Plaetter Pi – Blau Weiß

Heute trudelte per Mail ein sehr interessanter Hinweis bei uns ein (danke Konstantin!). Endlich gibt es mal wieder einen neuen Rap-Song über Hertha BSC! Plaetter Pi ist der Name des Rappers, seine Liebeserklärung an Hertha BSC heißt Blau Weiß und ist ein Versprechen, nur bei dieser einen Frau zu bleiben. Und das gilt sowohl für gute wie auch für schlechte Zeiten. Und dass er das ernst meint, zeigt sich wohl auch an dem gewählten Veröffentlichungstermin. Hat Hertha Erfolg, feiern alle gerne mit (Atzenmusik!). Das ist klar. Aber sich in schwierigen Zeiten zu seinem Club zu bekennen, ist ein ehrliches und ehrwürdiges Statement von Plaetter Pi. Deshalb jetzt die Boxen ganz laut aufdrehen und erst einmal Blau Weiß auf die Ohren:

YouTube Preview Image

Meine Anmerkungen zu dem Song werde ich heute etwas kürzer halten. Besonders lobend erwähnen möchte ich allerdings den Text, weil er ohne die sonst so typischen Diss-Attacken und wüsten Beschimpfungen auskommt. Ganz im Gegenteil setzt sich Plaetter Pi mit seiner Liebe zu Hertha BSC auseinander und verarbeitet seine Erfahrungen, die wohl die meisten nachvollziehen können oder sogar ähnlich erlebt haben. Damit weicht er erfreulicherweise von den erwartbaren Aggro-Klischees ab.

Zwei textliche Highlights haben Daniel und Felix heute schon via Twitter herausgestellt. Und die möchte ich euch nicht vorenthalten:

Tut mir leid, auch wenn ihr Christian Fiedler liebt, gibts für mich nur eine Eins, Gabor Kiraly!

Eine Einheit aus West und Ost, übertönt all die Pfeifen aus dem Gästeblock!

Der Flow von Plaetter Pi ist gewöhnungsbedürftig, aber gibt dem Rap eine eigene Note und zeugt von einiger Erfahrung. Eine Bewertung ist dann letztlich eine Geschmacksfrage. Der Beat von Micheal Mic überzeugt mich persönlich nicht so sehr. Das Gitarren-Sample geht schnell auf die Nerven und in den Strophen fehlt einfach die Baseline, um dem Song den nötigen Drive zu geben. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, wie wir es bei Hertha ja gewohnt sind!

Plaetter Pi hat ein Profil auf myspace: Klick!

Foto: benoutram
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  • Wer hat das geschrieben?

    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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7 Kommentare

  1. Am 21. November 2009 um 13:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nett! Aber doch bitte, bitte nicht Gabor Ki-ra-li… Oder Huschti oder Lischtes…

  2. Konstantin
    Am 21. November 2009 um 14:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der Track steht hier übrigens auch zum Download bereit:
    http://www.fileuploadx.de/779150

  3. spreekicker
    Am 22. November 2009 um 22:21 Uhr veröffentlicht | Permalink

    enno, der atzenmusikdiss steht aber auch auf wackeligen füßen, oder was meinste, solln die sich jetzt mit ihren dämlich mützen und brillen vor die ok stellen und singen hey was geht ab – wir steigen nicht ab!
    klappe halten ist doch (beinahe) das beste was sie für uns tun können.

    • Felix Felix
      Am 22. November 2009 um 23:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Es war wohl eher eine Anspielung darauf, dass die Atzenmusiker das ganze kommerziell bis ins letzte ausgeschlachtet haben und sich nie zu Hertha bekannten. In der auf den Markt geschmissenen „Hertha-Version“ wurde Hertha mit keiner Silbe erwähnt! Wolfsburgkompatibel kann man das wohl nennen.

      • spreekicker
        Am 23. November 2009 um 23:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

        hatte ich nicht so wahrgenommen, weil die im stadion waren, aber gut dass heißt ja auch gar nicht so viel, hast wohl recht, bin auf jeden fall froh dass sie ruhig sind. jetzt wo der hoeneß weg ist könnte ja vielleicht endlich mal wieder schwung in die offizielle musikalische begleitung unserer hertha kommen. solange preetz noch da ist, bzw. diddi nicht wieder da ist…

  4. Kathy
    Am 23. November 2009 um 20:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Warum kommt mir Plaetter Pi so bekannt vor? Hat der schonmal ’nen Hertha-Song gemacht?
    Eine Meinung habe ich noch nicht. Ich stehe allgemein nicht so sehr auf Rap und werde mir das Lied noch ein paar Mal anhören, mich quasi daran gewöhnen, müssen. Dann kann ich’s gut finden. Hat bei Burna One auch geklappt! ;-)
    Bei den Atzen war es umgekehrt: Am Anfang fand ich’s cool, dann hat’s nur noch gernervt…

    @Konstantin: Der Link funktioniert nicht! Oder ich hab’s einfach nicht drauf…

  5. Hausmeister
    Am 23. November 2009 um 22:54 Uhr veröffentlicht | Permalink