Der Abstiegskampf hat begonnen

Durchatmen. Spieltag eins ist vorbei und die Weltuntergangsstimmung schon wieder nahe. Enno würde Markus Babbel am liebsten sofort vom Trainerstuhl schubsen – und ich gebe zu, dass ich am Samstag auch vor dem Fernseher gesessen und mich gefragt habe: Warum greift Babbel nicht ein? Warum schaut er sich an, wie Andre Mijatovic, Levan Kobiashvili und Christian Lell jeden Ball lang nach vorne hauen? Man muss Maik Franz hier ja schon positiv hervorheben, weil er den einen oder anderen Sprint in die gegnerische Hälfte wagte, auch wenn er dort nie einen Abnehmer für seine Bälle fand.

Wo war der Mut, den ein „frecher“ Aufsteiger normalerweise mitbringen sollte? Mitbringen muss, um die etablierten Gegner zu überraschen. Wo war das Engagement, die Geilheit auf Fußball nach der langen Pause? Wo war der Spaß, der doch von alleine da sein sollte, wenn man nach einer langen und harten Saison in der zweiten Liga endlich wieder in der Eliteklasse spielen darf? Die Spieler seien blockiert gewesen, weil sie sich so viele Gedanken gemacht hätten, sagte Markus Babbel nach dem Spiel. Bitte?

Es ist ja gar nicht das Ergebnis, das Angst macht. Gegen Nürnberg kann man verlieren, wie gegen jeden anderen Bundesligisten, auch wenn Hertha gut daran täte, die wichtigen Punkte zu Hause einzufahren. Es ist die (katastrophale) Art und Weise. Es gibt nach diesem Spiel nichts, was Mut auf Besserung macht, außer vielleicht die Genesung von Fabian Lustenberger. Peter Niemeyer und Andreas Ottl in allen Ehren – ihnen fehlte gegen Nürnberg jegliche Gedankenschnelligkeit im Spiel nach vorne. Schnelligkeit in allen Varianten ist ohnehin so ein Thema, das wir in dieser Saison wahrscheinlich noch häufiger behandeln werden. Denn Hertha war gestern vor allem eins: Langsam.

Der ballführende Spieler war die ärmste Sau auf dem Platz. Wenn der Pass gespielt wurde, hörte man jedes Mal im weiten Rund einen Stein plumpsen, dann ein tiefes Durchatmen und erst danach setzte so langsam die Bewegung der Spieler wieder ein: „Zum Glück ist der Ball weg.“ In 90% der Fälle hatte Nürnberg den anschließend geschlagenen langen Ball bereits wieder in den eigenen Reihen. Nach vorne ging so mangels Bewegung und mit Ausnahme von wenigen Einzelaktionen von Ramos natürlich gar nichts.

Was mich aber besonders beunruhigt sind die Aussagen nach dem Spiel. Erst Babbel, der den Spielern das lächerliche Alibi der Aufregung gibt und in einem Nebensatz nachschiebt: „Wir sind gut genug.“ Dann Peter Niemeyer, dem zur DFB-Pokalauslosung nur einfällt, dass der Pokal der schnellste Weg ins internationale Geschäft ist. Internationales Geschäft? Hallo?

Was passieren kann, wenn man von sich selbst denkt, dass man ja eigentlich gut genug sei, wenn man nur seine volle Leistungsfähigkeit abruft, haben wir im Abstiegsjahr bitter erfahren müssen. Was die Mannschaft von sich hält, haben wir in der Saisonvorbereitung das ein oder andere Mal gehört. Einige träumen (wahrscheinlich immer noch) davon, so eine Überraschung wie Mainz oder Hannover in der letzten Saison zu schaffen. Gut, dass wenigstens Michael Preetz heute sagt: „Wir spielen sicher gegen den Abstieg.“

Doch wenn man das weiß, dann muss man auch vom ersten Spieltag damit anfangen zu fighten. Die Mannschaft spielte am Samstag allerdings eher so, als wollte sie erstmal gucken, wie sich das so anfühlt in der ersten Liga. Da sah man von Anfang an keine Idee, wie man das Spiel jetzt angehen soll. Das war übrigens auch in der zweiten Liga häufig der Fall, da reichte die individuelle Klasse dann aber häufig aus, um irgendwie ein Tor zu erzielen. Jetzt ist erste Liga. Wenn die Mannschaft das nicht sehr bald verinnerlicht, stehen wir nach der Hinrunde wieder nur mit 3 6 Punkten da.

Update 1, Montag 12.50 Uhr: Im Kicker übt die Mannschaft Selbstkritik. Viele Punkte haben sie also zumindest auch selbst bemerkt.

Update 2, Montag 16.15 Uhr: Der Tagesspiegel gibt die Aussagen von Babbel aus dem Doppelpass am Sonntag wieder: „Das Positive ist…“ – Wie sich Trainer Babbel das Spiel schönredet.

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    “Hertha? Ist das dein Ernst?” Das ist der Satz, den ich mir hier in Dortmund ständig anhören muss, wenn ich erzähle, dass mein Herz für den Klub aus meiner Heimatstadt schlägt. (→mehr über Daniel)

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42 Kommentare

  1. Am 7. August 2011 um 20:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Waren zwar 6 Punkte, aber wahrscheinlich verstehe ich jetzt irgendeine Anspielung nicht.

    • Daniel
      Am 7. August 2011 um 20:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Mein Fehler. Aus Solidarität zu Manuel Neuer wollte ich auch einen machen.

  2. Enno Enno
    Am 7. August 2011 um 20:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich war letztlich schockiert, dass es noch schlechter gelaufen ist, als ich vor dem Spiel noch dachte. Nächste Woche gegen den HSV wird das dann ein Treffen zwischen Pest und Cholera. Aber ich befürchte, der HSV wird ein wenig weniger schlecht sein als Hertha…

    • Daniel
      Am 7. August 2011 um 20:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich hasse es wirklich, jetzt schon in eine Art Panik zu verfallen und alles so schwarz zu malen – eigentlich wollte ich das Ganze diese Saison extrem ruhig und gelassen angehen – aber ich will nicht in einem Jahr schon wieder einen Aufstiegs-Countdown auf der Hertha-Homepage kommentieren müssen. Die müssen das JETZT raffen und nicht erst nach 6 Niederlagen oder in der Winterpause.

    • Joel
      Am 8. August 2011 um 08:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Locker bleiben!

      Auch schlechter spielende Teams gewinnen ihre Partien …
      Hertha schon abzuschreiben wegen „bisher“ eines schlechten Spiels, in dem man zugegebener Maßen alle seine schlechte Erwartungen bestätigt bekommen hat, ist wohl doch etwas zu panisch.
      Wir stehen jetzt mit Null Punkten da, okay. Spiele zu verlieren war wohl anzunehmen, die Art wie es geschah nicht unbedingt.
      Mir hats ja auch nicht gefallen, lang und h… nee äh lang und weit nach vorne -hmmm- wenn s sonst nicht klappt zur Überbrückung des Mittelfeldes absolut legitim, oder?. Schade nur das wir die Bälle nicht behaupten konnten. Was hätten die sonst machen können?
      Ich wär ja für mehr Laufleistung gewesen, aber vielleicht haben die sich gesagt die Saison ist noch lang und da braucht man einen langen Atem?

      Ganz klar ist dies eine Vorgabe des Trainers gewesen ansonsten hatte er alle Zeit der Welt (na gut 15 Min.) in der Halbzeitpause darauf einzuwirken. Er brachte für Torun einen anderen OM-Mann -tja- vielleicht wäre ein DM weniger besser gewesen, aber wir können nunmal nicht die Zeit zurückdrehen und schauen wie es am Besten gelaufen wäre. Ein Unentschieden hätte ich eher erwartet, weil mir die Nürnberger trotz des hohen Ballbesitzes nicht super gefährlich vorkamen.
      Es bleibt abzuwarten, ob nicht diese schlechte Leistung und Taktik beim nächsten Gegner aufgeht?

      Wir sind eines der Teams die diese Saison gegen den Abstieg spielen werden. Ganz gleich, ob wir da Spieler in den Reihen haben die zu mehr in der Lage wären. Es hängt ja auch davon ab, wie der Trainer ein Team daraus strickt, wie der Wind steht ob die Glücksfee zu schaut und die anderen Teams noch mehr am Tor vorbei schiessen als treffen.

      • Daniel
        Am 8. August 2011 um 11:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

        „Ich wär ja für mehr Laufleistung gewesen, aber vielleicht haben die sich gesagt die Saison ist noch lang und da braucht man einen langen Atem?“

        Genau das hab ich auch befürchtet. So nach dem Motto: Naja, jetzt nicht schon alles verpulvern, Jahr ist noch lang. Aber wie oben schon erwähnt, hatten wir das alles schonmal so. Und plötzlich spielte die Mannschaft zweite Liga.

        Was mir imponiert hat, war gestern eine Aussage von Thomas Tuchel. Von Mainz hatte man nach dem Europa-League-Spiel unter der Woche nicht viel erwartet, vor allem körperlich nicht. Aber wie hat Tuchel sie ins Spiel geschickt: „Wir haben gesagt, wir geben Vollgas, werfen alles rein und gucken dann mal, wie lange es reicht.“ SO will ich das von meiner Mannschaft auch haben.

        • Joel
          Am 8. August 2011 um 14:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Hast du das Spiel gesehen Mainz gegen Pillendreher?
          Ja es war mehr Tempo drin, aber normal geht das Ding 0:0 aus. Riesen Patzer vom Torwart und ein Eigentor.

          • Daniel
            Am 8. August 2011 um 14:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Ich habs in Auszügen gesehen – also in der Konferenz. Aber 21 Mainzer Torschüsse sagen ja auch schon einiges.

  3. junichi
    Am 7. August 2011 um 21:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich will damit keine tiefergehende Anspielung machen oder mich allzu sehr positionieren, es ist einfach ein Ausschnitt aus meinem Gefühlsleben: Ich verspüre seit einiger Zeit, bestätigt durch das heutige Abendspiel, das ich genau so hab kommen sehen, eine tiefe Sehnsucht nach Lucien Favre.

    • junichi
      Am 7. August 2011 um 23:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Verzeiht mir, dass ich jetzt weiter den Blog zuspame, aber unsere Leistung von gestern hat mich doch ziemlich getroffen. Nennen wir es Schreibtherapie.
      Ich habe mich sehr auf den Saisonstart gefreut und vorher viel Zeit auf diversen Fußballseiten verbracht. Dieses erste Wochenende wollte ich mir dann das Fußballgeschehen auch nicht entgehen lassen, so dass ich mir einige Spiele aus Liga 1 und 2 angeschaut habe. Und mir ist selten so deutlich geworden, wie stark sich der Fußball in den letzten Jahren entwickelt hat. (Irgendwo habe ich dann heute passend in der Zeitung gelesen, dass man nur hoffen kann, dass Hertha in dem Jahr 2. Liga taktisch nicht den Anschluss verpasst hat.) Tatsächlich gab es diesbezüglich am 1. Spieltag zwei Extreme: Dortmund auf der einen Seite der Skala, Hertha auf der anderen. Man muss die krassen Unterschiede nicht alle aufzählen, denn sie sind in der Mehrzahl wohlbekannt.
      Werner Lorant: Jetzt bei TeBe Berlin als Sportlicher Leiter unterwegs, vorher auf immer kürzer währenden Aufenthalten in der Fußball-Weltgeschichte unterwegs, kommt einem dieser Mann doch vor wie eine Erscheinung aus der Vorkriegszeit. Dabei war er bis vor 10 Jahren noch Trainer bei 1860 München.
      Ich glaube, dass ein Trainer heutzutage im taktischen Bereich besonders geschult sein und ein Konzept vertreten muss, nach denen er seine Spieler auswählt. Motivationstricks und Schleifermethoden allein tun es sicherlich nicht mehr. Wer aber kann diese Entwicklungen im „modernen Fußball“ antizipieren, hat sie verinnerlicht und bringt die Fähigkeit mit, diese Dinge der Mannschaft zu kommunizieren? Eine These wäre, dass mit der Verwissenschaftlichung des Fußballs auch die intellektuellen Anforderungen an die Trainerschaft steigen. Ich sags mal so: Andi Brehme wird in absehbarer Zeit sicher nicht mehr in der 1. Liga arbeiten. Ich glaube nicht, dass es nur darum gehen kann, Tuchel und Klopp zu kopieren, auch andere Wege werden weiter zum Erfolg führen, aber es braucht definitiv ein stabiles, durchdachtes System.
      Nachfolgend eine kurze, sehr oberflächliche Aufstellung von der Buli:
      Klopp – überragend in allen Belangen, ein viel gründlicherer Arbeiter als man denken könnte
      Dutt – ein moderner Trainer, der alles mitbringt, passt gut zu Leverkusen. Das Team sollte jetzt kein Nervenflattern bekommen.
      Heynckes – ist nicht mehr so verbissen, kann Talente fördern, hat einen tollen Fußball spielen lassen, bin mir nur nicht ganz sicher über die Verzahnung von Defensive und Offensive, hab manchmal den Eindruck, dass das Defensivverhalten seiner Teams verbesserungswürdig ist
      Slomka – hat mich selbst überrascht, aber seine Hospitanz bei Wenger scheint einige Prozesse in Gang gebracht zu haben. Hat innerhalb des modernen Fußballs einen eigenen Akzent gesetzt mit der starken Konzentration auf Konterfußball. Verfügt über eine starke Truppe.
      Tuchel – klasse Trainer, wenn man sich das heutige Spiel gegen Leverkusen angeschaut hat, kann man nur sagen, sehr gutes Arbeiten gegen den Ball, gutes Verschieben, sehr schnelles Umschalten
      Hecking – kann ihn schwer einschätzen. Hat ein Händchen für junge Spieler, sein neuer Sturmführer hat sich auch gut eingefügt. Ich denke, er holt mit den Mitteln aus Nürnberg eine Menge heraus.
      Kurz – ein Trainer, dem ich starke Motivationskünste zuschreiben würde. Wird diese Saison mit Kaiserslautern aber einen Absturz erleben.
      Oenning – man sagt, er habe ein gutes Auge für die Jungen, hat auch Gündogan in die Mannschaft gebracht. Sehe aber kein echtes System. Auch keine Durchsetzungskraft. Einer der ersten Entlassungskandidaten
      Sorg – kann ich nicht einschätzen, aber er scheint zu Freiburg zu passen
      Stolbakken – kann ich nicht einschätzen
      Stanislawski – wird seinen Weg machen, ist ein sehr guter Fachmann und Motivator. Sehr glaubwürdig.
      Labbadia – hat einige gravierende Fehler gemacht, was auch zu seiner Entlassung geführt hat. Halte ihn aber für einen Trainer mit Potential. Bin auf diese Saison ohne Träsch gespannt, der ja Zentrum des Kaders werden sollte.
      Schaaf – dienstältester Trainer, kommt mürrisch und etwas altbacken herüber, ist jedoch ein unbestrittener Fachmann. In der defensiven Ausrichtung versagt Bremen allerdings Jahr für Jahr, was nicht für ihn spricht.
      Rangnick – als „Professor“ stellvertretend für neuen Trainertyp. Dass er sich der Vorspiegelung falscher Tatsachen in Bezug auf die Finanzen auf Schalke gebeugt hat, spricht dafür, dass er sein Ego und seinen Ehrgeiz besser im Zaum halten kann.
      Magath – alte Schule, aber doch nicht nur. Wenn man sieht, dass Laufleistung immer wichtiger wird, ist eine gute konditionelle Basis als Grundlage sicher nicht verkehrt. Sein erratisches Transfergehabe sieht aber nicht nach großem Plan aus.
      Favre – hätte auch Trainer des Jahres werden können. Auf Gladbach hat niemand, wirklich niemand mehr einen Pfifferling gesetzt, und er hat in kürzester Zeit die Mannschaft aber mal komplett taktisch umgestellt und die Spieler aufgerichtet. Ganz große Leistung. Wie 2009 die ersten sieben Spiele ausgingen, wissen wir natürlich trotzdem alle. Und seine Menschenführung ist sicherlich auch nicht frei von Zweifeln.
      Luhukay – meiner Meinung nach kompetent

      So, ich habe viel geschrieben, und kann nach der Aufstellung feststellen, dass sich die meisten Trainer mittlerweile entweder den modernen Entwicklungen angepasst oder sogar als deren vorderste Vertreter zu werten sind. Die Mehrzahl ist nicht umsonst in der Eliteliga unterwegs. Was auch auffällig ist, dass die meisten Trainer keine viel-, aber eine mehrjährige Erfahrung mitbringen. Der Typ Ü60 ist nicht mehr so angesagt, eher 40+. Dem Vergleich mit diesen Trainer-Typen, die doch eine Art Vorhut bilden (gewisser Kontrast zur 2. Liga), muss sich Markus Babbel stellen.
      Was auffällt, ist, dass er praktisch keine Erfahrung hat. Bei Stuttgart gefeuert, das wars. Weiter war er in der luxuriösen Situation, ein Jahr unter verschärften Trainingsbedingungen ein System einzuproben, mit dem man gefestigt in die 1. Liga hätte gehen können. Tatsächlich sind die meisten Spieler aus Liga 2 auch jetzt weiter an Bord. Am Ende der 2. Halbserie wurden die meisten Spiele gewonnen, richtig überzeugt hat mich trotzdem kaum ein Spiel. Aachen war gut, aber auch der Konterstärke geschuldet. Das zentrale Problem wurde für mich allerdings nie beantwortet: Was macht die alte Dame, wenn sie den Ball hat und das Spiel aufbaut? Ich könnte nicht sagen, wie ich Babbels System beschreiben sollte. Wir haben einen hervorragenden Offensivspieler, der zugegeben nicht zuverlässig Leistung bringt wie in Uhrwerk, aber dafür ist es doch die Aufgabe des Trainers, so einen Schatz im Team richtig glänzen zu lassen. Raffa ist für mich einer der potentiell spielstärksten Offensiven der Liga, und bei uns sitzt er, obschon es gar keine Konkurrenz gibt, auf der Bank. Das erste Spiel der Saison hatte nichts mit Nervosität zu tun. Es gab einfach keine Automatismen, nach denen die Mannschaft funktioniert hat. Wer bei Klopp den Ball EINMAL so aus der Abwehr nach vorn geschlagen hätte, wie es unser Team das ganze Spiel über zelebriert hat, hätte den Block einige Male umrunden dürfen. Wer gesehen hat, wie sich Gladbach defensiv unter höchster Bedrängnis gegen Bayern München (!) spielerisch befreit und nicht mit einem langen Ball klärt, weiß, dass das einstudiert ist. Hier im Blog wurden viele weitere kluge Dinge dazu gesagt.
      Zusammenfassend würde ich sagen, dass Babbel in der Aufstellung mit den Ligakollegen auf den hintersten Rängen steht. Ich glaube, Hertha hat nur teilweise ein Mannschaftsproblem, vor allem hat es ein Trainerproblem. Ich hoffe nur, dass ich mich täusche. Und dass, selbst wenn ich recht behalten sollte, wir es doch irgendwie auf Platz 15 schaffen.

      junichi

      • Achim
        Am 8. August 2011 um 21:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

        tach junichi,
        tut mir leid, aber ich muss dir etwas von deinem Sachverstand absprechen. Ist nicht bös gemeint, ich werds gliedern damit gut rüber kommt.

        1.
        Fußball Grundlagenkurs 1.0:
        Werner Lorant War-ist-wird immer unter den Top 10 der schlechtesten Trainer der Bundesligageschichte einen der vordersten Plätze einnehmen.

        2.
        Deine Sezierung der einzelnen Trainer und ihrer Fertigkeiten lässt leider nur auf Wissen aus Zeitungen und Fernsehberichten der letzten Zeit schließen.
        a)
        Zum Beispiel ist Thomas Schaaf immer schon ein Repräsentant des schnellen Offensivspiels gewesen. (Stichwort Bremerraute).
        Das de Defensive nie herrausragend war ist klar, allerdings auch kein Vergleich zur letzten Saison, wo die verletzungssgeschüttelten Bremer quasi nie mit der Stammabwehr gespielt haben, und dazu kamen noch ein alternder Frings und ein kriselnde Abwehr.
        b)
        Bruno Labbadia, hat bei Leverkusen und auch beim HSV hervorragenden Fußball spielen lassen, mit Leverkusen das Pokalfinale erreicht (im Viertelfinale die Klinsi-Bayern 4:2 weggefidelt) und naja beim HSV rauszufliegen gehört seit ein paar Jahren ja zum guten Ton. Zu dem Bewies er in der letzten Saison nicht nur, das er guten Offensivfußball mit Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel spielen lassen kann, sondern das er auch Abstiegskampf kann. Manche Menschen würden so etwas einen „Tausendsassa“ nennen. Ich sage nur das der Pistolero von ner Alm ein guter Trainer ist.
        gleiches gilt für
        c)
        Lucien Favre. Ich weiß…auch bei mir blutet noch ein halbes Herz. Auch ich habe die ersten sieben Spieltage der Saison 09/10 noch in bester Erinnerung. Freiburg war ich in der Kurve und von Hoffenheim oder der Abschiedskonferenz will ich gar nicht erst Anfangen. Aber – ein kleines bis mittelschweres Aber.
        Monsieur Favre ist ein ausgezeichneter Fußballfachmann. (würg ich hasse dieses Rummenigewort, oder war es Fußballlehrer?)
        Er kann wie kaum ein anderer in der Liga die Taktiken Analysieren. Hat zu dem auch an seiner menschlichen Art und der Sprache gearbeitet.

        d)
        zu letzt Markus Babbel. Was scheinbar vergessen wird. Ist das Babbel im Herbst 2008 den VfB Stuttgart von Armin Veh übernommen hat, und mit ihnen am Schluss die Champions Leauge geführt. Vor Hertha, da wir der Meinung waren beim bereits abgestiegenden KSC 0:4 zu verlieren. (Hier darf jetzt gekotzt werden)

        Was unsere jetztige Situation angeht, hoffe ich auf ein Hallo-Wach erlebnis gepaart mit dem Auswärtsspiel. Die Hertha tat sich in der letzten Saison nämlich auch schon mit den großen Heimkulissen schwer. Das Eröffnungsspiel Hertha-Oberhausen. Ging zwar 3:2 aus, war aber auch von Hertha schlecht, und man hatte Glück das es „nur“ Oberhausen war und kein Erstligist. Das Derby gegen Union zu Hause, zeigte auch gelähmte Herthaner.

        Das kommt wie ich vermute von der enormen Erwartungshaltung der Medien , Vereinsführung und den Fans. Man kaufte „die Bayerngarde“ hat südländische Spielmacher und nen jungen Tanker vorne, der die zweite Liga aufmischte. Schwubdiwupp war man wieder wer, bevor gespielt wurde.Fußballparty war gebucht. Der Vorhang fiel. und nichts… auch ich stand am Samstag im weiten rund und wartete auf Fußball. Vergebens.
        Aber ich sage soviel:
        Der erste Spieltag ist immer ne Wundertüte.
        Bayern wird wieder andere an die Wand spielen, Bremen wird auch wieder hinten wackeln, Leverkusen gewinnen, und auch Hertha kann anders.

        Ich vertraue in Babbel/Preetz, denn eines ist hier noch garnicht erwähnt worden, das Hertha sich dahingehend entwickelt hat (und das gibts sonst nur bei Dormtund glaub ich) das Interna nicht mehr nach außen dringen. Es ist ruhiger geworden.Machtkämpfe und Nichtigkeiten werden nicht mehr wie unter Hoeness in der Öffentlichkeit ausgetragen.

        Ich freu mich immer noch wieder in der ersten Liga zu sein. Das alles ist kein selbstläufer, und wir werden noch richtig aufn Sack kriegen schaut man nach Dortmund zum Beispiel, Aber das muss jedem klar gewesen sein, Aufsteiger ist halt Aufsteiger. Und freche Aufsteiger von denen Enno im Text oben schreibt kenn ich leider nicht.

      • Achim
        Am 8. August 2011 um 21:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

        tach junichi,
        tut mir leid, aber ich muss dir etwas von deinem Sachverstand absprechen. Ist nicht bös gemeint, ich werds gliedern damit gut rüber kommt.

        1.
        Fußball Grundlagenkurs 1.0:
        Werner Lorant War-ist-wird immer unter den Top 10 der schlechtesten Trainer der Bundesligageschichte einen der vordersten Plätze einnehmen.

        2.
        Deine Sezierung der einzelnen Trainer und ihrer Fertigkeiten lässt leider nur auf Wissen aus Zeitungen und Fernsehberichten der letzten Zeit schließen.
        a)
        Zum Beispiel ist Thomas Schaaf immer schon ein Repräsentant des schnellen Offensivspiels gewesen. (Stichwort Bremerraute).
        Das de Defensive nie herrausragend war ist klar, allerdings auch kein Vergleich zur letzten Saison, wo die verletzungssgeschüttelten Bremer quasi nie mit der Stammabwehr gespielt haben, und dazu kamen noch ein alternder Frings und ein kriselnde Abwehr.
        b)
        Bruno Labbadia, hat bei Leverkusen und auch beim HSV hervorragenden Fußball spielen lassen, mit Leverkusen das Pokalfinale erreicht (im Viertelfinale die Klinsi-Bayern 4:2 weggefidelt) und naja beim HSV rauszufliegen gehört seit ein paar Jahren ja zum guten Ton. Zu dem Bewies er in der letzten Saison nicht nur, das er guten Offensivfußball mit Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel spielen lassen kann, sondern das er auch Abstiegskampf kann. Manche Menschen würden so etwas einen „Tausendsassa“ nennen. Ich sage nur das der Pistolero von ner Alm ein guter Trainer ist.
        gleiches gilt für
        c)
        Lucien Favre. Ich weiß…auch bei mir blutet noch ein halbes Herz. Auch ich habe die ersten sieben Spieltage der Saison 09/10 noch in bester Erinnerung. Freiburg war ich in der Kurve und von Hoffenheim oder der Abschiedskonferenz will ich gar nicht erst Anfangen. Aber – ein kleines bis mittelschweres Aber.
        Monsieur Favre ist ein ausgezeichneter Fußballfachmann. (würg ich hasse dieses Rummenigewort, oder war es Fußballlehrer?)
        Er kann wie kaum ein anderer in der Liga die Taktiken Analysieren. Hat zu dem auch an seiner menschlichen Art und der Sprache gearbeitet.

        d)
        zu letzt Markus Babbel. Was scheinbar vergessen wird. Ist das Babbel im Herbst 2008 den VfB Stuttgart von Armin Veh übernommen hat, und mit ihnen am Schluss die Champions Leauge geführt. Vor Hertha, da wir der Meinung waren beim bereits abgestiegenden KSC 0:4 zu verlieren. (Hier darf jetzt gekotzt werden)

        Was unsere jetztige Situation angeht, hoffe ich auf ein Hallo-Wach erlebnis gepaart mit dem Auswärtsspiel. Die Hertha tat sich in der letzten Saison nämlich auch schon mit den großen Heimkulissen schwer. Das Eröffnungsspiel Hertha-Oberhausen. Ging zwar 3:2 aus, war aber auch von Hertha schlecht, und man hatte Glück das es „nur“ Oberhausen war und kein Erstligist. Das Derby gegen Union zu Hause, zeigte auch gelähmte Herthaner.

        Das kommt wie ich vermute von der enormen Erwartungshaltung der Medien , Vereinsführung und den Fans. Man kaufte „die Bayerngarde“ hat südländische Spielmacher und nen jungen Tanker vorne, der die zweite Liga aufmischte. Schwubdiwupp war man wieder wer, bevor gespielt wurde.Fußballparty war gebucht. Der Vorhang fiel. und nichts… auch ich stand am Samstag im weiten rund und wartete auf Fußball. Vergebens.
        Aber ich sage soviel:
        Der erste Spieltag ist immer ne Wundertüte.
        Bayern wird wieder andere an die Wand spielen, Bremen wird auch wieder hinten wackeln, Leverkusen gewinnen, und auch Hertha kann anders.

        Ich vertraue in Babbel/Preetz, denn eines ist hier noch garnicht erwähnt worden, das Hertha sich dahingehend entwickelt hat (und das gibts sonst nur bei Dormtund glaub ich) das Interna nicht mehr nach außen dringen. Es ist ruhiger geworden.Machtkämpfe und Nichtigkeiten werden nicht mehr wie unter Hoeness in der Öffentlichkeit ausgetragen.

        Ich freu mich immer noch wieder in der ersten Liga zu sein. Das alles ist kein selbstläufer, und wir werden noch richtig aufn Sack kriegen schaut man nach Dortmund zum Beispiel, Aber das muss jedem klar gewesen sein, Aufsteiger ist halt Aufsteiger. Und freche Aufsteiger von denen Enno im Text oben schreibt kenn ich leider nicht.

        peace Achim

        • junichi
          Am 9. August 2011 um 14:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Lieber Achim,

          nach Deinen einleitenden Worten war ich sehr gespannt, was denn da kommen würde. Nur von Leuten, die Widerspruch leisten (selbst von denen, die einem nicht gleich den Sachverstand absprechen und Grundlagenkurse geben wollen), kann man etwas lernen. Nur muss ich sagen, dass mir das danach Kommende keine eklatanten Widersprüche aufgedeckt hat.
          Man wird mir trotzdem erlauben, darauf einzugehen. Ungeachtet des Fakts, dass Lorant 1860 mal auf Platz 4 geführt hat, ist er kein besonders guter Trainer, nichts anderes habe ich behauptet. Sollte nur der besseren Illustration meines Arguments dienen.
          Bei Favre und Labbadia gehe ich mit Dir konform, Labbadia hat aber trotzdem, wenn man sich intensiver mit der Materie auseinandersetzt, Fehler in der Mannschaftsführung begangen, vor allem auch bei Leverkusen, die ihm nachher angekreidet wurden.
          Dass Schaaf offensiv spielen lässt, ist eine Binse. Dass er deswegen nicht absichtlich mit einer schlechten Abwehr spielen möchte, ist ebenso klar. Allerdings werde ich seine Einkäufe nicht verstehen, denn am Geld hats nicht gelegen, dass er immer mittelmäßige AV geholt hat. Und auch über die 6er kann man diskutieren.
          Was nun aber eigentlich aus meiner Aufstellung rauskommen sollte: 1. Das war eine spontane Listung der Bundesligatrainer mit einer kurzen Einschätzung meiner Seite dazu. Jedem steht es frei, anderer Meinung zu sein, wie es z.B. Felix argumentiert hat. 2. Die Position des Trainers IST WICHTIG. 3. Markus Babbel schneidet im Vergleich nicht besonders gut ab. Persönliche Meinung.

          Ich habe nirgends weitere Forderungen daraus abgeleitet, und ich nehme für mich nicht in Anspruch, zu wissen, was jetzt die nächten optimalen Schritte wären. Was mich nur stutzig macht, ist, dass die Zweitligasaison nicht dazu genutzt wurde, das System, welches der Trainer als optimal im Kopf hat, einzustudieren, um damit dann auch in Liga 1 zu bestehen. Irgendwie habe ich das alles entschuldigt, vor allem aus der Fanperspektive. Nur dieses 1. Spiel war eine Offenbarung, auch der unselige Umgang damit im Nachgang. Ich hoffe weiter, dass sich jetzt alles bessert, alles andere wäre schlimm.
          Interessant wird weiter der Vergleich mit Augsburg sein, das eine um Längen schlechtere Mannschaft hat. Dafür lasse ich mich nun wiederum gern angreifen: Sascha Mölders wäre auch für uns bezahlbar gewesen, fand den die gesamte letzte Saison sehr gut. Im Kampf mit Lasogga um den vordersten Platz im Sturm wäre das vielleicht gar nicht schlecht gewesen. Hatte ihn auch lang in meinem kicker-Managerteam drin. ;)

          Greetz von junichi, der seit über 15 Jahren deutsche Stadien unsicher macht und auch schon die vorletzte Zweitligachose „erleben“ durfte

  4. Rayson
    Am 7. August 2011 um 23:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich habe nach Jahren mal wieder die vielen Kilometer (diesmal 900) zwischen Zuhause und Berlin zurückgelegt und das natürlich mit dem Besuch eines Heimspiels verbunden. Sitze jetzt hier im Hotel und kann nur mit dem Smartphone meine Enttäuschung verbreiten. Aber Daniel hat bis ins Detail fast alles aufgeführt, was ich auch beobachten musste.

    Es kann passieren, dass einem Team gegen gut verteidigende Mannschaften nicht viel einfällt. Aber ein paar Spielzüge, sich in Strafraum-Nähe zu kombinieren, sollte eine Erstligakombo schon drauf haben.

    Was haben die im Trainingslager eigentlich geübt? Schönreden vor Mikros?

  5. Felix Felix
    Am 8. August 2011 um 00:32 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wow, junichi. Ein starker kommentar, der mich sehr zum nachdenken gebracht hat. In allen punkten stimme ich nicht mit dir überein, aber das waren schon ziemlich viele wahre worte

  6. Vinnie
    Am 8. August 2011 um 01:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hervorragender Kommentar, Junichi! Seit SPÄTESTENS der zweiten Hälfte der letzten Saison weiß eigentlich jeder, der aufmerksam die Spiele unserer Mannschaft verfolgt, dass Babbel nicht in der Lage ist, modernen Systemfußball zu lehren. Was es noch schlimmer macht ist die Tatsache, dass er nicht einmal zu begreifen scheint, wo die Probleme liegen. Ich weiß, dass es nicht Usus ist (und es wird auch leider nicht passieren), einen Trainer nach dem ersten Spieltag zu beurlauben, aber ich glaube, dass unsere Chancen auf dem Klassenerhalt stark vom Zeitpunkt der unausweichlichen Entlassung Babbels abhängen. Der Kader ist gut genug!

    • Enno Enno
      Am 8. August 2011 um 06:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Man schaue nur mal nach Mainz, wo sie den Trainer vor dem ersten Spieltag entlassen haben und dann den Tuchel da hingesetzt haben. Es gehört halt auch dazu, dass die sportliche Leitung mit klarem Blick auf die Situation schaut und konsequent handelt.

  7. backstreets29
    Am 8. August 2011 um 06:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Enno
    Ich bin hier eigentlich meistens nur stiller Mitleser, aber mal im Ernst.
    Nach dem 1. Spieltag den Trainer feuern, der souverän die Zweitlgiameisterschaft geholt hat? Der Euphorie entfacht hat?
    Der die Berliner und uns Hertha-Fans wieder träumen liess?
    Unmittelbar nach Schlusspfiff hätte ich das wohl unterschrieben.

    Mit etwas Abstand muss man aber auch mal an die Mannschaft appelieren. So kann man nicht nochmal auftreten. Es war ja nicht Babbel, der jegliche Laufbereitschaft vermissen liess und den Eindruck erweckte, man habe mit dem Geschehen auf dem Platz einfach gar nix zu tun.

    Man kann jetzt auch wettern, dass wir kein System haben und alles auf Zufall basiert und wir die 2. Liga nur aufgrund unsere „individuellen
    Klasse“ gerockt haben. Alles Argumente, die ein Stück weit stichhaltig sind.

    Vergessen darf man hierbei aber nicht, dass es Spieler wie Ebert, Torun, Mijatovic, Ottl, Niemeyer, Lell waren, die gespielt haben, als ob sie das erste Mal in einem Stadion stehen.

    Die Mannschaft muss sich jetzt mal am Arsch packen und sich da rausziehen. Preetz und Babbel können da unterstützen, bzw müssen einen Weg aufzeigen.

    Ich bin mir allerdings auch sicher, dass Babbel bei weiteren Auftritten dieser Art, sehr schnell wieder sehr viel Zeit in München verbringen wird

    • Daniel
      Am 8. August 2011 um 10:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

      So seh ich das auch. Selbst wenn die taktischen Vorgaben nicht stimmen – was wir nicht wissen, weil wir nur gesehen haben, was (nicht) umgesetzt wurde – muss eine Mannschaft zumindest so aussehen, als würde sie wollen. Das hat sie meiner Meinung nach am Samstag nicht getan.

      Btw: Cool, dass du aus der stillen Mitleserschaft herausgetreten bist :)

    • Vinnie
      Am 8. August 2011 um 13:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hab ich an anderer Stelle schon geschrieben: Häufig wenn es heißt, „die Mannschaft hat Leidenschaft und Laufbereitschaft vermissen lassen“ liegt es daran nicht daran, dass sie nicht will, sondern daran, dass sie nicht wusste wohin – Aufgabe des Trainers.

      • Joel
        Am 8. August 2011 um 14:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Jein

    • Am 9. August 2011 um 22:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

      So, bin jetzt wieder an einem „richtigen“ Rechner und muss nochmal nachlegen:

      Bin ja wegen der Entfernung leider nicht oft dabei, aber in diesem Spiel habe ich das gesehen, was ich als Fernsehzuschauer in der 2.-Liga-Saison auch sehen musste: Hertha hat kein Spiel. Kein eigenes. Keine Idee, keine Philosophie, wie immer man das nennen will, dass man sich überlegt, wie man gegen eine gute gegnerische Mannschaft zum Erfolg kommen will.

      Der typische „Spielzug“ vom Samstag: Kraft auf Franz. Nürnberger Spieler läuft auf Franz zu. Franz zu Mijatovic. Anderer Nürnberger Spieler läuft auf Mijatovic zu. Ball zu Niemeyer/Ottl/Torun/Ebert. Mehrere Nürnberger laufen zu Niemeyer/Ottl/Torun/Ebert. Niemeyer/Ottl/Torun/Ebert brauchen ein paar Sekunden, den Ball unter Kontrolle zu bringen (Mischung aus miesem Pass und technischem Unvermögen) und sind daraufhin komplett zugestellt. Zurück zu Kraft. Kraft zu Franz/Mijatovic. Nürnberger Spieler läuft auf Franz/Mijatovic zu. Franz/Mijatovic drischt den Ball nach vorne. Lasogga/Ramos verliert Kopfballduell. Nürnberg hat den Ball.

      Wieder, immer wieder das Gleiche.

      Jetzt kann man natürlich sagen: Super-Nürnberger, „gelähmte“ Herthaner. Oder man sagt: Was Nürnberg gemacht hat, ist Bundesliga-Standard, und dass Berliner Mittelfeldakteure in Panik geraten, wenn man ihnen den Ball zuspielt, weil sie mit dem Teil nicht viel anzufangen zu wissen, geschweige denn eine Ahnung haben, wo sie das Spielgerät hinbefördern sollen, ist ein Versagen des Trainers, der solche Situationen bis zum Erbrechen geübt haben sollte, so dass keiner mehr Mühe mit der Ballannahme hat und sofort weiß, wo mindestens zwei Anspielstationen zu finden sind (die sich dann natürlich auch entsprechend in Bewegung gesetzt haben). Es muss ja nicht gleich zu gut klappen wie bei Dortmund am Freitag. Jedes zweite Mal würde uns reichen, vielleicht sogar auch jedes dritte. Wenn man denn wenigstens den Versuch erkennen könnte.

      Und personell: Wie, bitte, kann man einen Raffael draußen lassen für einen Torun? Man mag mich der kompletten fußballerischen Ahnungslosigkeit zeihen und hätte damit zur Not auch recht (habe nie selbst gespielt), aber ich finde, wenn man einen im Team hat, der solche Dinge kann wie Raffael, dann muss der auch spielen. Ich kenne die miesen Kritiken, aber ich habe in der zweiten Halbzeit einen Spieler gesehen, der den Ball mit Tempo annehmen konnte und auch noch einen Blick für den freien Mitspieler hatte. Jedenfalls zunächst, denn als die Kollegen daraus wieder nichts machen konnten (eingespielte Angriffskombinationen wie bei Favre!?), resignierte der Fußball-Ästhet. Und Torun war schon beim HSV der Inbegriff von „bieder“ und „harmlos“. Keine Ahnung, wie der im Training vielleicht abgeht, aber im Spiel geht es ihm ab. Alles.

      Und dann die „Sechser“! Ottl! Mister „Sicherheitspass“ der letzten fünf Spielzeiten! Dessen Rückpässe hat sogar noch ein Oli Kahn fußballerisch verarbeiten müssen. Ottk, der dann auch noch davon faselt, man müsse bei so einem Spiel auch mal mit einem „0:0“ zufrieden seien. Es gibt nämlich noch ein anderes berühmtes Bayern-Gen, und das ist eine Mischung aus „Phlegma“ und „Hoffen auf den Dusel“. In Ottl perfekt verkörpert. Und das, wo man einen Lustenberger hat, der nicht immer nur mit dem Rücken zum gegnerischen Tor agiert. Lustenberger, das ist übrigens einer der zwanzig Spieler, die bei Babbel eine „Stammplatzgarantie“ haben. Aber es sind halt inflationäre Zeiten.

      Ich habe es vor dem Spiel gesagt, während des Spiels und danach. Zu allen, die es hören wollten, und zu allen, die es nicht hören wollten (bin übrigens mit dem Hertha-Schal quer durch Berlin gezogen und habe nur Leute getroffen, die es gut mit der Hertha meinten): Babbel taugt nichts. Wer einmal Favre erlebt hat, ist für solche Trainer wie Babbel für immer verloren. Wenn er Ahnung hat ;-)

      Zu guter Letzt auch mal was Positives: Ostkurve, das war Gänsehaut! Sitze fast schon „traditionell“ irgendwo unten in C oder D und habe da einen guten Blick auf die Kurve. Ich hätte heulen können vor Rührung. Habe ich vielleicht sogar.

  8. XXX
    Am 8. August 2011 um 08:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Enno
    Deine „Trainer raus“ Rufe sind lächerlich.
    Es war der ERSTE Spieltag.
    Dein Chef schreit ja auch nicht gleich „Enno raus“ nur weil du mal einen Kunden nicht überzeugen konntest euer Produkt zu kaufen (o.ä.).
    Aber man ist ja von dir nichts anderes gewohnt – leider.

    • Vinnie
      Am 8. August 2011 um 13:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja, aber wenn er Grund zu der Annahme hätte, das Enno es auch in absehbarer Zeit nicht hinbekommen würde.

      Babbel raus!

    • Enno Enno
      Am 9. August 2011 um 17:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Sorry, aber mit so einem Kommentar kann man mit dir ja gar nicht diskutieren. Ich schrieb doch in dem vorherigen Beitrag (vor dem Spiel) meine Befürchtungen auf. Sie beziehen sich auf den Trainer. Ich fühle mich nach dem Spiel leider bestätigt. Insofern ist es dann doch nur konsequent, den Rauswurf zu forden. Ich war auch trotz des Aufstiegs nicht von Babbels Trainerleistung in der zweiten Liga angetan. Auch das schrieb ich schon in den Kommentaren…

      • XXX
        Am 11. August 2011 um 07:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Wird deine „Trainer raus!“ Forderung denn besser nur weil du schon länger dieser Meinung bist? Ich glaube kaum.
        Aber ich habe auch gar keine Lust mich mit dir zu streiten, mach dir einfach einen schönen Tag und evtl. findest du ja die Zeit einen Trainerschein zu machen, dann kannst du uns es allen mal so richtig zeigen.

        • Enno Enno
          Am 11. August 2011 um 08:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ja.

          Und der Rest deines Kommentars ist einfach nur: schnarch… Man kann nämlich durchaus Dinge kritisieren, die man selbst nicht machen kann. Du bist offensichtlich an einer sachlichen Auseinandersetzung gar nicht interessiert, hast aber eine Meinung. Na, vielen Dank auch.

  9. Halblinks
    Am 8. August 2011 um 17:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich will nicht zwingend in ein Babbel-Bashing einsteigen. Was ich aber auch zwei Tage danach überhaupt nicht raffe ist, dass ein Trainer sich diesen spielerischen Offenbarungseid 90 min reinzieht und dennoch nur zweimal auswechselt.
    Wenn es so schei… läuft und ich habe noch einen Lustenberger auf der Bank, warum bringe ich den nicht?
    Das ist doch haarsträubendes Anfängercoaching oder täusche ich mich?

  10. Kid Stardust
    Am 8. August 2011 um 21:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die Diskussion zeigt doch, dass die Erwartungen mal wieder viel zu hoch sind. Spielerisch hat die Mannschaft im letzten Jahr doch in den seltensten Fällen überzeugt, deswegen hab ich auch nicht damit gerechnet, dass eine gestandene Mannschaft wie Nürnberg mal eben im Vorbeigehen geschlagen wird. Gebt der Mannschaft und dem Trainer Zeit, das Potenzial zum Klassenerhalt ist definitiv vorhanden.

  11. Halblinks
    Am 9. August 2011 um 08:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ich bin mir nicht sicher, warum so viele behaupten, dass die Fanenttäuschung mal wieder „berlintypisch“ auf zu hohe Erwartungen zurückzuführen wären.

    Was ist daran eine zu hohe Erwartung, dass sich ein Aufsteiger wenigstens ein oder zwei Torchancen erspielt? Niemand hat sich grundsätzlich über die Niederlage beschwert. Es geht doch um das wie! Das hat nichts mit zu hohen Erwartungen zu tun.

    • Am 9. August 2011 um 13:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Von „zu hohen Erwartungen“ kann man deswegen sprechen, weil von manchen nach einem schlechten Ligaspiel bereits der Rauswurf des Trainers gefordert wird. Es fällt offensichtlich schwer, sich damit abzufinden, dass die Hertha vorerst zu den schwächsten Bundesliga-Mannschaften gehört. Eigentlich ist das nicht ungewöhnlich für einen Aufsteiger, aber vielleicht denken manche, man hat ja jetzt drei ehemalige Bayern-Spieler…

      • Daniel
        Am 9. August 2011 um 14:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Es fällt nicht schwer, sich damit abzufinden, dass Hertha zu den schwächsten Teams zählt.

        Es fällt nur schwer, mitansehen zu müssen, wie die Mannschaft alles vermissen lässt, was Fußball ausmacht. Laufbereitschaft. Zweikampfaggressivität. Absoluter Siegeswille. War alles nicht vorhanden.

        Aber eben solche „banalen“ Tugenden erwarte ich. Selbst oder gerade von einer der schwächsten Mannschaften.

        • Am 9. August 2011 um 16:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ja, das darf man sicher erwarten. Ich würde jedoch nicht nach dem ersten Spiel nach dem Aufstieg schon so abschließend urteilen, wie das manche tun. Das erste Spiel der Saison kann schon mal daneben gehen. Und auch wenn die Mannschaft da mental nicht auf der Höhe schien – ich glaube kaum, dass sie sich in den nächsten Wochen und Monaten immer so präsentieren wird.

          • Enno Enno
            Am 9. August 2011 um 17:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Nein, es ist doch eine Fortsetzung aus der letzten Saison, die einen zu solch drastischen Schlussfolgerungen kommen lässt. Die Zweitliga-Spiele waren häufig spielerisch grottenschlecht, die Vorbereitung und der Pokal eine Katastrophe, was die Offensive angeht. Wenn man dann so kläglich gegen Nürnberg scheitert, ist das eben nicht eine Beurteilung nur eines Spiels.

      • Vinnie
        Am 9. August 2011 um 16:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Nicht nach EINEM schlechten Liga-Spiel! Die meisten derjenigen, die wie ich jetzt den Rauswurf Babbels fordern, hatten schon während der Zweitligasaison die böse Vorahnung, dass es vom Spielsystem (welches System?) her nicht reichen könnten.

        Ich bin davon überzeugt, dass der Kader gut genug ist, um in der ersten Liga zu bestehen. Dass jedoch ein guter Kader allein nicht reicht, wenn fast die gesamte Konkurrenz in der Lage ist, aus ihren Spielern ein Ensemble zu formen, das deutlich größer ist als die Summe seiner Teile, das hat Junichi schon sehr schön erklärt. Andere sind schon mit besseren Kadern abgestiegen. Ein besonders drastisches Beispiel ist der AC Florenz der Saison 1992/93, der mit Brian Laudrup, Effe und Batistuta(!) den Klassenerhalt verfehlte!

        • Am 9. August 2011 um 16:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Genau das ist doch die spezielle Berliner, oder besser Herthaner Ungeduld. Ihr habt letztlich souverän die zweite Liga gewonnen. Nicht jedes Spiel war souverän, aber im Kader gab es ja aus finanziellen Gründen auch einige Veränderungen.
          Ich bin der Meinung, dass der heutige Kader für nicht mehr als das untere Tabellendrittel reicht und alle den Abstiegskampf akzeptieren müssen. Dass das die Mannschaft am Samstag noch nicht gut umgesetzt hat, mag sein. Aber man kann nicht ernsthaft nach einem klaren Aufstieg und einem vergeigten Spiel den Trainer absetzen wollen. Fünf bis zehn Spieltage sollte man schon mal abwarten, bis man sich ein Urteil über Kader und Trainer erlaubt.

          • Daniel
            Am 9. August 2011 um 17:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Nunja, wir sind ja auch vorgeschädigt aus der letzten Erstliga-Saison. Wenn du eine komplette Hinrunde mit Ausnahme des ersten Spiels keine drei Punkte holst, obwohl die Mannschaft damals deutlich besser besetzt war, als heute, dann geht man eben etwas schneller in den Alarmzustand über, als das vielleicht bei anderen Mannschaften der Fall ist. Ich glaube nicht, dass das mit irgendeinem speziellen Herthaner-Naturell zu tun hat, zumal man ja nicht sagen kann, dass hier jeder den Trainer rauswerfen möchte. Es ist einfach nur so, dass Hertha jetzt zwar wieder in der ersten Liga spielt, sich einen nochmaligen Abstieg aber finanziell nicht leisten kann. Ich weiß nicht, wie es damals in der schweren Zeit in Dortmund war, als es finanziell bedingt um alles ging. Aber ich vermute einfach mal, dass ihr da auch nicht so gelassen wart, wie jetzt.

            Und das Argument: „Souverän die erste Liga gewonnen“, zählt für mich überhaupt nicht, da dort meiner Meinung nach (ich habs ja jetzt ein Jahr erleben müssen) eine andere Art von Fußball gefragt ist.

  12. Enno Enno
    Am 9. August 2011 um 17:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ein wirklich kompetenter und unabhängiger Taktik-Kommentar ist übrigens hier zu finden: http://spielverlagerung.de/2011/08/07/hertha-bsc-berlin-1-fc-nurnberg-01/

    Was die taktischen Lösungen angeht, die Hertha zur Verfügung hat, konnte man in der zweiten Liga, in der Vorbereitung und im Pokal sehen, dass sie arg limitiert sind. Mit ein bisserl Glück nach vorne und dann schaun mer mal. So ungefähr läuft das. Das ist aber einfach mal gar nichts. Und da die Taktik nun einmal die zentrale Aufgabe des Trainers, ist und die Mannschaft in diesem Bereich nichts kann, gilt es, die Kritik entsprechend zu formulieren. Wie gesagt, nicht an einem Spiel fest gemacht.

  13. Am 9. August 2011 um 21:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Jetzt heißt es Wunden lecken, Situation analysieren und Ruhe bewahren.
    Die Mannschaft ist schon in einer besonderen Situation, weil das Berliner Publikum mal wieder viel zu viel erwarten wird. Aber dem tritt Babbel eben entgegen.

  14. Florian
    Am 9. August 2011 um 21:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich denke, niemand, der hier Verbesserungsvorschläge gibt, ist sich nicht klar, dass es in dieser Saison nur gegen den Abstieg gehen kann… Vielmehr wird doch kritisiert, in welcher Art und Weise diese Mission angegangen wird. Das, was Hertha am Samstag gezeigt hat, war nicht Abstiegskampf, ja nicht einmal mehr Abstiegskrampf, es war einfach so ziemlich garnichts. Man kann doch sogar noch froh sein, dass das Spiel nur 0:1 verloren wurde; bei einem Gegner, der die wenigen Chancen, die er sich erarbeitet hat, nicht fast ausnahmslos direkt auf den Torwart gesetzt hätte, hätte das am Samstag auch deutlich negativer ausgehen können.
    Wenn nun gesagt wird, Babbel wirkt den zu hohen Erwartungen entgegen, dann müsste man Babbel natürlich lassen, dass er das bisher ziemlich gut anstellt: durch eine planlose mannschaftliche (kann man es so nennen?!) Leistung am Samstag, durch ein Schönreden am Sonntag (meines Wissens hat er im Doppelpass auch sowas gesagt wie „Der Gegner war ja nun kein schlechter…“ –meiner Meinung nach wird er mit diesem Glauben noch so einige Überraschungen erleben…^^) und auch durch keine klare taktische Ausrichtung –die Charakterstärke der Mannschaft hin oder her…
    Und ich möchte gleich noch festhalten, dass ich das nicht nur an dem letzten Spiel festmachen möchte, nein, meines Erachtens wurde auch schon in der vergangenen Saison in einem Großteil(!) der Spiele mit einer ähnlichen taktischen Einstellung wie am Wochenende „gearbeitet“… Daher kann ich auch nicht unterschreiben, dass die letzte Saison souverän war, im Gegenteil: in vielen Spielen konnte man nicht im geringsten etwas von einer mannschaftlichen Souveränität erkennen… Wenn man sich nur an das Bochum-Spiel erinnert, dann weiß man doch wieder, wie sehr dieser vermeintlich souveräner Aufstieg eben keiner war…
    Beste Grüße aus Münster, Flooo

  15. Florian
    Am 11. August 2011 um 09:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    „Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt.“ –Lessing

    • Enno Enno
      Am 11. August 2011 um 12:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Danke, merke ich mir. :-)

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