Herthamusik: Ein mal Aue reicht

Der Song „Hertha und Schulle“ hat uns die halbe Saison begleitet und mittlerweile schon einen gewissen Kultstatus erarbeitet. Im völligen Gegensatz zu den typischen 0815 „Wir-sind-die-größten“-Texten mit einfachen Reimen und Schlagerbeats ist Hertha und Schulle einfach „real“! In der Urversion nur mit Akustikgitarre und Gesang liegt der Fokus auf einem Text, den kein Mainstreamproduzent jemals hätte schreiben können. Das ganze kommt so sympathisch und authentisch rüber, dass man Hertha und Schulle einfach mögen muss – auch wenn es vielleicht nicht dem eigenen Musikgeschmack entspricht.

Zum Saisonfinale trat Daniel Rimkus mit seinen Freunden live im Olympiastadion und hat sein Stück nochmals gespielt. Anlässlich des Aufstiegs wurde eine „Ein mal Aue reicht“-Brigde eingebaut. Für alle, die nicht dabei waren und es noch nicht kennen hier das neue Werk:
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Nach dem Spiel wurde das Lied dann nochmals mit der Mannschaft auf der Bühne performt wo sich Lasogga im Gesang versucht. YouTube Preview Image

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  • Wer hat das geschrieben?

    Hallo, ich bin Felix und gehöre wie die meisten Herthafans in meinem Alter, zur 98er Generation, die 2010 den ersten Abstieg miterlebt hat. (→mehr)

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12 Kommentare

  1. Botoxberlin
    Am 28. Mai 2011 um 16:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Vielen Dank Daniel Rimkus! Nach all diesen schmerzhaften Marketing-Rohrkrepierern (zuletzt Nabucco-Blau und Weiß) endlich ein Hertha/Stadionlied, das tatsächlich passt.

    Kopf hoch Frank Z. – nur nach Hause bleibt natürlich weiter im Stadion erhalten, aber der „Aufstiegshit“ war wieder mal gar nix.

  2. herthawolf
    Am 29. Mai 2011 um 14:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Dumm und dümmer! Hauptstadtclub-Getue ohne Ende…Wo ist der Unterschied zwischen Aue und Co. verglichen mit Hoffenheim, Mainz oder Wolfsburg? Die sind in der ersten Liga, ahaaaa…das macht also den Unterschied?

  3. Felix Felix
    Am 29. Mai 2011 um 15:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ach mowol… Insgesamt gesehen ist die zweite Liga doch sehr viel provinzieller als die erste oder etwa nicht? Dass Hertha und Berlin als die größte Stadt Deutschlands in die erste Liga gehört wird zwar nicht so gerne gehört, aber irgendwo ist da schon etwas wahres dran.

  4. Am 29. Mai 2011 um 21:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @Felix Kann es sein, dass du herthawolf permanent mit @mowol von Twitter verwechselst? Ich denke nicht, dass es sich um die selbe Person handelt.

    • Felix Felix
      Am 29. Mai 2011 um 21:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das könnte in der Tat sein… :-) Ein Mondwolf, der Herthafan ist ist auch automatisch ein Herthawolf. So dachte ich es zumindest.

  5. herthawolf
    Am 29. Mai 2011 um 22:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    maria hat recht! ich bin froh, dass ich mich halbwegs im internet auskenne, habe mir zur vertragsverlängerung ein handy bestellt, mit dem man kaffee kochen kann, aber bei twitter bin ich definitiv nicht. verstehe echt nicht, dass solche musik in diesem niveauvollen blog empfohlen wird.
    freue mich auf die 1. liga, aber genauso auf die vollen stadien in braunschweig, dresden, cottbus, rostock, aue usw., wenn es gegen union geht. außerdem klingt „einmal aue reicht“ genauso wie „immer dabei“. modern talking lässt grüßen (kennt ihr jungen herthaner wahrscheinlich nicht mehr, das waren dieter bohlen und thomas anders mit nora-kette, und alle lieder hatten vier akkorde und klagen eins wies andere…

    • Maria
      Am 30. Mai 2011 um 08:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

      @herthawolf: schonmal bemerkt, das „Einmal Aue reicht“ einfach eine weitere Str0phe ist, passend zum Aufstieg. Wurde ja auch so im Stadion gespielt. Klar, dass sich das dann gleich anhört. Find ich persönlich viel besser als einen neuen kompletten aufgezwungenen Aufstiegssong zu machen (wie es wieder andere versucht haben…)

  6. Chris
    Am 30. Mai 2011 um 19:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hallo alle miteinander!

    Vielleicht bin ich ja etwas zu spät für dieses Thema dabei?

    Ich freue mich über das Schulle-Lied, denn es ist das erste, das ich nicht als muffig oder unpassend (Nabucco) empfinde. Musikalisch trifft es jedenfalls sehr viel eher meinen Geschmack als Frank Zander, obwohl ich selbst „Nur nach Hause“ seit dieser Saison mag, wenn es im Stadion gesungen wird…

    Vielleicht ist es weder textlich noch musikalisch sehr niveauvoll, aber es ist immerhin allein für Hertha „komponiert“ und bringt das zum Ausdruck, was viele Hertha-Fans diese Saison gefühlt / gedacht haben: jetzt erst recht, wir schaffen das, hoffentlich ist die 2. Liga bald Geschichte, und irgendwie ist es irrational, in die Käffer zu mittelmäßigen Fussballspielen zu fahren, aber Hertha ist halt Teil unseres Lebens usw. Ich bin auch froh, dass es nicht rührselig sondern eher fetzig ist.

    • herthawolf
      Am 30. Mai 2011 um 23:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Nun bin ich kein Berliner, sondern Potsdamer, aber irgendwie finde ich, verfehlt der Song das Thema: Aus Berliner Sicht ist doch jede andere Stadt Provinz und Dorf, egal ob 1. oder 2. Liga. Wo also is der joke??? Darüber n Lied zu machen – schnarch…

      • herthawolf
        Am 30. Mai 2011 um 23:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Über „nabucco“ müssen wir nicht viel reden. Das würde Verdi in der Hertha-Version zu einer postmortalen Rotation gereichen…

      • Chris
        Am 31. Mai 2011 um 00:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ich hatte mich auf das „eigentliche“ Schulle-Lied bezogen, gar nicht auf die hier gepostete neue Strophe. Aber ich will’s auch nicht weiter rechtfertigen, denn ich kann es auch verstehen, wenn es einem nicht gefällt.

        Und wie ist es aus Potsdamer Sicht? Befindet sich da ebenfalls außerhalb der Stadtgrenze lediglich bundesweite Provinz? Oder ist man dort etwas bescheidener? ;)

        • herthawolf
          Am 31. Mai 2011 um 10:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Berlin ist vor der Haustür (seit dem 9. 11. 89). und trotzdem gibt es ein völlig eigenes kulturelles Leben. Von daher sagen wir Potsdamer immer: „Wir kommen aus der einzigen Stadt, die nicht Berlin und nicht Provinz ist“. :)

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    Drei Berliner kommentieren ihre Erlebnisse als Herthaner in Dortmund, Bielefeld/Bremen und Berlin. Polyvalent, kritisch - Hertha! Folglich kommen wir über das geschriebene Wort ins Spiel. Ein Thema, drei Perspektiven und nur manchmal einer Meinung. Mehr...
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