doch lieber ab, was gegen Dortmund passiert :-)

  18. Schoddie
    Am 21. März 2010 um 19:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    NIEMALS AUFGEBEN !!!

  19. Mirko030
    Am 21. März 2010 um 20:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

    5:1 mich freuts für Hoeness. Ich habe es genossen diesen roten Kopf zu sehen und wie er immer schlechter gelaunt wurde.

    Leider kommt dieser Sieg zu spät und wenn ich ehrlich bin hätte ich lieber ein 2:1 für Herth gesehen und die anderen 3 Tore bei den Unentschieden in den letzten Heimspielen. Aber wie auch immer 5 Punkte sind bei dem Restprogramm einfach zu viel. Schade eigentlich!

  20. Oliver
    Am 21. März 2010 um 20:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ja, Maria, das war wirklich sehr hart bisher und ich habe auch schon so oft gedacht, daß ich nicht mehr kann. Aber nach dem Nürnberg-Spiel habe ich gedacht, daß es so einfach nicht zu Ende gehen kann. Ich habe drei Tage lang das Hertha-Lied „Es leuchtet ein Stern“ von Herthana angehört, bis es meine beiden kleinen Söhne sehnsuchtsvoll auswendig gesungen haben. Denen kann ich nämlich nicht erklären, was Abstieg heißt, das ist für die zu abstrakt. Diese Beschwörung muß also irgendwie geholfen haben! Da habe ich gestern den ganzen Tag versucht, das Schweigen im Walde zu durchbrechen und so etwas wie eine positive Stimmung zu erzeugen und dann behalte ich wirklich recht. Da kann ich jetzt natürlich nicht aufgeben. Aber den Anstoß haben Enno mit seinem Artikel und die Negativ-Reaktionen darauf gegeben. Klar muß man jetzt das Dortmund-Spiel abwarten, aber wieso sollen wir die nicht schlagen ? Also, danke für die erste positive Reaktion auf meine Bemühungen und laß dich mitreißen, heulen kann man immer noch.

    • Herthana
      Am 22. März 2010 um 16:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

      NIEMALS AUFGEBEN !!!
      Schön das deine Söhne das Lied nun auswendig können.
      Hoffentlich singen wir es in absehbarer Zeit zusammen – am 34. Spieltag im Olympiastadion.

      • Oliver
        Am 23. März 2010 um 16:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ja, das wäre schön: „Wenn der Deutsche Fußball-Meister Hertha BSC Berlin heißt“. Das kann man beim Mitsingen so richtig genießen und dauert sonst bei einem Abstieg einfach zu lange. Vielen Dank nochmal für dieses Video, hat mich nach dem Nürnberg-Spiel aufgemuntert, mich aus dieser Depri-Stimmung herausgeholt, an bessere Zeiten denken lassen und auf das Wolfsburg-Spiel eingestimmt. Der zweieinhalbjährige kommt immer: „Papa, Stern Hertha, blau und weiß anmachen! Dann nimmt er sich einen Ball, schießt und ruft: „Hertha, Tor, ja ! Von diesem Optimismus muß man sich einfach anstecken lassen, wir als Fans müssen daran glauben.

        • Herthana
          Am 23. März 2010 um 19:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Selbst wenn wir absteigen sollten geht es ja weiter. Wir feiern schnell den Wiederaufstieg und machen es dann wie Kaiserslautern 97/98 und nehmen den direkten Weg zur deutschen Meisterschaft.
          Und noch sind wir in der 1. Liga und können ähnliches erleben wie die Frankfurter in der Saison 98/99 – die waren auch schon komplett abgeschrieben.
          Meinen Glauben habe ich leider schon in der Hinrunde verloren aber die Hoffnung das es noch klappt mit dem „Wunder von der Spree“ die kann ich erst verlieren wenn es rechnerisch nicht mehr möglich ist !!

2 Trackbacks

  • Von Klick | Hertha BSC Blog am 22. März 2010 um 09:01 Uhr veröffentlicht

    […] machen, wäre das ziemlich naiv. Sicher ist so ein 5:1 beeindruckend und man konnte das ja auch herbeisehnen. Und man sollte sich über den Sieg und die Punkte wirklich freuen. Ich tue das zumindest. Aber man […]

  • Von Ausgleichende Gerechtigkeit | Hertha BSC Blog am 9. April 2010 um 11:03 Uhr veröffentlicht

    […] werden wir die Geschicke der Hertha wieder in die Hände des Schicksals legen müssen. Wir müssen einfach darauf hoffen, dass es irgendetwas gibt, das dem, […]