Die Zahlen sprechen gegen Babbels Phrasen

Markus Babbel steht nicht nur in der Kritik, sondern mittlerweile auch arg unter Beschuss. Die Medien geben ihm noch zwei Spiele bis zur Winterpause, siehe die vielen Berichte in den Hertha-News. Sollte die Mannschaft bis dahin nicht wieder in die Spur gefunden haben, wird Markus Babbel wohl schon wieder seinen Hut nehmen müssen. Das wäre wirklich bedauerlich. Und zwar nicht deshalb, weil ich von Babbel als Trainer noch viel halten würde, sondern weil es Hertha versäumt hat, einen Trainer zu verpflichten, der eine Mannschaft entwickeln kann und die Zweitliga-Saison für einen Reset und Strategiewechsel hätte nutzen können.

Mit Markus Babbel scheint eine langfristige Entwicklung einer Fußballmannschaft leider nicht möglich zu sein. Und mittlerweile nähern sich seine Kommentare nach den Spielen und während der Trainingstage dem unterirdischen Phrasen-Horror, den man sonst nur von Friedhelm Funkel zu hören bekommt. Die aktuelle Bewertung der Niederlage gegen 1860 München, die Babbel nun mehrfach vorgetragen hat, ist nicht nur phrasenhaft, sondern schlichtweg falsch und damit lächerlich. Im Kicker heißt es:

„Die Mannschaft hat funktioniert, sich aber nicht belohnt“, hob Trainer Markus Babbel indes die kämpferische Steigerung gegenüber der Heimpleite gegen Duisburg hervor und verband dieses Urteil mit einer zumindest gewagten Prognose: „Nur so wie wir aufgetreten sind, kann der Weg aus der Krise gehen.“

Markus Babbel behauptet also, dass die Einstellung der Mannschaft im Spiel gegen 1860 gestimmt hätte und wesentlich besser gewesen sei als bei der Niederlage gegen Duisburg eine Woche zuvor. In München hätte es die Mannschaft lediglich versäumt, sich für ihren Aufwand zu belohnen. Diese Einschätzung ist komplett falsch. Das konnte man mit bloßem Auge während des Spiels beobachten und auch die Zahlen belegen den Abwärtstrend. Laut bundesliga.de „gewann“ Hertha im Spiel gegen Duisburg 49% der Zweikämpfe am Ball, hatte 62% Ballbesitz uns spielte zehn Mal Foul. Im Spiel gegen 1860 München „gewann“ Hertha nur noch 42% der Zweikämpfe, hatte nur noch 58.3% Ballbesitz und wusste sich in 23 Situationen nicht anders als mit einem Foul zu helfen.

Der „Einstellungs“-Trend zeigt demnach deutlich nach unten. Von einer Verbesserung keine Spur. Die Zahlen zeigen somit deutlich, dass Babbel sich nur noch in Phrasen flüchtet, aber offensichtlich keine spielerischen Hebel- und Kritikpunkte findet. Mir ist völlig unklar, wie die Mannschaft die beiden ausstehenden Spiele gegen Aue und Augsburg bestreiten soll. Aus Gründen des Selbstschutzes werde ich mir die Spiele wahrscheinlich nicht live anschauen. Denn das Auftreten, das wir in München und gegen Duisburg gesehen haben, führt ganz sicher nicht aus der Krise.

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80 Kommentare

  1. Daniel
    Am 7. Dezember 2010 um 11:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das mit dem „Nicht-Antun“ habe ich jetzt am Sonntag schon gemacht – und war stattdessen Tennis spielen. Das ist also verbrannt und bringt nix. Wie Babbels Phrasen…

  2. Am 7. Dezember 2010 um 11:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Mmmmh. Seit wann ist denn Einstellung messbar? Denn man kann doch mit einer guten Einstellung ins Spiel gehen und trotzdem nur Grütze zusammenspielen. Ich glaube, da ist ein logischer Fehler in Deiner Argumentation.

    Zu den Phrasen: Nun ja. Ich glaube nicht, dass ein Angestellter eines Vereins, der dermaßen im Scheinwerferlicht der Medien steht, jedem einzelnen Journalisten alles erneut und ausführlich darlegen muss. Gerade nach einem Spiel sind Phrasen zunächst Selbstschutz. Interessant wäre, was Babbel einen tag nach dem Spiel sagt, wenn das analysiert wurde.

    Deine grundsätzlichen Befürchtungen den Trainer betreffend, teile ich.

    • Enno Enno
      Am 7. Dezember 2010 um 12:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Frag mal bei den Psychologen nach, die können Einstellungen messen. Aber beim Fußball ist das natürlich etwas anderes, das stimme ich dir zu.

      Neben der Darbietung, die man beim Spiel gesehen hat und es eben deutlich wurde, dass die Einstellung zwar ein Problem ist, aber nicht das einzige, wird eben aus den für „kämpferische“ Einstellung wichtigen Zahlen, wie vor allem denen für die gewonnenen Zweikämpfe deutlich, dass Hertha nicht „den Biss“ hatte, um in Babbels Phrasenterminologie zu bleiben. Insofern bilden die Zahlen das ab, was auch zu sehen war. Und Babbel behauptet einfach etwas anderes. Darum geht es, nicht ums Messen.

  3. Am 7. Dezember 2010 um 12:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Naja, ich bin ja mit Dir einer Meinung, dass Babbel eine Scherz-Hupe ist, der fußballerisch nichts aufs Tapet bringt.

    Dass er aber öffentlich nicht das sagt, was er intern sagt und denkt, das sollte man ihm dann schon noch zugestehen.

  4. XXX
    Am 7. Dezember 2010 um 12:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Was Babbel nach außen sagt und nach innen tut sind ja nun auch noch zwei paar Schuhe. Der freie Tag wurde heute auf jeden Fall gestrichen.
    Also, ruhig Blut!

  5. Enno Enno
    Am 7. Dezember 2010 um 12:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Na, man kann nur hoffen, dass er nach Innen etwas anderes erzählt. Das glaube ich aber nicht. Auf sky.de kann man sich die Spielzusammenfassung anschauen und bekommt zum Ende ein Statement vom Interimskapität Christian Lell zu hören, in dem er – man höre und wundere sich nicht – von „mangelnder Gier“ spricht. Er plappert genau das nach, was Babbel die letzten Wochen nicht nur den Medien sondern auch den Spielern vorgebabbelt hat.

    Und außerdem: Was würde es nützen, wenn er nach Innen andere Worte wählt? Nichts. Es geht nämlich nicht darum, dass er den Spielern verdeutlichen muss, dass sie jetzt mehr Zweikämpfe gewinnen müssen oder aggressiver zu Werke gehen sollten. Das ist ja gar nicht das Problem. Die Mannschaft verliert doch nur deshalb so viele Zweikämpfe, weil es kein Spielsystem, keine Laufwege und keine Ordnungsschemata gibt. Dann braucht der einzelne Spieler zu lange, um den Ball zu verarbeiten, wird in einen Zweikampf gezwungen und verliert ihn dann. Das ist also keine Einstellungs- sondern eine Trainingsfrage. Deshalb sind Babbels Analysen doppelt falsch: Sie zielen am Problem vorbei und sind dann auch noch falsch.

    Außerdem macht sich ein Trainer auf Dauer unglaubwürdig, wenn er nach Innen und nach Außen deutlich unterschiedliche Dinge erzählt. Spieler sehen fern, lesen Zeitung und werden von Journalisten mit den Aussagen Babbels konfrontiert. Ich glaube, dass viele Spieler kognitiv gar nicht in der Lage sind, ein komplexes Versteckspiel von „Innen“ und „Außen“ zu verarbeiten. Und ich glaube auch nicht, dass Babbel da der gute Schauspieler ist. Der scheint mir doch eher „gerade aus“ zu sein. Diesen Eindruck konnte man zumindest in den letzten Monaten und auch zur Schlussphase seiner Stuttgarter Zeit erhalten.

    All das hätte ich Artikel vielleicht noch unterbringen sollen. Aber ich hatte keine Lust, euch mit einem weiteren Manifest meines Nörgelns zu konfrontieren. Nur, ihr wollt es ja offensichtlich nicht anders. :-)

  6. LLcoolandi
    Am 7. Dezember 2010 um 12:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    „Aus Gründen des Selbstschutzes werde ich mir die Spiele wahrscheinlich nicht live anschauen“
    Was bist DU denn für ein Hertha-Fan ??????
    Ich gebe dir bei deiner Bewertung von Babbel, dem 60-Spiel recht, aber das ist für mich kein Grund nicht mehr ins Stadion zu gehen oder wenigstens inne Kneipe am TV dabei zu sein. Unglaublich…

    • Enno Enno
      Am 7. Dezember 2010 um 12:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Einer, der sich selbst schützt und sich nicht jeden Mist antut.

      • LLcoolandi
        Am 7. Dezember 2010 um 14:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hertha ist Mist ??? Aha…

        • Enno Enno
          Am 7. Dezember 2010 um 14:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Die letzten Spiele waren auf jeden Fall Mist. Das kann man ja wohl kaum bestreiten. Und ich setze mich damit sogar noch auseinander, wie man hier lesen kann.

  7. Fuchs
    Am 7. Dezember 2010 um 13:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Mich erinnern die Aussagen Babbels und die Entwicklung der Mannschaft sehr an seine Zeit in Stuttgart. Hitzelsperger hat in einem Interview 11Freunde mal ein schönes Charakterbild von Babbel gezeichnet, das zeigt, dass Babbel in Krisensituationen nicht wirklich der richtige Mann ist. Ich bin sehr gespannt.
    (Wenn jemand ganz viel Zeit und Langeweile hat, kann er ja mal Babbels Aussagen in Stuttgart mit den jetzigen Worthülsen, die er tagtäglich absondert vergleichen. Hab leider nicht die Zeit dazu :)

    [Edit von Enno: Link gefixt]

    • Fuchs
      Am 7. Dezember 2010 um 13:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Sorry für meinen Mangel an HTML-Kenntnissen :) Is nen 11freunde-Interview.

      • Enno Enno
        Am 7. Dezember 2010 um 14:32 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ich habe den passenden Link mal eingefügt.

        In der Tat ein sehr, sehr aufschlussreiches Interview. Danke für den Hinweis!

        • Fuchs
          Am 7. Dezember 2010 um 23:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Danke!

  8. Halblinks
    Am 7. Dezember 2010 um 13:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    du sprichst mir aus dem Herzen, Enno.

    Diese kaum nachvollziehbaren Äußerungen des Trainers haben nach meiner Wahrnehmung schon nach dem Pokalaus in Koblenz begonnen, als Babbel froh über die Niederlage war, damit er endlich irgendwo ansetzen könne.
    Das war damals schon meilenweit an der Realität vorbei.
    Es hat den Eindruck, dass der Trainer leider eine komplett schiefe Wahrnehmung oder zu wenig Analytik besitzt.

    Es dürfte bald vorbei sein.

    • Anonymous
      Am 7. Dezember 2010 um 13:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

      „Es dürfte bald vorbei sein.“ – na hoffentlich nur mit dieser Nörgelei.

  9. Joel
    Am 7. Dezember 2010 um 13:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Enno du musst als Fan auch in schlechten Zeiten hinter deinem Team stehen, dazugehört auch sich die Spiele anzuschauen.
    Was mich übrigens wunderte beim Spiel gegen 60, das bei der Zusammenfassung von Hattrick der Kommentator überhaupt nicht so negativ gegenüber der Hertha war. Ich konnte das Spiel mir erst ab der 72 Min anschauen und war selbstverständlich wenig begeistert von den letzten 20 Min.
    Ich glaube das was als großes Manko genannt wurde war das die Aktionen vor dem Tor nicht zwingend genug sind. Und ehrlich wenn immer von fehlendem Spielsystem gesprochen wird, wundere ich mich das die es schaffen zumindest bis zum Strafraum zu kommen. Hey und da war doch in der 47 Min. auch sowas wie eine Chance für die Hertha oder etwa nicht??? ;-)

    • Enno Enno
      Am 7. Dezember 2010 um 14:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich stehe doch hinter meinem Team. Ich schreibe ja nach wie vor in der zweiten Liga, schaue mir die Grottenkicks an und schreibe auch noch darüber. Aber ab und an brauche ich da eine Auszeit. Sonst kann man das nicht ertragen.

      • Joel
        Am 7. Dezember 2010 um 16:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Dann hoffe ich das du ein saugeilen Kick gegen Aue verpassen „tust“ und dann die Zusammenfassung geniessen kannst ;-)
        Bin mal gespannt wer als Niemeyer – Ersatz aufm Platz stehen wird? Eventl. ist Mijatovic in der IV wieder aufm Platz? Dann könnte Lusti eins nach vorne rücken, wenn die Doppel-Sechs gespielt wird hoffe ich nicht das Raffa ernsthaft dort spielen muss. Aber vielleicht ist genau er der Richtige um das Spiel nach vorne zu eröffnen. Auch wenn er dann als 9 1/2 bzw. 10ner dann fehlt…
        Achja…. sonst wer noch ein paar Vorschläge für die Aufstellung gegen den Spitzenreiter der zweiten Liga?

  10. Blauhai
    Am 7. Dezember 2010 um 18:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Bitte schön Joel,
    mein Vorschlag für die nächste Startelf beim 4-4-2?

    ——————Burchert——————

    Lell —– Hubnik —– Mijatovic —– Kobiashvili (Schulz)

    Djuricin(Beichler) – Niemeyer – Dardai – Ruka

    ———–Ramos ———Domo (Raffa)

    • Halblinks
      Am 7. Dezember 2010 um 20:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

      wie kriegste den Niemeyer beim DFB frei? Oder gehst du davon aus, dass die Sperre „spontan verfällt“? ;)

      • Joel
        Am 8. Dezember 2010 um 11:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

        ;-) den boxen wir raus den Niemeyer….

  11. Hertha Fan
    Am 7. Dezember 2010 um 21:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Für mich steht inzwischen fest, dass Babbel weg muss.
    Das Schlimmste wäre doch sich jetzt gegen Aue und Augsburg halbwegs gut zu verkaufen und im Verlaufe der Rückrunde wieder die gleichen Probleme wie jetzt zu bekommen. Umso später dieser Schnitt passiert, umso gefährlicher ist es für das so wichtige Saisonziel Aufstieg. Wir wollen doch auch, wenn der Aufstieg geschafft wird, in Liga1 bleiben. Und ich traue Babbel einfach nicht zu, dass er eine Mannschaft formt die dieses Unternehmen erfolgreich absolviert. Mit Abstiegskampf hatte er ja schon in Suttgart so seine Probleme.

    Zum Thema Einstellung scheint es auch innerhalb der Mannschaft so Gedanken zu geben, schließlich hat Niemeyer durchaus zu recht bemerkt, dass er in punkto gelbe Karten mannschaftsintern weit in Führung liegt. Ich finde darüber kann man durchaus auch die Einstellung ableiten. Wer aggressiv in die Zweikämpfe geht, der riskiert eben auch mal eine Karte. So gesehen war in München tatsächlich eine art Aufwärtstrend auszumachen ;)

    Und was die Aufstellung für Sonntag angeht:

    ————— Burchert —————
    Lell – Miljatovic – Hubnik – Kobiashvili
    ———Dardai – Lustenberger ———-
    —- Ramos — Raffael — Beichler —-
    —————– Lasogga ——————

  12. Am 7. Dezember 2010 um 21:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ————— Burchert —————
    Miljatovic—Hubnik—Kobi
    ——Lustenberger———
    Djuricin—————Ruka
    ———– Raffa————-
    Ramos—Friend —Domo-

    • Enno Enno
      Am 8. Dezember 2010 um 06:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hehehe! Offensive bis es knallt!

      • Joel
        Am 8. Dezember 2010 um 13:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ja wenn dann kein Tor weiß ich auch nicht.

  13. Am 7. Dezember 2010 um 21:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Habt ihr eigentlich bemerkt, dass am Sonntag ein etatmäßiger Innenverteidiger bei uns auf der Bank saß?

    • Hertha Fan
      Am 7. Dezember 2010 um 22:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Er heißt Kaka…. ;) aber ich mein, Lustenberger hat seinen Job nicht so schlecht gemacht, andererseits wäre er im Mittelfeld wahrscheinlich wertvoller gewesen. Aber da hat ja Morales der IV gespielt. Auch engagiert aber alles in allem halt merkwürdige Entscheidungen.

  14. Enno Enno
    Am 8. Dezember 2010 um 06:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ihr werdet Dardai wieder aus eurer Aufstellung löschen müssen, weil er wieder in Ungarn beim Trainerlehrgang sein wird. Erst gegen Augsburg wäre wieder mit ihm zu rechnen. Niemeyer gespertt, Perdedaj fraglich. Das sieht nicht wirklich gut aus…

  15. Blauhai
    Am 8. Dezember 2010 um 08:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Upps, da habe ich glatt die Sperre
    von Niemyer übersehen.
    Dann schlage ich folgende Startelf vor,
    falls Dardai wirklich nicht zur Verfügung steht:

    ——————Burchert——————

    Lell —– Hubnik —– Mijatovic —– Kobiashvili

    Djuricin(Beichler) – Lusti – Schulz – Ruka

    ———–Ramos ——— Domo (Raffa)

    Einer von beiden, Domo oder Raffa, muss leider auf die Bank.
    Beide zusammen auf dem Platz hat selten funktioniert.

  16. Schoddie
    Am 8. Dezember 2010 um 09:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    1. Ich verstehe gar nicht, dass sich so viele hier jetzt eine Niederlage, ein Unentschieden oder/und ein (wieder einmal) grottenschlechtes Spiel gegen Aue und Augsburg wünschen, nur damit Babbel geht. Echt nicht. Beide Spiel gewinnen, mindestens punktgleich mit dem Tabellenführer überwintern und dann die kurze Pause endlich mal nutzen um Automatismen einzustudieren. Fertig! Ok, sicher ist Babbel derzeit alles andere als souverän, vor allen Dingen mit seinen Parolen, ja, da gebe ich euch allen Recht, aber schon wieder direkt alles dem Trainer in die Schuhe schieben? Nein, das ist zu leicht. Der Manager sollte mal ein bisschen auf den Tisch hauen! Die Spieler in die Pflicht nehmen u.s.w. Mit dieser Mannschaft muss Platz 1 oder 2 einfach drin sitzen. Ja, auch die Bayern schwächeln derzeit in Liga 1 und es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass immer das nominell beste Team am Ende oben steht, aber eigentlich interessiert mich das gar nicht. Mit diesem Team musst du aufsteigen. Fertig. Egal welcher Trainer. Jetzt Babbel rausschmeißen, wohlmöglich noch auf Position 1, macht die Situation nicht leichter. Was sollen denn die anderen denken? Natürlich sind wir gerne arrogant ;-), aber ein Trainerwechsel sollte, meiner Meinung nach, erst nächstes Jahr im Oktober vollzogen werden, wenn wir mit 7 Punkten Zweitletzter in Liga 1 sind…

    2.——–Burchert———
    Lell—Hubnik—Mijatovic—Schulz
    ———–Lustenberger————
    —Ruka—————-Ronny
    ————-Raffa————
    —–Ramos——Friend——

    3. Warum werden die Kommentare und Antworten auf die Kommentare auf mobilen Internetnutzgeräten eigentlich nicht so schön sortiert, wir auf dem PC? Kann man da was machen? Manchmal ist das doch wirklich sehr unübersichtlich…

    4. Hertha – Aue 4-1! Und natürlich werde ich es mir live (vorm TV) ansehen!

    • Enno Enno
      Am 8. Dezember 2010 um 09:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

      ad 3) Das Feature der sortierten Kommentare gibt es leider nur für die normale Html-Version. Da kann ich leider nichts machen. Sorry.

    • Joel
      Am 8. Dezember 2010 um 14:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

      ——–Burchert———
      Lell—Hubnik—Mijatovic—Schulz
      ———–Lustenberger Ronny————
      —Djuricin——Raffa———-Ramos
      —–——Friend(or Lassagne)——

      Obwohl man noch Schulz und Ronny tauschen könnte, auch wenn das das gesamte Mittelfeld arg verjüngt, vermutlich ohne Niemeyer der künftig mit Lusti die Doppel-6 geben wird eine der wenigen Optionen.
      Aber Schulz traue ich auch zu die Außenbahn wie Jansen rauf und runter zu rennen und für gefährliche Flanken in den Strafraum zu sorgen, zu dem kann er auch ne Eins-zu-Eins Situation mal für sich entscheiden, jedenfalls häufiger als es Kobi die letzte Zeit möglich war. Nach einer Pause soll er gerne ins Team zur Rückrunde wieder dazustoßén, aber jetzt mal besser ein zwei Spiele Pause (für Kobi).

  17. Blauhai
    Am 8. Dezember 2010 um 09:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nein Schoddie,
    Ruka bringt es nicht auf rechts, sondern wenn überhaupt nur auf links.
    In München war er auf links noch einer der besseren Hertha-Spieler.

    Da ich am Sonntag arbeiten muss, werde ich erst nach 16 Uhr mich über das Ergebnis freuen oder ärgern können. Nur 2 gute Spiele gegen Aue und Augsburg machen es möglich, die hier und andernorts diskutierten Zweifel an Trainer Babbel entscheidend zu lindern.

    • Schoddie
      Am 12. Dezember 2010 um 17:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

      „Ruka bringt es nicht auf rechts“ …. keine weiteren Anmerkungen. ;-)

  18. Enno Enno
    Am 8. Dezember 2010 um 09:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Natürlich soll Hertha gewinnen, am besten alle Spiele. Die Hauptsache ist, dass der Aufstieg gelingt. Die Frage, wer dann Trainer ist, ist völlig zweit- oder gar drittrangig. Wenn Babbel beschissenen Rumpelfußball spielen lässt und dennoch die nötigen Spiele gewinnt, soll es mir recht sein, solange der Aufstieg sicher ist. Dann ertrage ich sogar jegliche Phrase. Nur aufsteigen muss er halt.

  19. Blauhai
    Am 8. Dezember 2010 um 09:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nochmal @ schoddie:
    Das wir mit dieser Mannschaft und diesem Trainer aufsteigen ist reines Wunschdenken. Erst nach weiteren 19 Spielen wissen wir, wo die Mannschaft am Saisonende steht. Und nur bis zum Ende dieser Saison geht Babbels Vertrag. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Babbel Hertha noch in die nächste Zweitligasaison führen wird.

  20. Am 8. Dezember 2010 um 11:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Eine Mannschaft entwickeln, Reset, Strategiewechsel oder wie auch immer die Ansprüche hier formuliert werden, das ist keine Aufgabe, die man mal eben in einem halben Jahr hinzaubert. Schon gar nicht dann, wenn man finanziell eher limitiert ist, wie Hertha, aber gleichzeitig Ansprüche hat, wie Hertha.

    Babbels Aussagen in der Öffentlichkeit (die schnell zu Phrasen werden, wenn die Ergebnisse nicht stimmen) kann man tatsächlich nur eingeschränkt bewerten. Es wurde hier ja schon darauf hingewiesen bzw. vermutet, dass intern durchaus anders kommuniziert wird.
    Der Einwand, dass die Spieler ja auch die Medien verfolgen und deshalb möglicherweise irritiert sein könnten, ob möglicher Widersprüche, wäre nur dann akzeptabel, wenn die Profis keinen Schimmer von Medienarbeit hätten. Wäre das so, dann hätten wir noch ganz andere Probleme.

    Wie man jetzt lesen konnte, halten sich die Spieler momentan mit Äußerungen gegenüber den Medien etwas zurück. Weil sie natürlich wissen, wie schnell ein flapsig dahergesagter Satz zum Bumerang werden kann.

    Meiner Meinung nach wurde aus den gegebenen Möglichkeiten m.o.w. das Optimum herausgeholt (ein Gerüst aus wichtigen Spielern gehalten, Talente geholt + eingebaut, plus ein paar Erfahrene). Dass das ganze Gebilde trotzdem äußerst fragil ist, wird jetzt ersichtlich, sollte aber jedem vorher klar gewesen sein.

    Mag sein, dass Babbel nicht der beste Trainer ist. Aber wer glaubt, ein anderer (dann natürlich der richtige, von Preetz diesmal aber ganz genau und gründlich auf Aufstiegsgarantie abgeklopfte Kandidat) erledigt die Aufgabe mit links und quasi im Vorbeigehen, der sollte sich sofort bei Gegenbauer melden und ihm die frohe Botschaft am besten persönlich übermitteln.

  21. Blauhai
    Am 8. Dezember 2010 um 11:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @egmonte
    ein Anderer als Babbel oder ein Anderer als Preetz,
    wen sollten wir ggf. bei Gegenbauer vorschlagen?

    • Am 8. Dezember 2010 um 20:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Eben, das frage ich mich ja auch. Die Position des Kritikers, der wie wir schön von zu Hause aus vor sich hin analysiert und grundsätzlich alles besser weiß, ist natürlich auch sehr bequem. Man muss sich für eventuelle Schwachsinns-Ideen niemals rechtfertigen. Dafür bezahlen wir ja auch und beziehen kein Gehalt von Hertha ;-)

      Mich nervt einfach die Panikmache, nach dem Motto: Schnell Babbel und Co. rausschmeißen, sonst saufen wir ab. Der Mann ist ein halbes Jahr in Verantwortung und im Laufe einer langen Saison können immer Krisen auftreten. Das war zu erwarten, nun isse da. (Lieber früh, als zu spät). Die zu meistern, das ist nun insbesondere seine Aufgabe, das ist klar, damit hat er genug zu tun. Da helfen ihm Unterstützung und Vertrauen mehr, als alle gutgemeinten Ratschläge der versammelten Laientrainermanagerpräsidenten.

  22. Blauhai
    Am 8. Dezember 2010 um 12:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @egmonte
    Hertha ist schon seit Jahren ein fragiles Gebilde. Dei Fragilität erreichte am Ende der Saison 2009 ihren Höhepunkt – siehe http://www.schiedsrichtergespann.de/die-hertha-krise-ist-da/#comment-673
    Die ganze Misere wurde bis dato weder finanziell noch personell aufgearbeitet.
    Auch bei der letzten Mitgliederversammlung des Hertha BSC e.V. gab es hierzu kaum Nachfragen. So werden die aktuelle Mannschaft und der aktuelle Trainer nur wieder die Sündenböcke für eine seit Jahren fehlgeleitete Politik im Geschäft Profifußball.

    • Hertha Fan
      Am 8. Dezember 2010 um 16:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

      „Eine seit Jahren fehlgeleitete Politik im Geschäft Fußball“

      Der Hauptschuldige hierfür sitzt aber nun in Wolfsburg und darf dort mit Geld umsich schmeißen, was dort allerdings im Gegensatz zu Berlin halt kein Problem ist.

      Der Abstieg war doch schon die direkte Folge der jahrelangen Misswirtschaft von Hoeneß. Natürlich haben Personen wie Favre/Funkel, Preetz/Gegenbauer auch ihre Mitschuld, aber die Ausgangssituation hat der oben genannte verbockt.

      Nun geht Hertha ein kalkuliertes Risiko ein, um sofort wieder aufzusteigen und ohne es zu übertreiben ist das Gelingen dessen von maßgeblicher Bedeutung, wenn man nicht wieder in den Niederungen des Profifußballs verschwinden will.

      Und natürlich gibt es nicht DEN Trainer bei dem man weiß, dass der Aufstieg gelingen wird. Aber auch wenn ich mich wiederhole, umso länger man wartet wie es denn wird, um dann später evtl. festzustellen, ach hätten wir doch früher reagiert, umso gefährlicher wird es.

      Natürlich kann man nicht verlangen, jetzt müssen 6, 4 oder wieviel Punkte auch immer aus den nächsten beiden Spielen folgen, aber es muss auf dem Platz etwas erkennbar sein, etwas das einem Zuversicht gibt, dass man auch die Rückrunde in dieser Konstellation angehen sollte.

      • Joel
        Am 8. Dezember 2010 um 17:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Stimme ich dir zu (was die Trainerangelegenheit angeht).

        Fand aber das im Spiel gegen Duisburg tatsächlich weniger gekämpft wurde als gegen die Münchener. Mag ja sein das es sich statistisch schlechter liest. Da weniger Ballbesitz und weniger Zweikämpfe gewonnen wurden. Aber weniger Ballbesitz hat auch zur Folge das man -wenn man mehr kämpft- mehr Zweikämpfe führt und dann auch mehr Zweikämpfe verliert, wenn nicht der Ballbesitz wieder steigt. Was ja dann bedeutet hätte das die Hertha super gespielt hat, den Gegner die Bälle ablief etc. Ist aber eher nicht so gewesen, dafür aber kämpferischer. Jetzt brauch es nur noch ein besch… Tor aus einer der ersten Angriffssituationen heraus und dann „rollt dat Ding aba“ (hoffentlich).
        Was haben wir den jetzt gegen Aue zu befürchten, die sind doch der Tabellenführer und haben ne 6:0 Klatsche kassiert vor zwei Spielen, die sollten eigentlich desillusioniert sein und die Hertha ihre Strähne (Pechsträhne) ablegen und auf ein positiv Rekord zu rennen.
        Ehrlich überlegt mal wie nach 7 oder 8 Spielen was geschrieben wurde, die unbesiegten, die einzigen in der Liga noch ununterbrochen unbesiegten bla bla bla. Und schon läuft es mal drei Spiele hintereinander äußerst ungünstig und alles wird in Frage gestellt? Bitte nicht vergessen i.d.R. spielt die Hertha auch noch gegen den Schiedsrichter (Spässchen), wir hatten blöde Situation und Schwächungen unseres Team, durch rote Karten & Verletzungen. Wenn das Team in „Topbesetzung“ mit den optimalen Ergänzungsspielern zur Verfügung steht (was bitte bald der Fall ist) wird diese Hertha sicherlich am Ende der Saison unter den Top 3 stehen.
        Man ick komm hier von Knöchsen uffs Stöckchen…. ;-)

        • Enno Enno
          Am 8. Dezember 2010 um 17:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Was die absolute Zahl der geführten Zweikämpfe angeht, hast du Recht. Es waren nur 119 gegen Duisburg und 152 gegen die Sechziger. Insofern war das Spiel engagierter, wobei man auf Grundlage dieser Zahlen nicht sagen kann, wer die Zweikämpfe initiiert hat.

          • Am 8. Dezember 2010 um 17:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Was Einsatz, Lautbereitschaft und Zweikampfverhalten angeblangt hat sich die Mannschaft wesentlich besser als gegen Duisburg verkauft. In den ersten Minuten war ich richtig angetan.

          • Anonymous
            Am 8. Dezember 2010 um 22:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Welches Team sucht den eher den Zweikampf? Doch eher die die reagiert, die agierende versucht laufen zu lassen ;-) aber insgesamt müssten beide gleich viele Zweikämpfe gefuehrt haben :-p naja was ist besser clever aus dem Reagieren Konter erfolgreich abzuschliessen oder mit Druck Chancen zu kreieren? Bin echt gespannt mit welcher Aufstellung wir gegen Aue spielen und ob es dieses Mal wieder mehr Chancen vor des Gegners Tor gibt.

        • Hertha Fan
          Am 8. Dezember 2010 um 17:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ja, Hertha war doch schon vom Anpfiff des ersten Spieltags weg schon fest aufgestiegen, was die Medien da veranstaltet haben war und ist schon nicht mehr schön, aber man kennt es und weiß es einzuschätzen.

          Panik wäre auch fehl am Platze, (für den Fall dass meine Kommentare so rüberkommen ;)) aber ich hoffe eben sehr, dass Herthas Führung zumindest sehr wachsam die Leistungen ihres Personals beobachtet (was auf Preetz bezogen bislang auch so aussieht). Und mit Personal ist auch der Trainer gemeint.

          Wir können uns noch ein paar Runden darum drehen in wie weit sich die Phrasen nach außen nach innen auswirken oder nicht. Unstrittig ist sicherlich: Babbel ist ziemlich kompromißlos und mit klaren Ansagen in die Saison gestartet, das hat mir gefallen, doch ausgerechnet jetzt als es nicht läuft, verfällt er in Schönrederei und nach außen erscheint er mir auch inkonsequent geworden, wenn ich die „Verfehlungen“ von Ruka und Lell und die jeweiligen Reaktionen von Babbel miteinander vergleiche.

      • Gonzo
        Am 9. Dezember 2010 um 11:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Welche Mitschuld von Favre ? Favre musste Millionen einsparen, Funkel durfte im Winter noch einmal Millionen versenken ! Die einzigen Spieler, die einigermaßen Leistung bringen in einem nicht vorhandenen Spielsystem sind doch die alten Favre-Spieler und nicht die von Funkel oder Babbel geholten Spieler !

        • Gonzo
          Am 9. Dezember 2010 um 11:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Sorry, ist verrutscht. Sollte eine Antwort oben auf Hertha-Fan sein.

        • Am 9. Dezember 2010 um 11:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Gemach Gonzo,
          auch Hubnik, Mijatovic und Niemeyer bringen ihre Leistungen.

          • Gonzo
            Am 9. Dezember 2010 um 11:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Stimmt, Niemeyer ist für mich der beste Spieler (besser wertvollster) bisher, bei Hubnik und Mijatovic kann ich nicht ganz zustimmen. Ich habe mir bisher jedes Spiel angetan und wenn man sieht, wie einfach gegnerische Stürmer unsere Abwehr überlaufen dürfen, nun gut. Alle drei (mit Neumann) sind zu langsam. Von Hubnik habe ich wesentlich mehr erwartet. Ich denke, der ist völlig verunsichert. Mijatovic ist ein durchschnittlicher Zweitliga Spieler (ist nicht negativ gemeint, davon fehlt uns noch der eine oder andere). Und Lell schafft zur Zeit nicht mal dieses Niveau.

    • Am 8. Dezember 2010 um 21:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Nicht nur Hertha, übrigens. Da kann man eine ganze Latte von Bundesligisten aufzählen, von Rest-Europa ganz zu schweigen. Man könnte den Bogen auch noch weiter schlagen und sagen, dass nicht nur der Profi-Fußball, sondern unser ganzes Wirtschaftssystem äußerst fragil ist. Siehe die aktuelle Euro-Krise. Ein Blick höher, über den Tellerrand in die weite, weite Welt, und schon schillern die herrlichsten Krisen allüberall. Dagegen sind die Sorgen und Nöte von olle Hertha, unserem Verein, nur Pipifax, aber ehrlich. Ich plädiere für mehr Gelassenheit, aber ich bin nun mal selbst ein Fußballnerd, und daher lasse ich mir das meckern auch nicht vermiesen. Also weiter im Text, Kollegen.

  23. Am 8. Dezember 2010 um 19:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Schlingerkurs nennt die FR es.

    • Am 9. Dezember 2010 um 11:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Schau an Trainer Baade,
      dein gelinkter Artikel stand am Dienstag fast wortgleich in der Berliner Zeitung
      http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1207/sportauf/0010/index.html

      • Enno Enno
        Am 9. Dezember 2010 um 11:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Tja, da hat der Autor gleich doppelt verkauft. Auch nicht schlecht. Danke für die Links.

        Und danke für die umfassende und lebendige Diskussion an alle!

        • Am 10. Dezember 2010 um 13:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ich befürchte, er ist dafür aber nicht doppelt entlohnt worden, denn die „FR“ und die „Berliner Zeitung“ gehören ja beide zum DuMont-Verlag. Es kommt häufig vor, dass Redakteure/Journalisten für beide Blätter schreiben und Artikel in beiden erscheinen.

          • Fat Boy
            Am 10. Dezember 2010 um 16:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

            thbs up Nick, du kennst Dich aus!

          • Enno Enno
            Am 10. Dezember 2010 um 20:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Blauhai, Blauer Montag, klein erna, warum benutzt du eigentlich ständig neue Nicknames? Das ist zwar dein gutes Recht, macht es doch aber allen anderen außer mir schwer, dich und deine Kommentare zuzuordnen…

  24. Am 8. Dezember 2010 um 23:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich muss da mal ein echtes Enno-Argument dagegenhalten: Gewonnene Zweikämpfe sagen nicht zwingend etwas über die Einstellung aus, sondern sehr wesentlich auch über eine gelungene taktische Ausrichtung. Wenn die Spieler sich schon von ihren Laufwegen und ihrer Position auf dem Platz einen Vorteil herausarbeiten können, wird der dann unvermeidlich folgende Zweikampf einfacher, als wenn dies nicht der Fall ist, oder wenn gar, was nicht nur gegen 1860 zu beobachten war, mehrere Herthaner zu sehr damit beschäftigt sind, sich gegenseitig auf den Füßen zu stehen, und daher den Gegenspieler mit dem Ball davonziehen lassen müssen.

  25. Am 9. Dezember 2010 um 08:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Joel schrieb:
    „Wenn das Team in “Topbesetzung” mit den optimalen Ergänzungsspielern zur Verfügung steht (was bitte bald der Fall ist) wird diese Hertha sicherlich am Ende der Saison unter den Top 3 stehen.“

    Ich kann noch nicht erkennen, wer eigentlich die Spieler in der Topbesetzung sind. Bis jetzt kann ich nur erkennen, dass sich Domo und Raffa im spielaufbau gegenseitig auf den Füßen stehen. Von Friend bis Kobi sind viele in ihren Leistungen (auch im Einsatz!) zu schwankend. Das Einzige, was mich leicht optimistisch für das Spiel gegen Aue stimmt, ist die Rückkehr von Lustenberger und Mijatovic.

  26. Schoddie
    Am 9. Dezember 2010 um 09:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Spielt vielleicht sogar Zecke? :-)
    Unterstütze ich voll und ganz. Wir brauchen Typen in der Mannschaft.
    Wenn ich doch nur 300 und nicht 500 km von Berlin weg wohnen würde… :(

    • Joel
      Am 9. Dezember 2010 um 11:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Wenn ich doch nur 300 und nicht 500 km von Berlin weg wohnen würde… :(

      Naja überleg mal wo du dann wohnen würdest ;-)

  27. Am 9. Dezember 2010 um 13:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der Schoddie würde dann irgendwo in dieser Karte wohnen 300 km westwärts.

    http://www.hannover.de/kommunen/region/index.html

    • Joel
      Am 9. Dezember 2010 um 14:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

      hmm Hannover, die haben gerade einen Lauf? Steht da nicht demnächst Stuttgart auf der Matte? Könnte interessant werden…

      Ähm also wenn unsere Verteidiger so einfach überlupft werden können sollten sie einfach hinten stehen bleiben, damit die Offensive beim Ballvertendeln nicht den Gegner zu Großchancen einlädt. Problem gelöst? :-)

      • Am 9. Dezember 2010 um 15:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

        thumbs up Joel.
        Applaus für deine Lösung!!

        • Joel
          Am 9. Dezember 2010 um 16:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Okay ruiniert vielleicht den statistischen Wert der Verteidiger bei den gelaufenen Kilometern, aber über die Aussen erhoffe ich mir mehr Laufbereitschaft. Das dürfte nur über Kobi schwieriger werden -mit der Zeit-.
          Aber das hängt natürlich vom Spielsystem das Babbel vorgibt ab, wer zu rennen hat und wer nicht ;-)
          Habe gelesen Mijatovic soll selbst entscheiden ob er spielen will am Sonntag, er könne das am Besten beurteilen meint der Übungsleiter, sorry aber etwas mehr könnte da vom Trainer schon kommen oder? Aber ich bin kein Trainer, das ist vielleicht normal das man die Spieler in solch einer Situation selbst die Einschätzung vornehmen läßt?

    • Schoddie
      Am 9. Dezember 2010 um 20:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Nord-westlich käme Hamburg in Frage. Nicht meine Perle, muss auch nicht sein.
      Wie sieht´s südlich aus? Aue! Nee, dann bleibe ich doch lieber im schönen Münsterland und bleibe ein Auswärtsspiel-im-Westen-Stadiongeher…

      • Blauer Montag
        Am 10. Dezember 2010 um 08:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Na denn viel Spaß Schoddie tief im Westen bei folgenden Spielen!
        Montag 17. Januar 2011 – 18. Spieltag 20:15
        RW Oberhausen – Hertha BSC Niederrheinstadion, Oberhausen

        Sonntag 30. Januar 2011 – 20. Spieltag 13:30
        DSC Arminia Bielefeld – Hertha BSC Schüco Arena, Bielefeld

        24. Spieltag
        Alemannia Aachen – Hertha BSC Tivoli, Aachen

        29. Spieltag
        VfL Bochum – Hertha BSC rewirpowerSTADION, Bochum

        31. Spieltag
        MSV Duisburg – Hertha BSC MSV Arena, Duisburg

  28. Am 9. Dezember 2010 um 13:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @gonzo
    Herthas Verteidiger werden überlaufen, weil sie bei eigenem Ballbesitz fast bis an die Mittellinie aufrücken. Bei Ballverlusten unserer ach so überschätzten Offensive reicht dann ein langer Ball des Gegners über die Verteidiger hinweg.

    • Gonzo
      Am 10. Dezember 2010 um 09:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Richtig. Aber da es ja schon seit dem ersten Spiel so abläuft, sollte sich der Trainer vielleicht mal Gedanken machen. Wenn vorn keine Laufwege trainiert werden, verliert man Bälle, gibt dem Gegner die Möglichkeit zum Foul und zum Konter und verliert Spiele. Um Unionkommt noch ein bißchen zu ärgern ;-), wir hatten mal einen Trainer, dessen Namen ich jetzt nicht nennen will, der hat etwas von antizipieren erzählt. Favre (jetzt isser mir doch rausgerutscht) meinte damit, dass die Abwehr die Entwicklung im Angriff erkennen und bevor der Gegner den Konter einleitet, auf den Ballverlust reagieren muß. Bei uns kommt der lange Pass des Gegners und unsere Abwehrspieler schauen erstmal, muss ich jetzt rennen, ach ne, der Hubnik steht ja einen Meter näher dran. Bei anderen Mannschaften rennen alle, auch der, der den Ball verloren hat und der der den beknackten Pass gespielt hat.

  29. unionkommt
    Am 9. Dezember 2010 um 21:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Es funkelt wieder. lol. Es kann nur einen geben F A V R E.

    • Gonzo
      Am 10. Dezember 2010 um 09:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

      es kann nicht – es gibt :-D

  30. Am 10. Dezember 2010 um 09:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

    union kommt in die Suppe!

  31. Joel
    Am 12. Dezember 2010 um 17:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ja was war das für ein guter Kick! Oder?
    Die erste Hälfte war schon in Ordnung, klar hätte Aue auch in Führung gehen können, aber ich hatte durchaus SPIELZUEGE gesehen aus denen für Hertha mehr draus werden können. Aber der Kopfball von Hubnik zur Rettung war doch der Hammer! Erkennt das der Torhueter für eine Ecke sich entschieden hat und rette ganz unkonventionell ;-) glücklich na und?
    Die zweite Hälfte war absolut sehenswert und stark umkämpft so wünsch ich mir die Hertha! Ob es an Lusti lag oder ein technisch versierten Ronny der von Beginn an dabei war, egal Hauptsache sie machen dies auswärts auch mit Augsburg! Dann schliesst sich das Jahr sehr versoehnlich :-))

    • Hertha Fan
      Am 12. Dezember 2010 um 20:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hi Joel,
      ich geb dir recht, das war eine deutliche Verbesserung. Ich fand es ebenfalls sehr auffällig, dass Hertha sehr viel mehr Spielsicherheit hatte und darüber sind sie dann auch zu gefährlichen Aktionen gekommen. Ein bisschen Glück gehört letztlich auch dazu.

      Jetzt kommt es nächsten Samstag also zum echten Topspiel in Augsburg. So ganz trau ich ja dem Hertha-Frieden aber nicht, dazu kommt, dass die Augsburger trotz ihrer Ausfälle einen Lauf haben. Wird also ein sehr schweres Spiel, in dem es gilt zu bestehen ehe die Winterpause ansteht.

      Ansonsten sei zu erwähnen, dass Burchert das bisschen das er zu tun hatte recht souverän erledigt hat. Für mich besteht da auf der Torwartposition eher kein Handlungsbedarf.

  32. Joel
    Am 14. Dezember 2010 um 08:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Jetzt verfügt Hertha mit dem Duo Niemeyer/Lustenberger über eine bärenstarke Doppel-Sechs, die jedem Zweitliga-Gegner Kopfschmerzen bereitet. (entnommen aus der Mottenpost).
    Bin ja mal gespannt mit welcher Taktik Babbel in Augsburg auflaufen läßt.
    Die 4-2-3-1? Und wieder mit Ronny? Wenn dann wer müsste draussen bleiben? Ich habe ein paar Dribblings von Ronny gesehen und war sehr erstaunt das er ein oder zwei Gegner durchaus aussteigen lassen kann :-)

    • Hertha Fan
      Am 14. Dezember 2010 um 20:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Auch wenn die Aufstellung zweitrangig ist und zuallererst die (richtige) Einstellung wichtig ist und die Raumaufteilung auf dem Platz, bin ich grundsätzlich immer ein Freund der Doppelsechs. Der Mottenpost kann man da sicher auch uneingeschränkt zustimmen, Niemeyer/Lustenberger dieses Dou steht schon für Qualität. Tja und stimmt, ein Opfer würde dies bedeuten, bei mir wäre es wohl auch Ronny. Wobei man durchaus drüber nachdenken könnte, Kobiashwili eine Pause zu geben und Ronny als LV aufzubieten.

      Überhaupt Ronny, Anfangs sah das bei ihm ja doch noch kleines dickes Ailton aus, aber inzwischen scheint sich da auch etwas getan zu haben, hat dann ja auch Auswirkungen auf die Spritzigkeit usw.

  33. Joel
    Am 15. Dezember 2010 um 22:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Er soll ja gut 10 Kilo abgespeckt haben. Finde es aber hervorragend von Babbel das er ihn nur aufstellt wenn er auch im Training sich zerreisst! So wie jeder andere seine Leistung bringen muss. Mal schauen ob Ebert sich ins Team spielen und Impulse setzen kann in der Rückrunde. Wünsche es ihm, insbesondere nach der langen Verletzung.
    Jetzt geht’s erst mal gegen Augsburg in nem 4-2-3-1 wie ich vermute? Vermutlich wird Kobi nach seinem Tor, wo er ja auch Mut bewiesen und Verantwortung übernommen hat in der Startelf sich wiederfinden.
    Mein Wunsch auch wenn ich dem Training nicht beigewohnt habe ;-)
    Lasagne
    Ramos, Raffael, Schulz
    Niemeyer, Lusti
    Ronny, Mijatovic, Hubnik, Lell
    Burchard

  34. Joel
    Am 15. Dezember 2010 um 22:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Mal abgesehen von den Talenten Beichler und Djuricin die sich hoffentlich auch noch des öfteren in die erste Elf spielen.

  35. Joel
    Am 15. Dezember 2010 um 23:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Sehe gerade die Nachspielzeit Seville gegen den BVB und bin sowas von angewidert von der spanischen Mannschaft, hoffe die fliegen im nächsten Spiel mit 5:0 raus! Das ist nicht fairplay sondern widerlich, Dortmund war da echt zu fair, vermutlich muss man da einfach mehr Arschloch sein.

    Also liebe Hertha, scheiss auf NETT, ringe den Gegner nieder, auf das ihr aufsteigt und international mit Respekt vertreten seid kommendes Jahr, bzw dass darauffolgenden …