Hertha ohne Sturm – Finstere Aussichten

Tja, das reicht wohl nicht für Hertha BSC. Ein torloses Remis zuhause gegen den VfL Bochum ist zuwenig. Schon gegen Gladbach hat Hertha zwei Punkte liegen lassen. Nun gelang wieder kein Tor gegen die Bochumer. Am Bemühen lag es nicht. Hertha zeigte Einsatz, Leidenschaft und Kampf. Insgesamt habe ich ein Spiel gesehen, das deutlich besser war, als man vorher befürchtet hat. Keine spielerische Finesse, aber viel Schwung und Dynamik. Zum Schluss drängte Hertha auf den Siegtreffer, verrannte sich aber zunehmend im Bochumer Abwehrgestrüpp.

Auch Funkel verharrte diesmal nicht teilnahmslos an der Seitenlinie. Ihm ist heute kein Vorwurf zu machen. Er wechselte sogar ziemlich offensiv, brachte sowohl Domovchisky (für Ebert) als auch Wichniarek (für einen blassen Gekas) und ließ ein 4-3-3 spielen. Hertha wollte es erzwingen, scheiterte aber so sicher wie Peter Neururer als Stilberater. Allein Raffael hätte das Spiel mehrmals entscheiden können, verzog aber knapp oder entschied sich falsch. Schoss, wenn er hätte passen müssen, passte, wenn er hätte schießen sollen und so weiter und so fort.

Hätte Hertha nicht diese riesige Hypothek aus der Hinserie, könnte man sich freuen: drei Spiele, keine Niederlage, kein Gegentor. Das sind eigentlich beste Voraussetzungen, eine Serie zu starten. Tatsächlich ist der Zug für Hertha nun schon fast abgefahren. Funkel, Preetz und die Mannschaft wollten sieben, besser neun Punkte aus den ersten drei Spielen holen. Nun sind es fünf. Die Leistung stimmte gegen Hannover, Gladbach und Bochum. Aber nicht die Ergebnisse. Es gibt da nichts dran zu deuteln: Das ist zu wenig.

Ich weiß nicht, was in dieser Situation noch Hoffnung machen kann. Auf die sichere Abwehr und ein laufstarkes und halbwegs passsicheres Mittelfeld kann man aufbauen. Allein im Sturm sieht es finster aus. Gekas ist ein Schleicher, der so gut wie keinen Zweikampf gewinnt und die Pässe in den Raum braucht, um seine Schnelligkeit auszuspielen. Gute Pässe kommen aber nicht. Ramos ist wuchtig und dynamisch. Leider steht und läuft er selten richtig, kommt folglich kaum zum Abschluss. Über Wichniarek braucht man nicht diskutieren. Heute brachte er sich mit zwei Flanken ins Niemandsland des Strafraums ein. Das war es dann auch schon. Domovchisky hat einen guten Schuss, aber keine Orientierung auf dem Platz. Es ist eher dem Zufall geschuldet, wenn er mal einen gefährlichen produziert.

Vorne sieht es also finster aus. Von Sturm kann derzeit allerdings kaum die Rede sein. Hertha schießt derzeit eher mit Spatzen, weil Kanonen derzeit nicht im Kader stehen. Da kann einem schon mal Angst und Bange werden.

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    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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32 Kommentare

  1. Tanja*
    Am 30. Januar 2010 um 19:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Für mich war das reiner Standfußball, die sind kaum gelaufen, fürchterlich und das bei dieser Kälte… in der 2. Halbzeit wurde es dann etwas besser, aber das war gegen Gladbach auch schon so, einfach nur depremierend.
    Warum laufen sie nicht????
    Ich hab während ich im Stadion saß Inforadio gehört, dort wurde von Altherren Fußball gesprochen, was soll man dazu noch sagen, der Reporter hatte Recht!

    • Oliver
      Am 30. Januar 2010 um 22:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich lese diesen Blog eigentlich nicht, um die undifferenzierten Weisheiten von Inforadio- oder sonstigen Sportreportern mit grundsätzlicher Anti-Hertha-Haltung aufgewärmt zu bekommen.
      Die spielen nämlich in ihrer Freizeit Altherrenfußball, deswegen haben sie auch keine Ahnung. Da hat es Enno wohl treffender beschrieben, was heute los war und wie ich glaube, ist das grundsätzliche Problem nicht mehr, daß sie nicht laufen, sondern daß sie nicht wissen, wie sie ab der Mittellinie laufen müssen, und da gehören Mittelfeld und Angriff natürlich zusammen. Auch wenn es keiner mehr hören will: Wenn man einmal einen Trainer hatte, bei dem jeder Spieler genau das wußte, wie man läuft in den unterschiedlichsten Situationen, dann tut das besonders weh. Ich behaupte einfach mal, daß die aktuelle Hertha-Mannschaft nicht schlechter ist als z.B Dortmund oder Schalke. Aber ein Trainer macht nun mal sehr viel aus und um nicht vollends zu verzweifeln, bewahre ich mir den Glauben, daß sie es auch trotz Funkel schaffen können, denn rausfliegen wird der leider nicht. Die Abwehr hat er stabilisiert, aber vorne hilft bei ihm anscheinend nur der liebe Gott. Immerhin: Bei den Ecken waren sie wirklich gefährlicher, also Friedhelm, sowas zu trainieren bringt doch anscheinend etwas !
      Kopf hoch, es ist auch jetzt immer noch alles möglich und wieso nicht gegen Bremen, das ist ja im Moment auch nicht so dolle bei denen. Bei Hans Meyer hatte ich im Gegensatz zu Funkel volles Vertrauen, daß er es schaffen wird, aber die ersten Spiele in der Rückrunde zuhause waren damals auch ziemlicher Krampf, vielleicht geht es wirklich auswärts besser. Hertha ist leider keine Mannschaft für lange Siegessserien. Und das Bayern-Spiel ist schon seit Ewigkeiten ausverkauft, ich will einfach nicht glauben, daß es da um nichts mehr gehen soll.

      • Tanja*
        Am 30. Januar 2010 um 22:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Entschuldigung, dass ich etwas zitiert habe was mir (leider) aus der Seele gesprochen hat, kommt nicht wieder vor!

  2. unionkommt
    Am 30. Januar 2010 um 23:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Oliver: mit „Wenn man einmal einen Trainer hatte…“ meinst du doch nicht etwa Favre.

    @Topic: Ihr sollt nicht immer alles so schwarz sehen. Noch ist nichts verloren und wenn Hertha so weiter spielt, dann gibt es noch eine Chance.

  3. Am 31. Januar 2010 um 02:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Irgendwie muss das Spiel im Fernsehen anders ausgesehen haben. Ich gebe Tanja Recht. Es war grausam. Genau wie die Trikotfarbe der Bochumer.
    „Erfreulich“ ist der eine Punkt, denn in der Hinrunde hätten wir die Spiele gegen Bochum und Gladbach noch verloren. Trotzdem ist es viel zu wenig. Aber irgendwie schaff ich es nicht, innerlich aufzugeben. Es ist erst vorbei, wenn’s vorbei ist…

  4. Felix Felix
    Am 31. Januar 2010 um 03:19 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das war totale scheisse. Aber is ja egal. Es zählen ohnehin nur noch resultate. und das hat nicht gestimmt. also alles scheisse total. das wars jetzt komplett für diese verdammte fast komplette rückrunde. bevor ich das aufholjäger tshirt in meinen händen halte ist sie schon wieder vorbei. das ist so hirnlos zu denken es sei zu packen. wie das denn? aber man kann doch auch nicht 14 spiele vor schluss den abstieg schon besiegeln. der rückstand ist okay, aber die gegner nicht. gegen gladbach und bochum ist einfach in der jetzigen situation ein dreier pflicht. vielleicht klappts ja gegen die strauchelnden bremer.

    niemals aufgeben

  5. Tanja*
    Am 31. Januar 2010 um 07:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Selbst van Bergen hat die letzten beiden Spiele eals nicht sehr gut von der Mannschaft bewertet, vorallem natürlich die Resultate.

    • Oliver
      Am 31. Januar 2010 um 08:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Natürlich waren die Spiele „nicht sehr gut“, der einzige, der das noch schönredet, ist Funkel, der sich hinstellt und sagt, sie hätten doch einen Punkt auf Hannover aufgeholt. Mir reicht das nur irgendwie nicht aus, zu sagen, das war nicht sehr gut, ich brauche für mich selbst einen Ansatz, woran es genau liegt, um nicht alle Hoffnung zu verlieren. Das sie wollen und auch könnten, kann man schon feststellen, auch wenn das manche wieder als Schönrednerei ansehen werden. Aussagen von sogenannten Sportreportern ziehen einen nur weiter runter, die sind fast nie Hertha-Fans, was nicht verboten wäre, aber das sehen sie leider nicht so. Auch Inforadio-Reporter nicht, die seit Jahren in dieser Stadt leben und mal einen kleinen Ansatz von Lokalpatriotismus zeigen dürften. Einen Artikel wie z.B. in der FAZ, „Stadt ohne Hertha-Gefühl“, brauche ich jetzt einfach nicht. Achtung, bloß nicht lesen !
      Aber Entschuldigung angenommen, von meiner Seite jedenfalls, ich weiß, du wirst es nicht mehr tun.

  6. Volker
    Am 31. Januar 2010 um 10:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Gott sei Dank ist der Abstand zu 96 und hoffentlich auch zu Freiburg nicht grösser geworden.
    Ich denke, dass es im Moment leichter ist, auswärts zu spielen. Das geht aber anderen auch so (Köln, Bochum, Nürnberg).
    Gegen kompakte und konterstarke Mannschaften wie Bochum und Gladbach tut sich unsere Mannschaft sehr schwer. Hoffen wir auf die nächsten Spiele in Bremen(da darf Hertha kontern), gegen Mainz (wird ein ähnliches Spiel wie Gladbach und Bochum) und in Freiburg (auch eher offensiv eingestellt).
    Dort werden die Spieler Ramos und Gekas den Platz haben, den sie für ihr Spiel benötigen (siehe bei 96).

    • unionkommt
      Am 31. Januar 2010 um 10:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Endlich mal jmd mit nem bissel Sachverstand, sonst ist ja hier nur Polemik angesagt.

      Nix ist vorbei, ich weiß nicht was die Leute erwarten. Wenn sie die nächsten 3 Spiele verlieren, dann ist es vielleicht vorbei. Aber selbst mit 1 Sieg, 1 Unentschieden und einer Niederlage ist noch alles möglich.

  7. Daniel
    Am 31. Januar 2010 um 19:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also ich dachte nach dem 0:0 auch zuerst: Leute, rafft ihr nicht, dass ihr gerade in die Zweite Liga nullnullt?

    Aber wenn ich auf die Tabelle gucke, dann sehe ich das nicht. Es sind zwei Siege auf den 16. Platz (und ich glaube mehr wird nicht drin sein), Hertha spielt jetzt gegen angeknockte Bremer und zu Hause gegen Mainz. Keine Teams, die sich hinten rein stellen werden, wie Bochum und Gladbach.

    Hannover spielt gleichzeitig gegen (ebenfalls angeknockte) Hoffenheimer und (sich gegen Hannover aus der Krise schießende) Bremer (danach gegen Dortmund und Wolfsburg), während Nürnberg erst gegen Stuttgart, dann in Gladbach und dann gegen Bayern ran muss.

    Ich weiß, dass das von außen und nach zwei 0:0-Spielen lächerlich klingen muss, aber Hertha hat die Qualität sich da unten raus zu spielen. Wenn der Gegner allerdings gar nicht wirklich Tore schießen will, sondern mit einem Unentschieden zufrieden ist (wie Gladbach und Bochum), hat Hertha Probleme – wie sehr viele andere Mannschaften auch (zum Beispiel alle Gegner von Griechenland bei der EM 2004 und die starke 2009er-Hertha gegen Schalke).

    Wenn die Mannschaft jetzt schon wieder anfängt, die eigenen Leistungen runter zu machen und sich in ein Tief zu reden, dann wird es mit Sicherheit nichts. Aber die kommenden Spiele werden anders laufen, als die gegen Bochum und Gladbach. Wir sind in der Rückrunde noch ungeschlagen, das Glück ist zumindest defensiv wieder da und es gibt mindestens zwei Teams in der Liga, die in schlechterer Verfassung sind, als Hertha.

    Ich werde den Glauben aufgeben, wenn Hannover wieder anfängt regelmäßig zu gewinnen und wir vernichtend geschlagen werden. Aber irgendwie hab ich da so ein Gefühl, dass das in den nächsten zwei bis drei Monaten nicht passieren wird.

    Ich bin ein Aufholjäger und lasse mich nicht von zwei torlosen Gurkenkicks davon abbringen.

    • Am 31. Januar 2010 um 20:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Danke Daniel. Dein Kommentar hat mich in meiner leichten Hin- und Hergerissenheit endgültig auf die richtige Seite gestoßen.

      Niemals aufgeben!

  8. Enno Enno
    Am 31. Januar 2010 um 22:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der Witz an der ganzen Sache ist ja, dass sich der Quotient für beide Plätze auch an diesem Wochenende für Hertha wieder verbessert hat. Die Chancen stehen also immer noch besser als in der vergangenen Woche. Mehr dazu von mir in einem separaten Artikel morgen Abend oder Dienstag.

    Im Übrigen teile ich Daniels Gefühl durchaus. Aber Hertha hätte es sich so viel einfacher machen können, wenn sie ein oder zwei Tore geschossen hätten. Aber das gehört wohl zu einer Saison, in der man zu den Aufholjägern gehört.

    • Am 31. Januar 2010 um 22:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja, das mit dem Quotienten ist mir auch schon aufgefallen. Wenn das so weiter geht, stehen wir am Ende vor Hannover und Freiburg. Das wär doch nicht schlecht.

  9. enrasen
    Am 1. Februar 2010 um 09:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wie kann denn bitte Spox Friedrich in die Elf des Tages wählen (http://tinyurl.com/yb6kj5j). Friedrich spielt nur Alibipässe und ist ein Verzögerer ohne Ende. Seine Bälle in die Spitze werden schön locker ge“chipt“ und sind so leicht auszurechnen, dass sie jeder Kreisliga Mittelfeldabräumer oder Außenverteitiger vorher lesen und abfangen kann. Von bärenstarker Partie kann keine Rede sein. Und Raffael ist nur noch eine Lachnummer für mich. Da fällt mir nur noch ein: Er macht selten das richtige, und das meistens noch falsch. Es ist zum heulen – die Körpersprache, diese Sturheit beim Dribbeln. Ebert war wieder mal so übermotiviert und ungenau, furchtbar, wenn er die beste Alternative ist, wenn Lustenberger ausfällt, na herzlichen Dank. Ebert im Sturm war eine Katastrophe, genau wie die beiden anderen bei einem 4-3-3. Kringe ist auf der 6 auch völlig deplaziert und verschenkt. Auf der Seite mit Piszek im Tandem gefällt er mir wesentlich besser. Haben wir keinen zweiten Sechser?

    Wie schlecht muss eigentlich Hannover gewesen sein? Wahnsinn, und die haben 17 (in Worten siebzehn) Punkte!!!!!

    Die Spieler der letzten Saison haben es einfach noch nicht verstanden, was los ist und können den Schalter nicht umlegen. Wahrscheinlich kann man es ihnen nicht mal verübeln oder vorwerfen. Woher sollen sie es kennen, die Raffaels, Ciceros, Ramossses. Aber bei einigen „Einheimischen“ Spielern wie Friedrich, Ebert, Kringe, Kobiashvili sollte man es erwarten können. Die einzigen Lichtblicke sind für mich aktuell von Bergen und Drobny. Und das sind leider nur 2 von 11. Das reicht nicht.

    Nun gehts gegen Bremen, also der alte Song: Hertha ist der richtige Aufbaugegner um eine Serie des Gegners zu beenden (Oft genug passiert in den vergangenen Jahren) – bei der Verfassung?! Danach kommt Freiburg. Das ist für mich die letzte Chance. Achso, danach muss ja auch noch mal jemand oder mehrere geschlagen werden.

    C’mon – macht endlich mal was, am besten Siegen – ein unerwarteter in Bremen vielleicht. HaHoHe

    • Am 1. Februar 2010 um 09:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Nach Bremen kommt erstmal Mainz, bevor es nach Freiburg geht.

      • enrasen
        Am 1. Februar 2010 um 09:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Sorry – na klar erst Mainz zu Hause. Dann nach Freiburg.

    • kielerblauweiß
      Am 1. Februar 2010 um 10:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Zu erst mal ist Friedrich ja Abwehrspieler – und in dieser Aufgabe sah er gegen Bochum wirklich gut aus – vor allem wenn man die Hinrunde als Vergleich sieht. Seine Aktionen nach vorne waren für mich auch in den seltensten Fällen alibimäßig.
      Und vor allem denke ich, dass Raffael zur Zeit einfach der beste Fußballer der Manschaft ist was Technik und Zug in die Spitze angeht. Ohne ihn können wir das Ganze gleich vergessen. Ich finde auch, dass er zu wenig robust ist und zu schnell umfällt aber wenn einer uns unten raus holt, dann er!
      Zu Ebert kann ich mich allerdings leider nur anschließen. Aber ohne Lustenbergers Verletzung hätte er ja garnicht gespielt – es passt halt zur Saison.

    • Morix
      Am 1. Februar 2010 um 12:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Friedrich stand bemerkenswert sicher, leider war Ebert anscheinend so verunsichert, das Friedrich mehrmals keinen Steilpasss auf ihn spielen konnte, weil Ebert einfach nicht losgelaufen ist. Es war noch in der 1.Halbzeit, da hat Friedrich dem Ebert mal kurz erklärt das er nach vorne starten soll, damit er den langen Pass spielen kann.

      Wir haben 3 Leute, die auf der 6 spielen Lustenberger, Dardai und Kacar, leider sind alle verletzt, sonst wär Ebert sicher nicht dabei gewesen.

      • Enno Enno
        Am 1. Februar 2010 um 12:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Cicero könnte die Sechs eigentlich auch spielen. Aber wer soll dann auf der rechten Seite im Mittelfeld ran? Bigalke?

        Lennart Hartmann fühlt sich im defensiven Mittelfeld auch wohl. Allerdings wird er unter Funkel in dieser Saison mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr spielen.

      • spreemaradona
        Am 1. Februar 2010 um 17:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ich sehe keinerlei Verunsicherung bei Ebert. Er hat das geleistet, was er (bei Hertha) zu leisten imstande ist. Hier werden wir vergeblich auf den großen Leistungsschub von ihm warten. Man hätte ihn für 2-3 Mio an Werder verticken sollen. Da hätte zwar die Gefahr bestanden, dass er plötzlich doch Fußball spielen kann, aber die Gewissheit dass dies bei Hertha nie passiert wäre, würde darüber hinwegtrösten.

  10. Volker
    Am 1. Februar 2010 um 13:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich hönnte mir als Alternative auch Janker vor der Abwehr vorstellen, damit Kringe wieder rechts ran kann.
    Aber lt. Kicker könnte Lusti am Freitag wieder spielen…

  11. Tanja*
    Am 1. Februar 2010 um 17:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Juhuhu gehört hier zwar nicht hin, aber Malik Fatih der Ex-Herthaner kommt zurück in die Bundesliga, allerdings zu Mainz 05, zum Glück finde ich den Verein sympathisch. Ich freu mich sehr das er wieder in der Bundesliga spielt, sorry aber das musste ich unbedingt loswerden :) *freuuuuu*

    • Oliver
      Am 1. Februar 2010 um 17:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Schon wieder einer von den verlorenen Söhnen, ich hätte ihn natürlich lieber bei Hertha gesehen, zumal er dann auch noch gegen uns spielen wird. Warum er kein Kandidat für die linke Abwehrseite war, würde ich gerne mal wissen.

      • Tanja*
        Am 1. Februar 2010 um 17:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Weil die Kleinkrämerseelen G+P nicht bereit sind Geld auszugeben. Klar hättte ich ihn als meinen Lieblingsspieler vorallem gerne wieder bei Hertha gesehen, aber wenigstens kann ich ihn so überhaupt sehen, genauso wie Salihovic…

        • unionkommt
          Am 1. Februar 2010 um 22:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Favre hat ihn aussortiert.

          • Tanja*
            Am 1. Februar 2010 um 23:17 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Nein Hertha hat gutes Geld für ihn bekommen, ich weiß aus sicherer Quelle, nämlich Malik selber das das nicht so war.

          • Daniel
            Am 1. Februar 2010 um 23:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Hertha musste Malik gehen lassen, weil sie wohl niemals wieder für einen seiner Klasse 4 Millionen Euro bekommen hätten. Ich fand ihn immer solide, nie wirklich überragend, aber er war einer der korrektesten Typen, die bei Hertha derzeit spielten.

  12. Oliver
    Am 2. Februar 2010 um 08:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das fiel deshalb so auf, weil die Generation danach alle ein Ding zu laufen haben: Dejagah, Kevin-Prince Boateng, Schorch, Ebert, die mit ihrem Verhalten gleich noch Jerome Boateng mitgezogen haben, der wohl wieder relativ normal ist und den wegziehen zu lassen wohl das größte Verbrechen war. Fathi hat sich wirklich fast nie Fehler erlaubt, und manchmal war er sehr, sehr gut. Mit seinem relativ niedrigen Körperschwerpunkt kann er fast nicht zu Fall gebracht werden und perfekt um seine Gegner herumwinden, seine Tänze auf der Außenlinie sind für mich unvergessen und er zog auch gerne und gut in den Strafraum bis zur Grundlinie.

    • Tanja*
      Am 2. Februar 2010 um 17:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Danke, ich freu mich, dass Du das so siehts, Malik war mein absoluter Lieblingsspieler bei Hertha und daher verfolge ich seinen Weg auch sehr genau. Ich mag seine Spielweise und finde auch, dass er außerdem noch ein sympatischer Mensch ist :o)

      • Oliver
        Am 6. Februar 2010 um 09:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Oh je, Schweigen im Walde, das war bitter gestern. An was anderes denken. Weißt du, wie es Malik in Moskau ergangen ist ? Ich habe immer nur mal nachgesehen, ob er gespielt hat.

        • Tanja*
          Am 7. Februar 2010 um 18:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ja, das war sehr bitter, ich sag auch nichts zu der jetzigen Situation, nur, dass es sehr weh tut…

          Der derzeitige Trainer von Spartak hat Malik nicht oft spielen lassen, aber Malik ist ja nur an Mainz ausgeliehen und an sich hat er sich wohlgefühlt in Moskau. Er möchte halt Spielpraxis, deshalb findet er das Ausleihgeschäft an Mainz ganz gut soweit ich weiß und er soll heute ja ein gutes Spiel gemacht haben, es freut mich sehr für ihn :)

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