Die Neun

Seit Herr Hoeneß wurd gegangen
soll der neunte Platz uns langen.

Lange langte lange Zeit
nur die Meisterschaft doch seit
sie sind zu zweit
geht es um Bescheidenheit.

Nur Platz neun? Welch ein Desaster!
Die Zeiten sind vorbei vom Plan der Master

Doch auch im letzten Jahr stapelte man tief
und wurd‘ erst ganz zum Schluss so offensiv.

Nichtsdestotrotz bleibt uns ein höh’res Ziel
wir schaun nur von Spiel zu Spiel.

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  • Wer hat das geschrieben?

    Hallo, ich bin Felix und gehöre wie die meisten Herthafans in meinem Alter, zur 98er Generation, die 2010 den ersten Abstieg miterlebt hat. (→mehr)

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6 Kommentare

  1. Mueggi
    Am 10. September 2009 um 01:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

    AMEN!

  2. Enno Enno
    Am 10. September 2009 um 08:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    :-)

  3. Am 10. September 2009 um 16:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Viel mehr kann man echt nicht dazu sagen!;-)

  4. sehnsuchtberlin
    Am 10. September 2009 um 18:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    schönes gedicht.

    das tief stappeln sind wir ja gewöhnt und ich denke favre wird uns mit seinem team noch überraschen, besonders die, die jetzt schon vom abstieg reden.

  5. Boris
    Am 12. September 2009 um 20:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    So, jetzt hat Hertha 1:2 in Mainz verloren – und ich muss gegen meinen Willen sagen: völlig zu Recht. Ich war nie gegen von Bergen – aber jetzt bin ich es. Er gehört nicht in die Innenverteidigung. Er kann ein Spiel sehr gut eröffnen, viel besser als Friedrich, mitunter spielt er sogar einen genailen Pass nach vorne – aber er ist ein schlechter Innenverteidiger. Er wird überlaufen, übersprungen, ist im Kopf zu langsam und hat keinen Überblick. So leid es mir tut: Bitte Schluss mit von Bergen! Raus aus der Mannschaft! Noch schlimmer aber ist: nach dem1:0 hat die Mannschaft aber echt richtig versagt. Sie haben versucht zu stürmen und nachzulegen, aber so ein ühnerhaufen. Ebert, der ja kämpfen kann, wenn er auch keine Ecken und Freistöße treten kann, verfummelt sich so lange, bis er den Ballverlust endlich bekommt. Auf der anderen Sieet genau dasslebe. Widerlich anzusehende, vollkommen unnötige Ballverlust – und Hertha baut Mainz auf! Gibt den Sieg völlig dumm und schülermannschaftsmässig aus der Hand. Verschuldetd ann am Mut fassenden Mainz auch noch einen Elfmeter, der nicht geschehen darf und schafft es dann nicht mal, das Unentschieden so klug zu verteidigen, dass wenigstenss dies gehalten wird. Das wäre eine Grundvoraussetzung gewesen. Und die Träne auf dem ganzen Saalt: Wichniakrek, dem ich das Beste gewünscht habe, ist quasi nicht zu sehen. Strahlt nichts aus, wirkt vollkommen ungefährlich, ist jetzt für mich ein echter Fehleinkauf. Zum ersten Mal seit Favres Ankuft hier, zweifele ich auch am Trainer: Von Bergen, Wichniarek, die Mannschaft in Situationen, wo sie cool sein müsste ein aufgelöster, egoistischer Hüherhaufen ohne Plan, das alles wirkt konzept- und einfallslos! Noch schlimmer aber: Es wirkt, als halte der Trainer an Leuten wie von Bergen und Wichniarek fest, obwohl sie nicht gut genug sind für die Bundesliga.

  6. Boris
    Am 13. September 2009 um 12:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die schreckliche Enttäuschung ist gewichen, die Welle des nicht Glauben-Wollens verebbt, die Niederlage akzeptiert, die Wut über die letzten zehn Minuten etwas abgeklungen. Klar, jetzt kommt die Arbeit, und klar, nach dem Meckern erwacht die Liebe zur Mannschaft wieder. Und doch quält mich die Frage, woran liegt es nur, dass die Mannschaft am Ende so auseinanderfiel?

    Woher kommt es, dass zu diesem Zeitpunkt im Spiel, mit einem 1:0 im Rücken, sich die nur unnötig zu nennenden Ballverluste häuften? Das ist für mich die große Frage, die nach diesem Spiel in Mainz bleibt.

    Ist es eine psychologische Frage?
    Ist es wirklich Unerfahrenheit des Gesamtgebildes?
    Ist es zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft Angst vor dem Gewinnen, weil man so oft verloren hat?
    Wie bringt man dieser Mannschaft Abgeklärtheit bei? Gewinnt man die nur durch Erfahrung?

    Wahrscheinlich ja. Wahrscheinlich geht es um Erfahrung und Erwachsenwerden. Und das gewinnt man nur im Spiel, nicht im Training. Also ist es der Faktor Zeit, der die Mannschaft reifen lassen kann. Nur Zeit, nur Bundesliga- und andere bedeutenden Spiele, um jedem Spieler vor Augen, in den Kopf und in den Körper zu führen, dass er sich auf sich und die Mannschaft verlassen kann.

    Ein ganz normaler, schwerer Weg. Durch nichts zu beschleunigen.

    Trainiert also weiter eure Stärken, noch mehr: verbessert euch in euren Schwächen und gebt uns, was wir von euch wollen:

    mannschaftlichen Fußball mit ganzem persönlichen Einsatz und Köpfchen!

Ein Trackback

  • Von Alles gute kommt von unten | Hertha BSC Blog am 14. September 2009 um 12:40 Uhr veröffentlicht

    […] nichts abgewinnen. Wir haben grade mal fünf von 34 Spielen absolviert und unser Saisonminimalziel – die Neun – ist nur 4 Punkte von uns entfernt. Ich habe 2004 hautnah in den Stadien miterlebt. Damals […]