Arne Friedrich taugt nicht zum Judas

Arne Friedrich bleibt also (vorerst) bei Hertha BSC. Der Kapitän hat sich nun selbst zu einem möglichen Wechsel nach Wolfsburg geäußert, diesen verneint und dabei so tief in die emotionale Schublade gegriffen, dass einem nur noch schlecht werden kann. Er sei kein Judas, berichtet er dem Kicker (am Montag dann das gesamte Interview in der Print-Ausgabe).

Diese Aussage muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen! Denn erstens geht er scheinbar davon aus, dass ein möglicher Wechsel zum VfL Wolfsburg in den Augen irgendwelcher Beobachter tatsächlich als Verrat am richtigen Glauben (Hertha BSC) gewertet werden würde. Wo bitte hat er denn solch eine rabiate Meinung zur Kenntnis genommen? Die Äußerungen von halb-hirntoten Verzöglingen in einschlägigen Fanforen oder in den Kommentarspalten der Online-Zeitungen kann Arne Friedrich doch wirklich nicht ernst genommen haben? Oder etwa doch?

Jede verärgerte Äußerung über einen vermeintlichen Wechsel zum VfL Wolfsburg in der Winterpause kann man natürlich auch als – sehr verquere – Wertschätzung interpretieren. Und mir scheint, dass gerade Arne Friedrich jede Wertschätzung bei Hertha BSC nur allzu willkommen ist. Schließlich hat er für einen Mannschaftskapitän unglaublich geringen „Kultstatus“ in der Kurve. Zurecht, wie ich finde. Mir fällt kaum ein glatterer, biederer und opportunistischerer Kapitän in der Bundesliga ein. So „normal„.

Und mir würde Arne Friedrich als erstes einfallen, der sofort das sinkende Schiff Hertha verlassen würde, um beim großen Steuermann Dieter Hoeneß anzuheuern. Damit wäre er allerdings noch lange kein Judas. Zum einen, weil er diese Form der Wertschätzung gar nicht verdient hat. Zum anderen, weil diese Wechsel im „modernen“ Fußball einfach zur Tagesordnung gehören. Es gibt also gar keinen Grund, sich aufzuregen.

Wenn Arne Friedrich sich selbst von einem nicht ausgesprochenen Vorwurf freispricht, setzt er sich damit nur die Krone einer beispiellosen Selbstinszenierung auf. Mir platzt da die Hutschnur. Wer ein möglicher Judas sein möchte, muss sich das erst einmal verdienen. Arne Friedrich ist davon noch weit entfernt.

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    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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14 Kommentare

  1. Konstantin
    Am 2. Januar 2010 um 21:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Egal, wie er es dreht und wendet, es wird immer gegen ihn verwendet werden. Wäre er gegangen, hätten auf einmal alle „Judas!“ geschrien. Dann wäre er auf einmal der Kapitän gewesen, den Hertha jetzt so dringend braucht, der erfahrenste Mann, der einzige deutsche Nationalspieler.
    Wenn er dann doch die Mannschaft am Ende der Saison verlässt, wird er diese Äußerung nochmal bereuen.
    Oder ist unser Arne am Ende gar keine Ratte auf dem sinkenden Dampfer, sondern in Wahrheit U-Boot-Kapitän und steuert uns nächstes Jahr durch die untiefen der zweiten Liga an der Meeresspalte von Köpenick vorbei zurück in den Heimathafen der 1. Liga?
    Ich meine, es könnte ja auch sein, dass der Herr doch ein ganz anderes Begehr hat. Geld hat er, (Stamm-) Nationalspieler ist er. Doch Verteidiger bleiben meist nicht so lange im Gedächtnis wie Stürmer oder Torhüter. Aber wie käme er in die Geschichtsbücher der Liga? Als geliebter Kapitän eines deutschen Fußball-Urgesteins. Dass es für ihn noch nicht soweit ist, ist klar. Aber vielleicht denkt er ja doch darüber nach, noch den Segelschein zu machen?

  2. Boris
    Am 2. Januar 2010 um 21:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich habe nach der Favre-Feuerung lange vehement der These angehangen, dass Arne Friedrich gegen Favre und für sich/sein Ego/ eine andere Idee als die Favres gearbeitet hat. Meine Gedanken dazu (Karlsruhe, angeblich fit gewesen, presseöffentlicher Streit, wenige Wochen später Länderspiel aber wegen körperlicher Schwäche abgesagt) habe ich hier geäußert.
    Dann traf ich ihn im Dezember in einer Kneipe und habe ihn angesprochen. Ich habe ihn gefragt, ob er gegen Favre gearbeitet oder vielmehr, etwas gegen ihn gehabt hätte? Arne Friedrich bat mich daraufhin ziemlich vital, „nicht alles zu glauben, was in den Zeitungen steht“. Ich war richtig erstaunt, wie schwer dieses Thema „Medien“ bei ihm wog. Natürlich kann man niemandem in die Seele schauen. Aber dann habe ich noch was gelernt an diesem Abend. Ich habe immer gedacht, ein Fußballspieler bei einem Bundesliga-Verein würde viel über sich und seine Rolle in den Medien / bei den Fans und so weiter nachdenken. Ich hatte mir bis zu diesem Zeitpunkt unendlich viele Gedanken über den Niedergang der Hertha 2009 gemacht, mir Fragen gestellt, nach Fehlern, Antworten, den weichenstellenden Entscheidungen für das alles geforscht. Im Gespräch mit Arne Friedrich merkte ich, dass er zuallererst mal „nur ein Mensch“ ist. Von dem ich nicht sagen kann, wieviele Gedanken er sich macht oder nicht. Der sich – zumindest in dem, was er rauslässt – ganz sicher von der Presse auf eine bestimmte Art bedroht oder ausgeschlachtet fühlt, und dem das schwer fällt. Der sich vielleicht mit dieser Haltung auch nur schützt, aber vielleicht doch auch nicht. Der auf jeden Fall nicht in einem gewaltigen Überblick lebt über all das, was Hertha und alles drum herum angeht, sondern ein- sehr gut bezahlter aber dennoch nur kleiner – Spieler in einem Getriebe ist. Der nicht die Klaviatur der Presse spielt, sondern diese, seinem Gefühl nach, auf ihm! In diesem Gespräch, als ich das erkannte, fragte ich mich plötzlich: Was denken eigentlich die Politiker so, wie weit sehen die über den Tellerrand? Ich glaube seit diesem Abend, dass der Tellerrand viel entscheidender ist als das große Ganze für die meisten der Menschen, auch für die, gerade für die, die in einer so öffentlichen Position stehen, dass sie eigentlich aus ihrer Verantwortung für all die, die sie ansehen, über den Tellerrand hinaus blicken müssten … Aber ich glaube, das tun sie nicht. Nicht die Politiker und nicht die Fußballer. Insofern glaube ich, dass die Antwort: „Ich bin kein Judas“ auch eine Antwort auf die letzten Monate ist. Persönlich glaube ich noch, dass Arne Friedrich Joe Simunic fehlt. Vielleicht war das der entscheidende Abgang. Und damit ging die ganze Geschichte doch von den mangelnden Investitionen aus und den ominösen 5 Mio. Euro, die es zu sparen galt (wurden sie nach der Winterpause gespart?). Ich kann mir vorstellen, dass Arne Friedrich innerhalb seines individuellen Tellerrandes Herthaner ist. Das macht die ganze Geschichte nicht leichter. Aber es wirft ein menschlicheres Bild von Fußballern in die Runde, die auch nur Teil der Maschinerie sind und nicht in vollem Umfang verstehen und damit klarkommen, was in dem Unterhaltungsindustriemarkt eigentlich mit ihnen abgeht. Sie haben es nicht im Griff. Wir auch nicht.
    Gruß, Boris

    • Enno Enno
      Am 2. Januar 2010 um 22:32 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das ist ja sehr interessant, was du schreibst, Boris.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass Fußballer die Medien in erster Linie als Bedrohung wahrnehmen. Diese Auffassung passt auch ganz gut in die Aussagen von Sebastian Deisler, die man in seiner aktuell erschienen Biografie nachlesen kann (leider teils sehr mies geschrieben, dazu an anderer Stelle mehr).

      Dann muss man allerdings solche Äußerungen auch ein wenig anders gewichten und vor allem kann man ihm dann nur noch schwer eine (bewusste) Selbstinszenierung vorwerfen. Wenn er allerdings sagt, dass man nicht alles glauben sollte, was in der Zeitung steht, dann sollte er vielleicht Äußerungen wählen, die weniger dramatisch klingen. Den „Judas“ aus der Kiste zu holen, finde ich schon ein starkes Stück. So heizt er den ganzen Rummel doch nur noch mehr an und steht mittendrin.

      Sicher haben das einzelne Personen nicht im Griff. Man kann also nicht nur ihm einen Vorwurf machen. Das wäre allzu ungerecht. Das lerne ich zuvorderst aus deinem Kommentar und gibt mir Grundsätzliches zu denken. Dennoch ärgert mich die Wortwahl aus den genannten Gründen.

      • Boris
        Am 2. Januar 2010 um 22:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Der Punkt dabei ist eben auch der: Hat Arne Friedrich das Wort Judas jemals benutzt? Es steht in der Zeitung – aber was in der Zeitung steht muss nicht auf seinem Mist gewachsen sein. Wir wissen es nicht.

        • Enno Enno
          Am 2. Januar 2010 um 22:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Meinst du wirklich, dass der Kicker ihm solch ein Wort in den Mund legt? Bei einigen Medien ist man ja geneigt, solche haltlosen Übertreibungen anzunehmen. Vor allem bei denen, die mit großen Bildern und noch größeren Überschriften arbeiten. Aber nicht beim altehrwürdigen Kicker, denke ich. Es ist ja schon ein riesiger Unterschied, ob er „keiner ist, der der Verantwortung davon läuft“ oder „kein Judas“ ist.

          Das wäre schon ein wirklich dickes Ding und ich müsste meine Lesegewohnheiten deutlich hinterfragen. Nein, ich müsste aufhören, die Sportberichterstattung zu lesen. Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Möchte ich auch nicht, lasse mich aber dennoch (un)gerne eines Besseren belehren.

          • Boris
            Am 2. Januar 2010 um 22:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Das weiß ich nicht. Aber ich denke mal, dass Überschriften in aller Regel überall tendenziell gleich brutal gemacht werden. Das Wort Judas kann aus der Redakteursfeder stammen, es muss nicht aus Arne Friedrichs Mund kommen. Und wenn es von da kommt, dann hat es auf alle Fälle mit der Berichterstattung der vergangenen Monate zu tun: Sagen wir mal, er fühlte sich als Judas abgestempelt – dann kann er, wenn er Judas als Begriff benutzt, jetzt sagen: Aber ich bin kein Judas, hört doch.
            Zumindest sagte Arne Friedrich bei dem Gespräch, dass ich mir mal vorstellen solle, dass eine Zeitung, als er sich eine Wohnung neben seiner dazugekauft hätte (oder gemietet, keine Ahnung), um sich dort ein Billardzimmer einzurichten, die Presse geschrieben hätte, er hätte das gemacht, um dort seine Freundin zu knallen. Ganz egal, ob er ne Freundin hat oder nicht, er fand das so, dass ich spüren konnte, er leidet darunter. Und er fragte sofort darauf Florian Kringe, der neben ihm saß, ob das nicht so sei. Und der nickte.
            Insofern glaube ich seitdem wirklich, dass diese Fußballspieler viel weniger stark sind, als man es sich von ihnen so oft wünscht. Sie sind, was die Presse angeht, vor allen Behandelte und nicht Handelnde. Und eine Wortwahl muss nicht aus ihrem Munde stammen. Wirklich, dessen bin ich leider ganz sicher: Das Pressewort und das Spielerwort müssen nicht 1:1 übereinstimmen. Es kann erfunden, es kann in den Mund gelegt, es kann fett herausgestellt sein.
            Ich bin mir sicher, ich könnte ein Interview mit dir führen, in dem nachher jedes Wort stimmt – weil es vorgekommen ist – und doch würdest du sagen: so habe ich das aber nicht gesagt/gemeint.

            Wir sind durch den Filter Presse weit weg von diesem Verein. Ist uns das eigentlich klar?

        • Enno Enno
          Am 2. Januar 2010 um 22:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Allerdings ist es vorstellbar, dass der Kicker gefragt hat, ob er nicht der Judas wäre, wenn er jetzt ginge. Oder soetwas in der Richtung. Das käme dem In-den-Mund-legen schon ziemlich nahe und fände ich ziemlich dreist, das so dann sogar in der Überschrift zu verbraten. Jetzt muss ich mir am Montag wohl mal kurz den Kicker im Kiosk anschauen…

          • Boris
            Am 2. Januar 2010 um 23:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Genau das meine ich. Aber noch mehr, wie es oben steht.

          • Enno Enno
            Am 3. Januar 2010 um 00:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Ja, wir sind ziemlich weit weg von dem Verein und der Filter ist nicht zu unterschätzen. Vielleicht sollte man in Zukunft solche gedruckten Äußerungen mehr in diese Richtung interpretieren und nicht nur dem Spieler als Person zurechnen. Das stimmt mich wirklich ziemlich nachdenklich…

        • Tanja*
          Am 3. Januar 2010 um 00:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ich finde eh generell man soll nicht alles glauben was in der Presse steht, vieles wird so geschrieben das wir glauben sollen was geschrieben wird. Außerdem ist bekannt das Artikel auch von Werbeagenturen geschrieben werden, in allen Bereichen der Presse, traurig aber wahr. Die Artikel dienen somit bestimmten Leuten…

  3. Tanja*
    Am 2. Januar 2010 um 21:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Für mich hätte es gut gepasst, wenn er gegangen wäre, allerdings war ich auch nie ein großer Arne Fan das muss ich zugeben, ehrlich gesagt war ich doch eher positiv überrascht das er gesagt hat, dass er bleibt.

  4. kielerblauweiß
    Am 3. Januar 2010 um 14:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also von mir erstmal ein Dankeschön an Boris für den sehr interessanten Kommentar! Du sprichst mir aus dem Herzen.
    Es ist leider oft sehr schwer sich nicht zu sehr von der Presse zu einer Meinung verleiten zu lassen. Von dem was in der Bild steht glaub ich sowieso nichts aber ich denke, dass selbst der “ altehrwürdigen Kicker“ gerne mal eine dicke Überschrift raushauen möchte, die vielleicht etwas übertrieben ist – damit sich am Montag die printausgabe gut verkauft – s.o. :-)(Ich bin immernoch eher fan von Arne als von Herrn Holzschuh)
    Ich denke die Aussage von Arne sollte nicht überbewertet werden. Bei einem Wechsel eines wichtigen Spielers (und ich denke der ist er) zu einem anderen Verein kommen bei vielen fans einfach immer solche negativen Aussagen vor. Und ich glaube Arne wollte dem einfach voraus greifen.
    Er wird wohl selber schon gemerkt haben, dass er keinen so guten Stand bei den fans hat und er versucht einfach, das zu ändern. Leider wird ihm von manchen nur zu gerne alles was er macht einfach schlecht ausgelegt. So war es auch mit seinem Jubel vor der Ostkurve. Es war nur gut gemeint denke ich.

    • Felix Felix
      Am 5. Januar 2010 um 09:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich fand die Aktion von ihm beim HSV-Spiel nicht gut. Nach einer ewigen Durstphase trifft Hertha endlich mal wieder und geht sogar in Führung und er hat nichts besseres zu tun, als den weiten Weg zur Ostkurve zurückzulegen und dort zu jubeln. Grade in solchen Phasen sollte er als Kapitän mit seinen Kollegen feiern, auf den Flankengeber stürmen und nicht zu den Fans…

      Aber es passt ja ins Bild, dass Friedrich sich von den Medien ungerecht behandelt fühlt. Ich glaube sein Problem ist, dass er es allen recht machen will und ihm seine Außenwirkung extrem wichtig ist. Und dieses aufgesetzte nach dem Mund reden wirkt sich dann wieder negativ auf sein Image aus.

  5. Morix
    Am 4. Januar 2010 um 17:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Auch von mir vielen Dank an Boris für seinen Kommentar.

    Ich bin eigentlich eher ein Fan von Arne und wenn er gegangen wäre hätte ich es sogar verstanden.

    Ob er bei den Fans ankommt oder nicht sollte für einen Kapitän doch egal sein, wichtig ist, dass er die Mannschaft erreicht und ich glaube das kann er.

    Beim Spiel gegen Leverkusen gab es doch recht viele in der Ostkurve die Arne begrüßt und auf die Schulter geklopft haben, aber die äußern sich wahrscheinlich nicht in den einschlägigen Foren.

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