Daniel Rimkus – Immer dabei

Geil! Hertha ist Tabellenführer. Daran hat man sich ja schon gewöhnt und das macht die zweite Liga auch erträglich. Aber das reicht noch nicht aus, um mich in eine gewissen Euphorie zu versetzen, die die kraftmeiernde Aussage „Geil!“ rechtfertigen würde. Zur Tabellenführung gibt es nämlich jetzt auch einen Song, den ich Spitze finde. Vielleicht erinnern sich noch einige an die Klampfenmusik „Hertha, Schulle, Moabit und die Spree„. Ich fand den Song ja damals schon irgendwie originell, kurven-kompatibel und vor allem authentisch. Dass es nun noch besser kommt, erfuhren wir heute in den Kommentaren. Daniel Rimkus ist ins Studio gegangen und hat den Song richtig gut produziert. Der Titel heißt nun „immer dabei“ und obwohl (!) ich eigentlich kaum auf Gitarrenmusik stehe, finde ich „immer dabei“ richtig geil! Die Mucke und auch die legere Art wie Daniel Rimkus singt, erinnern mich an Ton Steine Scherben. Es wird einfach ein ganz typisch-berlinerischer Charme rübergebracht. Und bevor der Song hier gleich zu hören ist, lege ich die Latte gleich mal richtig hoch: Wenn ein Song das Potential hat, die neue Hymne im Olympiastadion zu werden, dann ist es „immer dabei“ von Daniel Rimkus (wer mehr über Daniel Rimkus, den Song und die Produktion zu erzählen weiß, bitte einen Kommentar hinterlassen!).

YouTube Preview Image

Update: Den Song gibt es auch direkt als MP3 (Rechtsklick -> Speichern) zum kostenlosen Download bei Hertha BSC. Wenn das in der Clubzentrale schon angekommen ist und man dort den Titel sogar herunterladen kann, dann dürften die Hoffnungen berechtigt sein, dass das am Freitag vielleicht schon gespielt wird.

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    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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42 Kommentare

  1. Schoddie
    Am 21. Oktober 2010 um 20:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich weiß zwar nicht mehr über Daniel Rimkus, den Song und die Produktion zu erzählen aber ich hinterlass trotzdem einen Kommentar. :)

    Geil! Doch, so kann man den Song kommentieren.

  2. Am 21. Oktober 2010 um 20:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

    „…und ich weiß nicht wieso, doch ich find ihn nicht schlecht“

    Obwohl ich anmerken muss, dass für mich diese E-Gitarrenmusik normalerweise nicht begeistern lasse. Das klingt für mich ales gleich. Der unkonventionelle Gesang macht das Lied dann aber doch zu etwas besonderem. Schultheiss find ich mittlerweile etwas überholt und zu klischeebehaftet. Das Foto mit dem schönen kindltrinkenden Mädchen ist das beste Beispiel dafür.

    Ich brauch Hertha n Kindl mein Berlin und die Spree.

  3. HaHoHennes
    Am 21. Oktober 2010 um 21:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Obergeile Nummer!
    Was ist denn heute los, bei Facebook drehen alle schon wegen der Nummer ab, und gerade kam er auch noch im Hertha-Echo?!?
    Ich ahne hier eine neue Kurvenhymne… Wollen wir mal Wetten abschließen, wann er zum ersten Mal aus 16000 Kehlen kommt?
    Mich würde die Entstehungsgeschichte auch brennend interessieren. Wer weiß was?
    Viele Grüße
    Hennes

  4. streiflicht
    Am 21. Oktober 2010 um 22:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich weiß nicht, das Gleiche gab`s doch vor ein paar Monaten schon einmal. Das hier heute ist nur zeitgemäss überlegter arrangiert. Ich mag den rockigen Gitarrensound nicht mehr wirklich. Aber ist halt Geschmacksache.
    Zur neuen Kurvenhymne fehlt für mich noch was. Auch wenns gut gemeint ist. Und es ist besser als die Erstauflage.

  5. Kugelblitz
    Am 21. Oktober 2010 um 23:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hab’s mal in verschiedenen Foren verlinkt. Soll ja einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

  6. Am 22. Oktober 2010 um 08:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also ich find’s Hammer. Und das scheint vielen im Internet so zu gehen. Das freut mich für die, auf deren Mist das Lied gewachsen ist. Haben die sich bestimmt auch nicht zu träumen gewagt :-)

  7. alexander
    Am 22. Oktober 2010 um 08:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    hat zwar nur was mit herthamusik und nix mit dem daniel rimkus zutun, aber wenn ich mich nicht irre soll doch heute zander seine neue hymne vorstellen.

    • alexander
      Am 22. Oktober 2010 um 08:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

      ach nee, war erst gegen bochum

  8. Daniel
    Am 22. Oktober 2010 um 09:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Am Anfang dachte ich: Hui, da rennt ihm aber die Musik weg, er kommt gar nicht mit dem Text hinterher (was bei potentiellen Stadionsongs natürlich nicht optimal ist). Aber spätestens beim ersten Refrain ist das Gefühl weg und danach wird der Gesang merklich ruhiger und damit verständlicher (kann mir nicht vorstellen, dass man über die Stadionlautsprecher von der ersten Strophe viel mitbekommt).

    Aber sonst: Sehr sehr geil!

    • Theo
      Am 22. Oktober 2010 um 16:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Die erste Strophe ist doch eh nur dazu da, damit alle wissen, dass es losgeht. ;D
      Und erst ab dem ersten Refrain wird mitgesungen. ;)

  9. Peter
    Am 22. Oktober 2010 um 10:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Moinsen,
    danke Enno, dass Du hier diesen Thread aufgemacht hast, dann kann ich meine Fragen ja hier noch mal stellen.

    Also erstmal vorneweg, ich bin total begeistert von der Nummer, das ist so authentisch Hertha wie schon gaaaaaanz lange nicht mehr. Und besonders, dass der Sänger nicht platt disst, sondern sehr subtil die Hauptstadarroganz raushängen lässt, ist für mich seeehr Berlin. Arm aber sexy halt. Er singt ja nicht „Du kommst aus Stuttgart – Du bist ein Arsch“, sondern er hat Mitgefühl ;-) Ok, Spaß beiseite, aber ich denke jeder, der sich gerade in der letzten Saison von Regen und Kälte nach einem verlorenen Spiel gefragt hat „was mache ich hier eigentlich immer?“, dem spricht vor allem der Refrain aus dem Herzen. Toll, Ohrwurm pur!

    Und das gänzlich auf die Standard-Phrasen wie „wir werden immer siegen“, „wir werden wieder deutscher Meister sein“ verzichtet wurde, unterstreicht für mich noch mal, dass hier echte Fans am Werk waren.

    Das ist aber auch gleich schon die Überleitung zu meinen Fragen:
    Wer sind die Typen? Den einen mit dem Atzen-Cap habe ich schon häufiger mal in der Kurve gesehen. Welcher ist denn der Sänger? Weiß das jemand?
    Und wer ist der Hertha Fanclub International? Google kennt sie nicht. Fragen, Fragen, Fragen…

    @Maria:
    Ich glaube auch, dass die Macher von dieser Resonanz ziemlich überrascht gewesen sein dürften, denn man findet quasi nichts über Daniel Rimkus oder den Hertha Fanclub International im Netz und bei iTunes gibt es das Lied auch nicht. Einige Mini-Infos konnte ich im Blog der Produzenten finden (http://www.schumannbach.de/blog/), das wars dann aber auch schon.

    Ich finde, wir brauchen viel mehr solcher, durch echte Fans gemachte Lieder, nicht immer nur der Kommerz-Scheiß aus der Marketingabteilung.
    Alleine 1600 Views bei Youtube am ersten Tag dürften mir da wohl zustimmen?!?

    Aber bei den Offiziellen von Hertha scheint ja mittlerweile auch ein anderer Wind zu wehen, schließlich haben sie es gestern sofort auf ihrer Facebook-Seite gepostet und im Hertha-Echo kam es auch. Das nenne ich mal tagesaktuell.

    Also weiter so und ich bin gespannt auf mehr Infos und hoffentlich auch Nachahmer im positiven Sinne.

    Ha Ho He!
    Peter

  10. herthawolf
    Am 22. Oktober 2010 um 11:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich hatte ja schon bei der unplugged Fassung Farin Urlaub-ähnliche Gesänge herausgehört, aber die Version klingt wirklich nach einer Weiterentwicklung von „Westerland“ von den Ärzten. Hat Kultpotential! Besonders dieses „ich weiß nicht, wieso“ – Hertha ist eben irrational! Eine super Abgrenzung gegen Modefans, die nur bei den Erfolgen in der 1. Liga ins Stadion kamen und bei Hertha für mich nichts verloren haben!
    Aber, aber…die Kritik an der Wessi-Zeitansage „viertel nach acht“ güldet leider auch für die neue Song-Version. Und dass der Bebrillte eine Carlsberg-Dose hochhält, obwohl von Schultheiß die Rede ist (und die Flaschen auf den anderen Fotos sahen eher nach Berliner Pilsner aus) , zeigt ja, dass man auch hier noch ein anderes Wort einsetzen könnte in einer vielleicht finalen Version.

    • Am 22. Oktober 2010 um 11:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich bin ein Berliner und komme mit dieser ostigen Zeitangabe bis heute nicht so richtig klar.

    • HaHoHennes
      Am 22. Oktober 2010 um 11:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ach Herthawolf,
      nicht immer das Haar in der Suppe suchen… sing doch einfach die Biermarke, die Dir persönlich am besten gefällt. Das ist doch der älteste Streit der Welt…
      Und schon mal darüber nachgedacht, dass sich manche Sachen auch reimen müssen? Um dreiviertel Acht ist nun mal kein Anstoß…
      Nichts für ungut, wir müssen ja nicht alle unisono feiern, aber dass hier scheinbar der Schulterschluss zwischen Alt-Kutten und Eckkneipen-Atzen und Kurven-Kiddies geschafft wurde, darf man nicht vergessen.
      Gruß
      Hennes

      • herthawolf
        Am 22. Oktober 2010 um 23:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Wie wäre es mit: „Egal, wo wir spieln, wir könn uns immer freun – ob jetzt Sonntag um eins oder Montag um viertel neun!“?
        Jeht doch – der Reim „Macht“ und „Acht“ is doch wurscht.

    • Am 22. Oktober 2010 um 23:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich finde auch, dass das hier wichtig ist für den Reim. Und obwohl ich kein Berliner bin, bin ich noch nie davon ausgegangen, dass jeder Berliner „viertel 9“ sagt (@Felix: so schwierig ist das doch nicht ;-)). Wie Herthawolf darauf kommt, kapier ich nicht.

      • herthawolf
        Am 22. Oktober 2010 um 23:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

        @Maria: das muss wirklich durch den Zuzug der Wessis nach Westberlin gekommen sein im Laufe der Jahrzehnte, die ihre Uhrzeitangabe mitgebracht haben (sofern sie keine Schwaben oder Bayern waren). Alle Westberliner (die schon vor der Maueröffnung dort lebten und „viertel nach acht“ sagten und die ich daraufhin nach ihren Wurzeln fragte, hatten Eltern aus dem Altbundesgebiet). Wenn wir Herthaner nun schon so den Berliner Verein markieren, müssen solche sprachlichen Einschläge nich sein, find ick.
        Doch es gibt wichtigeres – wir sind immer noch ungeschlagen und kreisen einsam an der Tabellenspitze und Sejna hat wieder den Kasten saubergehalten…

  11. Herthana
    Am 22. Oktober 2010 um 12:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich finde den Song super, inhaltlich ist klar um wen es geht, die Melodie ist eingängig und alles andere ist doch Geschmackssache.

  12. Süven
    Am 22. Oktober 2010 um 14:17 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Schön! Fein auch der Pauli/FCU Diss, der da so nonchalant daherkommt :)

  13. Chuk
    Am 22. Oktober 2010 um 17:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Um mal ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen …
    Hier etwas aus dem HI-Forum:

    „Bevor hier zuviel spekuliert wird werde ich mal für Aufklärung sorgen.

    Ich bin der besagte Daniel. Mit Musik habe ich eigentlich nicht viel zu tun (also hören schon, aber nicht selber machen). Ich hab halt ne Gitarre zu Hause, spiel par Lieder nach oder schrumm selbst par Akkorde runter. Irgendwie hatte ich mal Lust einen Song über Hertha zu machen. Den Auslöser weiß ich gar nicht mehr so genau – aber ich glaub ich hatte mich mit par Leuten über Hertha unterhalten und die meinten Hertha hätte irgendwie kein Image im Gegensatz zu Pauli oder Union die ja so kultig sind. Irgendwie hat mich das wohl gestichelt und ich wollte einfach mal zeigen was Hertha für mich bedeutet. Ich hab viele Freunde über Hertha kennengelernt, extrem lustige Auswärtsfahrten erlebt und bin schon seit ich 8 Jahre alt bin dabei. So blöd das klingt, aber Hertha ist halt Teil meines Lebens – so wie für viele andere auch.

    Naja, jedenfalls hab ich dann da dieses Lied „komponiert“. Eigentlich extrem billig. 4 Akkorde runtergeschrammt und nen lustigen Text ausgedacht der einfach so aus’m Bauch heraus kam. Soll jetzt nicht komisch klingen, aber von der Idee (Ich mach jetzt mal n Herthasong) bis zu der Mail die ich an Rouven geschickt habe mit der Version die dann bei youtube drinne stand sind vielleicht 30min vergangen. War alles recht schnell und unüberlegt.

    Rouven fand das Ding so geil und hat dann spontan dieses Video zusammengebastelt und auf youtube hochgeladen. Ehrlich gesagt war es mir am nächsten Tag auch son bissel peinlich weil der Song ja doch sehr amateurhaft ist und die Bilder teils sehr persönlich sind. Aber nachdem uns dann einige Leute bei der FKO-Party und auch im Stadion angesprochen haben und die Resonanz fast ausschließlich positiv war konnte ich mich damit abfinden.

    Wie das halt so ist hat mich dann über par Ecken Gunnar angequatsch. Gunnar ist auch ewig Herthafan. Bis dahin kannte ich ihn aber nur so vom sehen. Jedenfalls hat er mir gesagt, dass er den Song extrem geil findet und er es schade finden würde wenn dieser bei youtube versauern würde. Er hat mir angeboten, dass er mal bei 2 Freunden nachfragt – die bisschen was mit Sound und Musik machen – ob man den Song nicht mal etwas professioneller aufnehmen könnte. Erstmal wusste ich nicht so genau aber dann dachte ich: Warum nicht. So ist das gekommen.

    Schnell war klar, dass wir daraus ne rockige Version machen. Das war auch ausdrücklich mein Wunsch weil ich auch so’n bissel aus der Punkrockrichtung komme. Ich mein ich hör jede Art von Musik und es gibt auch wirklich von jeder Musikrichtung sehr sehr gute und sehr sehr schelchte Sachen. Aber tendenziell hör ich halt schon eher Rock. Im Prinzip haben wir den Song 1 zu 1 so gelassen wie er war. Nur haben wir „Moabit“ in „Mein Berlin“ geändert, wo ich aber auch total hinterstehe. Schließlich haben beim Refrain auch viele mitgesungen die nicht aus Moabit kommen und die wollte ich nicht ausschließen. Die Kritik, dass das jetzt zu geschmiert wirkt akzeptiere ich – aber ich weiß wie das alles entstanden ist. Ich find die neue Version sehr geil, weil mir die alte persönlich einfach bissel zu billig war ;-)

    Mit par Freunden haben wir wie gesagt dann den Refrain und das „Ha Ho He“ aufgenommen. Alles wurde zusammengeschnippelt. Rouven und ich haben dann noch das Video überarbeitet, tja und gestern haben wir das dann hochgeladen um mal zu sehen wie der Song so ankommt.
    Irgendeinem muss das so gefallen haben, dass er den Song an Hertha weitergesteckt hat. Jedenfalls waren wir plötzlich bei facebook auf der Herthaseite. Manne vom Herthaecho hatten wir vorher kontaktiert und ihm einfach mal den Song geschickt und gefragt ob er den nichtmal spielen will.

    Ma schaun was draus wird. Ich freue mich natürlich riesig über das positive Feedback und wär natürlich stolz wie Oskar wenn das mal im Stadion gespielt werden würde. Wahrscheinlich sogar der stolzeste Oskar überhaupt ;-) vor allem weil das echt nicht so geplant war. Hat sich irgendwie alles ergeben. Eventuell stellen wir das Ding auch mal bei iTunes rein. Ich mein es ist umsonst im Internet verfügbar, aber wer das kaufen will: bitteschön. Da par Kosten entstanden sind (Tonstudio, Schlagzeuger, Urlaub nehmen) wärs ganz cool wenn keiner mit nem Minus da raus geht. Vielleicht reichts um mal alle Leute die mitgemacht haben auf n Bierchen einzuladen oder wenn’s wirklich riesig einschlägt auf ne Auswärtsfahrt. Das wars dann aber auch.

    Juti, fürs erste sollten die Infos reichen.

    Wünsch euch allen noch nen schönen Nachmittag/Abend und hoffe wir feien den Sieg ausgiebig. Man sieht sich im Stadion. Prost!“

    Quelle: http://www.hertha-inside.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=10008&start=30

    So, und jetzt muß Hertha nur noch das Spitzenspiel gewinnen. Auf geht’s! HA HO HE

  14. Sittenwächter Fredi
    Am 22. Oktober 2010 um 19:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Enno: woher hast Du denn die Info, dass das umsonst bei Hertha runtergeladen werden darf? Ich meine ich will hier keinem den Spaß verderben, aber der Umstand, dass es technisch möglich ist, ist doch noch keine Erlaubnis. So wie ich es aus den vorhergehenden Beiträgen gelesen habe scheint dem Urheber ja nicht viel am Geld zu liegen, aber er schreibt auch, dass Kosten entstanden sind und ganz fair finde ich es nicht, wenn Hertha sich dieses Lied schnappt und kostenlos über ihre Seite vertreibt, scheinbar ohne Erlaubnis. Auch wenn es ohne Frage ein wirklich toller Song ist.
    Jeder soll natürlich selber wissen, wie er meinen Einwand bewertet, der Link bleibt ja schließlich online und der Rechtsklick sitzt locker. Bei Youtube hat der Urheber es ja selber reingestellt und Youtube2MP3 Tools kennen wir auch alle…
    Ich wollte es der Fairness halber allerdings mal angesprochen haben.
    Viele Grüße
    Fredi, der Sittenwächter

    • Enno Enno
      Am 22. Oktober 2010 um 21:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich ging – vielleicht naiv – davon aus, dass der Besitzer der Songrechte Hertha befugt hat, das Lied online zu stellen. Dann kann man es kostenlos herunter laden. Ich sehe da kein Problem. Sollten die Rechteinhaber damit ein Problem haben, möchten sie sich bitte bei mir (und noch besser: bei Hertha!) melden. Ich würde den Link entfernen. Der Rest liegt nicht in meiner Hand.

      Aber ich denke, dass derzeit die Hauptsache ist, dass alle den Song auch hören können.

    • Gunnar
      Am 24. Oktober 2010 um 20:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Forum,

      ich bin Gunnar vom Hertha Fanclub International und habe, wie Daniel im HI-Forum schon erklärt hat, den Kontakt zwischen ihm und meinen Freunden von Schumann&Bach hergestellt und habe dann noch etwas bei der Organisation des Ganzen mitgeholfen. Weil der Kontakt zu Herthas Fanbetreuung über mich lief, möchte ich dazu kurz was sagen, bevor hier wild spekuliert wird (@Sittenwachter).

      Herthas Fanbetreuung und vor allem Donato fand das Lied schon in der alten Version charmant und der Link zur Rockversion auf Youtube wurde in gegenseitiger Absprache auf der Hertha BSC Seite eingebettet. Hertha hat sich also nicht eigenmächtig irgendwas geschnappt, oder so. Es lief alles ganz freundschaftlich. Man merkt tatsächlich -und das gilt auch für die organisatorischen Aufgaben rund um unseren Fanclub- dass seit einiger Zeit ein anderer Wind in Herthas Geschäftsstelle weht und die Fans viele tolle Ideen umsetzen können. Verein und Basis sind hier ein gutes Stück näher zueinander gerückt, letztlich ist das meiner Meinung nach auch mit ein Grund dafür, dass die Stimmung im Stadion in dieser Saison so angenehm ist.

      Tatsache ist allerdings, dass nicht nur wir, sondern auch Hertha von den sehr vielen und sehr positiven Resonanzen total überwältigt waren. Daniel hatte auf der Ursprungsversion bei Youtube zuletzt ca. 3600 Aufrufe nach drei Monaten, bei der Rockversion waren es am ersten Tag bereits 1800, mittlerweile sind es über 4000. Das hat uns alle doch ziemlich umgehauen aber natürlich riesig gefreut.

      Und nun noch kurz was zu unserem Hertha Fanclub International, weil ja auch danach gefragt wurde (@Peter).

      Die sechs Gründungsmitglieder unseres FCs sind alte Schulfreunde, Baujahr 77/78, die seit Kinderzeiten mit der Hertha fiebern. Als Fanclub haben wir uns 2004 organisiert, um aktiv ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt zu setzen und unseren Beitrag für eine vielfältige Kurve zu leisten. Mittlerweile sind wir auf über 30 Mitglieder angewachsen, einige sind auch parallel FKO-Mitglieder. Der Großteil von uns steht als DK-Besitzer in der Ostkurve (meistens Q.3 mittig, manchmal Q.4 mittig), treffen kann man uns auch auf den OFC-Treffen oder bei anderen Fantreffen.

      Viele Grüße
      Gunnar

      • Enno Enno
        Am 24. Oktober 2010 um 21:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Gunnar, vielen Dank für deine Ausführungen und macht bloß weiter so mit dem Fanclub und eurem Engagement für die alte Dame!

  15. Am 24. Oktober 2010 um 12:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die Hoffnung das der direkte Wideraufstieg gelingt steigt natürlich mit jedem erfolgreichen Spieltag. Jedoch sollte man sich nicht blenden lassen. Die Hintermannschaft spielt nach meinem Eindruck immer noch nicht stabil über 90 min., auch wenn die Tore hervorragend herausgespielt waren kann das in engen Spielen noch größere Probleme verursachen. Da muss Babbel dringend ansetzen.

  16. Am 24. Oktober 2010 um 18:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Äh, ich glaub, da fällt es schon eher schwer, den frühen Ärzte-Bezug aka West-Berlin – gerade mit dem Hintergrundgesang – nicht zu erkennen, musikalisch.

    • herthawolf
      Am 24. Oktober 2010 um 21:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Sag ich ja! Und nun stellt Euch „Die Ärzte aus Berlin“ vor, die „viertel nach acht“ singen. Klickt’s?

      • boRp
        Am 24. Oktober 2010 um 23:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Also, so wichtig kann dir das doch nicht ernsthaft sein, oder? Meine Eltern sind zwar Ausländer, aber ich bin in dieser Stadt geboren und aufgewachsen. Und ich sage genau so „viertel nach.“ – ob es dir gefällt oder nicht, andere Leute mögen deine Stadt, ziehen hin und bringen ein paar ihrer eigenen Redeweisen mit. Dass man das als Ossi nicht gewohnt ist, verstehe ich (wenn ich mir jetzt noch eine Spitze gen Osten erlauben darf, ohne dass das irgendwer persönlich nehmen sollte).

        Was übrigens eine Eigenschaft ist, die ich an Berlin gar nicht mal so schlecht finde…

        • herthawolf
          Am 26. Oktober 2010 um 01:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

          is nich meene Stadt…bin Potsdamer.

          • Oliver
            Am 26. Oktober 2010 um 11:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Wie immer, Herthawolf, ich verstehe dich. Man soll auf diese Kleinigkeiten wert legen, gerade bei einem solchen Lied. Mir zieht sich z.B. ja immer alles zusammen, wenn jemand „die Hertha“ sagt.
            Die meisten mitgebrachten Redeweisen oder Ausdrücke passen nicht zum Berlinerischen. Aber der Jugend ist das ja leider egal, deswegen braucht es uns Sittenwächter. In Potsdam mußt du da ja momentan auch viel erleiden. Prenzlauer Berg ist voll, jetzt ist Potsdam dran.
            Schultheiss kann man zwar nicht trinken, aber es wird ja wohl auch eher wegen einer anderen Eigenschaft geschätzt und es gehört zumindest zu alten West-Berliner Hertha-Fans und zu den zu Mauerzeiten Zugereisten, die noch bereit waren, sich vollständig zu assimilieren. Da hätte Schlimmeres kommen können. Es ist immerhin Bier.

  17. Am 26. Oktober 2010 um 07:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ach du scheiße! Jetzt hab ich gerade zwischen den Leuten, die am Ende singen, einen entdeckt, mit dem ich ein Uniseminar zusammen hab :-)

  18. herthawolf
    Am 26. Oktober 2010 um 13:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Oliver: Da Du von Kleinigkeiten schreibst – noch schlimmer als die Wessi-Uhrzeit finde ich ja, dass sich der Refrain nicht einmal reimt! „dabei“ und „sein“ – furchtbar, ganz furchtbar…Wie wäre es (gewesen) mit: „Ick weeß nich wieso, doch ick bin imma dabei, meen Herz schlägt blauweiß, ey Hertha, ick bleib Dir treu“ – aber kuckt Euch mal um in den Charts, was da bei deutschen Songs auf Deibelkommraus gereimt wird, das zieht einem die Schuhe aus. Von daher liegt dieser Song – wie sagt man so schön? – „voll im Trend“. Ächz! Musik hui, ansonsten – naja…

    • XXX
      Am 26. Oktober 2010 um 13:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

      mecker, mecker, mecker – puuh sind deine kommentare anstrengend
      jedem seine meinung, aber dieses aufhängen an kleinigkeiten nervt

    • HaHoHennes
      Am 27. Oktober 2010 um 12:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Lieber Herthawolf, lieber Oliver,

      der Komponist des Liedes hat das Lied sicher nicht geschrieben, um Frust zu erzeugen, sondern um Freude – und das ist ihm bei der Mehrzahl der Leute hier sicherlich super gelungen.

      Da Euch das Lied aber leider so gar nicht zu gefallen scheint, kann ich Euch nur einen Tip geben, den mir der verehrte Peter Lustig mit auf den Weg gegeben hat:

      Abschalten.

      Oder noch besser: eine Gitarre greifen und es besser machen. Youtube steht doch allen frei… Viel Erfolg und wir sind gespannt auf das Ergebnis.

      In diesem Sinne: Alles und Alle für die Hertha, auch Du Herthawolf, auch Du Oliver ;-)

      Grüße
      Hennes

      • Oliver
        Am 29. Oktober 2010 um 20:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hallo Hennes,

        ich habe ja nicht behauptet, daß es mir gar nicht gefällt, und Herthawolf hat sich an anderer Stelle auch positiv über das Liedchen geäußert, es geht uns ja nur um Kleinigkeiten und zumindest bei mir ist auch nicht immer alles so ernst gemeint.
        Ich habe mir nur abgewöhnt, diese Punkt-und-Strich-Symbole nach jedem Satz hinterherzuschieben, Ironie hat man früher, als es noch kein Internet gab, auch so verstanden. Habe mich sogar schon beim Singen des Liedes erwischt.
        Mit dem Schulterschluß bin ich mir aber nicht so sicher, im Video macht man sich ja lustig über die alten Kuttenträger. Und wenn ich doch noch mal was sagen darf, dann sehen diese Atzenstyle-Mützen einfach idiotisch aus. (Obwohl ich deren Lied auch gar nicht so schlecht fand).
        Außerdem warte ich einfach immer weiter darauf , daß es irgendwann wieder ein Auswärtsspiel in Barcelona gibt, das dazu passende Lied ist nämlich mein Lieblingslied für Auswärtsfahrten. So, da hätte ich jetzt schon wieder so ein Gesicht hinterherschicken müssen.
        Da du Hennes heißt, kennst du dich vielleicht mit dem FC Köln aus. Deren Fan-Hymne auf Kölsch „Mer stonn ze dir“ finde ich unübertroffen. Da stimmt einfach alles und man merkt, daß dieses Lied von Profis gemacht wurde.

  19. Gunnar
    Am 28. Oktober 2010 um 11:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Am Samstag läuft das Video zum Ende der Halbzeitpause im Olympiastadion.

    Also bitte für den Refrain schon mal alle die Stimmen mit einer Schulle (@herthwolf: oder mit einem hopfenhaltigen Kaltgetränk Deiner Wahl) ölen, und die Schals nach oben, dann wird das hoffentlich nicht das letzte Mal sein, dass Daniel uns mit diesem Brett im Stadion erfreut. Ich sag nur: Immer dabei!!!

    • Kugelblitz
      Am 28. Oktober 2010 um 16:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Werd mal lieber meine Stimme mit „Tee“ ölen. Muß nach dem Spiel noch zur Schwiegermutter.

  20. Peter
    Am 2. November 2010 um 16:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Mal an die Musikprofis unter Euch, welche Akkorde spielt er eigentlich (in der Originalversion)? Ich würde es gerne für unsere nächste Auswärtsfahrt einstudieren.
    Grüße
    Peter

    • Tina
      Am 4. November 2010 um 01:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Strophe: G, Am, C, D
      Refrain: G, D, Am, C

  21. Corvin
    Am 2. November 2010 um 19:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich finde so ein textkritisches Herangehen von Wolf eigentlich sehr interessant. Man durchdringt dadurch den Text (besser)- auch seine Verbesserungsvorschläge sind doch dufte und durchdacht.

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