Friede, Freude, Spitzenreiter!

Vier zu null gewinnt unsere Hertha gegen den KSC, der als spielstark und latent aufstiegsgefährdet gilt. Kein Gegentor, kein Nachlassen und nahezu komplette Dominanz über die 90 Spielminuten. So machen Heimspiele auch in der zweiten Liga Spaß! Aber es gibt noch mehr Gründe zur Freude. Trainer Baade brachte es gestern zu Beginn des Spiels in einem Tweet bereits auf den Punkt:

Gibt’s doch gar nicht! 30.000 Zuschauer an einem Dienstag um 17.30h bei Hertha in der 2. Liga. In der EL kamen immer nur 12.000. Verrückt.

Da muss man sich tatsächlich die Augen reiben. Es waren sogar fast 34.000 Zuschauer da. Hertha ist wieder sexy. Trotz oder gerade wegen der zweiten Liga. Man kann ja kaum abstreiten, dass Erfolg sexy macht. Und Erfolg macht gute Laune. Denn spätestens seit gestern ist eine vermeintliche Privat-Fehde zwischen Raffael und Babbel definitv als Unsinn abzutun. Nach dem Blitztor von Ramos nach nur 16 Sekunden trafen Rukavytsya („der Robben der zweiten Liga„), Domovchiyski („Doomoovchiyski, Doomoovchiyski, stürm nochmal vor, schieß noch ein Tor, Valeri du supergeiler Typ“) und zum Schluss Raffael, der sich nicht nur im Kreise der Mannschaft und ganz besonders von seinem Bruder Ronny feiern ließ, sondern anschließend direkt zu Babbel lief, sich mit ihm freute und von ihm hätscheln ließ. Unsere Fab-Four war bester Laune! Friede, Freude, Spitzenreiter!

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  • Wer hat das geschrieben?

    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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7 Kommentare

  1. Am 22. September 2010 um 13:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Für mein Empfinden war das gestern fast schon zu kuschelig. Erst das frühe Tor, ein nie gefährdeter Sieg und dann auch noch ein Gegner, den der Großteil der Besucher als „Freund“ sieht. Ganz gut gelungen fand ich die beiden Spruchbänder. Eines, das als Antwort auf die Unionfans zu sehen ist und das andere als Kritik an der Anstoßzeit. Links auf unserer FB-Seite

    Alles in allem hat Hertha nun schon 10 Heimtore erzielt. Wie lange es letzte Saison gedauert hat könnt ihr heute Abend hier lesen.

  2. Peter
    Am 22. September 2010 um 20:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo,
    was meinen die Unioner eigentlich mit ihrem Spruchband? Für mich ergibt der Satz überhaupt keinen Sinn und warum danken die Herthaner nur 19 Leuten? Alles seeeeehr kryptisch für mich. Wer kann mich aufklären?
    Grüße
    Peter

    • Am 22. September 2010 um 20:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das von Union meint, dass ganz viele Herthaner keine Karten bekommen haben, weil ganz viele Karlsruher („x-Mal KA“) im Gästeblock seien. Wie die auf die Zahl 38.000 kommen weiß ich nicht. Aber eins ist klar, die wären ja so oder so nicht alle reingekommen.
      Und die Herthaner haben dann auf diese „Anschuldigung“ reagiert, indem sie klar machten, dass es nur 19 KSC-Fans („Freunde“) waren.

      • herthawolf
        Am 22. September 2010 um 22:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ging mir genauso, dass ich es weder Freitag noch gestern verstanden habe. Danke, Maria! Allerdings verstehe ich weder Aufwand noch Nutzen. Henryk M. Broder würde sagen: „Ein Land, das solche Probleme hat, muss ein glückliches Land sein“.

        • Blaubeere
          Am 24. September 2010 um 16:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Das Zitat von Henryk M. Broder könnte auch lauten:
          Ein Verein, der solche Blogs hat, muss ein glücklicher Verein sein!

      • Peter
        Am 24. September 2010 um 09:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Danke Maria,
        ich hatte gedacht es geht um die 22 auf dem Platz (in Anlehnung zu 11 Freunde müsst Ihr sein) und drei derselbigen hätten sich in den Augen der Fans irgendwie diskreditiert.
        Die Unioner sollen mal nicht immer so rumspinnen und in anderer Leute Wohnzimmer nach Dreck suchen. Die haben doch ganz andere Probleme im Moment. Das Spuchband hätte man wirklich auch mit was Sinnvollem bemalen können, was die eigenen Männs vorangetrieben hätte.
        Wir sind ein freies Land und da darf jeder die Karten kaufen, die er kaufen möchte. Im übrigen sind die Karlsruher jedesmal eine große Bereicherung für unsere Fankultur.
        Viele Grüße
        Pete

  3. Am 24. September 2010 um 01:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Und jetzt Cottbus.

    Im Vergleich zu manch anderem, was er jüngst zur Hertha von sich gegeben hat, fand ich das dann doch bemerkenswert von Claus-Dieter Wollitz:

    Dass die Fans die Mannschaft so annehmen, ist schon sensationell. Das ist für den Verein eine Riesenchance, sich neu aufzustellen und mit dem Aufstieg eine neue Epoche einzuleiten.

    Sehe ich nämlich auch so.