Funkel, kurz zusammengefasst

Die „Ära“ Funkel bei Hertha BSC wird in ein paar Jahren ungefähr auf der Ebene der „Ära“ Neururer bei Hertha BSC einzuordnen sein. Die Experten werden sich streiten dürfen, wer die alte Dame miserabler gecoacht hat. Die Funkel-Zeit lässt sich eigentlich kurz und knapp zusammenfassen, wenn man sein erstes Interview und seine letzte Pressekonferenz zeigt. Hier das erste Statement von Friedhelm Funkel nach seiner Vorstellung im Herbst:
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Danach kam nur noch heiße Luft. Funkel drosch Phrase um Phrase. Sportlich allerdings erreichte er nicht viel. Kein Heimsieg, keine Aufholjagd, kein Klassenerhalt. Dann bleibt auch nicht mehr viel zu sagen, wie in seinem letzten Statement nach „Entlassung“ deutlich wird:
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  • Wer hat das geschrieben?

    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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8 Kommentare

  1. Am 13. Mai 2010 um 14:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich kann ja verstehen, dass man als Herthaner jetzt nicht so gut auf den Abstiegstrainer zu sprechen ist. Aber diese beiden Clips ersetzen doch keine Analyse seiner Amtszeit. Ich weiß, die hast du schon ansatzweise versucht und wirst es vermutlich noch mal tun. Aber gerade bei der ‚Post-Entlassungs-Konferenz‘: Was soll Funkel denn anders sagen? Soll er, der gerade entlassen wurde, noch mal das Fass aufmachen und eine fundierte Analyse liefern? Das ist nun wirklich zu viel verlangt.

    • Enno Enno
      Am 13. Mai 2010 um 15:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Es ist eine kurze Zusammenfassung, keine Analyse. Und wenn du fragst, was er denn anderes sagen soll, dann triffst du den Kern des Funkel schon ziemlich gut.

      Die Analyse steht aus, aber da muss man auch einfach noch ein paar Entscheidungen abwarten, weil man ja keine direkten Einblicke hat.

  2. Eckhard
    Am 13. Mai 2010 um 18:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo,

    Wie hoch schätzt ihr die Chancen ein das Raffael und Ramos bleiben?
    Ich habe da meine Zweifel. Ich hoffe ich liege daneben.

  3. unionkommt
    Am 13. Mai 2010 um 23:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Funkel böse, Favre gut. So einfach kann die Welt sein.

    • Enno Enno
      Am 14. Mai 2010 um 09:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich hatte deinen Beitrag schon vermisst. Danke!

  4. Oliver
    Am 14. Mai 2010 um 12:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ja, unionkommt, so einfach ist das !

  5. Analog Berliner
    Am 14. Mai 2010 um 22:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der Vergleich mit Neururer ist unzutreffend. Funkel hat eine Saison weitgehend geprägt, was man von Neururers Himmelfahrtskommando damals nicht sagen kann.
    Ich sehe das mit Funkel so:
    Er hat es geschafft, der Mannschaft nach dem „Nervenzusammenbruch“ der Spiele gegen Freiburg und in Hoffenheim wieder zu stabilisieren (auch wenn das in der Tat ziemlich schleppend vonstatten ging).
    Er hat es schlicht und einfach nicht geschafft, in der Rückrunde die erforderliche Punktezahl zum Klassenerhalt zu holen.
    Ergebnis: Die Trennung von ihm ist – ohne jeden Groll gesprochen – richtig.
    Hertha ist eben ein spezieller Verein. Manche Trainer passen hier nicht her. Man muss ihnen deshalb nicht gleich alle Qualitäten absprechen.
    Eine ähnliche Erfahrung hat Hertha ja auch schon mit Huub Stevens gemacht.

  6. Junichi
    Am 15. Mai 2010 um 16:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hertha hatte in der Rückrunde die zweitbeste Defensive, bis zum letzten bedeutungslosen Spiel sogar die beste. Das hat es für den Ligaletzten sicher noch nicht gegeben, zumal nachdem sie noch in der Hinrunde die meisten Tore gefangen haben. Das Grundproblem waren ganze 10 Heimtore in 17 Spielen, damit kann man alles tun außer in der Liga bleiben. Es hat zum einen mit der Chancenverwertung zu tun, Gekas hat sich da unrühmlich hervorgetan; zum anderen aber auch mit dem Spielsystem, denn in manchen Spielen wie gegen Stuttgart waren Chancen Mangelware; auch gegen Bochum wurde viel zu spät auf die Offensive gesetzt. Das muss sich Funkel anlasten lassen, aber grundsätzlich ging es nach dem 0:4 zu Hause (!) gegen den SC Freiburg und dem 1:5 in Hoffenheim nicht mehr schlechter; Funkel hat es geschafft, die Mannschaft zu stabilisieren. Deswegen muss ich auch sagen, dass ich nicht mehr zum großen Favre-Fürsprecher werde, die Mannschaft hatte sich dafür zu katastrophal präsentiert. Dass Funkel jetzt weg ist, ist richtig; die Kritik an der letzten Pressekonferenz aufzuziehen macht aber keinen Sinn, fand sie im Gegenteil relativ ehrlich: Er gibt ja praktisch selber zu, dass es besser ist, einen neuen Trainer zu verpflichten.