Ideenlos? Schön wär’s…

Wie war das früher? Wenn einer schlecht ist, müssen die anderen versuchen, ihn durchzuschleppen. Und was ist, wenn alle schlecht sind? Dann verliert man zu Hause gegen den MSV Duisburg und hat dabei nicht eine echte Torchance.

Domo: Ein Totalausfall. Ramos: Fehlpassquote 100%. Lasogga: Hilflos in einer Mitte, die von außen nicht mit Flanken beliefert wurde. Ruka: Verloren auf der rechten Seite. Raffa: Gedankenschnell wie ein Betrunkener. Niemeyer: Erstmals überfordert. Die Abwehrreihe: Völlig sorglos. Sejna: Klebte auf der Linie, statt hinter der Viererkette die langen Bälle abzuräumen.

Für Duisburg reichte eine engagierte Leistung. Das Schlimmste daran: Hertha durfte sich beim Unvermögen der Duisburger bedanken, dass es beim 0:2 blieb.

Natürlich können wir wieder auf das fälschlicherweise nicht gegebene Tor von Ruka verweisen. Auf die vielen kleinen falschen Abseitsentscheidungen, die die Passspieler nachdenken ließen, ob sie es überhaupt nochmal versuchen sollten. Auf die erneut lasche Einstellung des Schiedsrichtergespanns, das wieder nicht früh einschritt, als die Duisburger bei jeder sich bietenden Gelegenheit den unfairen Körperkontakt suchten.

Aber würde das irgendjemandem außer der Wut in uns helfen? Eben.

Bei Twitter war immer wieder von der ideenlosen Hertha zu lesen. Aber selbst ideenlose Mannschaften gewinnen ab und zu auch mal einen Zweikampf. Ich kann mich an eine solche Szene heute nicht erinnern.

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    “Hertha? Ist das dein Ernst?” Das ist der Satz, den ich mir hier in Dortmund ständig anhören muss, wenn ich erzähle, dass mein Herz für den Klub aus meiner Heimatstadt schlägt. (→mehr über Daniel)

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34 Kommentare

  1. Am 27. November 2010 um 17:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also das war heute GAR nix … schon vor Beginn der Partie musste ich mich wundern, dass ein Lasogga wieder von Beginn an ran darf … und dann als einzige Spitze … wir haben letzte Saison schon gesehen, dass es mit nur einem Stürmer nix wird … er ist kein Stürmer, der sich den Ball schnappt und 2 Leute aussteigen lässt … dafür ist er doch viel zu schwerfällig … den muss man am Strafraum anspielen, der bringt seinen wuchtigen Körper dazwischen und deckt den Ball ab und passt dem ZWEITEN Stürmer … naja …. Kobiashvili hat heute gezeigt, wie weit er von einer „normalen“ Form entfernt ist … da kam kein einziger Pass an … Ramos ebenfalls … ist ihm zu kalt ? Schmollt der immer noch wegen der roten Karte ? Raffa kämpft nicht genug und hat die zweite Liga noch nicht verinnerlicht … Sejna mach ich nun wirklich den geringsten Vorwurf … ich bin bedient heute … schade, dass das Abseits abgepiffen wurde, was keines war … aber das soll keine Entschuldigung sein … wer nicht kämpft, verliert … Prost

  2. Enno Enno
    Am 27. November 2010 um 17:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Chancenlos, weil ideen- und planlos. Ich will ja nicht mit dem überstrapazierten Wort des „Matchplans“ kommen. Aber dieses Spiel hat deutlich gezeigt, was wir in den letzten Wochen immer wieder mal kritisiert haben: Diese Mannschaft hat keine kollektive Strategie, mit der sie ein Spiel angeht. Es fehlt an Spielzügen und vor allem an Laufwegen. Wenn dann noch eine lasche Einstellung dazu kommt, die sich heute gegen Duisburg nicht nur in dem lächerlichen Zweikampfverhalten gezeigt hat, sondern vor allem auch daran, dass sich die Spieler einfach nicht frei gelaufen haben, um anspielbar zu sein, wenn das noch dazu kommt, dann ist trotz „individueller Klasse“ kein Spiel zu gewinnen.

    Überhaupt „individuelle Klasse“: Die Mannschaft ist so überproportioniert mit Talenten und Fähigkeiten gesegnet, dass sie sich allzu sehr darauf verlässt. Und mir scheint – um meinen zweifelnden Verdacht noch einmal zu wiederholen – Babbels Plan besteht genau darin: Er setzt auf individuelle Klasse, statt auf Pläne, Strategien und Konzepte. Das scheint mir die 80er und 90er Jahre Schule des FC Bayern zu sein. Mit anderen Worten: Fußball von gestern…

    • AnnabellaTeller
      Am 27. November 2010 um 21:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Enno, dein Fachwissen in allen Ehren, aber das kommt jetzt ziemlich besserwisserisch von dir rüber (und das ist mir in letzter Zeit schon öfter aufgefallen). Wenn du alles schon immer gewusst hast und sowie alles besser und richtiger machen würdest, dann Tausch doch deinen Couchtrainerjob gegen den des Übungsleiters von Hertha BSC. Preetz freut sich bestimmt über deine Bewerbung …

      Wir sind alle gefrustet wegen der Heimpleite, aber immer nur motzen macht die Sache auch nicht besser. Gilt übrigens auch für alle anderen notorischen Nörgler.

      • Enno Enno
        Am 28. November 2010 um 10:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Also erstens motze ich soviel, wie ich möchte. Und ich tue das ja in der Regel auch dann, wenn es gut läuft und mir irgendetwas missfällt. Wenn es schlecht läuft, bin ich der Besserwisser, wenn es gut läuft, der Nestbeschmutzer. Ich kenne diese Argumentation nun schon seit mehr als vier Jahren, in denen ich über Hertha blogge. Das ist mein Stil, den ich mir zu vertreten herausnehmen, auf unserem Blog.

        Was mich aber ärgert, sind diese nichts-bringenden Totschlagargumente á la „dann werde doch selbst Trainer…“. Ich kritisiere – und ja! – obwohl ich es bei weitem nicht besser selbst machen könnte. Wo ist das Problem?

        Fakt ist doch, dass gegen die Kritik – zumindest von dir – kein sachliches Gegenargument gebracht wurde. Was gibt es denn an der Kritik auszusetzen?

        Ich nehme mir jedenfalls das Recht heraus, meinen Verein zwar zu unterstützen, aber auch zu kritisieren, statt ihm einfach blind überall hin zu folgen.

        • AnnabellaTeller
          Am 29. November 2010 um 08:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Na dann herzlichen Glückwunsch zu über vier Jahren Resistenz gegen alle Argumentationen das du z.T. einen sehr negativ angehauchten Stil verfolgst wenn es um deinen/unseren Verein geht.

          • Enno Enno
            Am 29. November 2010 um 09:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Danke.

          • Slongbo
            Am 29. November 2010 um 13:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Wichtiger als das ansonsten sinnleere „positive Gegengeschimpfe“ scheint mir doch, dass Enno mit seiner Kritik der Lage bei Hertha sehr nahe kommt und Teller nicht so richtig über ihren Rand guckt. In allen Foren, ob hier, beim TSP oder bei Immer Hertha ist das Thema z.Zt dasselbe mit sehr änhlichen Einsichten: Babbel hat der Mansnchaft bisher nun wirklich keinen Stempel aufgeprägt und das ist das entscheidenede A und O des Versagens in letzter Zeit.
            In diesem Sinne: Nicht an der Wahrheit vorbeireden, nur weil es unangenehm sein könnte …

  3. LLcoolandi
    Am 27. November 2010 um 18:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Komme gerade aus dem Stadion (OK, vorher noch kurz ’nen paar Schuli’s) und bin immer noch konsterniert !
    Wieso spielt man nicht wie gegen Bochum ? Eine Halbzeit Pressing reicht doch i.d.R. um einer 2-Liga-Truppe eine Niederlage bei zu bringen ! Wieso läßt Babbel das nicht wieder spielen ????
    Die könnten jetzt noch spielen und würden nicht das Tor treffen !
    Wieso hält Babbel an seinem System so fest und wieso wird nicht z.B. Ramos (=Totalausfall) und ggf. auch mal Raffa ausgewechselt ? Und was treibt eigentlich Domo so ? Der hat doch ’ne Erkältung bekommen heute…

    Und jetzt noch drei wirklich schwere Spiele…

  4. Mirko030
    Am 27. November 2010 um 21:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also wenn man sich Hertha in den letzten Wochen so anschaut, muss man sagen das es nur eine gute Halbzeit (1. gegen Bochum) gab. Der Rest war Ideenlos und völliger murks. Sich alleine auf die individuelle Klasse zu verlassen reicht einfach nicht. Und wenn nicht mal mehr die abgerufen wird (siehe Raffa: hat der keine Lust, weil sein Bruder nicht spielt?) dann kann Hertha auch keine Spiele gewinnen.

    Übrigends bin ich der Meinung, das Niemeyer total überschätzt wird. Babbel sollte lieber auf Lusti setzen. Er hat letzte Saison überzeugt und kann auch offensiv mal akzente setzen. Das fehlt mir bei Niemeyer nämlich komplett. Auch hakt es momentan in der kompletten Offensive, was mich doch zu der Frage kommen lässt: Was lässt Babbel denn trainieren? Wenn man die Spiele so sieht, können es keine Spielzüge sein. Hertha schafft es nicht ansatzweise über die Aussen zu spielen, sodass es schon bezeichnend ist, wenn der Reporter Lells Flanke in der Mitte der zweiten Halbzeit schon herausstellt. Ich hoffe, dass Babbel (ich bin eigentlich ein Fan von Babbel als Trainer) es endlich schafft, dass die Spieler ein eingespieltes Team sind und endlich mal wieder zeigen was Sie können, wenn Sie zusammenspielen.

    Wenn das nicht gelingt, wird es verdammt schwer mit dem Wiederaufstieg.

  5. Joels
    Am 27. November 2010 um 22:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Tja da stehen wir wohl vor dem Abgrund oder kurz vor dem vierten Tabellenplatz was dem gleich kommt.
    Ob nun Raffa nicht gut spielt weil sein Bruder nicht mit machen darf, denke ich ist wohl eher dem gute gegnerischen Spiel geschuldet als seiner Motivation.
    Die spielerische Qualität mag vorhanden sein bei den einzelnen Spielern, aber noch nie hat ein einzelner Spieler auch nur ein Spiel wirklich entschieden (Achtung Scherz: Ausser einmal damals Maradonna).
    Das Team zeigt keine Spielzüge, nun es sind ja auch noch elf Gegner aufm Platz, wünscht nur Hertha würde mit Babbel langsam Alternativen finden, wenn der Gegner engagiert noch vorne spielt, so dass diese klassische ausgekontert werden, oder wenigstens so bedrängt werden das diese das Pressing lieber sein lassen :-)
    Babbel muss nun zeigen gegen die nächsten Gegner was geht, hoffen wir er hat vorgesorgt.

  6. herthawolf
    Am 27. November 2010 um 23:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Dritter Platz reicht nicht! Gegen Stuttgart oder Schalke hätten wir keine Chance, nicht einmal gegen St. Pauli oder sonstewen aus der derzeitigen Bundesliga, in der jeder jeden schlagen kann.
    War heute dienstlicherseits von 13-15 Uhr völlig abgekoppelt, so dass ich das Grauen erst hinterher zur Kenntnis nehmen musste, aber der Spielverlauf hat mich an ein Heimspiel gegen den MSV von Ende 98 oder Frühjahr 99 erinnert – die hatten damals einen litauischen Torhüter namens Gintaras Stauce (sprich „Stautsche“), der Hertha zur Verzweiflung brachte. Die MSV-Konter saßen, und Hertha verlor 3:1. Weiß schon, die meisten hier sind zu jung, um sich daran noch zu erinnern…
    Umso erstaunlicher das 2:0 von Union gegen Duisburg von vor ein paar Wochen, das ja zurecht als Schützenhilfe hier kommentiert wurde.

    • herthawolf
      Am 27. November 2010 um 23:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Enno und co – bei den post güldet hier noch die Sommerzeit. Ts, ts, ts…Es ist erst dreiviertel elf und nicht dreiviertel zwölf.

      • Enno Enno
        Am 28. November 2010 um 09:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Danke für den Hinweis. Ich habe es angepasst (wirkt sich aber erst auf alle Kommentare aus, die jetzt abgegeben werden…).

  7. Am 28. November 2010 um 10:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Abgesehen davon, dass Babbels Profikarriere von erst 1991 bis immerhin noch 2007 reichte und er somit eigentlich eher Fußball der 90er und 00er spielen lassen müsste, man dieser Ansicht aber auch dadurch widersprechen könnte, dass er ja schließlich in seinen Teens Fußball-sozialisiert wurde, und somit Enno doch wieder richtig läge mit den 80er und 90ern – abgesehen davon beschleicht mich auch immer mehr das Gefühl, dass Babbel wirklich als Trainer wenig auf der Pfanne hat und somit Enno zwar wie hier kritisiert ein Mopperkopp ist, aber a) einer, der Recht hat und b) einer, der das nicht erst seit den Niederlagen von sich gibt.

    • Enno Enno
      Am 28. November 2010 um 10:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das bezeichnende ist doch, dass die Bayern bis zum Ende der 00er Jahre dieses Jahrhunderts noch den Fußball der 80er und 90er haben spielen lassen.

  8. Am 28. November 2010 um 16:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die anderen Vereine haben eben mittlerweile erkannt, wie man gegen die Hertha spielen muss: mit hoher Laufbereitschaft, körperlicher Härte und einem dichten Mittelfeld.

    Die körperliche Härte wird – zumindest gegen Hertha – von den Schiris offensichtlich toleriert, also muss sich die Mannschaft daran gewöhnen. Der Gefahr, im dicht gestaffelten Mittelfeld des Gegners etwas auf die Socken zu kriegen, weichen Ramos, Domo und Raffa zu viel dadurch aus, dass sie weit in die Spitze gehen. So klafft in der Mitte ein Loch, das die Abwehrspieler dazu verleitet, immer wieder weite Pässe auf den Prellbock in der Mitte zu schlagen, egal, ob der nun Friend oder Lasogga heißt.

    Und wenn denn einer im Mittelfeld an den Ball kommt, pflegt er ihn (gefühlt) stundenlang zu halten, bevor er ihn weitergibt – die „One-Touch“-Stafetten, die man – horrible dictu! – unter Favre sah, sind jetzt praktisch komplett aus dem Spiel der Mannschaft verschwunden. Und weil das so ist, hat ein Rafael (oder jeder andere auch) eben bei hoher Laufbereitschaft des Gegners schnell mal drei Leute um sich rum, die ihm entweder den Ball abluchsen oder ihn zu Fall bringen, womit in beiden Fällen ein Angriff im Keim erstickt wäre.

    Das „über die Außen spielen“ funktioniert ja auch nicht so, dass man da einfach einen Mann hinstellt, der die Linie rauf und runter zu rennen hat. Da muss man dann eben schon im Mittelfeld erst mal den Raum dafür schaffen, und schon daran hapert es, weil der Ball dort viel zu schnell wieder verloren geht.

    Was dann wiederum auch mit der erschreckend hohen Fehlpassquote zu tun hat und mit einem erstaunlichen Unvermögen, den sich freilaufenden Mitspieler, so ein solcher sich denn materialisiert, überhaupt erstmal zu sehen, geschweige denn, ihm die Kugel dann auch weiterzureichen.

    All das sind Indizien dafür, dass es die einstudierten Spielzüge und abgestimmten Laufwege, die Enno vermisst, wirklich nicht gibt. Könnte nicht mal einer den Babbel fragen, warum das so ist? Hält er nichts davon? Oder versucht er es, und die Spieler setzen es nur nie um?

    • Enno Enno
      Am 28. November 2010 um 16:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Du sprichst einen interessanten Aspekt an, den man im Fernsehen leider nur zu selten sieht, um das wirklich beurteilen zu können: Das Aufrücken der Außenspieler (und von Domo) auf die vorderste Angriffslinie, zwischen die Verteidigungsreihen. In der Tat nehmen die Spieler sich damit selbst aus dem Spiel, weil sie im Mittelfeld nicht anspielbar sind und vorne nur mit halbhohen Bällen aus dem Halbfeld oder langen Bällen aus der Abwehr erreichbar sind. Dieses Spiel ist nur allzu leicht zu verteidigen. Wie gesagt, man hat im Fernsehen häufig keine Einstellungen, in denen man das Spielfeld und die Platzbelegung der Mannschaften so gut sehen kann, dass man das auch wirklich beurteilen kann. Dennoch fällt es auf, weil die Spieler im Mittelfeld fehlen und immer wieder auf die genannte Art angespielt werden, bzw. der Versuch unternommen wird, sie so anzuspielen.

      Was mich an der Berliner Journalie ärgert: Sie debattiert leidenschaftlich über Doppel-Sechs vs. Doppel-Zehn. Aber sie fragt nicht nach dem Wesentlichen: Nach dem Fehlen einstudierter Spielzüge.

  9. herthawolf
    Am 28. November 2010 um 20:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wenigstens konnte Aue sich nicht absetzen – Cottbus sei Dank.
    In dieser Liga kann offenbar – wie auch eine Liga höher – jeder jeden schlagen (auch Dortmund wird nicht da oben bleiben).

    • Joel
      Am 29. November 2010 um 11:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Genauso wird Schalke und Stuttgart nicht in die Relegation gehen müssen, wobei Stuttgart es fast schon verdient hätte ;-)
      Gut das Aue aufgezeigt bekommen hat das es ein verhältnismässig einfaches Spielsystem verfolgt. Aber zurück zur Hertha, hoffentlich läßt sich über ein paar Wechsel zu einem Spielsystem zurückfinden bei dem man wieder vor dem Tor des Gegners aufkreutz und „ich magst kaum so ausdrücken“ Angst und Schrecken verbreitet.
      Ganz klar war das Spiel besch… gegen Duisburg, jedoch sind mir die Schirieleistungen immer noch zu dürftig. Ich will hier nichts auf den Schirie schieben (Torchance vereitelt wg. Abseits, naja) das passiert auch anderen Mannschaften und wir werden in einigen Spielen auch sagen können, „dafür habn se uns zuvor imma benachteilischt“ ;-)

      Ehrlich gesagt hätte ich sogar lange Bälle von der Abwehr in Zentrum geballert besser gefunden als die anderen müden Bemühungen.

      Werden uns Lusti, Beichler (und in der Rückrunde Ebert) die erhoffte Stärke verleihen?

  10. Blauer Montag
    Am 29. November 2010 um 13:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Neue Stärke Joel?
    mit Lusti bestimmt.
    mit Beichler und Ebert vielleicht. Nötig wäre offensichtlich, dass die beiden (oder auch Djuricin?) bessere flanken vor das gegnerische Tor bringen.

  11. Joel
    Am 29. November 2010 um 13:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @blue
    Neue Stärke? Nein erhoffte Stärke überhaupt ;-)
    Hoffe das die Jungs (Beichler, Djuricin, Schulz) überhaupt an den Seiten oft genug lang kommen um die Flanken zu schlagen. Meine Güte zwei von den drei genannten sind noch nicht mal Volljährig! Traue denen durchaus zu eine 1:1 Situation oft genug zu bestehen und dadurch Räume zu schaffen. Aber letztlich ist es ja ein Teamsport da läuft es mir noch zu schleppend über die Verteidigung und dem Mittelfeld nach vorne. Wenn doch wenigstens die Konter mal zügig durchgespielt würden… :-(
    Welche Stelle ist deiner Meinung vakant? Domos und Rukas?
    Mal Raffa als echten Stürmer auflaufen lassen mit Sturmpartner Ramos in einem „alten“ 4-4-2? Oder dem modernen 4-2-3-1 Raffa vorn alleine? Wäre jedenfalls ne Neuerung die der Gegner vermutlich verwirren würde (mich zwar auch) Aber hey sein wir mal offen für Veränderung. Taktisch läßt sich vieles durchspielen, nur muss natürlich das Team dies umsetzen, selbst denke ich nicht das die zu faul oder bequem sind, die sog. Automatismen für unterschiedliche Situationen sitzen einfach nicht oder werden bravorös vom Gegner eliminiert?

  12. Blauer Montag
    Am 29. November 2010 um 14:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @joel
    „Mal Raffa als echten Stürmer auflaufen lassen mit Sturmpartner Ramos in einem “alten” 4-4-2? “ Da würd ich ja sagen. Raffa kann am besten anscheinend hängende Spitze spielen hinter Ramos, Friend oder Lassoga. Im Spielaufbau im zentralen Mittelfeld fand ich Raffael die letzen Spiele nicht überzeugend. Gleiches gilt für Domo. Und das ist die Kernfrage: Kann Domo im zentralen Mittelfeld dem Hertha-spiel neue Impulse geben?
    Ruka könnte eine Pause gut tun. Stattdessen könnten aus dem rechten offensiven Mittelfeld Ebert oder Beichler bessere Flanken vor des Gegners Tor bringen.

    • Joels
      Am 29. November 2010 um 22:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

      okay dann posten wir das mal Babbel .-)

  13. Am 30. November 2010 um 01:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Darf ich mal spinnen? Ich wünsche mir Favre zurück. Der wird sicher einiges gelernt und hoffentlich das andere nicht vergessen haben. Über fehlende Spielzüge müssten wir uns dann jedenfalls nicht mehr beklagen. Oder ist die Macht des Uli Hoeneß tatsächlich so groß?

    • Enno Enno
      Am 30. November 2010 um 06:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Oh weia! Wenn unionkommt das lesen würde… :-)

    • Blauer Montag
      Am 30. November 2010 um 08:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Rayson,
      was hat Uli Hoeneß damit zu tun, ob Favre noch einmal als Trainer bei Hertha engagiert wird???

      • Joel
        Am 30. November 2010 um 09:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Wir müssen jetzt erst mal dem Babbel die Chance lassen die sogenannte Krise zu bewältigen :-)

        • Am 30. November 2010 um 11:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Nichts dagegen. Mir wäre es auch recht, wenn Babbel sich etwas mehr favrisieren würde ;-)

          • Am 30. November 2010 um 12:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Favrisieren – ein grandioses Wortspiel! :)

      • Am 30. November 2010 um 11:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

        @Blauer Montag

        Man munkelte da so einiges im Zusammenhang mit der ominösen Pressekonferenz Favres…

  14. Blauer Montag
    Am 30. November 2010 um 12:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Rayson, du sprichst in Rätseln.
    Ich war damals bei der Pressekonferenz nicht dabei. Was wurde denn damals gemunkelt?

    • Am 30. November 2010 um 13:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

      „Im Zusammenhang mit“ heißt nicht „bei“…

      Nach besagter, etwas skurriler Pressekonferenz, auf der Favre für alle überraschend u.a. den ehemaligen Hertha-Manager in den höchsten Tönen lobte und Kritik vor allem am neuen Team übte, kursierte das Gerücht, der Bruder dieses Managers habe gedroht, er würde dafür sorgen, dass Favre in der Bundesliga nie mehr einen Job bekäme.

      • Blauer Montag
        Am 30. November 2010 um 14:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ich glaube diese Äußerung von Weißwurst-Ulli können wir als Ulk verbuchen. Soweit geht sein Einfluss im deutschen Fußballgeschäft dann doch nicht.

        • Joel
          Am 1. Dezember 2010 um 11:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Der Uli spuckt so große Töne, wenn das neue Stadion endlich abbezahlt ist und die Gelder 20-30 Mio dann jährlich in neue Spieler fliessen können ja dann wäre die eine unschlagbare Macht. Klingt für mich nach dem Imperium, zum Glück gibt es noch ein paar Jedi ;-)
          Wenn die dann Spieler a la Real zusammenkaufen, viel Glück dabei liebe „Batzies“ -passt scho`-

          Zurück zum Thema Babbel, er will ja nun zeitnah Antworten geben. Hoffe die geben dann die Spieler auf dem Platz im kommenden Spiel gegen die 60er.
          Werden wir eine Überraschungen in der Aufstellung erleben? Raffa nicht als „Spielmacher“? Wer soll die Position dann einnehmen?

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