Das besondere Spiel

Enno hat das Derby als das wohl wichtigste Spiel im Berliner Fußball der letzten Jahre angekündigt. Wenn ich an wichtige Spiele für den Berliner Fußball denke, dann fallen mir spontan das Heimspiel gegen Hannover 2004/2005, die Partie gegen Schalke 04 2008/2009 und natürlich das Nürnbergdesaster von 2009/2010 ein. Das einzige was diese wirklich wichtigen Spiele mit dem vorgestrigen Derby gemeinsam haben ist das Resultat. Damals hätte uns jenes eine Spiel in eine andere Zukunft führen können. Die Auswirkungen des Derbys sind dagegen doch sehr überschaubar. Durch die Niederlage rückten zwar Augsburg und Bochum wieder um zwei Punkte heran, aber wie es in 97 Tagen aussehen wird steht nach wie vor in den Sternen. Ein unschätzbar höheres Ziel als solch ein Phantasietitel wie die „Stadtmeisterschaft“ ist und bleibt der sofortige Wiederaufstieg! Wenn wir den Aufstieg verpassen sollten stehen wir nicht nur dem Ausverkauf, sondern womöglich sogar dem finanziellen Ruin gegenüber. Diese Saison ist ungemein wichtig und unsere einzige Chance in den nächsten Jahren im Profifußball überhaupt noch eine Rolle zu spielen. Was hat uns da eine „Stadtmeisterschaft“ gegen ein Team zu interessieren, das nun wirklich Gott sei Dank nicht unsere Kragenweite ist? Nun gut.

Ganz normal?
Doch natürlich hatte diese Begegnung eine gewisse Besonderheit. Es wird mit 74.244 Zuschauern in die Wikipedia als die am zweitbesten besuchte Zweitligabegegnung der Geschichte ein gehen (an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an die vielen richtigen Tipps beim Zuschauertippspiel :)) Die Berliner Medienlandschaft schaffte durch besondere Anstrengungen dem Spiel eine überaus besondere Besonderheit anzudichten. Wenn Michael Preetz oder Mijatovic nach der Bedeutung des Spiels für die Stadt und den Verein befragt wird, spielt dieser das Spiel nur allzu gerne mit. Es schafft schließlich eine Aufmerksamkeit, die jeder Verein auf der Welt gebrauchen kann. Alles andere hätte die lächerlichen 20 piepels, die nach dem Spiel in Richtung der Mannschaft pöbelten wohl schon im Vorfeld überaus in Rage gebracht. Die haben wohl ein paar Pillen zu viel eingeworfen und schoben einen ziemlich üblen Ruhpottfilm. Zum Glück benahm sich der Rest dann aber doch sehr viel gastfreundlicher als die Unioner beim Hinspiel.

Wie es in Wirklichkeit um den Stellenwert des Derbys für die Profis zu stehen scheint, zeigte gestern im RBB Sportplatz Christian Lell (seine Gesichtszüge erinnern mich kurioserweise immer an Lothar Matthäus), der einige Sekunden verstreichen lies um eine Antwort auf die Frage zu finden wie er diesen „riesigen Schock der verlorenen Stadtmeisterschaft denn nun zu verarbeiten gedenke und ob er das überhaupt schon alles realisiert hätte“. Verlegen gab dann standesgemäß er zur Antwort, dass er das mit den Derbys ja schon aus München kenne und sich nun voll auf Karlsruhe konzentrieren wolle.

Nachdem ich so viele Worte der Wichtigkeit des Spiels gewidmet habe nun noch meine Einschätzung zum Sportlichen. In diesem Kalenderjahr wähnte ich uns eigentlich auf einem sehr guten Weg. Schon im letzten Spiel vor der Winterpause deutete sich die Trendwende nach der Minikrise an. Mit Oberhausen, Düsseldorf und Bielefeld steigerte die Mannschaft sich von Spiel zu Spiel, dominierte die Gegner und gewann so verdient wie in keinem der Hinrundenspiele. Der Erfolg der ersten beiden Spiele ist eng mit Lasogga verknüpft in denen er für mich mit Abstand der beste Spieler auf dem Platz war. Selbst gegen Düsseldorf als Ramos doppelt traf hatte Lasogga durch seine Präsenz einen großen Anteil am Sieg. Nachdem seiner Verletzung stellte ich mir schnell die Frage wer bei Hertha eigentlich sonst noch in der Lage ist Tore zu schießen. Für unsere Ambitionen und unser Potenzial haben wir viel zu wenige Tore erzielt. Von Raffa und Ramos sollte man eigentlich erwarten, dass sie in der Lage sind Spiele alleine zu entscheiden. Doch beide sind in dieser Saison doch eine große Enttäuschung. Raffael reibt sich in Zweikämpfen auf bis er fällt, rennt sich fest oder versucht es ungefährlich aus der Distanz und Ramos verstolpert schon seit Wochen jeden dritten Ball, der auf ihn gespielt wird. Über Friend, der schon seit etlichen Monaten außer Form ist und sich kaum hervortut möchte ich gar nicht erst anfangen zu reden. Wir haben ohne Zweifel eine hohe individuelle Klasse in der Offensive, die allerdings nur allzu selten zum Vorschein kommt.
Wenn man schon nach einem starken Beginn stark nachlässt, schwach gegen einen noch viel schwächeren Gegner spielt, zwei Torschüsse und zwei Tore zulässt, dann erwarte ich einfach von einem Raffael, dass er einen halbwegs versöhnlichen Ausgleich herbei führt. Von einem Babbel erwarte ich übrigens, dass er Domo direkt nach dem Rückstand bringt und mit seiner ersten Einwechslung nicht bis zur 80. Minute wartet. Es kann immer mal passieren, dass man mehr Torchancen hat als der Gegner und überaus unglücklich in Rückstand gerät. Was am Samstag aber nicht hätte passieren dürfen, ist sich die letzten 20 Minuten seinem Schicksal zu ergeben und keinen einzigen konstruktiven Angriff mehr zustande zu bekommen.

Union gratuliere ich recht herzlich zu ihrer Stadtmeisterschaft und hoffe für den Verein, dass ihre Fans nicht nur in der Alten Försterei Schneeschippen, sondern auch in die Tasche greifen, wenn die Rechnung für die abgebrannte Pyrotechnik auf den Tisch kommt. ;)

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    Hallo, ich bin Felix und gehöre wie die meisten Herthafans in meinem Alter, zur 98er Generation, die 2010 den ersten Abstieg miterlebt hat. (→mehr)

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19 Kommentare

  1. Am 7. Februar 2011 um 23:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also ich sehe Raffael nicht so schlecht. War meiner Meinung nach gegen Union wieder Herthas bester Mann. Was einfach bei Hertha nicht funktioniert ist der Sturm. Ramos wird als großer Ausnahmespieler bezeichnet, hat aber erst 6 Tore erzielt. Auer und Petersen schon 13. Friend spielt gar nicht erst mit. Wieso stellt man nicht einen anspielbaren Domo in den Sturm. Die Zeit der Sturmtanks ist doch schon lange vorbei.

    Man kann ja Pantelic, Gimenez oder Voronin mögen oder nicht, aber die waren für Tore aus dem Nichts gut und einer der vielen Chancen am Samstag hätten sie auch verwandelt und wir haben hier keine Diskussion über eine Niederlage. Ich hoffe Lasogga kann weiter auf dem Niveau wie bisher spielen, sonst wird es mir bange um Hertha.

    Zu den Spielen: Ich war bei allen der genannten Spiele im Stadion und jedes Mal wieder diese Enttäuschung. Man glaubt ja wirklich, dass sie mal ein großes Spiel gewinnen, aber nein. In Karlsruhe war ich auch noch zusätzlich. :-)

  2. Am 7. Februar 2011 um 23:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wenn ich anhand der Äußerungen in der S-Bahn urteile, die ich nach dem Spiel gehört habe und auch bei Immerhertha in den Kommentaren nachlese, hast Du die Meinung mit der geringen Wertigkeit des Spiels ziemlich exklusiv. Auch wenn Du rational natürlich Recht hast. Aber die emotionale Komponente einer Niederlage haben wohl viele Zuschauer, die mit der Hertha fieberten, unterschätzt. Denn mit der Möglichkeit, dieses Spiel zu verlieren, scheint kaum jemand gerechnet zu haben. Das betrifft umgekehrt auch die Unioner, von denen niemand ernsthaft mit einem Sieg gerechnet haben wird.
    Mir machten die Spieler von Hertha nach Abpfiff nicht den Anschein, als ob sie wussten, warum sie das Spiel verloren haben. Und ehrlich gesagt, weiß ich es auch nicht. Union hat das Spiel nicht gewonnen, sondern Hertha hat es verloren.

    • Felix Felix
      Am 7. Februar 2011 um 23:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hm, also ich habe weder vor noch nach dem Spiel übermäßige Emotionen im Umfeld wahrgenommen und ich bin ja auch mit den öffentlichen gefahren…. Es lief eigentlich wirklich ziemlich normal ab. Bis auf jene lächerlichen 20 Persönchen. :)
      Ich wünsche euch übrigens ernsthaft nur das beste, Sebastian, aber den letzten Satz _musste_ ich einfach schreiben. :p

      • Am 7. Februar 2011 um 23:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

        @felix Wird halt gesammelt. So what. Dass es eine Revanche für das verrauchte Stadion im Hinspiel inkl. Banner „Das ist die Berliner Luft“ geben würde, war doch sicher vorher klar.

  3. Achim
    Am 7. Februar 2011 um 23:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

    „Man kann ja Pantelic, Gimenez oder Voronin mögen oder nicht,“

    wehe hier sagt einer was gegen den voronin, der hat uns doch erst ins feld der träume geschossen… ach andre those were the days… ich sag nur schmachtfaktor hoch 10…

    zum derby:
    gut das ich mit nem derben kater das spiel liegend von der couch verfolgte… so konnte ich als ich um 15:30 nochmal den keramikgott anbetete wenigsten den grund dafür beim vorabend suchen…

    by the way, wohn ja jetzt nicht mehr in direkter stadion nähe, aber kann mir einer die frage beantworten, warum im training keine mauer trainiert wird, ich dacht ich seh nicht recht…
    und vorher singen auch noch 10000 das mattuschka lied…

  4. Am 7. Februar 2011 um 23:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich wollte es mir nochmal ansehen, aber ich glaube es war auch Friend der das verschuldet hat, weil er sich weg dreht. Muss ich mir aber nochmal anschauen. Ramos und Friend sind schuld an der Misere.

  5. herthawolf
    Am 8. Februar 2011 um 06:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also, Enno, „in den Sternen“ steht das ja nun wohl nicht, ob Hertha aufsteigt.
    Oder glaubste an Horror-Skope?

  6. Felix felix
    Am 8. Februar 2011 um 07:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich bin Felix. Danke fürs Kompliment. Der Aufstieg ist für mich noch lange nicht besiegelt. Warum denn auch? Wir stehen gerade mal 2 punkte vor der relegation. Beim Gedanken an zwei existenzielle Entscheidungsspiele wird mir jetzt schon ganz Angst und bange.

    • herthawolf
      Am 8. Februar 2011 um 21:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Tschuljunk, Felix! Der Beitrag davor war von Enno…
      Denke mal, wenn Lasogga wieder dabei ist, wird es besser. War ja auch viel Pech dabei gegen Union. Wenigstens hatten sie nach dem 1:0 Chancen genug – ganz im Gegensatz zum Hinspiel im September in der Alten Försterei, wo ja nach dem 1:0 sich nur noch auf der Führung ausgeruht wurde und man über 75 Minuten lang förmlich um den Ausgleich gebettelt hat.
      Gegen Karlsruhe wird es aber nicht einfacher, denn die stehen ja auch mit dem Rücken zur Wand und hätten gern Hertha als Aufbaugegner. Das 4:0 vom Mai 2009 schmerzt mich noch sehr – und vor allem hatte es dem KSC üüüüüberhaupt nichts mehr gebracht.
      Hertha hat es jedenfalls selbst in der Hand und ist nicht auf Schützenhilfe anderer angewiesen.

      • Joel
        Am 10. Februar 2011 um 17:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Und genau deswegen muss dieses mal der KSC bluten, 05-2009 hatte die nix davon und dieses mal äh ne also moment mal wenn es wieder ein Spiel ist, bei dem es auf was ankommt dann…
        Sch… ich muss meinen Buchmacher anrufen und wohl uffn KSC wetten ;-)

        Hoffe ich verliere meinen Einsatz :-)

  7. Enno Enno
    Am 8. Februar 2011 um 08:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Felix, ich stimme dir in allen Punkten zu. Nur bei der Bewertung Raffaels Leistungen sehe ich das etwas anders. Eigentlich spielt der nämlich gar nicht auf der 10. Raffael steht viel, viel tiefer. Nicht einmal auf der zentralen 8. Meist steht er auf der 6. Im Aufbauspiel steht er häufig tiefer als Niemeyer. Da muss er sehr, sehr weite Wege gehen, um vorne zum Abschluss zu kommen. Er tut das sogar häufig, hat dann aber nach drei Dribblings nicht mehr die Kraft und Präzision für den Torerfolg. Raffael bestreitet dann auch sehr viele Defensivzweikämpfe. Er tut läuferisch unglaublich viel für das Spiel, bleibt aber in der Offensive dann zu harmlos.

    Ich stimme deiner Kritik an Raffael also schon zu. Allerdings glaube ich, dass er zu defensiv in das Spiel eingebunden ist und er daher seiner zentralen Stärken beraubt wird. Und dann ist Babbel der Adressat der Kritik. Die Alternative sähe so aus, dass man Ramos die nötige Auszeit gibt, Raffael auf die 9,5 zieht und einen zusätzlichen Sechser für die defensive Absicherung aufstellt. Good old times…

    • spreemaradona
      Am 8. Februar 2011 um 10:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Es ist augenscheinlich, dass unsere gesamte Defensive Probleme beim Spielaufbau hat. Weder die Viererkette noch Niemeyer spielen einen öffnenden Pass. Deswegen holt sich Raffael den Ball und muss ihn nach vorne schleppen. In Kombination mit seiner Aufgabe als angedachter Achter, jedoch gefühlter Sechser nimmt ihm das die Möglichkeit seine Offensivqualitäten zu entfalten. Meine Alternative wäre Lustenberger als kreative Ergänzung zu Niemeyer und das Trainieren des Aufbauspiels (die Förderung der Gier bei den Spielern reicht wohl nicht aus).
      Was Ramos angeht, denke ich dass er auf dem Flügel verschenkt ist. Bei seiner Schnelligkeit und Technik, würde ich ihn ganz vorne rein stellen. Wenn man nur mit einer Spitze spielt, könnte Lasogga sich dann vorne austoben und Ramos soll ab der 60sten Minute rein und den Sack bei den sich bietenden Kontern zu machen.

  8. Moritz
    Am 8. Februar 2011 um 09:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Danke Felix für solch eine sachliche Analyse.

    Klar war es ein Derby, aber ich für meinen Teil, obwohl seit 98 mit Berlin verbunden, habe das erste Mal richtigen Kontakt mit Union gehabt. Für mich war das nur auf dem Papier ein Derby. Im Stadion und drumherum hat man das auch gemerkt, alles war friedlich bis auf ein paar Sticheleien, aber das passiert bei jedem Spiel.

    Hertha hat verloren, weil sie dachten nach 20 Minuten aufhören können ihre Linie fortzusetzen und konsequent Union unter Druck zu setzen. Das ist auch, was mich am meisten an der Niderlage stört: Diese Pomadigkeit, aber irgendwie ist man das als Hertha-Fan ja gewöhnt.

    Die Niederlage vom Samstag kommt nicht an die oben genannten heran, weil es da um viel mehr ging. Klar, die Unioner werden uns das noch in 20 Jahren vorhalten, können sie auch gerne, denn das heißt für mich, dass wir die nächsten 20 Jahre keine Möglichkeit hatten im direkten Punktspiel-Duell diese Scharte auszuwetzen.

    Übrigens geht es dir, Felix, wohl so wie mir: Ich kann auch erst heute so über den Samstag sprechen, deshalb habe ich auch all meine Äußerungen in den letzten Tagen zu Sonnabend nicht in der Öffentlichkeit des Internets getätigt.

    Wenn nächste Woche Karlsruhe (dominiert) und besiegt wird, sind die meisten doch eh wieder auf Wolke 7 und faseln vom Durchmarsch.

  9. Blauer Montag
    Am 8. Februar 2011 um 19:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich denke da so ähnlich wie Enno und spreemaradona.
    Herthas Spielaufbau steht und fällt mit Raffael. In der Sturmspitze wird
    hoffentlich Lassoga in den nächsten Spielen die Chancen wieder nutzen.
    Dass Ruka besser über links als über rechts kommt, hatte Enno schon vor
    Monaten geschrieben. Und das Talent von Domo liegt derzeit brach.

    Ich weiß, es ist nicht das von Babbel preferierte System, aber ich würde im 4 – 2 – 3 – 1 das Mittelfeld und den angriff wie folgt besetzen:

    — Niemeyer —Raffa—

    -Domo–Ramos–Ruka-

    ——–Lasogga——–

    P.S. Es gibt bei Hertha bestimmt noch andere Spieler als nur Ronny, die Freistöße und Ecken in den Wind schlagen ;-)

    • Am 8. Februar 2011 um 19:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Raffa ins defensive Mittelfeld und Domo statt Lusti?

      Ich würde Ramos mal eine Pause geben und Raffa dann als hängende Spitze in einem 4231 installieren.

      • Blauer Montag
        Am 8. Februar 2011 um 19:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Meinst du folgende Aufstellung in Mittelfeld und Angriff Felix?

        — Niemeyer —Lusti—

        -Domo–Raffa–Ruka-

        ——–Lasogga——–

        • Am 8. Februar 2011 um 19:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Genau so.

          Ich bin nicht mehr so ganz up to date, aber ich dachte eigentlich Ebert wäre schon längere Zeit wieder Fit. Er ist aber nichtmals im Kader.

          • Enno Enno
            Am 9. Februar 2011 um 08:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

            So würde ich auch aufstellen lassen und Ramos als Alternative für Lasogga in der Hinterhand halten.

            Ebert ergeht es exakt so wie Beichler. Ebert wurde von Babbel und Preetz als „der“ Neuzugang in der Winterpause gelobt und angekündigt. Er wurde für sein Training in der Winterpause gelobt und für seine guten Leistungen in den Testspielen.

            Zu Beginn der Rückrunde fand sich Ebert jedoch bei der U23, bzw. auf der Tribüne wieder. Ebert fragte via Bild und BZ, warum das so sei. Babbels Reaktion ist vorhersehbar: Jetzt sitzt Ebert erst mal so lange auf der Tribüne, bis er nicht mehr spielen mag. Ich vermute, dass Ebert frühestens nächste Saison wieder eine faire Chance erhält. Wenn überhaupt…

            Babbels Methoden sind halt sehr, sehr fragwürdig…

  10. Blauer Montag
    Am 8. Februar 2011 um 19:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nach meinem Urlaub bin ich auch nicht mehr up to date Felix.

    Ich mache mir allerdings weniger Gedanken, ob Ebert überhaupt in dieser Saison noch mal eingewechselt wird. Eher mach ich mir Sorgen um das Knie von Aerts und Lasogga, sowie die labile Gesundheit von Lusti. Die drei sind im Moment nicht gleichwertig zu ersetzen.