Chaostante Hertha Hertha entlässt Skibbe

Ich fass‘ es einfach nicht! Nach dem abrupten Ende der Ära Hoeneß hatte ich die Hoffnung der junge Preetz würde mit seinem Führungsstil ein größeres Geschick beweisen und etwas Konstanz in den Verein bringen. Doch alles was Preetz in seiner Amtszeit bislang erreicht hat, ist das absolute Chaos.

Eine kleine Rückschau: Bei Favre, den er ebenfalls nach nur fünf sieglosen Spielen entließ, gab ich ihm einen gewissen Bonus als Newbie im Geschäft auch wenn ich es bis heute vollkommen unverständlich finde solch einem besonderen Trainer nicht etwas mehr Zeit einzuräumen. Es folgte Funkel, der den Verein zielsicher in die zweite Liga führte. Bei Babbel hatte ich das Gefühl er hätte endlich mal ein glückliches Händchen bewiesen, aber durch taktisch unkluges Verhalten und irgendwelcher undurchsichtigen persönlicher Differenzen schaffte er es tatsächlich nicht wenigstens eine Halbe Saison mal die Füße still zu halten und den Vertrag auslaufen zu lassen. Stattdessen wurde lieber auf Teufel komm raus im Dezember ein Trainer gesucht, der zwar einen Zweijahresvertrag (!!!) erhielt, aber nach fünf sieglosen Spielen entlassen wird. Preetz verhält sich so als säße er an der Playstation und würde FIFA spielen. Aber das ist kein FIFA, sondern, so bitter es auch ist, die Realität. Wahrscheinlich wurde unter Berücksichtigung Preetzens Vorliebe für Trainerwechsel bei der Finanzplanung ein extra Topf bereitgestellt aus die Ablösesummen und Abfindungen finanziert werden können.

Wer sich in diesen Tagen mit Hertha einlässt, der wird ein exorbitantes Gehalt verlangen um sich für die bevorstehende Rufschädigung ordentlich bezahlen zu lassen. Vielleicht sollte Preetz künftig keine Zweijahresverträge mehr abschließen, sondern Verträge fünf Spiele machen, die sich bei optimaler Punkteausbeute automatisch verlängern und dem Manager andernfalls die Option geben das Vertragsverhältnis aufzulösen. Man kann zu Skibbe stehen wie man will. Er wurde geholt und man muss bzw. musste damit leben. Aber ihn nun nach 5 Spielen, wovon das gegen Hannover sogar „ordentlich“ und das gegen Gladbach sogar „ganz gut“ war, zu entlassen ist so ein unglaublicher Schwachsinn, dass es mir schwer fällt Worte zu finden.

Wer unser neuer Trainer wird scheint mir ziemlich klar. Stanislawski war schon im Dezember ganz oben auf der Liste und da er nun frei geworden ist, wird es aller Voraussicht auf ihn hinauslaufen. Wer auch immer es wird: Ich wünsche ihm ein dickes Fell und viel GLÜCK dabei nicht zu früh in Ungnade zu fallen.

PS: Was die Medien übrigens mit FANS STÜRMEN DAS VEREINSGELÄNDE meinen, sieht in Bildern etwa so aus:

Ich glaub irgendwo in der Menge habe ich sogar einige Eisenstangen und Holzlatten gesichtet.

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  • Wer hat das geschrieben?

    Hallo, ich bin Felix und gehöre wie die meisten Herthafans in meinem Alter, zur 98er Generation, die 2010 den ersten Abstieg miterlebt hat. (→mehr)

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52 Kommentare

  1. tztz
    Am 12. Februar 2012 um 12:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Preetz, Gegenbauer und Co sind das Übel von Hertha und müssen endlich weg. Die gesamte Spitze hat Null Ahnung vom Fußballgeschäft.
    Sie machen Hertha als verein kaputt.
    Sie müssen endlich abgewählt werden.

  2. A Fan
    Am 12. Februar 2012 um 13:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Genau goldrichtig beschrieben, der arme Kerl Skibbe. Was betriebt hier eigentlich der Preetz. Spielt nur für die Zeitungen.

    Fakt 1. Gegen Nurnberg, skibbe hat die Manschafft falsch aufgestellt. Ronny, Torun, Ben Hatira. Hat nicht funktioniert.

    Fakt 2: Gegen Hamburg hat wieder Skibbe falsch aufgestellt, zur halbzeit aber bemerkt. Niemeyer reingebracht und plötzlich sahs ordentlich aus!!!!.,Gute zweite Halbzeit.

    Fakt 3: Gegen Hanover gut aufgestellt, manscvhaft hat gekämpft klar die bessere Manschaft. Verlor durch ein sonntagsschuss.

    Fakt 4: Mönchengladbach nur durch Betrug weiter gekommen, Hertha war wieder der Beste Manschafft. Was passiert ist hat nichts aber gar nichts mit Skibbe zu tun.!!!!

    Und nun zur Gestern, so schlimm wars nicht bis der 1:0, hätte nicht gelten sollen, oder?? Aber dann Ottl verursacht das 2:0 durch sein Verhalten und danach verliert komplett der Plott und bekommt Rot , zur recht. Einzige Pluspunkt, der wird fehlen die nächsten Wochen.

    Aber lass uns mal ehrlich sein, so ganz viel mit Skibbe hat es nicht zu tun.

    Ben Hatira, Torun, wer hat die gekauft??
    Wer hat Favre nur schrott eingekauft nach sein erste Saison und denn ihm nicht die Zeit gegeben?????
    Wer hat Friedhelm Funkell geholt???
    Wer hat Babbel entlassen???
    Wer hat Skibbe geholt(2 jahresvertrag)???

    WER: HERR MICHAEL PREETZ

    DER MUSS ENDLICH GEHEN, HAT WIRKLICH NULL AHNUNG

  3. Slongbo
    Am 12. Februar 2012 um 13:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der Artikel und die folgenden Kommentare erst recht, bewerte ich als ziemlich kurzsichtig und in der Sache auch falsch.

    Und zwar deswegen:

    Man muss die Ereignisse im Zusammenhang betrachten.

    Preetz hat die, wahrscheinlich durch eine in Gruppen zerfallene Mannschaft bedingte Entscheidung getroffen, Lucien Favre zu entlassen. Zu hastig und zu unsicher war er damals. Er hat dann noch den mindestens genauso großen Fehler gemacht, Funkel zu holen und an ihm festzuhalten.

    Danach hat Preetz eine großartige Entscheidung getroffen, indem er Babbel holte. Babbel kam an die Mannschaft ran, er formte den Zusammenhalt und er hat es geschafft, aus der ewigen Wundertüte Hertha ziemlich viel rauszuholen und für Sympathie zu sorgen. Erinnert euch nur an den riesigen 11Freunde Artikel über Preetz, Babbel und Hertha, ein highlight in der Außenwahrnehmung. Kraft, Ottl und Lell kamen nach Berlin, auch wenn hier über Ottl viel geschimpft wird. Babbel hat Lell und Ottl aufgebaut. Lell ist ganz deutlich und Ottl wäre unter ihm weiter gewachsen. Kraft sowieso. Mittelfeld und Sturm waren ebenfalls lebendiger als in den letzten Spielen, wenn auch unberechenbar. Aber immerhin hat ein Lasogga unter ihm die ersten Schritte gemacht. Dass Babbel vielleicht für Hertha ein Fußball- , aber sonst kein Gott war, hat dann sein Abgang bewiesen, der völlig zu UNRECHT Preetz angelastet wird. Preetz konnte nach dieser Affaire Babbel nicht halten und es wäre besser und der einzig richtige Weg gewesen, wenn die Verursacher der Krise diese zugegeben, benannt und die Verantwortung dafür übernommen hätten.

    Natürlich muss man annehmen, dass in der Mannschaft jeder weiß, was los war. Und es muss schrecklich sein, was dort jetzt vorgeht. Der geachtete Trainer, der Aufstiegstrainer und Mann für die Zukunft, geht. Das widerliche falsche Schauspiel wird drum herum aufgebaut und schlecht vorgeführt. Jeder muss sich auf die Zunge beißen. Das führt immer zur seelischer Not und zum Zerbrechen der bisherigen Strukturen. Hierarchien, Verantwortlichkeiten, Ansehen, all das zerbricht mehr oder minder, eine Art Chaos herrscht, auch wenn jeder behauptet, alles sei professionell und im Lot. Das ist natürlich eine Lüge, eine Schutzlüge, der Versuch, es so weitergehen und aussehen zu lassen, wie es bisher war und funktioniert hat. Das geht aber nicht. Und mit Babbel verliert Hertha auch noch den taktischen Kopf Widmayer. Das ist der zweite, nicht wieder gut zu machende und viel zu wenig beachtete Verlust. Man denke an das Kaiserslauternspiel im Pokal. Man denke einmal an Klinsmann ohne seinen damaligen Löw. Und Preetz HAT den Versuch unternommen, Widmayer zu halten. Das war sehr klug und sehr richtig. Aber wer hat darüber ernsthaft berichtet? Mit Widmayer wäre das hier so wohl nicht passiert.

    Also hat Preetz schon zweimal sehr klug gehandelt. Ihm dann noch fehlenden Fußballsachverstand zu unterstellen ist nicht nur kurzsichtig, es ist offen gestanden ziemlich naiv und zeigt einen eigenen Mangel an Gedanken.

    Dann hat Preetz in seiner Not Skibbe geholt. Jeder hatte in diesem Moment Angst. Eine graue Maus? Ein Schönredner? Eine Art Funkelwiederholung? Und das war in der Mannschaft sicher nicht anderes. Aber jeder hat ihm auch die nötige Zeit gegegen. Die Vorbereitung unter ihm wirkte dann nach außen ziemlich gut. Ronny schien aufzublühen. Die erste Spiele waren in Ordnung. Das alles ist aber in nahezu Nullkommanichts im Ligaalltag verpufft Es war vielleicht auch während der Vorbereitung nur Schöngerede von Skibbe, ich weiß es nicht. Vielleicht hat er den Kontakt zu den Babbelspielern nicht gefunden, hat versucht andere als neue Leithengste zu etablieren, ist damit in jeder Hinsicht gescheitert. Was jedenfalls dann passierte, war, dass er Ronny in den Himmel lobte und nach nur 45 Minuten wieder auswechselte. Es folgte der Angriff auf Lell. Hinzu kommt aber etwas genauso Wichtiges. Diese Auseinandersetzung dringt dann auch noch aus der Kabine direkt in die gierig wartende Presse. Und das lässt nur einen Schluss zu: Die Mannschaft ist tatsächlich am Zerbrechen. Das Einzige, was sie neben der einen oder anderen individuellen Fähigkeit, stark gemacht hat, der Zusammenhalt, ist unter Skibbe verloren gegangen.

    Preetz erkennt das und anders als bei Funkel handelt er diesmal unmittelbar. Er entlässt den Trainer. Es war die einzig mögliche Tat. Er hat seinen Fehler erkannt und korrigiert. Jedes andere Szenario – denn an eine Wendung der Dinge glaubte unter diesen Bedigungen niemand mehr – hätte geheißen: Mit Skibbe in die 2te Liga, dann im Sommer Raffael an Favre verkaufen und die anderen Leistungsträger wer weiß wohin, Hertha am Ende. Jetzt gibt es noch eine Chance. Und Preetz versucht sie zu ergreifen. Dafür gebührt ihm Respekt.

    Man muss ihm außerdem zugestehen, dass er viel Pech hatte mit seinen ursprünglich doch so guten Entscheidungen Babbel und Widmayer. Das ist ja schon fast schicksalhaftes Pech, wie das gelaufen ist. Jetzt aber hat er, nachdem Skibbe es nicht geschafft hat, diese Mannschaft anzuführen, noch einmal zugepackt und versucht, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

    Und wer diese Situation nicht von vorne bis hinten betrachtet, analysiert und bedenkt, der ist, sorry, keinen Deut besser als eine Zeitungsschlagzeile. Und von denen wissen wir schon seit Goethe: Nichts ist weniger aktuell als die Zeitung vom Vortag.

    HaHoHe

    • Felix Felix
      Am 12. Februar 2012 um 18:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hey Slongbo,

      ich kann deiner Argumentation einiges abgewinnen. Preetz hat einiges richtig gemacht. In der Abstiegssaison hat er gut eingekauft, auf den richtigen Trainer gesetzt und vor allem den Kader sehr gut zusammen gehalten. Ronny nach Berlin zu holen um Raffael zu halten war ein sehr geschickter Schachzug, den man ihm anrechnen sollte. Hätte Preetz nicht auch positives bewirkt, dann würden wir jetzt nicht erstklassig sein und in dieser schwierigen Zeit letztes Jahr sicherlich nicht aufgestiegen.

      Aber es gibt eben auch fatalste Entscheidungen, die Preetz getroffen hat, die nur nur durch „unglückliche Entscheidungen“ oder „Pech“ wie du es geschrieben hast rechtfertigen lassen.

      Die viel zu frühe Entlassung Favres war alles andere als eine selbstbewusste Entscheidung. Wer aus einem graue-Maus-Club innerhalb von zwei Jahren einen ernstzunehmenden Meisterschafskandidaten macht, der hat meiner Meinung nach etwas mehr Kredit verdient als ihn sobald es mal einen, zugegebenermaßen unterirdischen Saisonbeginn, schlechten Saisonstart gibt zu entlassen. Favres Entlassung verlief nicht gerade glatt über die Bühne. Favre gab sogar eine PK um sich zu erklären. Dass es jetzt im Dezember schon wieder so eine Schlammschlacht zwischen Manager und Trainer gab, lässt vermuten, dass es nicht unbedingt an den Trainern, sondern dem Verhalten des Managers lag. Wobei wir auch schon beim zwiten Thema wären. Eigentlich war mit Babbel doch alles in Butter. Er holte 20 Punkte in der Hinrunde und in den ersten 10 Spielen spielte die Mannschaft deutlich besser und erfolgreicher als erwartet. Preetz ist so zufrieden, dass er eine Verlängerung anstrebt. Soweit ist ja auch alles in Ordnung. Was dann aber folgt ist doch wirklich katastrophal! Nur weil Babbel sich keine Zukunft über den Mai 2012 hinaus vorstellen kann, braucht man noch lange nicht so ein elendes Theater zu veranstalten und es vor allem indirekt mit in die Öffentlichkeit zu tragen. Wenn sich jemand nicht klar zu etwas bekennt und immer mehr Zeit verstreicht, dann kann man sich schon mal langsam mit dem Gedanken anfreunden sich im Sommer auf die Suche nach einem neuen Kandidaten zu begeben. Stattdessen wurde ein Streit forciert, der am Ende nur Verlierer kannte und indirekt die Situation einleitete bei der wir uns jetzt befinden.

      Wenn ich als Manager nun einen neuen Trainer im Winter hole anstatt den guten Babbel bis zum Vertragsende arbeiten zu lassen, dann darf ich mir im Grunde keinen weiteren Patzer erlauben. Schließlich trägt er zumindest eine gewisse Mitschuld daran, dass die Situation mit Babbel letztendlich eskaliserte.

      Die heutige Entlassung Skibbes verdeutlicht, wie wenig Rückrat Preetz besitzt. Es ist vollkommener Schwachsinn einen Trainer nach nur fünf Spielen zu entlassen. Wenn ich bei der Verpflichtung schon einem Mann zwei Jahre das Vertrauen schenke, dann muss ich ihm auch die entsprechende Zeit geben. Von den fünf Niederlagen waren zwei enge Spiele dabei und das 0:5 in Stuttgart liest sich nun mal blöd, aber es sind trotzdem wie bei einer 0:1 Niederlage „nur“ 0 Punkte für ein Spiel. Wer das Spiel gesehen hat, der kann bestätigen, dass es bis zum Gegentreffer recht passabel war was die Mannschaft leistete. Was danach passierte ist zwar bitter, aber auch ziemliches Pech, dass da innerhalb weniger Minuten mehrere Nackenschläge aufeinander folgen, die so demoralisierend sind, dass es zu einem psychischen Bruch führt, der wiederrum die chancenlosigkeit und die Höhe der Niederlage erklärt.

      Wenn die Mannschaft ein Problem mit Skibbe hat und interne Dinge nach außen gelangen, dann ist das in erster Linie auch nicht dem Trainer zuzuschreiben, sondern weist auf Charakerschwächen in der Mannschaft hin. Nach so einem Vorfall würde ich als Manager eher mit den Spielern sprechen als denjenigen zu feuern, der Probleme offen anspricht.

      • Slongbo
        Am 12. Februar 2012 um 19:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ja – und nein.

        Mit Favre stimme ich Dir absolut zu.

        Die Sache mit Babbel ist aber eine ganz andere. Ich weiß nicht, inwieweit Dir die wahren Hintergründe seiner Entlassung bekannt sind? Jeder Sportjournalist weiß es inzwischen, aber es wird nicht öffentlich geschrieben. Nur mit Sport oder angeblichen Vertragsverlängerungen hatte das wohl absolut nichts zu tun. Und auch nicht mit Preetz.

        Ich glaube auch nicht, dass Preetz Babbel gehen lassen wollte – ihm blieb aber nach der Affaire nichts anderes übrig.

        In anderen Blogs findest du ein paar Hinweise.

        Grüße
        Slongbo

        • Felix Felix
          Am 12. Februar 2012 um 19:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Beziehst du dich auf das Gerücht Babbel hätte etwas mit Schillers Frau gehabt?

          Was kümmert das bitteschön den Manager eines Fußballsvereins?

          • Slongbo
            Am 12. Februar 2012 um 19:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Ja, tue ich.

            Und ich denke, das kümmert ihn eine ganze Menge.

            Das betrifft die Bereiche Atmosphäre, Zusammenarbeit aller Beteiligten, möglicherweise deswegen erfolgte Entlassungen, möglicherweise deswegen gezahlte Schweigegelder, möglicherweise deswegen erfundene Lügengeschichten, um die Situation zu „retten“ und so weiter.

            Also, summa sumarum – es betrifft alles, was in einem Wort mit Betriebsklima auszudrücken wäre. Davor KANN ein guter Manager nicht die Augen verschließen.

        • africadanny
          Am 16. Februar 2012 um 17:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

          nicht nur in anderen Blogs findet man Hinweise, sondern auch hier, von mir am 17. Dezember 2011 um 02:48 gepostet – wenige Stunden vor dem Rauswurf…des B !

      • Am 12. Februar 2012 um 19:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Wenn die Mannschaft ein Problem mit Skibbe hat und interne Dinge nach außen gelangen, dann ist das in erster Linie auch nicht dem Trainer zuzuschreiben, sondern weist auf Charakerschwächen in der Mannschaft hin. Nach so einem Vorfall würde ich als Manager eher mit den Spielern sprechen als denjenigen zu feuern, der Probleme offen anspricht.

        Ach komm, Felix, auch wenn es von der moralischen Seite her stimmt: Wir wissen doch alle, was das bringt. Dass sich so ein Konflikt lösen lässt, ohne dass jemand geht, ist doch sehr unwahrscheinlich. Und da nun mal eine Mannschaft auch ohne Trainer spielen kann, ein Trainer aber nicht ohne Mannschaft, ist auch klar, wer das dann ist.

        Mit Konsequenzen für die Unruhestifter unter den Spielern wird man bis zum Saisonende warten müssen. Und vielleicht sollte man einem neuen externen Trainer diese Truppe inzwischen auch nicht zumuten.

        • Felix Felix
          Am 12. Februar 2012 um 19:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Das ist doch völlig blinder Aktionismus. In der Bundesliga ereben wir wöchentlich, dass irgendwelche Dinge nach außen gelangen, die nicht für uns bestimmt sind. Sich da als Vereinsführung unter Zugzwang zu sehen und den Trainer zu feuern, ist doch quatsch.

          • Am 12. Februar 2012 um 22:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Ich gehe davon aus, dass der nach außen getragene Streit in der Kabine nur ein Symptom eines tieferen Zerwürfnisses war.

    • Volker
      Am 13. Februar 2012 um 12:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Endlich mal ein gut überlegter Kommentar. Als Ergänzung erwähne ich den Teamgedanken, den auch Preetz immer wieder erwähnt. Warum wird nicht eine zusätzliche „Fachkraft“ für Vorstand, Aufsichtsrat hinzugezogen (z.B. J.Röber oder andere).um somit im Team das bisherige zu ergänzen, zu erweitern. Es kann nur nutzen, wenn die bisherigen Fachkräfte, so Preetz bei RBB, ergänzt werden. Hoffentlich wird der nächste Trainer ein „Glücksgriff“.

  4. Wolfgang
    Am 12. Februar 2012 um 13:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Dann hat Preetz also drei Fehler begangen, die er
    immer wieder durch Entlassung des anscheinend
    falschen Trainers wieder ausbügelt?
    Die Frage sei erlaubt, was Herrn Preetz den für den Job des
    Managers qualifiziert, wenn er Angestellte kauft (!!!), die
    er nach zwei Monaten wieder entlassen muss.

  5. Slongbo
    Am 12. Februar 2012 um 14:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Lies doch mal alles und formulier deine Frage dann ensprechend überdacht. Im Moment verkündest nur Meinung – wenig Gedanken.

    Grüße

  6. Am 12. Februar 2012 um 14:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wahnsinn. Selbstauflösung wäre die wohl beste Möglichkeit hier noch irgendwie glimpflich davon zu kommen. Hertha, Hertha…

  7. herthinia
    Am 12. Februar 2012 um 14:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    hi , gebe Slongbo völlig Recht.
    An Babbel noch länger festzuhalten,wäre nach hinten losgegangen,zumal auch die letzten Spiel unter ihm nicht allzu berauschend waren.
    Der Griff zu Skibbe war wohl eher ne Notlösung und mir ist es ehrlich gesagt lieber,er feuert ihn nach 5 Niederlagen ,als wieder bis zum Abstieg zu warten.
    Ich würde überhaupt keinen Neuen holen (wenn mich Stani auch reizen würde),und glaube Karsten Heine sollte es erstmal weiter machen.
    Er kennt die Jungs und kann eventuell auch Youngster aus der U 23 notfalls einbinden,da er die am besten kennt.
    und Zecke als Co ,da haben wir alle wieder Spass.
    HAHOHE

    • Joel
      Am 5. April 2012 um 09:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Oh Gott den Heine? Weil er ja auch die U23 so hervorragend führt?

  8. Halblinks
    Am 12. Februar 2012 um 14:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ich will Preetz jetzt nicht über die Maßen in Schutz nehmen, denke aber auch, dass die Babbelentscheidung im Dezember korrekt und längst überfällig war.
    Was man ihm aber ankreiden muß, ist die Verpflichtung Skibbes zu einem extrem hohen Gehalt, bei langer Laufzeit, um darüber noch die doofe Ablöse in der Türkei zu „finanzieren“.
    Es ist schon eine recht arrogante Herangehensweise, einen Trainer zu diesem Zeitpunkt zu holen, dem jegliche Reputation für solche Aufgaben fehlt und der auch von so gut wie keinem Experten (und da meine ich echte, nicht uns alle hier) als gute Lösung angesehen wird. Dies durchzuziehen ist eine Managemententscheidung, für die er nun geradestehen muß. Ganz egal, ob er davor gute oder nachvollziehbare getroffen hat. Die Skibbeentscheidung ist letztlich verheerend. Sowohl in Aussendarstellung, als auch in finanzieller Hinsicht. Und für solche Entscheidungen haben Manager üblicherweise persönlich geradezustehen. Und das nicht nur im Fussball. Wenn man dfür jetzt seinen Kopf fordert ist daher durchaus nachvollziehbar.
    Dennoch glaube ich, kann man jetzt nicht alles auf einmal zerkloppen. Dann bricht alles zusammen und ein Klassenerhalt ist hinfällig.
    Wer das Schiff jetzt aber aus dem Dreck ziehen soll, das ist mir ehrlich auch schleierhaft. Ich würde ehrlicherweise endlich mal gerne einen Trainer mit einer Konzeption sehen. Denn das (nämlich die fehlende Konzeption), war und ist das Hauptproblem dieser Mannschaft. Und das hat Babbel zu vertreten. Keine Routinen, Automatismen, Laufwege etc. Die Spieler wissen garnicht, wie sie ein Spiel gestalten sollen.
    Ich bin übrigens auch klar gegen Stani, der hat in Hoffenheim nun eben auch keine gute Figur abgegeben und ein klares Konzept vermissen lassen.
    Befürchten tue ich ein „Berliner“ Lösung, die Röber oder Götz heißt.

  9. Leo
    Am 12. Februar 2012 um 15:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Wolfgang: Man kennt sich halt ;-)
    Von Veruntreuung von Vereinsvermögen wollen wir hier ja lieber nicht sprechen, gell? Die Opportunitätskosten einschliesslich Imageschaden sind sowieso nicht zu beziffern. Alte West-Berliner Provinz trifft Chaotentum.
    Gut gemacht.
    Krasses Mismanagement nennt man das.
    Hier muss ein Trainer her, der aus der Not eine Tugend macht.
    Röber und Favre hatten wir.
    Roger Schmidt wär perfekt. Minimale Resourcen-maximaler Erfolg.
    Den Laden kann sowieso nur ein Diplom Ingenieur wieder ans Laufen kriegen.
    Und Dauerläufer Schmidt als studierten Betriebswirt dazu – beim Wort „Manager“ wird mir schlecht….

  10. Gast
    Am 12. Februar 2012 um 16:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Lobt den Roger Schmidt nicht zu sehr… in Münster hat er die gesteckten Ziele auch nicht erreicht. Und das mit einem Etat der jedes Jahr erhöht wurde….

  11. Edo Z.
    Am 12. Februar 2012 um 16:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das war so vorhersehbar, ich erinner an meinen Kommentar:
    http://www.hertha-blog.de/skibbe-soll-fur-babbel-kommen.html#comment-6437

    Skibbe „performte“ genau so wie das für jeden zu erwarten war, es war höchste Zeit für Preetz seine desaströse Fehlentscheidung zu korrigieren. Noch einen Abstieg übersteht Preetz nicht im Amt, das weiß er auch.

  12. Schmitt
    Am 12. Februar 2012 um 17:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich glaube, dahinter steckt de Camargo. Gut gemacht, keiner redet mehr über ihn….

  13. Felix Felix
    Am 12. Februar 2012 um 19:06 Uhr veröffentlicht | Permalink
  14. Felix Felix
    Am 12. Februar 2012 um 19:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hey Slongbo,
    ja davor kann ein guter Manager nicht die Augen verschließen, aber der Umgang mit so einem Konflikt ist offen und es gibt andere Möglichkeiten das zu lösen.
    Es ist nicht so, dass Babbel Schiller etwas geklaut hätte, sondern ich gehe mal davon aus, dass diese Affäre von beiden Seiten getragen wurde. Der Lover des Parnters ist doch nicht das Problem, sondern die Partnerschaft als solche. Wenn Babbel nicht gewesen wäre, dann hätte sie eben einen anderen Liebhaber gehabt… oder meinetwegen auch keinen, aber trotzdem wäre seine Frau mit der Beziehung nicht glücklich gewesen. Sicher ist es aber auch ein riesiger Fehler mit der Frau des Chefs etwas anzufangen. Wenn Schiller eine Beziehungskrise hat (Privat!), dann sollte sich das nicht auf wichtige Personalentscheidungen auswirken, die die Arbeit betreffen. Preetz hätte mediativ einwirken und das Thema versuchen können aus dem Verein zu halten. Wer weiß… Vielleicht hat er das auch getan, aber augenscheinlich ohne Erfolg. Wir sind hier auf ziemlich dünnen Eis und wissen eben nicht was da wirklich vorgefallen sind. Die Fakten lassen die Luft für Preetz letztendlich dünner werden und es wird sich zeigen wohin uns das ganze noch führt.
    Ich fordere ja auch nicht den Rauswurf für Preetz, auch wenn sich der Artikel vielleicht so liest. Er hat jetzt 100 Tage Zeit, in denen er sich an seinen Entscheidungen und nicht zuletzt auch am Erfolg wird messen lassen müssen.

  15. Halblinks
    Am 12. Februar 2012 um 20:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ich gehe fest davon aus, dass es „hinter den Kulissen“ noch weitere Argumente, als „nur “ die gestrige Klatsche gab, sich von Skibbe zu trennen.
    Wenn die dummerweise nach aussen gedrungene Kabinen“predigt“ für Lell wohlmöglich eine viel größere Tragweite hatte, als wir alle annehmen, dann kann es sein, dass die Mannschaft gestern tatsächlich gezielt gegen den Trainer gespielt hat. Und das könntest du jetzt eben nicht in den nächsten Wochen „aussitzen“. Dann wäre alles zu spät.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Skibbe (zum wiederholten Male) versucht hat, Pflöcke einzuschlagen und sich dabei mit den falschen Spielern angelegt hat. Das war in Frankfurt auch der Beginn vom Ende und jetzt eben wieder.

    Ich war von Beginn an gegen seine Verpflichtung und sehe meine Schwarzseherei nun eingetreten. Wenn die Situation nicht so fatal wäre, würde ich mich über meine Seherqualitäten freuen.
    Tatsächlich ärgert mich dafür aber die Arroganz des Managers zu sehr, der diese Zeichen damals alle ignoriert hat. Kritiker, auch laute mit gutem Leumund, gab es genügend.

  16. Hertha Fan
    Am 12. Februar 2012 um 21:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also Slongbos Analyse zu Preetz Verhalten liest sich gut, aber ganz so wenige Fehler hat Preetz nicht gemacht, nach meiner Meinung.

    Favre zu entlassen war jammerschade, aber ich denke in der Situation damals unausweichlich, nach dem 0:4 zu hause gegen Freiburg und dem 1:5 in Hoppenheim war doch ersichtlich, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Ausgerechnet in diesem Punkt sehe ich keinen Fehler seitens Preetz.
    Man kann ihm anlasten, dass er dann Funkle geholt hat, aber neutral betrachtet hat diese Personalie Sinn ergeben. Es ging zu der Zeit nicht mehr um langfristige Aufbauarbeit oder so, sondern nur um den Klassenerhalt und darin hatte Funkel nunmal unbetritten eine Menge Erfahrung.
    Eventuell kann man Preetz anlasten, dass der das dröge Rumgemurkse von Funkel tatenlos angeschaut hat.

    Den Neuanfang mit Babbel sehe ich ebenfalls positiv, und die Trennung von Babbel seh ich ebenfalls als notwendig an.

    Und jetzt kommt der Punkt an dem Preetz ein großer Fehler unterlaufen ist, er verpflichtet einen Skibbe. Ein Trainer der Land auf Land ab belächelt wurde. Der sogenannte Kabinenzoff mit Lell zeigte dann auch, dass er in der Mannschaft keinen Rückhalt hat. Und noch schlimmer, dieser Trainer erhält einen Zweijahresvertrag und es wird auch noch Ablöse gezahlt! In Fußballforen hat man Hertha dafür ausgelacht. Jetzt hat er seinen Fehler korrigiert, das ist zwar auch richtig, aber was hier an Geld rausgeworfen wurde, das ist doch Wahnsinn!

  17. achim
    Am 12. Februar 2012 um 23:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    gerade hat der preetz nochmal die alte kamelle von favres betteln um entlassung ausgepackt… rückblickend darf man sich allerdings schon fragen warum favre spieler wie bengtson pejcinovic und wichniarek vorgesetzt wurden, und für babbel 3 bayern spieler niemeyer ben hatira torun etc. geholt wurden, alles gestandene anerkannte buli spieler. da war auf einmal kohle da…

  18. peter
    Am 12. Februar 2012 um 23:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    favre wird ja von manchen als übertrainer gesehen, dabei hat er massive fehler gemacht- ich erinnere an das 0:4 gegen den ksc und die linke nummer mit arne friedrich.
    favre ist ein one-hit-wonder: bei saison 2 ging es bei hertha schief und ich denke in gladbach wird das ähnlich sein. die teamzusammenstellung in gladbach stammt noch von frontzeck, der dort lächerlich gemacht wird in gladbach foren, wie funkel (unverdientermaßen) lächerlich gemacht wird in hertha foren.

    zum aktuellen: preetz ist ein leichtmatrose und überfordert, er führt nicht, sondern hechelt meinungen hinterher und versucht seinen job zu retten- denn machen wir uns nichts vor, wo sollte er noch in der position unterkommen?
    skibbe nach 5 spielen zu entlassen, ist eine frechheit und menschlich unter aller kanone um es höflich zu sagen. das gladbachspiel war gut, ein deutlicher trend nach oben.
    gegen stuttgart war alles pech und unvermögen der welt am herthaschuh +plus die pokalniederlage steckte noch in den knochen und köpfen -gibt solche spiele da geht alles aber auch alles in die hose- das 1:0 kann man abpfeifen und bis dahin waren beide teams ebenbürtig schlecht.

    preetz muß weg, skibbe bleiben- das wäre meine version.
    aber mit der hertha-führungsconnection siche rnicht zu machen, das ist der alte westberliner klüngel um es deutlich zu sagen.

    • tztz
      Am 13. Februar 2012 um 21:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das mit dem Westberliner Klümgel (Filz) denke ich leider auch.

  19. herthawolf
    Am 13. Februar 2012 um 11:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ‚Mir sind die Kommentare zum Teil viiiel zu lang zum Lesen. Ich denke, Stanislawski wäre am besten. Seht Euch nur mal auf youtube an, wie der nach dem Spiel in Augsburg gemeinsam mit dem Sky-Reporter alle verarscht hat, ohne mit der Wimper zu zucken. Der würde mit der Medienhysterie, die Babbel als so großes Problem empfunden hat, nicht kaputt gehen. Im Gegenteil!
    Frage ist doch, wenn Preetz, dessen Rumeiern ich gestern abend im rbb-„Sportplatz“ total unsouverän fand (Klasse-Kommentar von infordadio-Reporter Thomas Kroh hingegen bei „draufgehalten“!), wer oder was nach ihm kommen soll. Erstmal muss ein neuer Trainer her, dann kommen auch wieder Erfolge und somit der Klassenerhalt.
    Noch gibt es drei Vereine, die schlechter als Hertha dastehen, und das muss auch so bleiben!
    Es ist die letzte Chance für Preetz, er muss jetzt alles auf eine Karte setzen, ansonsten hat er verspielt zum Saisonende. Das ist ihm auch klar. Ihn jetzt rauszuschmeißen (und Gegenbauer gleich mit), würde – wie sagt Preetz immer so schön anglizistisch im Fernsehen? – „keinen Sinn machen“.
    Nochmal also meine Bitte: Stanislawski holen! Der wäre der Aufgabe gewachsen!

  20. junichi
    Am 13. Februar 2012 um 12:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Interessant zu sehen, wie hier einige Babbel über den grünen Klee loben. Hertha stand nach der Hinrunde nur nach Punkten nicht fürchterlich da, eine spielerische Entwicklung hat nicht stattgefunden. Babbel zu holen war ein Fehler; ein Fehler, den man Preetz aber vielleicht noch zugestehen kann. Die Verpflichtungen diesen Sommer sind bis auf Kraft allesamt in die Hose gegangen (Franz müsste man ausklammern) und die Geschichte mit Skibbe ist wohl der größte Witz. Wenn Stani frei gewesen wäre im Winter, hätten wir ihn vielleicht geholt; ansonsten war die Situation auf dem Trainermarkt natürlich eher bescheiden. Wenn wir Stani jetzt holen, wäre ich zufrieden; bin mir sicher, dass das der Trainer ist, den wir brauchen. Taktisch versiert, Ausstrahlung, Motivationsvermögen und kein Dummschwätzer; wäre nach Favre endlich wieder ein Trainer, den mein Verein verdient hat.

    • Am 13. Februar 2012 um 13:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

      @junichi

      In der Analyse bin ich ganz bei dir, das sehe ich genau so.

      Taktisch versiert, Ausstrahlung, Motivationsvermögen und kein Dummschwätzer; wäre nach Favre endlich wieder ein Trainer, den mein Verein verdient hat.

      Ist aber in Hopp-Heim wohl auch an einer bockigen Mannschaft gescheitert und mit St. Pauli abgestiegen. Das muss nicht gegen ihn sprechen, aber es würde zumindest meine Begeisterung etwas dämpfen.

      Machen wir uns nichts vor: Wer immer jetzt zur Hertha kommt, darf eigentlich nichts mehr oder noch nichts zu verlieren haben, also entweder die letzte Chance für einen allseits anerkannten Fachmann oder die erste für einen Geheimtipp. Der einzige allseits anerkannte Fachmann, der meines Wissens beschäftigungslos ist, wäre der Ralf Rangnick, aber der hat erstens Gründe für eine Auszeit und zweitens auch ganz andere Ziele. Und die Geheimtipps kenne ich naturgemäß nicht ;-)

      Für Stanislawski spräche natürlich die 2.-Liga-Erfahrung…

  21. junichi
    Am 13. Februar 2012 um 14:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Rayson
    Ich habe das woanders schon angesprochen:
    Man muss bei der Analyse der Trennung den gesamten Verein miteinbeziehen (wenn sie auch keine hinreichende Erklärung bieten mögen): Hopp als Übermann, Tanner, der zwar Ahnung hat, jedoch nicht gerade von übertriebenen Selbstzweifeln geprägt ist, eine Mannschaft, die vorher ordentlich verwöhnt wurde (Gehälter!, Umfeld), Abgänge von Prince Tagoe, Obasi (der am Ende seinen Weggang erzwungen hat), Sigurdsson, Simunic, Alaba (!), Ibisevic (zum Ende der Hinrunde ging Stani noch fest von einem Verbleib aus), wo ziemlich dünner Ersatz kam, die lange Verletzung von Ibisevic und (spekulativ) die Mentalitätsunterschiede. Die Kurpfalz und HH sind schon zwei verschiedene Pflaster. Andererseits gilt ebenso, dass die Fans bis zum Schluss zu ihm gehalten haben, wie auch der Kapitän.

    • Am 13. Februar 2012 um 15:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja klar, ist mir auch bekannt, aber wir könnten doch eine ähnliche (nicht dieselbe, aber dafür mit anderen Klopfern…) Liste für die Hertha zusammenstellen, oder?

      • junichi
        Am 13. Februar 2012 um 16:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Den Übermann, der dauernd dazwischen funkt, was von jahrelanger Zusammenarbeit faselt um ihn dann 8 Tage später abzukanzeln, den gibts immerhin nicht. Am Ende hat natürlich jeder Fan seine eigene Meinung, ich bin jedenfalls von Stani überzeugt. Meine einzige Sorge wäre bloß, dass man nach so einer Entlassung erstmal etwas Zeit braucht, um zu regenieren; gerade, wenn man wie er Arbeit anders versteht als es Markus Babbel getan hat.

  22. borp
    Am 13. Februar 2012 um 15:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Stani? Ist der plötzlich preiswert zu haben? Fände ich schwer zu glauben. Und uns drücken immernoch (laut Spiegel) 35 Mio Schulden… Rangnick erst Recht… und was machen wir, wenn er zu Ostern wieder krank wird?

    In Sachen Babbel: „Don’t shit where you eat“ – wer das nicht beherzigt, provoziert mittelfristig in wohl jedem Unternehmen seinen Rauswurf. Erst Recht, wenn das nicht nur die Praktikantin ist, sondern mit dem Vorstand verbandelt. Man muss einfach privates und berufliches trennen können, und da Babbel das nicht konnte, musste er gehen.

    Ich weiß auch gar nicht, woher hier das Lob an Babbel für den Aufstieg kommt. Er hat keine gröberen Schnitzer gemacht, und dann steigen Raffa/Ramos/Lell + mittleres BuLi-Niveau-Spieler einfach auf. In der ersten hatten wir 3 schreckliche Spiele, dann 4/7 passable, seitdem lange nix. Hat es da schon gebrodelt? Sind so die Leistungen in den letzten Spielen zu erklären?

    Zu Favre sei mal nochmal allen empfohlen, euch die Spiele in der „Wundersaison“ einzeln anzusehen (Danke nochmal für die DVD an dieser Stelle). Da muss man vom Glück des Tüchtigen reden – aber mit genau dem wäre Hertha DIESES Jahr auch besser… Insgesamt war Favre von den Ergebnissen her gut, aber er hatte es sich zum Ende der Saison so mit der Mannschaft verscherzt, dass ein Voronin sich Rot holte, nur um es mal allen zu zeigen. Wäre Favre in MG jetzt nicht so erfolgreich, würden wir alle ein wenig realistischer mit unseren Erinnerungen an ihn umgehen.

    tl;dr, sorry.

  23. Hertha Fan
    Am 13. Februar 2012 um 20:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Favre als One-Hit Wonder zu bezeichnen ist schon sehr frech. Und was Herthas gute Saison mit Favre anging, ja natürlich war auch Glück mit von der Partie, aber eine Saison lang wenig Gegentore zu bekommen und vorn das entscheidene Tor zu machen ist kein Glück allein. Er macht in Gladbach eigentlich das, was er bei Hertha wollte, nur dass da mehr Qualität und weniger Egoismen am Werke sind.

    Schön zu lesen finde ich es, dass es doch noch Personen gibt, die Babbels Schaffen nicht blind über den grünen Klee loben. Zuweilen kommt man sich so vor als wäre man im Falschen Film. So auch bei Skibbes Verpflichtung.

    Egal wie der neue Trainer heißen wird, es muss einer sein, den die Mannschaft auch ernst nehmen kann. Das heißt, dass Kandidaten wie Oenning, Doll, Götz und oder Matthäus nicht mal in Erwägung gezogen werden dürfen.

    Mein Wunschkandidat wäre ebenfalls der hier schon häufiger genannte Stanislawski. Mit St Pauli absteigen sehe ich nicht als Makel, das passiert Vereinen dieser Kategorie immr mal. Un din Hoffenheim sehe ich ihn keinesfalls gescheitert, sondern verkannt. Aber die haben ja jetzt einen tollen neuen Trainer, der schon verhandelt/zugesagt hat während der Kollege noch auf der Bank saß.

  24. salus
    Am 13. Februar 2012 um 23:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Liebe Leute,
    lasst doch dieses Schwadronieren (einige von Euch kommen ja nicht mal über Konkret-Sprech hinaus) – Ihr gehört mit Hertha BSE einfach in die dritte Liga, da könnt Ihr dann gegen den nächsten Abstige kämpfen. Viel Spass dann noch …
    JS

    • achim
      Am 14. Februar 2012 um 00:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

      ich sach ma
      fuck you, but have a nice day

      • Felix Felix
        Am 14. Februar 2012 um 00:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ganz cool bleiben Achim. Einfach den Unrat vorbeiziehen lassen… :-)

  25. dns
    Am 14. Februar 2012 um 01:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich bin mir bei Stanislawski nicht so sicher., ob der einer ist. Was genau kann er vorzeigen? Er ist mit einer Mannschaft aufgestiegen, in der er selbst seit ewigen Zeiten spielte und vermutlich alles in- und auswendig kannte.
    Seine erste Station „draußen“ war eher nich erfolgreich. Sicher, Tabellenplatz und so is alles schick in Hoffenheim, aber er hat es lediglich auf n knappes halbes Jahr gebracht.
    Ich finde, man kann hier nur schwer erkennen, ob er einer ist, der in Hoffenheim einfach mal Pech hatte und er eigentlich einer ist, der langfristig arbeitet (und den man langfristig arbeiten lassen kann) oder ob er nur ein weiterer „Ich wohne die paar Wochen hier im Hotel“-Trainer wird.

  26. Daniel
    Am 14. Februar 2012 um 08:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Stanislawski wäre im Moment für Preetz sicherlich die beste Lösung – allein schon, was die Außendarstellung angeht. Denn wenn man mal ehrlich ist: Wen kann Preetz noch präsentieren, ohne das Alle „OH NEIN!“ schreien? Mir fällt niemand ein – außer Stanislawski vielleicht.

    Das Problem dabei: Stanislawski soll ein reiner Motivator mit Trainerkenntnissen sein. Das behauptet zumindest Bernhard Peters, der zwar seine größten Erfolg im Hockey hatte, aber was die Jugendausbildung von Fußballern angeht, mittlerweile schon einiges Ansehen erworben hat. Zumindest wurde im Doppelpass am Sonntag angedeutet, dass Peters mehr oder weniger an der Stanislawski-Demontage mitbeteiligt war, weil er keine taktische Weiterentwicklung gesehen hatte (das was Hopp im Interview sagte). Das muss nichts heißen und im Moment braucht man ohnehin jemanden, der die Mannschaft wachrüttelt und wieder zusammenbringt, aber für den Hintergrund ist es sicher nicht uninteressant.

    Laut den Kollegen der Morgenpost ist aber ohnehin Thomas Doll Favorit auf den Trainerposten. Ich dachte auch erst: Meine Fresse. Aber dann: Momentan hat Preetz eh keine Chance einen zu holen, der akzeptiert wird. Er muss damit leben, für seine Entscheidung nochmal kritisiert zu werden. Und muss dann hoffen, dass sie trotzdem einschlägt.

    Die diskutierten Namen Foda, Schuster oder Rangnick haben – da bin ich mir ziemlich sicher – auf diese Schlammschlacht hier keine Lust. Der Trainer muss den Hertha-Job also als letzte Chance begreifen, sich doch noch als Trainer zu profilieren.

    Fakt ist jedenfalls: der Trainermarkt ist leer. Es ist kaum jemand Vermittelbares drauf. Oder findet ihr jemanden: http://www.transfermarkt.de/de/default/verfuegbaretrainer/basics.html ?

    • Kugelblitz
      Am 14. Februar 2012 um 12:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Möchte mal meinen alten „Freund“ Jürgen Röber ins Spiel bringen. Kennt die Stadt, kennt die Presse, kennt den Verein, hat Zeit u. Lust wie er vor einiger Zeit, durch die Blume gesprochen, sagte.

      • africadanny
        Am 15. Februar 2012 um 03:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

        ja der Röber ist nahe an der Sache und wohl auch interessiert unter der Bedingung, dass er auch Manager wird im Falle einer Traineranstellung …. irgendwie kann ich das verstehen !!

    • Joel
      Am 16. Februar 2012 um 11:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

      das Stani nicht im fußballerischen der Taktikfuchs sein soll ist ja eigentlich nicht schlimm, denn dafür gibt es die Co-Trainer. Nicht anders ist es bei Babbel und dem Co Widmayer. D.h. dann für Hoppeheim vom Regen in die… ich hoffe es auch ein wenig, aber mit dem Abstieg dürfte der „SAP Werks-Club“ wenig bis jarnischt zu tun haben.

      Vielleicht kommt ja der Jonker zur Hertha, würde zwar die Bayern-Fraktion eher stärken, wenn die aber zum guten Fußball spielen bringt solls mir recht sein…. :-)

  27. Lothar
    Am 15. Februar 2012 um 13:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich glaube, Röber wär eine sehr gute Übergangslösung für die Hertha. Und danach holt euch den Effenberg, dem traue ich für die Zukunft sehr viel zu

    • Joel
      Am 16. Februar 2012 um 11:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Der Effe hat schon abgewunken…

  28. Lothar
    Am 17. Februar 2012 um 19:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Jetzt wirds Rehagel…..Ich fasse es nicht…..

  29. africadanny
    Am 18. Februar 2012 um 01:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

    REHAGEL ! eine absolute Toplösung – der Mann braucht sich nirgends mehr zu beweisen, im Gegenteil, er könnte hier nur verlieren und geht ein Risiko ein !
    Es geht nicht um Schönspielerei, sondern dass nach dem ganzen Chaos die Klasse gehalten wird…
    Tretsche als Co ist auch prima, der kann doch nur profitieren vom alten Trainerfuchs! Der sollte schnell seinen Schein machen und dann die Mannschaft übernehmen….. warum nach einer vermeintlichen “ grossen Lösung“ suchen, wenn man den Mann schon hat !

    HA HO HE von der Sahara bis zur Spree

    • tztz
      Am 18. Februar 2012 um 08:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Für Leute die Langweilerfußball mögen ja!

  30. Mr. Jaycobz
    Am 13. April 2012 um 11:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die Herrschaften aus dem Management möchten offenbar auf der kommenden Mitgliederversammlung eventuelle Widersprecher übertölpen und das geschehene Chaos sowie die dadurch erlangte miese Reputation der Tante Hertha überdecken zu wollen. Laut Medienberichten u.a. mit einer 10-Mio-Finanzspritze. Aus der Ferne betrachtet kann ich der Managementleistung in der jüngeren Vergangenheit leider nur ein miserabeles Urteil ausstellen. Die Unseriösität hat erneut Einzug in den Verein gehalten.

    Ich persönlich würde den handelnden Personen im Verein einen neuen Weg ans Herz legen, bspw. mit der Verpflichtung von Volker Finke als Trainer und Manager in Personalunion, also eine Erweiterung seiner Kölner Kompetenzen, deren Ermangelung dort ich als ursächlich für sein Scheitern erachte. Seine Verdienste um den SC Freiburg sind unumstritten, seine Philosophie vom modernen Umschalt-Fußball bekannt und seine Scouting-Fähigkeiten mit dem Einbinden talentierter junger Spieler hoch geschätzt.

  31. Claus
    Am 21. Juni 2012 um 14:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Schade, dass es nicht geklappt hat. Die Rehagelstrategie war leider die falsche. Ich habe das Gefühl, dass seit Höhnes Rücktritt viel zu viel falsch läuft. Schade.