„Es gibt auch keine Philosophie“

„Wenn du willst, kannst du morgen anfangen“, sagte der Mann, den ich bereits Bobby nennen durfte, obwohl wir uns bis dahin vielleicht fünf Stunden kennengelernt hatten. Ich dachte, er macht Witze. Doch Robert Burkhardt, Internet-Verantwortlicher von Hertha BSC, meinte er ernst. In den nächsten sechs Monaten (es wurde ein Jahr daraus) würde ich den Hertha-Profis ganz nah sein, jedes Spiel meines Vereins sehen, analysieren und darüber schreiben, zum Profi-Fußballbetrieb ein bisschen dazugehören – und das alles als Job! Ok, ich war Praktikant, aber für mich war das mein Job. Mein erster, den ich mit allem, was ich hatte, auszufüllen versuchte.

Robert Burkhardt machte das für mich möglich. Ich hatte mich an dem Tag des Gesprächs auf alles Mögliche vorbereitet, Jahreszahlen auswendig gelernt (also die, die ich noch nicht kannte), Antworten auf Fangfragen zurechtgelegt, mich ausnahmsweise mal anständig angezogen. Ich erwartete ein Vorstellungsgespräch, in dem er mich prüfen würde. Doch nachdem er erklärte hatte, was seine (er sagte dabei schon: „unsere“) Aufgabengebiete seien, sagte er diesen Satz. Und ich fing einfach an.

Es war der Anfang eines Berufsweges für mich, der immer noch nicht abgeschlossen ist. Aber ich denke heute noch häufig an diesen ersten Tag in den heiligen Hallen von Hertha BSC zurück.

Mittlerweile ist Robert Burkhardt nicht mehr bei Hertha BSC. Mitte 2012 sagte man ihm von heute auf morgen, dass er entlassen sei. Nach elf Jahren. Er gehörte zu den 14 Mitarbeitern, deren Stellen Hertha „im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen“ nach dem zweiten Abstieg strich. Dass so etwas wehtut, ist klar. Ein halbes Jahr später hat Burkhardt damit abgeschlossen.

Im exklusiven Hertha-Blog-Interview zieht er Bilanz.

Hertha-Blog: Du hast eine halbe Ewigkeit bei Hertha gearbeitet, Trainer, Spieler, Mitarbeiter, Praktikanten und Manager kommen und gehen gesehen – kannst du dich noch an deinen ersten Arbeitstag erinnern?

RB: Ja, ich kann mich an meinen ersten Arbeitstag noch sehr gut erinnern. Ich war ziemich aufgeregt. Ist ja immerhin meine große Liebe und im Großen und Ganzen ein Traumjob.

Hertha-Blog: Wie bist du überhaupt dazu gekommen, bei Hertha zu arbeiten?

RB: Ich habe als Redakteur für das DSF, Sport1 und Premiere viel über Hertha berichtet und kannte die Kollegen der Presseabteilung. Als dann der damalige Pressesprecher hansi Felder meinen ehemaligen Chef bei Sport1, Gerd Graus, fragte, ob er jemanden kenne, der bei Hertha die Homepage aufbauen könnte, fiel mein Name – und ich brauchte nicht lange zu überlegen.

Hertha-Blog: Wenn du auf die Hertha von heute guckst und sie mit der von damals vergleichst: Gibt es überhaupt noch Schnittmengen?

RB: Ja, die gibt es. Die Menschen, die dort arbeiten, tragen den Verein im Herzen. Es gibt noch einige Kolleginnen und Kollegen, die schon damals dort waren, oder kurz nach mir anfingen. Aber die Arbeitsbedingungen haben sich leider zum Negativen verändert und das ganze Drumherum ist nicht mehr so menschlich und familiär wie früher.

Hertha-Blog: Inwiefern und wann ging das los?

RB: Das war ein schleichender Prozess. Früher wurde deutlich mehr darauf geachtet, wie es den Mitarbeitern geht. Da wurden gemeinsame Events mit Freude organisiert und durchgeführt. Das ist jetzt nicht mehr so. Der Aufwand, den die Mitarbeiter betreiben, wird nicht honoriert. Und da rede ich nicht von monetären Dingen.

Hertha-Blog: Du bist jetzt mehr als ein halbes Jahr raus aus dem Verein. Von 100% auf Null runterzufahren erscheint mir nicht gerade einfach. Wie hast du es geschafft?

RB: Es scheint nicht einfach. Aber es war einfach. Sehr einfach sogar und befreiend zugleich.

Burkhardt ging in dem halben freien Jahr den Jakobsweg. Er wurde zum Pilger. Nach elf Jahren fester beruflicher Bindung bekam er dort den Kopf frei. Seit Dezember 2012 arbeitet er als Pressesprecher einer Versicherung.

Hertha-Blog: Du hast Hertha eben selbst als „große Liebe“ bezeichnet. Bleibt es der Klub, auch wenn das Ende, sagen wir mal, unrühmlich war?

RB: Ich bin seit meinem sechsten Lebensjahr Herthafan und werde es für immer bleiben. Unabhängig davon, wie ich behandelt wurde. Das kann ich trennen.

Hertha-Blog: Du hast hunderte Spieler kommen und gehen sehen. Welche sind dir – weniger aufgrund ihrer sportlichen Leistungen sondern vor allem auf menschlicher Ebene – besonders im Gedächtnis geblieben?

RB: Der Abschied von Gabor Kiraly war sehr emotional, auch das Spiel bei 1860 München, wo wir aufgrund eines verschossenen Elfmeters der 60er den Abstieg vermieden haben. Da sind viele Freudentränen geflossen.

Hertha-Blog: Du hast in deinen elf Jahren Hertha in der Öffentlichkeitsarbeit ja eigentlich fast alles gemacht. Wenn man das auf eine Fußballmannschaft übertragen würde: Du hast jede Position mal gespielt. Stadionsprecher, Radiokommentator für Sehbehinderte, Trainingslager-Berichterstatter, Interviewer, Spielbericht-Schreiber…es kommt unfassbar viel zusammen. Was
hat dich am meisten erfüllt? Und was war am nervigsten?

RB: Ich bin jeden Tag gerne zur Arbeit gegangen. Eben weil es so abwechslungsreich war. Das Beste war wohl der Aufbau der Internetseite und damit einer der Vorreiter in Deutschland zu sein und auch Maßstäbe gesetzt zu haben. Das Nervigste war, den Verantwortlichen die Wichtigkeit der neuen und vor allem der eigenen Medien zu vermitteln. Das ist mir leider nie so richtig gelungen.

Hertha-Blog: Die Internetseite wurde damals ja mehrfach zur Sport-Website des Jahres gewählt. Hat im Verein echt keiner gemerkt, dass da was richtig Gutes passiert?

RB: Naja, es wurde schon bemerkt, dass das gut ist, aber die Einstellung war ist und bleibt, dass erst die klassichen Medien bedient werden. Und das ist Medienarbeit aus der Klamottenkiste. Wenn man sich die großen erfolgreichen Vereine anschaut, sieht man, wie es gemacht wird. Die News kommen erst über die eigenen Kanäle. Erst dann kann man, wenn man will, eine Pressemitteilung schreiben. Das liegt aber grundlegend an den handelnden Personen und ist kein blau-weißer Einzelfall. Bayern, Dortmund, Bremen haben es in Deutschland geschnallt.

Hertha-Blog: Stichwort Medienarbeit: Es wird ja oft über die schwierige Medienlandschaft in Berlin gemeckert. Ist sie das wirklich? Oder wird das immer dann als Argument genommen, wenn es mal gerade passt?

RB: Sie ist schon sehr intensiv. Und auch manchmal echt schwierig. Mich hat am meisten gestört, dass es wirklich nur schwarz und weiß gibt. Nichts dazwischen. Das Problem sind die sieben Tageszeitungen, die alle Hertha als Top-Sportthema haben. Da ist es unheimlich schwer einen Weg zu finden, um alle zufriedenzustellen. Und wenn man Erwartungen und Bedürfnisse nicht erfüllt, kommt es zu Komplikationen. Deshalb ist die Medienlandschaft in Berlin so schwierig zu händeln.

Hertha-Blog: Wenn du Dir die Hertha-Spiele heute anschaust, guckst du sie anders als früher?

RB: Ja, ich schaue sie anders. Ich schaue sie nicht mehr als Mitarbeiter. Das ist ganz etwas anderes. Wenn die Arbeitswoche und am Ende sogar der Job davon abhängt, wie elf Leute Fußball spielen, ist das definitiv eine andere Art des Fußballschauens…

Hertha-Blog: Klar, als Fan schimpft man, geht dann aber wieder nach Hause und am nächsten Tag arbeiten. Wie war das in der Phase für dich, in dem es gegen den Abstieg ging?

RB: Es kommen Existenzängste auf, das ist ja ganz klar. Weil einem durchaus bewusst ist, dass mit einem Abstieg dein Job gefährdet ist. Dass das so ist, sieht man ja an diesem Jahr, als nach dem Abstieg 14 Mitarbeiter entlassen wurden. Und dazu kommt noch die Trauer des großen Hertha-Fans, der man ja weiterhin ist.

Hertha-Blog: Gab es aus deiner Sicht einen Knackpunkt, ein Spiel, ein Erlebnis, irgendetwas, das damals vor dem ersten Abstieg den Ausschlag dafür gab, dass aus Hertha dem etablierten Mitglied der ersten Bundesliga-Hälfte eine Fahrstuhlmannschaft wurde?

RB: Es wurden einfach zu viele Fehler gemacht. In jeder Beziehung. Und die werden nun einmal bestraft. Das ist nicht nur im Profifußball so. Und wenn du nach der Hinrunde sechs Punkte hast, weißt du, dass es eigentlich nicht mehr möglich ist, die Klasse zu halten. Obwohl die Rückrunde durchaus in Ordnung war.

Hertha-Blog: Du hast die „Ära Hoeneß“ miterlebt. Was hat sich seitdem verändert? Welche Rolle spielt Michael Preetz?

RB: Ich würde das mal so beantworten: Ich persönlich bin mit Dieter Hoeneß sehr gut ausgekommen. Das Gleiche gilt für Michael Preetz, allerdings nicht uneingeschränkt. Denn ich hatte privat ein sehr schwieriges jahr und da wurde ich menschlich doch sehr enttäuscht. Sportlich denke ich, dass dieser Verein mit dem vorhandenen Spielermaterial niemals im Leben zwei Mal in
drei Jahren absteigen darf. Das waren hausgemachte Probleme.

Hertha-Blog: Aber das Spielermaterial hat sich ja im Vergleich zu deiner Anfangszeit schon verändert.

RB: Natürlich hat sich auch die Qualität der Mannschaft drastisch verschlechtert. Damals hatten wir spieler wie Kiraly, Simunic, Marcelinho, Deisler, Alves etc. Die kann man mit den heutigen Kickern leider nicht vergleichen.

Hertha-Blog: Du hast ja auch alle Trainer kennenlernen dürfen: Wer war denn für dich der „Beste“?

RB: Das ist eine gute Frage… Ich fand, dass Falko Götz ein Trainer war, der den richtigen Ton getroffen hat. Wenn du mich nach dem besten Übungsleiter fragst, ganz klar Lucien Favre. Der hat schon ziemlich coole Sachen auf dem Trainingsplatz veranstaltet.

Hertha-Blog: Woran glaubst du ist er damals gescheitert?

RB: Lucien Favre ist ein hervorragender Trainer und ein sehr freundlicher Mensch. Ich denke, dass er damals daran gescheitert ist, in der Endphase der Erfolgssaison ein, zwei Fehler in der Mannschaftsaufstellung gemacht zu haben. In der Folgesaison konnte er dann den Erfolgsansprüchen nicht mehr gerecht werden.

Hertha-Blog: Egal welcher Trainer auf der Bank sitzt, 42 Millionen Euro Schulden beschränken Herthas Handlungsfähigkeit selbst bei einem erneuten Aufstieg extrem. Was ich bei Hertha vermisse ist eine Philosophie, die nicht von einem Trainer abhängig ist. Mit allem was du weißt und erlebt hast: Glaubst du, dass Hertha aus diesem Schlamassel überhaupt nochmal wieder raus kommt?

RB: Es gibt auch keine Philosphie in dem Sinne. Das ist ja ein richtiger Teufelskreis. Die momentane Mannschaft hat nicht die Qualität, in der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen. Das heißt, es müssen neue, qualitativ hochwertige Spieler verpflichtet werden. Dazu fehlt das Geld. Es ist wirklich ein richtiger Schlamassel. Und ob Hertha da in absehbarer Zeit herauskommt, kann ich nur schwer glauben. Natürlich werden sie den Aufstieg schaffen. Daran zu zweifeln ist Unsinn, denn die Qualität der diesjährigen Zweiten Liga ist ja wirklich unterirdisch, aber für die Erste Liga reicht es mit diesem Kader auch nicht. Jedenfalls nicht auf Dauer. Da ist der sogenannte Fahrstuhl fast vorprogrammiert.

Hertha-Blog: Den Teufelskreis sehe ich auch und wenn man das nicht manchmal ausblenden würde, würde es echt keinen Spaß mehr machen. Zumal es meiner Meinung nach unrealistisch ist, in Berlin eine solche Welle lostreten zu können, wie es jetzt in Dortmund passiert ist. Womit ich beim nächsten Punkt bin: Das Stadion. Das Olympiastadion entfaltet seine volle stimmliche Wirkung, wenn es ausverkauft ist. Leider ist das mit Ausnahme der Highlight-Spiele (und dann auch nur mithilfe der gegnerischen Fans – siehe das letzten „Heim“spiel gegen Dortmund) selten der Fall. Ich weiß nicht, was Hertha für Miete zahlt und es ist jetzt auch kein Geld für ein neues Stadion da. Aber hätte man damals nicht vielleicht besser ein kleines Schmuckkästchen mit Pi mal Daumen 50.000 Fassungsvermögen nach – sagen wir – Falkensee oder Tempelhof stellen sollen?

RB: Also, aufs Oly lass ich gar nix kommen. Ich habe schon so viele Stadien in meinem Leben gesehen und keins kommt ans Oly heran. Ich liebe es und bin stolz, dass das die Heimspielstädte von Hertha ist.

Hertha-Blog: Ok, dann gib mir doch mal bitte eine Antwort auf die mir ständig gestellte Frage, warum Hertha das Stadion nicht vollbekommt?

RB: Das Angebot in Berlin ist einfach zu groß. Darüber hinaus fehlen Hertha immer noch zwei Generationen Fans. Aber die letzten Saisons haben ja gezeigt, dass ein Schnitt von 50.000 keine Utopie ist.

Hertha-Blog: Bobby, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für den neuen Job.

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  • Wer hat das geschrieben?

    “Hertha? Ist das dein Ernst?” Das ist der Satz, den ich mir hier in Dortmund ständig anhören muss, wenn ich erzähle, dass mein Herz für den Klub aus meiner Heimatstadt schlägt. (→mehr über Daniel)

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14 Kommentare

  1. Treat
    Am 21. Januar 2013 um 11:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hey Daniel,
    schönes Interview. Um Robert Burkhardt ist es schade, seit er weg ist, schleift im Internet – Auftritt der Hertha so einiges.
    Überrascht hat mich, wie deutlich er durchblicken ließ, dass er von der Führung durch Michael Preetz, sowohl in fachlicher, vor allem aber auch in menschlicher Hinsicht überhaupt nichts hält. Ist der Preetz wirklich ein so guter Schauspieler? In seiner Außendarstellung erschien er mir bislang immer als 100% Herthaner, einer, der gerade die menschlichen Aspekte, gerade dass, was er Hertha zu verdanken hat, nicht vergessen hat und der ein absoluter Teamplayer ist. Ist dem möglicher Weise nicht so? Trotz vieler Fehlentscheidungen und zuletzt öfter unglücklicher Außendarstellung – insbesondere im Zusammenhang mit der „Affäre Babbel“ – habe ich mir bislang die Illusion bewahrt, dass Preetz der „Gute“ ist. Je mehr solcher Geschichten wie die obige veröffentlicht werden, umso schwerer fällt es mir, an dieser Einschätzung festzuhalten. Mist.

    • Daniel
      Am 22. Januar 2013 um 09:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es nach wie vor furchtbar schwer finde, Preetz einzuschätzen. Wenn man ihn auf den „Erfolg“ reduziert, ist da ja nicht viel. Aufsteigen muss man mit dem Geld schließlich, was er letztlich dann doch immer irgendwie zur Verfügung hat. Die Abstiege gehen mit auf seine Kappe – sowohl die Verpflichtung von Funkel, als auch die von Skibbe waren Griffe ins Klo.

      Menschlich kann ich einfach nichts valides sagen. Ich habe die Aussagen aus dem Interview, die paar Treffen aus der Zeit in der Geschäftsstelle (als Hoeneß noch der Boss war), die Medienberichte. Mehr nicht. Ich nehme ihm ab, dass er für Hertha nur das Beste will. Aber woher soll er die Erfahrung haben, wie das geht?

      • Treat
        Am 22. Januar 2013 um 10:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Danke für deine Antwort, Daniel. Ja, mir geht es da ganz ähnlich wie dir, nur, dass ich noch weniger „Live – Eindrücke“ von ihm habe.
        Letztlich wird man sich nach seiner letztlich endlichen Amtszeit ein Bild machen müssen, wie er in der Gesamtbetrachtung abgeschnitten hat. Und ich würde mich nicht wundern, wenn viele seiner schärfsten Kritiker ihn sich nach Ansicht des Nachfolgers sehr schnell wieder zurück wünschen würden. :-) Das hängt natürlich stark davon ab, wer kommen würde…

        Gruß
        Treat

        • Treat
          Am 22. Januar 2013 um 10:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ich verschenke ein „letztlich“. :-)

  2. chris
    Am 21. Januar 2013 um 12:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Tolles Interview! Vielen Dank.

  3. Am 21. Januar 2013 um 12:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Interessant, wie er seine Kritik vorbringt, ohne unter der Gürtellinie zu landen. Fand ich gut.

    • Treat
      Am 21. Januar 2013 um 16:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Na ja, ich fand das Interview ja, wie gesagt, auch sympathisch und habe Robert Burkhardt ohnehin nie als Lautsprecher wahrgenommen aber letztlich könnte es für ihn auch sehr teuer werden, noch deutlicher zu werden. Als Ex – Arbeitnehmer von Hertha BSC ist er mit Sicherheit zur absoluten Verschwiegenheit über Interna verpflichtet. Er hat den schmalen Grat beschritten, deutlich zu werden, ohne Konkretes zu verraten. Das hat er aber sehr geschickt gemacht… :-)

  4. Jens
    Am 22. Januar 2013 um 04:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Tolles Interview! Es gibt einen guten Einblick, verheisst aber fuer die Zukunft nichts gutes.
    Danke, Daniel!

  5. Enno Enno
    Am 22. Januar 2013 um 12:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich habe mich sehr gefreut über dieses Interview, weil es mal ein paar Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Danke!

  6. Halblinks
    Am 25. Januar 2013 um 10:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

    schönes Interview, Daniel.

    Aber letztenendes auch ernüchternd, weil es die sowieso offensichtlichen Befürchtungen hinsichtlich Management-Qualität und Schicksal als zukünftiger Fahrstuhlmannschaft nur weiter befeuert. ;-((

  7. Kid Stardust
    Am 25. Januar 2013 um 16:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Für Preetz spricht die Verpflichtung von Jos Luhukay. Keiner kann bestreiten, dass er da einen Glücksgriff getätigt hat. Luhukay ist ohne Zweifel ein Trainer, dem ein klares Konzept vorschwebt und der dieses seiner Mannschaft vermitteln kann. Dazu waren die Spielertransfers des Sommers auch nicht die schlechtesten. Pekarik und Kluge haben die Mannschaft definitiv besser gemacht. Preetz hat also einen nicht geringen Anteil daran, dass Hertha auf einem Aufstiegsplatz steht.
    Darüber hinaus finde ich es schade, dass offenbar viele im Verein den Standortnachteil des Olympiastadions nicht eingestehen wollen. Obwohl es sicherlich keinen Unterschied macht, da ein neues Stadion sowieso an den Fragen der Finanzierung und des Standortes scheitern würde.

    • Am 25. Januar 2013 um 17:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Man muss nach jüngsten Ereignissen auch bezweifeln, dass ein neues Stadion je fertig gebaut werden würde…

      • Enno Enno
        Am 25. Januar 2013 um 18:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Harharhar!

  8. Am 27. Januar 2013 um 12:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Oh; Hertha meine alte Dame!