Jeder Fußballer, der schonmal in einem System mit Viererkette gespielt hat, kennt das: Wenn einer nicht mitmacht, bricht das ganze Gebilde sehr schnell in sich zusammen. Das muss dann nicht immer zum Gegentor führen. Wenn der Gegner die Lücken nicht sieht oder sie nicht nutzt, wenn er nicht schnell genug spielt oder im Abschluss zu ungenau ist.
Wenn der Gegner allerdings Hoffenheim heißt, dann liegt man eben nach 3 Minuten 0:2 hinten und hat das Spiel gegen eine der besten Kontermannschaften der Bundesliga schon verloren. Am Ende mit 5:1. Klar, es gab diese Momente nach dem 3:1 durch Raffael, in denen vor allem Nicu das 3:2 erzielen muss, aber ich gehöre nicht (mehr) zu denen, die dann sagen: Dann hätt ich gerne mal gesehen, was dann passiert wäre.
Denn hätte, wenn und wäre, das sind die drei besten Freunde von schlechten Verlierern.
Es tut weh, zu sehen, wie die Mannschaft Stück für Stück auseinander genommen wird. Es tut weh, Hoffenheimer Spieler zu sehen, die Herthas Abwehr als Testobjekt für neue Tricks benutzen. Es tut weh, gegnerische Fans “Schießbude Hertha” und “Zweite Liga, Hertha ist dabei” singen zu hören. Leider entbehren die Gesänge nicht jeder Grundlage. Im Gegenteil.
Dass man nach sieben Spieltagen noch nicht abgestiegen sein kann, ist mir natürlich klar. Aber Favre muss einen Weg finden, der darüber hinaus geht, zur Halbzeit Mark Stein für den völlig überforderten Christoph Janker einzuwechseln. Findet er ihn nicht – das sind trotz aller Sympathie für ihn und seine grundsätzliche Auffassung von Fußball die Gesetze des Fußballs – muss sie jemand anderes finden.
Der Gedanke, der mir immer wieder kommt, wenn ich Hertha 2009/2010 verlieren sehe – deshalb auch die Einleitung oben – ist der, dass das Favre’sche System darauf beruht, dass zwar einerseits jeder für jeden arbeiten soll, aber andererseits eben auch sehr viel Denkarbeit von jedem einzelnen Spieler erwartet wird. Das Problem: Wenn man sechs Spiele in Folge verliert, dann hat man große Angst Fehler zu machen, man ist blockiert, auch im Denken, was zu Fehlern führt, die sich das System von Favre nicht leisten kann, weil eine echte Absicherung bei der Viererkette nicht vorgesehen ist.
Deshalb ist für mich die einzige Möglichkeit eine Umstellung des Systems auf ein 3-5-2, wobei es sich in der Defensive um 5-3-2 handeln würde. Das Positive daran wäre eine Art Libero in der Zentrale, der Fehler der Verteidiger ausputzen könnte. Desweiteren müsste Favre sich nicht mehr für Stein, Janker oder Pejcinovic auf den Außenverteidigerpositionen entscheiden, sondern könnte den Serben als Innenverteidiger bringen (wo er sich ja selbst eher sieht) und die anderen beiden komplett draußen lassen. Die Mannschaft würde mit zwei Sechsern vor der Abwehr agieren und außerdem mit zwei echten Stürmern, sowie einem “Spielmacher” dahinter, der aber auch Defensiv-Aufgaben erledigen muss.
Natürlich ist das rückwärtsgewand und hätte nichts mehr mit modernem Fußball zu tun, der die Viererkette schlichtweg vorsieht. Aber da Hertha vor der Winterpause (und wahrscheinlich auch dann) personell nichts mehr zuzusetzen hat, muss man es eben irgendwie anders versuchen, als bisher.
Zumindest solange, bis die komplette Mannschaft wieder zur Verfügung steht. Denn grundsätzlich bin ich mir sicher, dass eine Elf mit topfitten Spielern wie Kacar, Raffael, Ebert, Ramos und Drobny nicht Tabellen-18. wäre. Aber das mit dem wäre, habe ich ja oben schon erklärt.
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32 Kommentare
Ich weiß nicht, ob diese Systemumstellung der Weisheit letzter Schluss ist, obwohl ich die Analyse gut nachvollziehen kann.
Richtig ist aber, dass Favre taktisch in letzter Zeit eine gemischte Bilanz hat. Wahrscheinlich werden ihm die Fehler davon zum Verhängnis: Kein Bundesligatrainer kann eine Serie voller Niederlagen mit vier Toren Unterschied “überleben”. Ob ein anderer es besser macht, ist eine andere Frage. Vielleicht reicht es schon, dass jemand es anders macht.
Daniel, erst mal vielen Dank, dass du so direkt nach dem Spiel gleich einen abgewogenen und durchdachten Beitrag parat hast. Und dann kannst du sogar noch konstruktiv denken! Dafür höchste Anerkennung von meiner Seite. Ich denke, dass man als Journalist genau diese Fähigkeit braucht.
Was die taktische Umstellung angeht, stimme ich dir zu. Das klingt plausibel. Es ist halt fraglich, ob Favre bereit und fähig ist, diesen Weg (zurück) zu gehen. Wobei sich mir nicht erschließt, wer den Libero geben sollte. Ich sehe da keinen, der das derzeit spielen könnte.
Einen weiteren Aspekt möchte ich hinzufügen. Heute hat sich nicht die Mannschaft aufgegeben, sie hat immerhin bis zur 60. Minute das Mögliche versucht, was zugegebenermaßen nicht mehr als das Nötigste war. Heute hat Favre das Spiel abgeschenkt. Denn er hat darauf verzichtet, Domovchiskiy zu bringen. Und er hat Kacar draußen gelassen. Das war ein klares Signal der Aufgabe. Man könnte jetzt mit Schutz der einzuwechselnden Spieler argumentieren. Aber man muss auch das klare Zeichen der Selbstaufgabe sehen. Und ich denke, dass darf sich ein Trainer schon allein deshalb nicht erlauben, weil es ein gefundenes Fressen für die Kritiker ist. Schlagzeile des Boulevard: Favre gibt auf! Wann zieht Preetz (endlich) die Konsequenz?
Und Stein für Janker. Meine Güte! Das sagt doch schon alles.
Wenn sie nicht so berechenbar wär, wäre sie nicht mehr die Bild-Zeitung: http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/hertha/2009/09/28/bild-kommentar/michael-preetz-muss-jetzt-handeln.html
Null Argumente für einen Wechsel in dem Artikel. Wenn man schon gegen den aktuellen Trainer schreibt, muss man doch mehr bringen als die Misere nachzuzeichnen. Es muss die Frage beantwortet werden, was ein Wechsel bringen würde, warum also ein neuer Trainer etwas ändern könnte, das Favre nicht ändern kann. Und da ist die Bild wie immer blank.
Autsch!
Was wird jetzt passieren?
Ja, die einzige Möglichkeit ist jetzt ne Systemumstellung. Egal, aus welchem Jahrhundert es stammt, die Spieler müssen reinpassen und es spielen können.
Und ICH empfinde die Nichteinwechslung von Domo und Kacar, die unter der Woche noch die Wende brachten, fast als Affront. Ich verstehe Favre nicht mehr.
Tja, Favre erklärt sich leider auch nicht. Hat sich bei Sky nicht geäußert und auf der PK nur gesagt, dass es nichts bringe, ein emotionales Fazit zu ziehen. Da mag er Recht haben, aber es wirkt halt immer sehr defensiv und wenig Mut machend.
Ah ok, jetzt mehr oder weniger doch, ich hab versucht schnell mitzutippen:
Favre: “Ich will das sofort nach dem Spiel nicht kommentieren, werde das Spiel analysieren. Wir werden Lösungen finden und uns so schnell wie möglich verbessern und die Tore am Anfang, wie schon gegen Freiburg nicht bekommen.
Haben sie Ideen, wie man den Bock umstoßen kann? “Ich habe Ideen, keine Frage. Die werde ich ihnen hier jetzt aber nicht sagen.”
Preetz: “Das ist natürlich ein herber Rückschlag, wir haben vorher sehr sehr viel probiert, um der Mannschaft Sicherheit zu geben. Und dann gehen wir auf den Platz und liegen so schnell hinten.”
Wie kann man das erklären? “Man kann es mit den Negativ-Ergebnissen erklären, wir sind zwei Tage vorher hier angereist und wollten das Vertrauen zurückbringen. Nach dem 0:1 hat sich die Negativ-Spirale weitergedreht.”
Was kann man da jetzt machen? “Das ist ne gute Frage, wir haben vieles versucht, wir müssen das Spiel jetzt analysieren und alle einen Tisch kommen.”
Schließen sie Konsequenzen (Trainer) aus? “Wir mussten leider feststellen, dass die Maßnahmen bisher alle nicht gefruchtet haben. Wir müssen alle an einen Tisch kommen und gucken, wie das in Zukunft weitergeht.”
Oh, das klingt nicht gut für Lucien…
P.S.: Wo und wie siehst du die Pressekonferenz?
Bei Sky90 haben sie immer wieder nach Hoffenheim geschaltet, um Statements von Favre und Preetz zu bekommen. Die Sendung schlägt den Doppelpass übrigens jede Woche um Längen.
Dass Favre Kacar und Domo draussen gelassen hat, finde ich in Ordnung. Da Kacar noch nicht Topfit gewesen zu sein scheint, wäre es ein grober Fehler gewesen ihn bei einem 0:3 Rückstand auf den Platz zu schicken. Solch ein Spiel ist es einfach nicht mehr Wert den besten Spieler einzuwechseln und Gefahr zu laufen eine weitere Verletzung zu riskieren. Und wozu noch einen Stürmer bringen? Das Spiel ist gelaufen und es sollte das Ziel sein sich darauf zu konzentrieren hinten sicher zu stehen und nicht noch zum Kontern einzuladen. Ich bin nach dem Ballverlust von Dardai, der einen gefährlichen Konter einleitete, fünf Minuten vor dem Ende fast ausgetickt. Lieber hinten dicht machen und nicht noch einen fangen…
Nach 5 Minuten war das Spiel schon so gut wie durch. Ich sehe Parallelen zu Freiburg.
Twitter is schon ne tolle Sache. Obs stimmt, kann ich natürlich nicht bestätigen: http://twitter.com/livemartin
Ist ja putzig, diese Blockade. Ich dachte, dass machen nur die Fans der Ruhrpottvereine… Naja, was der Abstiegskampf – so muss man es wohl nennen – so mit sich bringt an folkloristischen Eigenheiten…
Daniel: “Chapeau” für deinen Kommentar:Glaube-Liebe-Hoffnung.Schwingt da alles mit.Und Sachlich.Ich bin eben durch ein paar andere Foren geflogen-Weia!Also bei “Aufhängen” u.ä hört sich dann alles auf.
Ich habe das Spiel nicht gesehen.Aber für mich hört sich das alles nach “Außerordentlicher PK” am Montag an.Trotz aller fehlender Argumente-ich hoffe das er bleibt.Oder wenigstens die Chance bis zur Länderspielpause bekommt.Ich habe bei Hertha 16 Trainer erlebt und bei Wechseln meist gedacht:Schade-aber es geht ja um die Tante(Meyer und Röber z.B).Bei LF will mir das immer noch nicht in den Kopf.Was auch für mich eine neue Erfahrung ist.Als wär man aufem Trip!Bleibt spannend!
Hallo erst einmal finde ich eure Arbeit spitze.
Zur Nichteinwechslung von Kacar sehe ich genauso wie Felix.
Allerdings habe ich nur noch Unverständnis für Arne.
Wenn man sich seine Körpersprache und Gestik im Spiel betrachtet, sollte der Trainer mal ernsthaft über eine Pause des sogenannten Kapitäns nachdenken, oder die Binde endlich jemanden geben, der noch für Hertha arbeitet ( Ebert, Kacar ??? ).
Wenn ein Kapitän mit solchen desolaten Leistungen die Vorbildfunktion so in den Rasen tritt, braucht man sich nicht wundern,wenn die Jüngeren
kopflos über den Rasen schleichen.
Nicu zeigt meiner Meinung nach nicht mal mehr so viel Leistung, dass er in der 2. aufgestellt werden darf und ein Dardai, der vor dem Spiel sagte er spiele für den Trainer .Hallo das war ja wohl eher gegen ihn.
Fazit : Aufhören, Spielern wie Voro,Pante und Joe hinterher zu heulen und endlich mal Kampf,- und Laufeinstellung zeigen.
Wieso kommen nicht mal so Typen wie Radjabali-Fardi für Stein und Janker.Schlimmer würde der seinen Job auch nicht machen,wäre eher noch motivierter sein….
also eigentlich steh ich voll hinter favre aber wielang soll das noch gut gehen mit ihm, irgendwie bekommt er seine abwehr nicht in griff, die gegnerischen stürmer freuen sich schon auf hertha weil sie wissen da können sie problemlos durch rennen, bin auch der meinung ein anderes system oder mal ein oder 2 spieler aus der 2. es versuchen lassen, schlimmer als das was jetzt unsere abwehr bietet, kanns ja net mehr werden.
das mittelfeld traut sich ja kaum nach vorne zu spielen, weil sie angst haben das bei einem ballverlust, der gegner gleich das ding rein macht.
meiner meinung, is unsere abwehr zu unerfahren und schlecht zusammengestellt und wir haben zuwenig abwehr spieler.
ein neuer trainer würde es da auch nicht einfacher haben als favre.
gibt ihn den tip das system zu ändern und andere mal einzusetzten und dann werden wir sehen.
So schnell wir es (zum Glück) nicht zu einer Trennung von Favre kommen. Der tagesspiegel hakt bei Preetz nach und der sagt: “Lucien Favre hat weiterhin unser Vertrauen.”
Das sind seine Worte von gestern mit der Ausnahme, dass der Satz “Favre hat weiter unser Vertrauen” fällt. Die hat er bei Sky zumindest nicht gesagt. Aber da der Artikel im heutigen Tagesspiegel erschienen ist, ist da natürlich noch nicht die nächtliche Besprechung drin.
Korrektur: Ich muss das wohl überhört haben und fühlte mich bestätigt, als Spox das ebenfalls nicht schrieb. Sport1 zitiert Preetz allerdings so: “Wir haben weiter das volle Vertrauen in den Trainer. Aber man muss auch sehen, dass all die letzten Maßnahmen, die wir ergriffen haben, nicht auf fruchtbaren Boden gefallen sind.”
Ich bin gleich auf die Pressekonferenz gespannt (um 10 war Training, eineinhalb bis 2 Stunden später gibts dann die PK, nochmal ne halbe Stunde dann sollte das Ergebnis davon irgendwo nachzulesen sein).
Is den Spielern noch zu helfen? http://www.morgenpost.de/sport/article1180299/Herthas_Spieler_lachen_ueber_Trainer_Favre.html#reqRSS
“Herthas Spieler lachen über Trainer Favre”
Im Großen und Ganzen ist das der Aritkel auf den ich gewartet habe. Die Mannschaft oder zumindest Teile davon sind nicht (mehr) vom Trainer überzeugt und hat keine Lust mehr zu kämpfen, weil sie wissen, wenn wir so und so viele Spiele verlieren, ist er eh weg.
So bitter das ist: Das ist das Todesurteil für den Trainer.
Die einzige Chance, die ich noch sehe ist eine Aussprache MIT dem Trainer, in der alles angesprochen werden muss, was die Spieler stört. Entweder sagt Favre dann: Gut, wir versuchen das zusammen zu ändern. Oder er tritt zurück, weil dieser Haufen von Charakterschweinen (den, das muss man dann allerdings auch sagen, er zusammengestellt hat) seine Vorstellung von Fußball nicht umzusetzen bereit ist.
Wenn es etwas Positives an diesem Artikel gibt, dann ist es die Erkenntnis, dass die fußballerische Qualität möglicherweise reicht, die Mannschaft sie aber aufgrund von Problemen mit dem Trainer nicht abruft.
Eins ist klar: Wenn Favre es schafft, den Kopf mit welchen Maßnahmen auch immer aus der Schlinge zu ziehen, dann sollte man ihm einen Rentenvertrag ausstellen. Allein: Die Geschichte lügt selten und ich glaube es gibt nur sehr wenige Beispiele, in denen ein Trainer nach solch einer Negativserie und solchen Aussagen von Spielern überlebt hat.
Oh mann, das sieht nicht gut aus.
Der Anschiss von Gämperle hätte schon viel eher kommen müssen.
Manchmal ist es aber auch zu einfach für die Spieler ihre eigene Fehlleistung auf den Trainer abzuwälzen, denn sie wissen ganz genau, wenn einer gehen muss, isses der Trainer. Die Spieler kann man in der laufenden Saison eben nicht so leicht ersetzen.
Und was der Arne da redet ist doch nur noch Bullshit. Seit wann muss man beim Fussball viel verstehen. Ich mal in Südamerika ein wenig in der Freizeit gebolzt und es gab vielleicht 5 Phrasen, die man brauchte (Pass auf, Lauf/, Spiel, Schieß, Weg). Die bekommt sogar ein Fussballer in 10 Minute gelernt. Die solln doch keine Rede halten sondern einfach das machen, was sie von klein auf gemacht haben.
Auch wenn ich mir keine Einzelperson mehr raussuchen wollte, aber der Friedrich fängt langsam an, mir auf die Eier zu gehen. Er war der erste, der meinte, die Qualität wär nicht da, er ist der erste, der die Schultern hängen lässt aufm Platz (wobei die Mannschaft ja schon so auf den Platz geht), seine Rolle als Führungsspieler hat er gar nicht erst angetreten und jetzt so ein Schmarrn von wegen Sprachprobleme.
Mal sehen, was nächste Woche die Ausrede ist.
p.s.: Wenn tatsächlich der Meyer (wieder)kommt, werden wir wohl wirklich den Libero reaktivieren. Wenn er es wie in Gladbach macht, sind wahrscheinlich auch drei,vier Leute bis Weihnachten oder länger nur noch in der Reserve zu bewundern (wo bei der aktuellen Leistung sicher auch eineige nur auf der Bank landen.)
Der Artikel ist natürlich eine bittere Pille. Aber man muss einmal festhalten, dass die Morgenpost hier etwas verdreht. Es sind nicht – wie so oft in solchen Situationen – “anonyme” Dritte, die Geschichten in den Zeitungen verbreiten, dass der Trainer keine Autorität mehr habe. Ganz im Gegenteil stellt sich hier der Co-Trainer vor die Presse und gibt diese Interna preis. Was hat das zu bedeuten?
Zum einen wird nun die Mannschaft in die Pflicht und die Verantwortung genommen. Dementsprechend müssten einige in den kommenden Spielen auch mal auf der Bank sitzen. Es ist mir aber fraglich, ob sich die Trainer das trauen werden.
Zum anderen kommen sie mit dieser Äußerung dem nächsten Schritt einer möglichen Demontage zuvor, indem sie die internen Differenzen ansprechen, bevor es von einem “anonymen Dritten” gesteckt wird.
Ich bestehe darauf, diese Differenz ernst zu nehmen und finde es unverschämt, was die Morgenpost aus dieser Äußerung macht. Das ist ja BILD-Methodik und hat mit Journalismus kaum etwas zu tun, sondern entspricht viel eher eine deutlichen Meinungs-Kampagne. Ätzend.
„Hertha hatte fachlich noch nie so einen guten Trainer wie Favre, …”
sagt der Co – Trainer
Sieh an. Das wird die ehemalige Trainerzunft bei Hertha sicher zu schätzen wissen, diese Aussage.
Ganz schlechter Stil.
Der Stern vermeldet Favres Entlassung. Keine Quelle, keine Details. Eine PM oder PK gab es auch (noch?) nicht.
http://www.stern.de/sport/fussball/fussball-bundesliga-hertha-feuert-favre-1511503.html
Mal schaun…
Bin dem link gefolgt und der heißt nun so ^^: http://www.stern.de/sport/fussball/fussball-bundesliga-favre-taumelt-aber-faellt-noch-nicht-1511503.html
Klassischer Fehlstart des Schreiberlings, würd ich mal sagen.
Diese Geierpresse ist echt nicht ganz gesund. Auch die Tatsache, dass der “moderne” Onlinejournalismus der großen Titel mehr und mehr ohne Quelle, Verfasserkürzel und Datum auskommt, ist ziemlich mies.
War wohl eine Ente.
Spreeradio dementiert erstmal: http://twitter.com/spreeradio/status/4442986725
Und BILD bietet das:
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/hertha/2009/09/28/lucien-favre/bei-hertha-bsc-gefeuert.html
Da ist es wohl geschehen!
OFFIZIELL:
http://www.herthabsc.de/index.php?id=her
Ich bin erstmal sprachlos……..
So ein Dreck. Wer hat denn da kalte Füße bekommen? Ich hätte Preetz und Gegenbauer mehr Mut zugetraut. Diese von der Presse herbeigeschriebene “Lösung” ist wirklich zu billig.
Sollten tatsächlich Teile der Mannschaft gegen Favre gearbeitet haben, dann sehe ich nichts mehr bei der aktuellen Hertha, mit dem ich mich identifizieren kann. Dann kann ich die Jungs nicht mehr anfeuern.
Mit dem Trio Gegenbauer, Preetz und Favre hatte ich die Hoffnung verbunden, dass der Verein mit Weitsicht und Geduld eine solide wirtschaftliche Situation anstrebt und damit auch ein ganz neues Image erreichen könnte. Und natürlich langfristig (!) auch den erhofften Erfolg bringen würde. Und nun: Peng, vorbei.
Jetzt fehlt nur noch die Rückkehr von Röber. Dann ist Hertha für mich Geschichte und ich werde mich mit Union trösten.
ich glaub ich spinne….
wieder einen Trainer, den die Spieler entlassen haben erinnert mich an Falko Götz.
Die Spieler spielen ja nicht nur gegen den Trainer sondern auch gegen den Verein und die Fans.Um Favre und Gämperle mach ich mir keine Sorgen.
Ich würde die Spieler hochkantig rausschmeissen,die die Arbeit verweigern.Aber jetzt können sie bestimmt wieder über Nacht Fussball spielen.So eine Einstellung kann man sich bei keinen Arbeitgeber leisten ohne gefeuert zu werden…….
Sollten die im nächsten Spiel wirklich ein ganz anderes Gesicht zeigen, haben die Spieler (die dann einen dramatischen Leistungsprung machen) es verdient, von Minute 1 bis 90 ausgepfiffen zu werden. Sowas darf man sich als Fan nicht bieten lassen.
Wenn, anhand der Aussagen der Spieler, der Trainer nicht das Problem war, dann dürfte sich in den nächsten Spielen nichts ändern, sofern der Hein nicht einfach sein U23 aufstellt.
Scheinbar ist, frei nach Trappatoni “eine Terainer dock eine Idiote” wenn die Spieler die Fans, den Verein und den Trainer dem Spott der gesamten Liga aussetzen, nur um sich das Ego zu streicheln.
Wenn die Spieler tatsächlich vorsätzlich scheiße spielen, ist das blanker Hohn für die Fans. Möge irgendwer glaubhaft machen, dass sie wirklich nicht konnten.
Ein Trackback
[...] war damals der 27. September des Jahres 2009 als deutlich wurde, dass Favre wohl nicht mehr als Trainer zu halten sein würde. Kurz darauf [...]