Hertha BSC vs. VfL Bochum – Die Bloggervorschau

Auch wir Blogger bestreiten hin und wieder eine besonders intensive Vorbereitung vor einer Bundesligapartie der Hertha. Um für das Spiel gegen den VfL Bochum „auf den Punkt“ gewappnet zu sein, haben wir uns in dieser Woche in einen virtuellen Schlagabtausch mit einigen (micro-)bloggenden Anhängern des VfL begeben. Dabei ist eine spannende Diskussion entstanden, für die wir uns noch einmal bei allen Beteiligten bedanken möchten, namentlich: vfl4ever, Andreas (twitter), Martin (twitter) und Ben (twitter)!

Die Spielvorbereitung haben wir – wie es sich gehört – im virtuellen Raum absolviert, indem wir uns bei etherpad.com eingefunden haben und uns gegenseitig Fragen gestellt, beantwortet und diskutiert haben. Dieses Vorgehen haben wir bei dogfood kennengelernt und es hat sich auch für dieses Mal als sehr praktikabel und produktiv erwiesen. Wir werden das bestimmt noch mal auf diese Weise machen. Nun geht es aber los!

1. Frage: Hertha trifft am Samstag im Berliner Olympiastadion auf den VfL aus Bochum. Beide Mannschaften haben bereits den Trainer gewechselt. Mit Erfolg, wird man sagen können. Welche Mannschaft wird den ersten Rückschlag erleiden und warum?

vfl4ever: Erster Rückschlag… ich denke, die ganze Hinrunde war für Hertha ein Rückschlag, bei Bochum war es diese Nicht-Leistung beim 1-5 gegen die Bayern. Aus meiner Sicht muss Hertha jedes Spiel wie ein Endspiel angehen, schnell Siege sammeln und in einen Rausch gelangen. Von daher war das 0-0 gegen Gladbach bereits ein Dämpfer (und Ennos Tweets nach bin ich mit der Meinung nicht allein).

Andreas: Herthas Rückschlag war der Verlust von zwei Punkten gegen Gladbach. Hätte man aus den ersten beiden Spielen sechs Punkte geholt, wäre der Klassenerhalt vielleicht noch drin gewesen. So kann Hertha vom Glück sprechen, dass die Konkurrenz zu dumm ist, sich abzusetzen; aber reichen wird es vermutlich nicht mehr. Der VfL hingegen hat bereits mehrfach gezeigt, dass er Rückschläge wegstecken kann. Seien es die Niederlagen gegen Freiburg und Bayern zu Hause oder die erfolgreiche Wiederbelebung gegen Hannover und Sch**** 04 nach 0:2-Rückständen. Wenn es also für eine der beiden Mannschaften einen Rückschlag gegebn sollte, dürfte sich Hertha – im Vergleich zum VfL – davon nicht mehr erholen.

Enno: Die Rückrunde war ganz sicher ein einziger Rückschlag. Hertha hat viel zu lange gebraucht, um sich überhaupt auf den Abstiegskampf einzustellen. Nun scheint es Funkel jedoch gelungen zu sein, den Hebel innerhalb der Mannschaft umlegen zu können. Gegen Gladbach fehlte der Torerfolg. Das war schon ein Rückschlag, der aber – wie schon von Andreas geschrieben – auf Grund der Niederlagen der direkten Konkurrenz folgenlos geblieben ist. Eine Niederlage gegen Bochum wäre wohl das K.O für Hertha. Bochum dagegen könnte das sicherlich besser weg stecken. Immerhin sollte das Team ausreichend abstiegskampferprobt sein.

Daniel: Ich sehe die Gefahr des Rückschlags viel eher bei Hertha, als beim VfL. Selbst ein Unentschieden wäre – wie schon gegen Gladbach – zu wenig. Wenn Heiko Herrlich clever ist, schickt er seine Mannschaft mit der selben Taktik raus, wie Michael Frontzeck das am Samstag mit seinen Gladbachern gemacht hat: „Geht’s raus und lasst die machen. Die müssen. Wir nicht.“ Und weil ich glaube, dass Bochum eine coolere und schnellere Kontermannschaft ist als Gladbach, bin ich wenig optimistisch, was den Samstag angeht.

Martin: Ehrlich gesagt, ich sehe auch die Gefahr des Rückschlags eher bei Hertha. Das mag jetzt subjektiv sein, aber die Hertha steh sowas von mir dem Rücken zur Wand, der VfL hingegen könnte sich sogar eine Niederlage erlauben. Außerdem halte ich Funkel nicht für einen guten Trainer.

Ben: Ganz ehrlich, auf dem (Tabellen-)Niveau der beiden Mannschaften gibt es quasi alle zwei Wochen einen neuen Rückschlag. Es ist ja die fehlende Konstanz, die beide Teams da unten hingeführt hat. Und das wird auch das Problem der Hertha sein, wenn sie nicht gegen uns gewinnt. Denn dann muss man plötzlich sehr, sehr konstant spielen und das ist dann eigentlich nicht mehr möglich. Außer es passiert ein Fußball-Wunder! (mensch, waren das noch Zeiten, als beispielsweise Werder ständig diese Fußball-Wunder im UEFA-Cup vollbrachte; oder Bayer Uerdingen; lange her)

2. Frage: Bochum  zeigte in den letzten Spielen viel Moral, holte häufig Rückstände auf und zeigte eine kämpferische Leistung. Hertha scheint in Sachen Abstiegskampf noch nicht so weit zu sein. Ein Vorteil für Bochum?

vfl4ever: Hertha lebt mit anderen Ansprüchen als der VfL. In meinem Umfeld (Dortmunder, Gelsenkirchener, Duisburger…) hat jeder einen Absturz der Hertha vorausgesagt, wenn auch nicht so extrem, wie es dann in der Hinrunde kam. Von daher ist es sicher ein Vorteil, dass wir die ganze Saison über wußten, worum es geht. Andererseits sollte auch bei Hertha mittlerweile jedem klar sein, was Sache ist. Und immer wieder Rückständen hinterherzuhecheln, das kostet Kraft.

Andreas: Ob Hertha tatsächlich mit anderen Ansprüchen lebt, sei dahin gestellt. Auf jeden Fall leben sie mit zu hohen Ansprüchen. Ein Vorteil für die Hertha kann das Kühllabor Olympiastadion sein. Dagegen existieren im Ruhrgebiet ja fast schon frühlingshafte Temperaturen. Gerade nach dem gefühlten Sieg gegen Sch**** 04 dürfte der VfL allerdings emotional im Vorteil sein.

Daniel: Ich glaube, dass bei Hertha alle verstanden haben, worum es geht. Dass das zu lange gedauert hat, ist keine Frage, deshalb stehen wir ja vor 16 quasi „KO-Spielen“ – jede Niederlage wäre ziemlich sicher das Ende. Das kann enthemmen, es kann aber auch zum Gegenteil werden. Zumal, wenn eine Mannschaft aus Bochum kommt, die Spieler in den eigenen Reihen hat, die wissen, wie man mit so einer Situation umgeht. Ich würde hier aber bei keinem Team von einem Vorteil sprechen.

Martin: Ich glaube, das Spiel gegen Schalke war so eine Art Wegweiser für den Rest der Saison. Wer so ein Spiel nicht verliert, sondern in letzer Minute noch das Unentschieden holt, der steigt nicht ab. Ich habe das Gefühl, man muss sich immer klar werden, dass das „nur“ ein Unentschieden war, es fühlt sich an wie ein Sieg. Und die Mannschaft tritt wieder als Einheit auf, das war unter Marcel Koller nicht der Fall. Ich würde sagen, Vorteil VfL.

Ben: Der VfL hat auch unter Koller schon Rückstände aufgeholt; wobei ich es eigentlich total bescheuert finde, da immer von „Moral“ zu reden. Man hat einfach vorher so Scheiße gespielt, dass man dann plötzlich nichts mehr zu verlieren hat und Fußball spielt. Was andersrum aber auch zeigt, dass die Mannschaft vielleicht mehr kann, als sie vom Kopf her umsetzen kann. Bei der Hertha hat man sich komplett blenden lassen durch die letzte Saison. Man hat wirklich ganz häufig unterirdisch gespielt und knapp gewonnen. Jetzt spielt man unterirdisch und verliert knapp. Aber wenn mein absoluter Lieblingstrainer Funkel (IRONIE!!!) eines kann, dann mit potentiellen Absteigern umgehen.

3. Frage: Was für ein Spiel erwartet ihr am Samstag? Und wie wird es ausgehen?

vfl4ever: Meine Erwartung ist eine kampfbetonte Partie auf niedrigem Niveau.  Es wird ein dreckiges Spiel, die Punkte zählen. Mir würde einer reichen, um Hertha eben gleich den Wind zu nehmen, eine Serie zu starten. Andererseits sah mein VfL gegen Funkels Teams (Uerdingen, Duisburg, Frankfurt) unter seiner Regie irgendwie immer schlecht aus.

Andreas: Minimal ein Punktgewinn für den VfL; optimal ein weiterer Auswärtsdreier!

Daniel: Schwierig zu sagen. In der Hinrunde hätten wir das Spiel gegen Gladbach mit Sicherheit verloren, weil der Elfmeter drin gewesen wäre. Vielleicht ist das Glück ja wieder da. Schießt Hertha ein frühes Tor, kann es was werden. Ansonsten fürchte ich, dürfen sich die Zuschauer wieder auf ein Spiel mit wenig bis gar keinem Tor einstellen – auch wenn ich natürlich auf einen Sieg hoffe.

vfl4ever: Frühes Tor? Da machst dir als VfLer keine Sorgen, obs nun 0-2 ist wie gegen Sch… oder Hannover oder 0-3 wie gegen Gladbach, jeweils zur Halbzeit ;-)

Daniel: Deswegen machen wir – wenn – dann auch nur eins, damit ihr bis zum Abpfiff auf das zweite oder dritte wartet und euch dann wundert, dass das Spiel plötzlich vorbei is ;)

Martin: Ich erwarte ebenfalls ein langeweiliges Spiel. Not gegen Elend sozusagen. Die einen (Hertha) können nicht, die anderen (Bochum) sind mit einem Punkt zufrieden (und können auch nicht, nebenbei gesagt). Wie es ausgehen wird? 1:1 (1:0 Gekas, 1:1 Freier).

Ben: Fehler, Fehler, Fehler. Und wenn eines der beiden Teams ein bisschen besser ist, macht es aus den Fehlern direkt Tore. Ich erwarte vom VfL nicht viel, aber der alte Rolf Rüssmann Spruch sollte am Ende des Tages mindestens eingelöst sein: „Wenn wir hier heute nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“

4. Frage: Wer ist der Hoffnungsträger bei der Hertha? Wo gibt es Lichtblicke, woran ihr als Fans euch hochziehen könnt, die Hoffnung nicht zu begraben?

Andreas: Hoffnungsträger? Voronin ist doch schon weg :-)

Enno: Dafür haben wir jetzt ja Gekas und Ramos! Dazu macht die zuletzt gute, kämpferische Einstellung der Hertha Mut.

Felix (?): Mein Hoffnungsträger heißt Fußballgott. Denn dass es nicht reicht, engagiert zu spielen, haben wir gegen Gladbach gesehen. Hertha braucht Glück, viel Glück. Dass man sich ein bisschen davon erarbeiten kann, ist klar. Aber ich fürchte, dass das nicht reichen wird, um da unten raus zu kommen. Denn zwei Teams über uns müssen zusätzlich reichlich Pech haben.

Ben: Lalalalalalalalalalalaaaaa, Theofanis Gekas, lalalalallalalalalaa, Theofanis Gekas!

5. Frage: Hab vergessen: Macht Gekas eine Bude gegen seinen Ex-Verein?

Enno: Das muss er! Gekas steht für Hertha und die WM-Teilnahme in der Pflicht auch gegen seinen Ex-Verein zu treffen. Das wäre natürlich ein Fest für die Zeitungen mit den großen Buchstaben. In Berlin wird er ja bereits als „Gyros-Bomber“ gefeiert. Allerdings nur vom Boulevard…

Andreas: Gekas wird genauso dumm aus der Wäsche gucken wie Edu am letzten Spieltag. Oder wie der griechische Philosoph bereits selbst visionär erklärte: „Ich liebe die Stadt Berlin. Eine andere Liga als Bochum oder Leverkusen“ Und die Betonung liegt auf „andere Liga“ ;)

vfl4ever: Als Bochumer weiß man, dass Gekas auch eine Menge Chancen liegen läßt. Wenn es unserer Abwehr also gelingt, ihn nicht so oft lang gehen zu lassen, sondern ihn in die Zweikämpfe zwingt (schlechte Zweikampfbilanz und so), dann sollte er leer ausgehen. Ach, und über das Zitat bin ich nichtmal böse. Klar ist Bochum schöner als Leverkusen, und klar ist eine Metropole wie Berlin anders als der Ruhrpott. Aber… „andere Liga“ ist gut ;-)

Daniel: Ist mir ehrlich gesagt egal. Wenn er den Elfmeter zum Sieg herausholt oder den Pass auf Ramos spielt, der zum Siegtor führt, reicht mir das auch. Es würde mir sogar reichen, wenn er gar nicht spielt und Hertha trotzdem gewinnt.

Martin: Gekas ist ne Drecksau. Im positiven Sinne. Klar, er lässt viele Chancen liegen, steht 20 Mal im Spiel im Abseits, aber den einen, den macht er halt rein. Und den wird er auch gegen Bochum machen, so wie immer Ex-Spieler gegen uns treffen (was genau so subjektiv ist, wie dass man immer an der Kasse steht, an der es am längsten dauert).

Ben: Andreas, „andere Liga“ war gut. Ihr habt doch noch so viele andere Spieler, die seit Jahrhunderten kein Tor mehr geschossen haben. Wer es gegen uns nicht schafft, der sollte mal darüber nachdenken, ob er wirklich Fußballprofi bleiben möchte. „Hugo“ Sanchez von Schalke hat auch gegen uns getroffen. Vorher, glaube ich, auch nicht allzu häufig…

6. Frage: Wie ist eigentlich die Stimmung in Berlin? Hat das Umfeld (also Fans und Verein) realisiert, dass es Richtung zweite Liga gehen kann? Oder geht man davon aus, dass schon alles irgendwie gut gehen wird?

Daniel: Ich spreche mal für mich als Fan: Ja, ich habe es bereits realisiert und setze mich bereits ernsthaft damit auseinander. Trotzdem glaube ich an, hoffe ich auf und bete ich für den Klassenerhalt. Ich glaube, dass die meisten Fans in Berlin ebenfalls darauf hoffen, dass es noch was wird und unbedingt sagen können wollen: „Ha, jetzt könnt ihr euch euren Spott sonstwohin stecken! Uns kriegt nicht mal die zweitschlechteste Hinrunde der Geschichte unter!“ Der Verein hat es längst realisiert und mittlerweile ja auch einige Maßnahmen ergriffen, um die Berliner zu mobilisieren. 47.000 Zuschauer gegen Gladbach bei -15 Grad ist für Berlin schon sensationell. Aber wenn die Mannschaft nicht gewinnt, bringt das alles nichts.

vfl4ever: ich denke auch, dass bisher alle Anzeichen dafür sprechen, dass Hertha absteigen wird.. Aus Bochumer Sicht ist gut, dass Hertha diese Hinrunde spielte, dass Hannover da so sang- und klanglos unten reinrutscht und dass Nürnberg ein junges unerfahrenes Team hat. Da kann es uns auch egal sein, dass sich Stuttgart da langsam wieder herausarbeitet.

7. Frage: (die mich persönlich interessiert, aber nichts mit dem Spiel zu tun hat): Ich wohne in Dortmund, habe aber viel Kontakt zu Fans oder zumindest Unterstützern vom VfL. Die verstehen nicht, warum auch Heiko Herrlich an Marcel Maltritz in der Innenverteidigung festgehalten hat, zumal mit Patrick Fabian ein talentierter Nachwuchsspieler auf seinen Durchbruch wartet und (unter anderem gegen Bayern) schon bewiesen hat, dass er ein Guter ist. Seid ihr mit Maltritz zufrieden oder ist er unter den Fans auch umstritten?

vfl4ever: Ich denke, der Maltritz ist nicht umstritten. Es ist allgemein bekannt, dass er nichts taugt ;-) Mavraj und Yahia sehe ich auch lieber, aber nachdem Mavraj dem Kevin die dicke Chance zum 3-0 aufgelegt hatte, nutze ich mal die Worte von Peter Neururrer: „Der Junge ist verbrannt.“ (Zitat eigentlich über die Aufstellung Edus in der Abwehr nach dem Fauxpas im Lüttich-Spiel)

Martin: Ich bin mit Marcel Maltritz auch nicht zufrieden. Als er 2004 vom HSV nach Bochum kam, da kam er eigentlich als defensiver Mittelfeldspieler, als 6er sozusagen. Doch da war er völlig falsch aufgehoben und war ein ständiger Unsicherheitsfaktor. Dann wurde er relativ schnell in die Innenverteidigung beordert (korrigiert mich, aber ich meine, das war in der letzten Zweitligasaison) und bekam dann mit Anthar Yahia einen sehr guten Partner an die Seite gestellt. Die beiden harmonierten verdammt gut miteinander. Maltritz war dann Vize-Kapität und nach dem Rauswurf von Thomas Zdebel wurde er dann Mannschaftsführer. Und für mich fing der Abstieg damit an. Er stellte sich so halb hinter den Trainer, machte vielleicht einige unbedachte Äußerungen, riss hier und da vielleicht das Maul zu weit auf und ließ dann keine Taten folgen. Die Fans hatten die Zdebel-Geschichte noch im Hinterkopf (ein eher ruhiger Kapitän, der Sachen intern ansprach und ein gewisses Standing in der Mannschaft hatte), und dann kam da jemand, der die Fans nicht verstand („Ich weiß nicht, warum die jetzt unzufrieden sind“), große Töne spuckte und dann auf dem Platz nicht die entsprechende Leistung brachte. Das passte einfach nicht zusammen. Meiner Meinung nach hat Marcel Maltritz seinen Zenit überschritten und sein Kapitänsamt bewahrt ihn noch davor, auf der Bank platz zu nehmen.

Ben: Eine völlig unzulässige Frage!!!

8. Frage (auch ganz unabhängig vom Spiel, das interessiert mich schon lange): Woran liegt das, dass Deutschland eines der wenigen Länder (wenn nicht sogar das einzige Land) ist, das keinen Hauptstadtclub im internationalen Geschäft hat und sogar Gefahr läuft, in der nächsten Saison keinen Hauptstadtclub in der ersten Liga zu haben?

Ben: Mal ganz ehrlich, diese Frage nervt mich genauso, wie dieses ständige Gerede über den europäischen Wettbewerb, das schlechte Abschneiden der Deutschen und das wenige Geld, das man hier hat, das daran Schuld ist. Warum spielt Rot-Weiss Essen nicht in der Bundesliga? Das interessiert mich weit mehr!

vfl4ever: Stimme Ben da zu! Wäre Bonn noch die Hauptstadt, würde niemand diese Frage auch nur annähernd in Betracht ziehen. Soll das Land etwa Geld reinpumpen, damit der Hauptstadtklub ein Aushängeschild wird? (ok, machen sie bereits über den Umweg DB)

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6 Kommentare

  1. Am 28. Januar 2010 um 23:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Zur letzten Frage/Antwort: Den Vergleich mit Bonn halte ich für völligen Schwachsinn, da es meiner Meinung nach auch darum geht, dass Berlin mit Abstand die größte Stadt Deutschlands ist. Das mickrige Bonn war doch außerdem nur eine Ersatz-Hauptstadt.

    Es gibt übrigens schon einige Länder, in denen kein Klub aus der Hauptstadt in der ersten Liga spielt. Das war bei dogfood auch schon mal Thema. Damals fielen mir Belgien und Brasilien ein.

  2. Felix Felix
    Am 29. Januar 2010 um 01:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der Beitrag hinter dem Felix(?) steht, stammt nicht von mir. :) Ich hatte leider nicht die Zeit gefunden mich an dieser tollen Diskussion zu beteiligen. Das Format ist sehr viel lebhafter als ein normales „Interview“ und sollte in Zukunft öfter gemacht werden. Auch die vielen Unterschiedlichen Stimmen zu einer Frage finde ich sehr interessant.

    Tolle Idee, Enno!

  3. Enno Enno
    Am 29. Januar 2010 um 14:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das ist unfair! Kurz vor dem Spiel verstärkt sich der VfL Bochum auch noch mit Lewis Holtby. Mal eben holen sie den aus Schalke weg und nehmen ihn direkt mit nach Berlin. Kann doch nicht sein, soetwas! Nee, das halte ich grundsätzlich für sittenwidrig. Wo ist denn mal ein Sepp Blatter, wenn man ihn braucht?

  4. Felix Felix
    Am 29. Januar 2010 um 14:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Verstärken? Na ob der morgen zum Einsatz kommt? Glaub ich kaum. Und wenn schon… Ob Holtby oder nicht spielt keine Rolle. Alles was zählt sind drei Punkte. Egal wie. Dieses mal haben wir wirklich ein echtes Entspiel. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage ist das Unternehmen Klassenerhalt für mich definitiv erledigt.

  5. Am 29. Januar 2010 um 16:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Sehr lesenswert das Ganze, well done.

    Die Diskussion bezüglich Hauptstadtclubs war aber bei mir.

    Und außerdem möchte ich anmerken: Hertha spielt international, schon vergessen? Und nicht zum ersten Mal seit dem Aufstieg.

    • Am 29. Januar 2010 um 17:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Sorry, hab ich verwechselt… *schäm*