Rohrkrepierer

Das Schlechteste an der BZ ist meiner bescheidenen Meinung nach ihr Versuch in Sachen Web-2.0 mitzumischen. Ein wohl kläglich gescheiterter Versuch ist das eigene Hertha Blog (Hertha gehts nicht). Wobei sich mir überhaupt nicht so recht erschließt, was daran ein Blog sein soll. Denn davon abgesehen, dass der Autor (oder die Autoren? Man weiß es nicht…) in Ich-Perspektive schreibt, sehe ich kaum einen Unterschied zu den üblichen Beiträgen der BZ.

Entstanden ist das ganze Ding in der Euphoriewelle des vergangenen Frühjahrs und kaum ebbte die Meister-Stimmung ab, erschienen auch keine neuen Inhalte mehr. Ganz schwach. Lustig ist daran allerdings, dass der Blog noch immer groß und breit in der Sidebar der BZ verlinkt wird. Noch schwächer als fehlende Inhalte finde ich allerdings, dass man dort nicht einmal kommentieren kann, sondern lediglich per E-Mail seinen Senf an die Redaktion (oder wen auch immer) abgeben kann. Wie wenig Web-2.0 ist das denn?

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    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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12 Kommentare

  1. Erstellt am 11. August 2009 um 18:29 | Permanent-Link

    Das deckt sich ja komplett mit dem “Unionblog” der B.Z. Kommentarfunktion und ein funktionierender RSS-Feed hätten es schon sein dürfen.

  2. Tanja*
    Erstellt am 11. August 2009 um 19:36 | Permanent-Link

    B.Z. hieß doch eh schon immer Bitte zerreißen, das sagt alles über dieses Blatt

  3. Erstellt am 11. August 2009 um 19:57 | Permanent-Link

    Ach ja. Zeitungen und deren Blogversuche. Ich könnte da Geschichten erzählen …

  4. DM101
    Erstellt am 11. August 2009 um 21:50 | Permanent-Link

    Ich denke, ihr solltet euch nicht dadurch abheben andere Inhalte-Erzeuger vorzuführen, so sehr sie es auch verdient haben.

    • Felix
      Erstellt am 12. August 2009 um 00:01 | Permanent-Link

      Na dann lies dir mal schön alle Artikel hier durch…

  5. Erstellt am 11. August 2009 um 23:12 | Permanent-Link

    Und scheinbar wurde das Blog seit Mai nicht mehr aktualisiert. Für diese Art des Bloggens (Ich-Perspektive) ist der BZ-Twitter-Account aber vermutlich sowieso besser geeignet.

  6. Enno
    Erstellt am 12. August 2009 um 22:18 | Permanent-Link

    Um im Bild zu bleiben: Die BZ lädt scheinbar nach und hat ein WordPress-System installiert, sodass zumindest technisch gesehen von einem Blog die Rede sein kann (Feeds und Kommentarmöglichkeit).

    Ich bin ja mal gespannt, was sich da entwickelt. War es gar eine Reaktion auf diesen Beitrag? Wenn ja, dann oute sich doch hier einmal der entsprechende Leser. :-)

    • Erstellt am 14. August 2009 um 12:25 | Permanent-Link

      Ich finde das gut, dass Sie das geändert haben. Jetzt bin ich einfach gespannt, wie Sie damit umgehen. Eigentlich hat so ein Blog im Zeitungsangebot ja den Vorteil, dass sie einen anderen Stil schreiben können. Das Problem wird wohl tatsächlich die Inhaltsproduktion und damit die die Frequenz sein.

      • Enno
        Erstellt am 14. August 2009 um 12:28 | Permanent-Link

        Ladehemmung scheint aber immer noch bestehen, um das Bild weiter zu strapazieren. Im Herthablog gibt es keine neuen Beiträge, mein Kommentar wurde seit 36 Std. nicht freigeschaltet. Das ist wirklich schwach.

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