Countdown

Das erste echte Derby seit über 20 Jahren wirft seine Schatten voraus. Wer nicht zu den ~1400 glücklichen Gewinnern der Verlosung gehörte muss sich nun um Alternativen kümmern. Die Preise bei Ebay liegen für den Gästeblock in den letzten Tagen mittlerweile nur noch bei „günstigen“ 100-140 Euro. Tickets für den angrenzenden Sektor 3, in dem man sich unabhängig vom auf der Karte abgedruckten Block frei bewegen kann gehen für 60-80 Euro weg.
Wem das zu teuer ist, der kann dem Aufruf unseres treuen Lesers „Mondwolf“ folgen und das Spiel in einer Sportsbar in Prenzlauer Berg sehen. Die Harlekins laden alle Herthafans – ob mit oder ohne Karte – zum Derbymarsch unter dem Motto „Alle in blau / Auch ohne Karte!“ ein. Treffpunkt ist zwischen 14:30-15:00 Uhr am Alexanderplatz (Weltzeituhr). Im Radio wird über die erste Hlabzeit sporadisch auf Berlin 88,8 übertragen – ab 19 Uhr ist dann Inforadio dabei. So viel zum informellen Teil des Beitrags.

Was mir bis heute shcleierhaft bleibt ist, dass der Verein es nicht hinbekommen hat ein „Public Viewing“ wie beim Spiel gegen den VfB Stuttgart zu organisieren. Die Veranstaltung wäre mit Sicherheit gut besucht gewesen und mit dem Bier sicherlich auch Einnahmen in das Hertha-Sparschwein geflossen. Tja Hertha, das haste wohl verpennt.

Gleiches gilt für die Bekämpfung des Schwarzmarktes wobei hier wahrscheinlich eher die DFL der richtige Ansprechpartner wäre. Wann immer Karten knapp werden findet in aller Öffentlichkeit auf Ebay ein Schwarzmarkthandel von professionellen Kartendealern und anderen Kleinkriminellen statt, der seinesgleichen sucht. Ich bin kein Jurist, aber es ist schon merkwürdig, dass ein Veranstalter das Recht hat Personen nicht hereinzulassen, wenn sie „Thor Steinar“ tragen und auf der anderen Seite so machtlos gegen den Schwarzmarkt zu sein scheint. Ich für meinen Teil habe lange mit mir gerungen, ob ich das System unterstützen kann und mich letztendlich gegen meinen Verstand durchgesetzt. Für einen Minutenpreis von 1,50 Euro werde ich die Gelegenheit haben beim ersten und hoffentlich vorerst vorletzten Stadtderby meines Lebens live vor Ort sehen zu dürfen. Eine Entscheidung, die ich sofort nachdem sich mein Adrenalinspiegel wieder einpendelte anfing zu bereuen. Doch jetzt wo ich die Karte in meiner Hand halte überwiegt nur noch die Vorfreude.

Zu guterletzt wünsche ich uns allen, dass die kommenden Wochen zu Michael-Preetz-Festspielen werden und wir unseren Manager auch mal tanzend sehen können.

This entry was posted in Hertha BSC and tagged , , , , , , , , , . Bookmark the permalink. Both comments and trackbacks are currently closed.
  • Wer hat das geschrieben?

    Hallo, ich bin Felix und gehöre wie die meisten Herthafans in meinem Alter, zur 98er Generation, die 2010 den ersten Abstieg miterlebt hat. (→mehr)

    Ich würde mich freuen, deine Meinung zum Artikel zu erfahren. Schreib doch einen Kommentar und diskutiere mit!

    Und bleib auf dem Laufenden: Abonniere neue Beiträge des Hertha BSC Blogs (RSS-Feed / E-Mail)

34 Kommentare

  1. Am 15. September 2010 um 00:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Preetz würde auf alle Fälle ne bessere Einlage als Hoeneß bieten :D
    Aber ich freue mich schon voll auf das Derby und hoffe nicht, dass es in der Nacht in der Stadt (egal wie das Spiel ausgehen wird) Schlägereien größerer Art geben wird.

  2. Am 15. September 2010 um 01:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    135 €! Das ist eine stolze Summe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Karte nur einen knappen Zehner gekostet hat. Trotzdem viel Spaß! Ich finde Derbys an sich spitze. Und Du wahrscheinlich auch. Aber wohl nur im Oberhaus, oder?

  3. stage
    Am 15. September 2010 um 04:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich kann mich glücklich schätzen…mir ist es egal in welchem block ich stehen kann..und wenn man freunde hat die bei union als trainer fungieren brauch man gott sei dank nur ein bruchteil von 135€ ausgeben ;-)…
    aber dennoch allen livezuschauern viel spaß und bei all den unglücklichen seelen die der försterei fern bleiben müssen einen schönen fußballfreitag in berlins kneipen und wohnzimmern!

  4. Enno Enno
    Am 15. September 2010 um 09:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Felix, das ist echter, blau-weißer Wahnsinn. Wirklich. Neidisch bin ich trotzdem! :-)

  5. TimoBSC
    Am 15. September 2010 um 09:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich finde man sollte auch mal sagen, dass Hertha gar nicht alle 1400 Karten verlost hat, so wie sie es gerne der Öffentlichkeit verkaufen wollten. Der größte Teil ging nämlich an den Förderkreis Ostkurve, der die Karten schön unter seinen Mitgliedern aufgeteilt hat. So war also die Chance an eine Gästekarte zu kommmen gleich 0! Es ist Schade, dass es da überhaupt einen Schwarzmarkt gibt wo keiner sein dürfte. Denn immerhin düften nur „wahre“ Fans im Besitz einer Karte sein, dass die dann noch über 100 EUR von anderen Fans verlangen, ist unfassbar! Ich werde nun das Spiel weder in der alten Försterei noch in einer Berliner Kneipe verfolgen dürfen, da ich an diesem Freitag arbeiten muss! :( Euch allen ein tolles Spiel, fairer Support und niemals vergessen: ……. Union!
    Denn in Berlin, an der Spree, gibts nur Hertha BSC!!!!

    • Am 15. September 2010 um 21:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich finde die Organisation bei der Ticketvergabe vorbildlich und es legitim Förderkreismitgliedern, Dauerkarteninhabern und Mitgliedern höhere Chancen einzuräumen. Es war einfach mein Pech, dass sich meine Mitgliedschaft beim Förderkreis nicht verlängerte, weil ich vergessen habe den Beitrag für die neue Saison zu zahlen.

  6. Am 15. September 2010 um 09:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich bin auch so ein Bekloppter, der viel zu viel für eine Karte gezahlt hat. (Felix‘ Erfolg hat mich animiert, doch mal bei ebay vorbeizuschauen…) Und dann steh ich nicht mal bei den Herthanern. Aber sch… drauf. Derby!

    • herthawolf
      Am 15. September 2010 um 10:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Maria! Ich stehe auch nich bei Hertha, dafür im Block P – da, wo im Oly die Ostkurve is. Wenn ich lese, wie die Preise bei ebay so sind (wobei ich die Ideen der „Umgehung“ ganz witzig finde, ein Herthatrikot, eine Gummiente bzw. sogar einen Briefumschlag anzubieten und „gratis ein Ticket“ draufzupacken), bin ich mit meiner Vater-und Sohn-Dauerkarte (so dass ich meine beiden kleinen Töchter auch noch mitnehmen kann) für 229 € ganz gut gefahren – ein paar Unionspiele, bei denen es dann deutlich leerer ist, kann man sich ja dann auch noch ankucken.
      Irgendwie bin ich froh, dass das Spiel jetzt endlich kommt – seit Tagen denkt und liest man ja nichts anderes. Und nach dem miserablen Saisonstart denke ich, Union braucht die 3 Punkte dringend, das sieht nicht nach einem 0:0-Gekicke aus.
      Mal sehen, ob ich vor Ort was gegen künstliche Feindschaften zwischen Hertha und Union unternehmen kann und hoffen wir, dass Stadionsprecher Christian Arbeit einen besseren Arbeits-Tag hinlegt als beim Freundschaftsspiel im Juli 2009.
      Wobei – die Geschichte mit der Mietstundung natürlich jetzt wieder die Phantasie vieler Union-Ultras beflügeln wird (im Tsp-Forum schrieb jemand : „Wohngeldempfänger“). Darum finde ich es auch ein komisches Zeichen, auf ein public viewing zu verzichten – da heißt es dann wieder über die von Felix vorgerechneten entgehenden Einnahmen :“Die hams ja“ .

      • Am 15. September 2010 um 12:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Block P ist doch Gegengerade, oder?

  7. Anonymous
    Am 15. September 2010 um 16:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wieso schreit jeder danach die Verantwortung im „Kampf“ gegen den Schwarzmarkthandel an die DFL oder sonstwen abzugeben? Da ist doch vielmehr jeder Einzelne selbst gefragt. Wenn niemand mehr so viel Geld bei ebay zahlt, dann lohnt es nicht mehr und regelt sich von selbst. Angebot und Nachfrage. Wenn man dann trotzdem dort kauft, ist einem die Sache halt nicht so wichtig. Das ist ok, aber dann sollte man auch nicht nach der DFL oder den Vereinen rufen… Fans sind auch ein stückweit für ihr eigenes Glück verantwortlich!

    • Am 15. September 2010 um 16:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das sehe ich anders. Du hast recht dabei, dass Angebot und Nachfrage den Preis bilden und somit diejenigen zueinander finden, denen es der Preis auch Wert ist.

      Was ich aber problematisch sehe ist, dass die Schwarzhändler Karten in Massen ankaufen nur um sie später wieder zu verticken. Diese Karten werden damit denen weggeschnappt, die für den Normalpreis hingegangen wären, aber die Schwarzmarktpreise nicht zahlen wollen/können. Ich als Einzelperson kann gegen diesen Umstand herzlich wenig unternehmen. Daher die Forderung in Richtung DFL.

  8. Anonymous
    Am 15. September 2010 um 17:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Doch, natürlich kannst du. Indem du diesen Leuten die Karten nicht mehr abkaufst. Und möglichst vielen klar machst, dass sie das ebenfalls nicht mehr machen sollten. Denn wenn die ebay-Händler ihre Karten nicht mehr loswerden, dann lohnt sich das Geschäft nicht mehr. Da muss man dann halt auch mal von einem Spiel fernbleiben.

    Allerdings hast du auch Recht, wenn du anbringst, dass es immer jemanden geben wird, der die Karten bei ebay kauft und deshalb das „Nichtkaufen“ einer einzelnen Person nicht viel bringt. Finde ich aber ziemlich kurz gedacht. Ist wohl auch eine Frage der eigenen Moral und wie wichtig einem das Eindämmen des Schwarzverkaufes von Karten wirklich ist.

    Am wirkungsvollsten wäre es wohl, wenn Aktion von beiden Seiten kommen würde – Fans und Vereinen/DFL. Aber sich einfach hinstellen und fordern „macht da mal was“ ist etwas einfach. (Und dann selber dort zu kaufen ist schon fast kurios – auch, wenn ich verstehen kann, dass man ein Spiel unbedingt sehen will).

    • Am 15. September 2010 um 21:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja natürlich kann ich. Doch den Teil, den ich dazu beitragen kann ist verschwindend gering. Es ist das erste mal, dass ich bei Ebay zu einem „unmoralischen“ Preis eine Karte gekauft habe. Durch meine Dauerkarte wird es in Zukunft auch nicht mehr so häufig passieren.

      Es ist Dilemma, wenn du versuchst als Einzelperson eine Gesamtsituation zu verändern. Ein Beispiel: Ich lehne Atomstrom und Kohlekraftwerke ab und bin daher sobald ich eine eigene Wohnung hatte sofort auf Ökostrom umgestiegen. Damit habe ich alles getan was in meiner Macht steht ein Zeichen für den Atomausstieg zu setzen und versuche obendrein noch Neukunden zu werben, denen ich als Anreiz meine Freundschaftsprämie schenke. Ich halte es nach wie vor für richtig ein paar Euro mehr für meinen Strom auszugeben, aber trotz allem bin ich mir bewusst, dass ich damit nicht das geringste verändert habe.
      In 15 Jahren Ebay habe ich eine einzige Karte auf dem Schwarzmarkt gekauft, aber die Auswirkungen sind mit dem Atomausstieg zu vergleichen: Sie Situation hat sich in beiden Fällen ganz ohne mein zutun verschlechtert.

      Ich finde es richtig das „vorzuleben“ was man für richtig hält, aber die Entscheidungen ob etwas passiert oder nicht trifft nur ein sehr kleiner Personenkreis, auf den ich einen verschwindend kleinen Einfluss habe.

      Es fiel mir nicht leicht die Karte zu ersteigern. Nicht nur wegen des Geldes, sondern vor allem aus Prinzip.

      • Anonymous
        Am 17. September 2010 um 14:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Da widerspreche ich dir doch im Grunde gar nicht. Dir ist es eben wert ein paar Euro mehr für „grünen“ Strom auszugeben, auf das Spiel zu verzichten um etwas gegen den Schwarzhandel zu unternehmen eben nicht. Das ist ja ok. Ich finde es nur grotesk etwas zu nutzen und im nächsten Atemzug zu fordern, dass eben dieses abgeschafft wird.

        Was hättest du denn gemacht, wenn der Schwarzhandel schon soweit eingeschränkt wäre, dass es über ebay keine Karten mehr gibt und du trotzdem keine für dieses Spiel bekommen hättest? Entweder der altbewährte Handel vor dem Stadion (was ja im Grunde ähnlich ist wie ebay) oder du wärest zuhause/ in der Kneipe geblieben. Aber das wäre dann ok, weil du ja eigentlich gegen ebay bist, richtig?

  9. Bolle75
    Am 15. September 2010 um 17:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Felix
    „Das erste echte Derby seit über 20 Jahren wirft seine Schatten voraus.“

    Hab ich was geträumt? Ist das auf Hertha – Union 1990 bezogen?
    Das war kein Derby sondern eine Fussballparty in der Wendezeit.
    Danach folgte TeBe, Jahreszahl hab ich grad nicht im Kopf. Das war ein echtes Derby.

    • Am 15. September 2010 um 20:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja ich meinte die Begegnung im Jahre 1990. Sorry, ich bin einfach zu jung dafür. Für mich ist es jedenfalls das erste Derby meines Lebens. :)

    • herthawolf
      Am 15. September 2010 um 23:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

      War 1993/94. Und, wie eine TeBe-Tante in einem Leserbrief an den Tagesspiegel schrieb: „eine unerträgliche Feindseligkeit der Mehrzahl der Zuschauer in Blauweiß und Rotweiß“ (gemeint war Union! Ja! Die ja damals im Gegensatz zu TeBe sportlich qualifiziert waren!)
      Vorher gab es mit meiner Beteiligung auch Spiele gegen Blauweiß 90 – aber da war nichts von Derbystimmung zu spüren, die hatten doch sowieso nur ein paar versprengte Fans im Stadion.

  10. Am 15. September 2010 um 21:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

    juhu ich habe gerade eine karte für sektor 3 (also platzwahl auf gesamten gegengerade, auch neben gästeblock) für 77 euro ersteigert ;) also für ca 86 ct/spielminute ;)

    freue mich wie ein kleines kind auf weihnachten ;)

  11. Am 15. September 2010 um 21:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Darf ich mal die blöde Frage stellen, wo man dieses coole „Zweitligist“-Shirt bekommt?

    • Am 15. September 2010 um 22:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich hab das T-Shirt bei spreadshirt.de selber gestaltet. Modell, Farbe und Schriftart wählen. Und ZACK, da isses!

      • herthawolf
        Am 15. September 2010 um 23:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Lohnt nich! Güldet nur für eine Saison…
        Ich habe da noch zwei echte Trikots aus der Zweitligazeit (1996/97), mit Nr. 17 Dinzey hinten drauf und trigema vorne – meine Frau findet die total hässlich, aber sie haben etwas omenhaftes, ist doch Hertha 1997 endlich, endlich aufgestiegen…

        • dns
          Am 16. September 2010 um 09:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Gerade weil es nur eine Saison lang gilt, müsste man es eigentlich machen. Bekommt dann einen „limited edition“-Wert. :)

      • Enno Enno
        Am 16. September 2010 um 09:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Felix, wir sollten vielleicht über einen kleinen spreadshop nachdenken. Was meinst du?

        • Am 16. September 2010 um 09:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ja ich habe da sogar schon mal angefangen was zu basteln. Die Spreadshirtshops sind vom Design leider nicht so schön in die eigene Webseite integrierbar. Vielleicht könnten wir… lass uns das mal intern klären.

    • Enno Enno
      Am 19. September 2010 um 14:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das Shirt gibt es jetzt in unserem Shop in zwei verschiedenen Versionen: http://www.hertha-blog.de/shop :-)

  12. Am 16. September 2010 um 12:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wenn es am Freitag Abend Gesänge gibt wie „Ohne Wohngeld wärt ihr gar nicht hier“, fände ich das ganz charmant. Ist mir jedenfalls lieber, als das von Tennis Borussia und dem BFC Dynamo und letzte Woche auch im Olympiasatdion vorgetragene „Und niemals vergessen, scheiß Union!“ oder dieses abgelutschte „Nur zu Hertha gehen wir nicht.“

    Mal sehen, was ich morgen so an Gesängen aufnehmen kann. Und danach gemeinsam ’ne Molle in der Abseitsfalle. So muss Fußball sein. Ich freue mich jedenfalls.

    • Am 16. September 2010 um 12:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ein 3 Millionen schweres Tor von Ramos als direkte Antwort fände ich auch ganz charmant. :)

  13. XXX
    Am 17. September 2010 um 12:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Meldung auf der Hertha Homepage:
    „Berlin – Noch ein wichtiger Hinweis: Wenn du augenscheinlich Hertha-Fan bist (also Trikot, Schal, etc), erhälst du in der Alten Försterei ausschließlich im Gästebereich (Sektor 4) Zutritt. Alle anderen Bereichen sind den Heim-Fans vorbehalten.“

    http://www.herthabsc.de/index.php?id=413&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8050&cHash=bd483703ea

    Union macht sich LÄCHERLICH!!!

    • Anonymous
      Am 17. September 2010 um 12:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

      is ja wie inner disco “ nee, du kommst hier net rein!“ LOL

      also, alle blaue t-shirts, pullover, etc. – dagegen können so wohl nüscht sagen.

      möge der blau-weiße sieg gelingen!
      HA HO HE HERTHA BSC

    • Anonymous
      Am 17. September 2010 um 13:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Was ist denn daran lächerlich? Kenn ich aus den meisten Stadien in erster und zweiter Liga gar nicht anders.

      • XXX
        Am 17. September 2010 um 13:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Bei uns im Oly kannste tragen was du willst, egal für welchen Block deine Karte ist (ist nur die Frage, ob man das auch will).

        • Anonymous
          Am 17. September 2010 um 19:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Was jetzt nicht meine Frage beantwortet. Also stelle ich sie einfach nochmal: Was ist daran lächerlich?

    • Am 18. September 2010 um 12:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

      @XXX: Das hatte mit Lächerlichkeit nichts zu tun. In dem Fall ist es eine normale Auflage aus der Sicherheitsbesprechung der beiden Vereine mit der Polizei gewesen. Und die ist auch nachvollziehbar.

  14. herthawolf
    Am 18. September 2010 um 00:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also, gerade angesichts der Freundschaftsgeschichte der beiden Vereine (ja,ich weiß, Ihr nach 1969 Geborenen hört im Keller die Bartaufwickelmaschine) empfand ich es auch als lächerlich heute. Hier im blog konnte man ja erahnen, dass sehr viele Herthafans sich Karten für Nichtgästeblöcke besorgt hatten (besorgen mussten). Ich vergaß meinen Herthaschal im Auto, wollte ihn mir eigentlich um den Bauch binden, weil meine Fe rau bei der Abreise mit meinen drei Kindern auch meinte, die Jeans bräuchten noch einen Gürtel. Gut, dass ich es nicht getan hatte.
    Ansonsten bin ich mit dem Spiel superzufrieden – man hat die alte Hertha durchblicken sehen, die sich auf einer 1:0-Führung ausruhte (auch Babbel hatte im Fernsehen gemeint, Hertha könnte froh sein, nicht verloren zu haben), für Union war es ein gefühlter Sieg, und alle waren zufrieden. Die Rauchbombe war dämlich bis saudämlich (war jemand vor Ort dabei?), und ansonsten konnte man Rivalität hören, aber eigentlich haben sich beide Fankreise auf Anfeuerungen der eigenen Mannschaft konzentriert.
    Natürlich wurde gleich nach dem Tor „Scheißunion“ gesungen, und auch das unvermeidliche „Nur zu Hertha gehn wir nich“, was ja für dieses Spiel die Absurdität dieses Gesangs klar vor Augen führte. Als dann auch noch kam: „Ihr seid scheiße wie der BFC“ nach der Rauchbombe, konnte ich nur den Kopf schütteln. Ich glaube, das Gros der Sänger hat den DDR-BFC einfach nicht erlebt, sonst würde ihnen so eine gequirlte Kacke nicht über die Lippen kommen. Trotzdem alles in allem eigentlich schade, dass dieses Duell nächste Saison wahrscheinlich nicht existieren wird…:-))