Schalke schlagen

Sports News - April 11, 2010
Darum wird es am Samstag gehen: Schalke schlagen. Der Schalker Blogger-Kollege Torsten Wieland ahnt schon, warum es für die Knappen schief gehen muss. Schließlich standen die Königsblauen in der vergangenen Saison einer Berliner Meisterschaft entscheidend im Wege. Das gilt es nun zu rächen, frei nach dem Motto: „Hey was geht ab! Wir versauen euch die Meisterschaft!“ Und natürlich glaubt auch Funkel, dass gegen „den Felix“ noch etwas geht.

„Der Felix“ dagegen pflegt seine Marotte und rührt kräftig im Tee, so wie man das schon aus Wolfsburger Zeiten kennt:

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Hertha muss aber nur noch auf sich selbst schauen und darf sich nicht mehr von anderen Mannschaften abhängig machen. Das gilt für das Spiel gegen Schalke, vor dem Friedhelm Funkel – reichlich überraschend – vor der Schalker Gefährlichkeit bei Standards warnt. Wichtiger ist jedoch, dass Hertha nichts mehr zu verlieren hat. Genau diese Einstellung bringt Cicero in einem lesenswerten Interview zum Ausdruck.

Aber es gilt auch über die Saison hinaus, dass Hertha auf die eigene Entwicklung des vergangenen Jahres schauen muss, um das weitere Vorgehen zu entscheiden. In dieser Hinsicht wird die Trainerfrage zentral sein, sofern Hertha absteigt. Hierzu merkt Marxelinho sehr treffend an:

Die Trainerentscheidung für die kommende Saison wäre seine erste strategische, es wäre ein Armutszeichen, wenn er einfach die defensive Entscheidung, die er letzten Herbst für Funkel traf, zur strategischen erklären würde.

Dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen. Allerdings spricht sich Marxelinho für einen Verbleib von Michael Preetz aus, den er vor allem mit einer gelungenen Außendarstellung des Vereins begründet. Ich denke nicht, dass Preetz in den letzten Monaten das gewisse Fingerspitzengefühl bewiesen hat, das dem Verein einen souveränen Umgang mit der Krise ermöglicht hat. Dennoch würde auch ich mich für einen Verbleib von Preetz aussprechen, weil ich der Meinung bin, dass er die nötige Verwurzelung im Verein und eine gute Fachkompetenz mitbringt. Beides muss er im Sommer allerdings erst einmal unter Beweis stellen. Allen voran bei der Trainerfrage und bei den anstehenden Transfers. Daran wird Preetz sich messen lassen müssen, weil er dann den Novizen-Bonus nicht mehr geltend machen kann.

Vielleicht wird Preetz jedoch auch heldenhaftes Opfer seiner ersten Entscheidungen. Sollte die Mannschaft tatsächlich noch den Klassenerhalt sichern, sind Preetz im Sommer sowieso die Hände gebunden. Der Trainer hätte weiterhin einen gültigen Vertrag und ein Großteil der Mannschaft würde in der jetzigen Form bestehen bleiben. Gleichzeitig müsste gespart werden, sodass keine nennenswerten Ressourcen für Transfers übrig blieben. Ehrlich gesagt, ist das kein wirklich prickelndes Szenario, weil die Entwicklung der Hertha auf diese Weise auf Jahre zur Stagnation gezwungen wäre.

Aber wer wollte sich da entscheiden? Klassenerhalt und sportliche Stagnation oder Neuaufbau in Liga zwei? Pest oder Cholera? Gut, dass wir nicht entscheiden können/dürfen/müssen. Es wird für uns entschieden. Am Samstag. Gegen Schalke. Und egal, was es für die Zukunft von Hertha bedeuten wird: Über einen Sieg gegen Schalke würde ich mich riesig freuen!

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  • Wer hat das geschrieben?

    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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19 Kommentare

  1. Am 23. April 2010 um 22:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    „Schalke muss gewinnen, weil es sonst keine Chance mehr auf eine Meisterschaft hätte.“

    „Hertha BSC muss gewinnen, weil sonst die letzte Chance auf den Klassenerhalt vertan wäre.“

    „Schalke würde bei einer Niederlage weiter auf Platz 2 bleiben, kann also nichts verlieren.“

    „Hertha hat nichts mehr zu verlieren, kann befreit aufspielen.“

    Wir reden und schreiben doch alle Schwachsinn. Ein wichtiges Spiel, ein heißer Tanz, und statt das zu pushen, dieses Spiel als entscheidend zu beschreiben, als das was es ist, scheißen wir uns alle in die Hose und legen uns zuvor schon ausreden zurecht! Uns allen fehlt die Arroganz der Sieger.

    • Enno Enno
      Am 23. April 2010 um 22:39 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Im Angesicht von nur einem gewonnen Heimspiel (1. Spieltag gegen Hannover!) wäre eine Arroganz auf Hertha-Seite sicherlich fehl am Platz. Und ehrlich gesagt, kann man auch nicht viel mehr machen als den sowieso üblich Schwachsinn zu verzapfen, um dann abzuwarten, was die Mannschaften am Samstag abliefern. Wir hoffen noch. Bochum hat vorgelegt, nun muss Hertha die Gelegenheit beim Schopfe packen. Es ist die letzte.

  2. Oliver
    Am 24. April 2010 um 08:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Dieses Teebeutel-Rühren ist ja unerträglich, da müssen wir heute einfach gewinnen.
    Und Enno: „Bochum hat vorgelegt“ klingt so danach, daß wir jetzt auch eine Heimniederlage nachlegen sollen. Ich weiß, ist natürlich nicht so gemeint. Also hoffen wir darauf, daß die anderen in Reichweite bleiben und Schalke uns nicht schon wieder alles verderben darf, das wäre einfach zu gemein.
    Mein Lieblingsszenario wäre immer noch, daß wir heute Schalke schlagen, aber am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen Bayern trotzdem zum Meister machen. Dann ärgern sich die Ultras, Schalke wäre uns ewig dankbar und schickt uns Magath, der dann nächste Saison hier Teebeutel rührt und uns zum Meister macht, und die Bayern gewinnen als Trottel der letzten Saison den Europapokal der Landesmeister. Dann wären alle zufrieden. Aber ich will mir nicht zuviel wünschen und demütig sein. Vielleicht wird das Stadion fast voll, also glauben noch eine ganze Menge an das Wunder. Auf das Katja Ebstein recht hat.

  3. Mirko030
    Am 24. April 2010 um 10:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hmm was passiert wenn Hertha gewinnt?

    Ganz einfach dann haben wir Fans mal wieder (ich glaube zum 20 mal) die Hoffnung doch nicht abzusteigen. Auch die Wahrscheinlichkeit ist dann nicht so gering, da Leverkusen ja schwächelt (hoffentlich präsentiert sich Hertha nicht wie so oft als Aufbaugegner) und die Bayern am letzten Spieltag schon Meister sind. Ich hoffe nur, dass die Mannschaft nicht wieder die Hosen voll hat, wenn es drauf ankommt und Hertha den wirklich wichtigen Sprung schaffen kann. Es heisst mal wieder Stirb langsam-die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Aber diese Saison ist sowieso schon so komisch, dass auch dieses Wunder wirklich noch geschehen kann. Und wenn das Wunder vom Klassenerhalt kommt, wird es wohl in die Geschichte eingehen, da ich nicht glaube, dass es solche Saison nocheinmal gibt. In einer normalen Punktesaison wäre Hertha schon vor ein paar Spieltagen weg gewesen.

    Also heut alle die Dauen drücken und die Mannschaft ordentlich anfeuern.

  4. Am 24. April 2010 um 11:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Tja! Pest oder Cholera. Ich wäre für Cholera. Ein Abstieg ist einfach vielversprechender. Es könnte für ein paar Monate eine Aufbruchstimmung erzeugt werden, Hertha ist in der Lage um die Tabellenspitze zu kämpfen und wir werden einen (hoffentlich) neuen Trainer und viele neue Spieler sehen. Das ist wie wenn man beim Fussballmanager den Verein wechselt: Spannend!

    Mittlerweile finde ich das Szenario erträglicher als den Klassenerhalt, denn wie du schon sagtest ist die Aussicht nicht wirklich rosig. Es wird weiter gespart werden müssen und die Mannschaft bleibt weitestgehend so zusammen wie sie jetzt aufgestellt ist.

  5. Tanja*
    Am 24. April 2010 um 12:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also ich habe gesagt, wenn Hertha in der Liga bleibt darf auch Schalke Meister werden, aber NUR dann und dann wäre es am genialsten, wenn Hertha gegen die Bayern gewinnen würde und damit selbst in der Liga bleibt und Schalke Meister wird, da wäre mir dann auch egal was andere sagen ;)
    Hätte,wenn und aber heute gilts!

  6. Mirko030
    Am 24. April 2010 um 14:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Kann ein Neuanfang nicht auch in der ersten Liga stattfinden Felix?

    Ich finde die aktuelle Mannschaft nicht so schlecht. Sie muss nur punktell verstärkt werden bzw. ergänzt werden. Mit den Wintertransfers haben wir wieder eine erstligataugliche Mannschaft, welche sich nächstes Jahr auch wieder um Platz 10 spielen kann. Mehr ist einfach finanziell nicht drin.

    Bei einem Abstieg würde ein Ausverkauf stattfinden und Geld für neue Spieler hätte Hertha dann auch nicht. Also wäre der direkte Wiederaufstieg äusserst schwierig. Ausserdem wiegt der Schuldenberg in der zweiten Liga noch viel schwerer als in der ersten Liga.

    Sollte Hertha erstklassig bleiben, könnten die Spieler, welche nicht mehr bleiben wollen teuer verkauft werden und Hertha hätte dann doch etwas mehr Spielraum. Oder man behält den aktuellen Kader und verstärkt ihn durch Nachwuchskräfte. Die sind nicht so schlecht und haben wirklich eine Chance verdient. Vielleicht würde Drobny dann ja auch bleiben und dann hätte Hertha ja nichtmal auf der Torhüterposition ein Problem.

    Also ich hoffe das Hertha nicht absteigt, weil es sonst wieder Jahre dauern würde um in die erste Liga aufzusteigen.

  7. Konstantin
    Am 24. April 2010 um 17:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wenn ich auch bislang keinen Grund hatte, Schalke zu hassen, seit heute habe ich einen!!

    • Daniel
      Am 24. April 2010 um 17:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ach, Schalke kann doch nix dafür, dass wir zu blöd sind, den Ball in dieses Rechteck zu drücken. Chancen waren wie immer da. Und Drobny bringt es einfach mal auf den Punkt: „warum haben wir pantelic nur gehen lassen? mit ihm (wäre) das alles nicht passiert“

      • Am 24. April 2010 um 18:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ach Daniel das ist doch lächerlich. Wir sind nicht zu blöd das Ding zu machen, sondern einfach nur zu unglücklich.
        Schalke kann aber wirklich nix dafür.

        @Mirko: Kein Bock mehr um den 10. Platz zu kämpfen. Dann lieber 2. Liga mit allem drum (Tabellenspitze) und dran (Aufstieg).

        • Daniel
          Am 24. April 2010 um 19:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Nee, das ist kein Pech mehr. Da fehlt Qualität. Das kann man dann Unvermögen oder Blödheit nennen. Aber Fakt ist: Vorne fehlt einer, der das Ding reinwichst. Hätten wir den, hätten wir heute gewonnen oder zumindest nicht verloren. Wie so oft in dieser Saison.

          • Am 24. April 2010 um 19:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Nee.
            Wenn es in dieser Saison nur ein paar Spiele in dieser Saison wären, dann reden alle zurecht von Pech. Um so mehr unglückliche Spiele verloren gehen um so unglücklicher ist die Situation. Ist doch völliger Quatsch auf ein mal zu behaupten es läge an der Qualität weil das Pech zum Programm wurde.

            Denk dran: Es hätten zwei Spiele in dieser Saison mit anderem Ausgang gereicht um die Gesamtsituation adners zu gestalten.

          • Daniel
            Am 25. April 2010 um 11:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Wenn Pech zum Programm wird, ist das für mich Unvermögen. Denn auch wenn Fußball immer auch Glück ist, braucht eine qualitativ gute Mannschaft das eben nicht immer. Es reicht gegen Teams, die unten drin stehen – manchmal. Gegen Nürnberg war es Unvermögen, wie schon gegen Stuttgart und teilweise auch gegen Dortmund.

            Die Chancen waren immer da und wurden teilweise stümperhaft vergeben. Wenn ich sehe, was Lukasz Piszczek vor dem 0:1 gegen Stuttgart macht, frag ich mich jedesmal aufs Neue, wen er da gesehen haben will. Das war eine Einladung zum Kontern. Mit mehr Qualität, mehr Ruhe, aber nicht mit mehr Glück, denn damit hatte das nichts zu tun, sucht er entweder selbst den Abschluss oder findet den Mitspieler. Hat er nicht, das Resultat ist bekannt.
            Mit mehr Qualität lässt Gekas den Pass von Raffael beim Stand von 0:0 gegen Schalke für Cicero durch und der schießt ihn rein. Stattdessen stehen sich die beiden auf den Füßen.

            Das ist kein Pech. Nicht mehr.

  8. Am 24. April 2010 um 19:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Scheiss auf Pantelic. Hatte auf dem Rückweg auch schon die Diskussion mit einer Frau, die alle Schuld auf Favre geschoben hat, weil er Pantelic gehen lies. Was ist denn das fürn Unding?
    Es ist unumstritten, dass Hertha nach der Saison 08/09 in der Transferpolitik Fehler begangen hat. Da wird mir jeder Recht geben. Aber was bringt es jetzt rumzujammern? Drobny ist armselig, wenn er jetzt mit solchen Aussagen kommt. Was bringts? Ich rege mich auf. Mehr bringts nich.

    PS: Ausgerechnet Drobny. Er hätte uns auch beim Klassenerhalt verlassen. Soll er ruhig, aber was macht er jetzt den Mund auf? Es ist zu spät!

    • Enno Enno
      Am 24. April 2010 um 20:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Zum Thema Pantelic muss man aber auch immer wieder anmerken, dass der Gute zwischen 3.500.000 und 4.000.000 Euro im Jahr verdienen wollte und zwar für mindestens drei Jahre. Bei aller Qualität, die wir jetzt an ihm vermissen, ist und war er das nicht wert. Ganz davon abgesehen, dass Hertha das Geld nicht hatte. Dass Pantelic nicht mehr bei Hertha spielt, liegt zu einem großem Teil an ihm selbst. Ähnliche Gehaltsvorstellungen hatte übrigens Voronin, der sich daher lieber in Liverpool auf die Bank setzte, als in Berlin zum Helden zu werden. Diese beiden Aspekte darf man einfach nicht vergessen, wenn man nun über fehlenden Qualität und deren Ursachen diskutiert.

  9. Mirko030
    Am 24. April 2010 um 20:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

    So nun steht es ja eigentlich fest. Hertha steigt nach 13 Jahren ab. Schade eigentlich, da ich wirklich die Hoffnung hatte und so schlecht hat die Mannschaft ja heute auch wieder nicht gespielt. Ob es Pech oder unvermögen ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Hertha daran gescheitert ist, weil Sie kein Tor gemacht haben. Mal wieder. Ausserdem war dann doch die Hypothek der Hinrunde zu groß gewesen. Naja was solls. Gibt es halt einen Neuanfang in der zweiten. Ich hoffe nur, dass sich Preetz nicht auf Funkel einlässt. Für einen Neuanfang ist er so ziemlich das schlimmste was Hertha passieren kann. Vielleicht schafft es Preetz ja wirklich ne Mannschaft zusammenzustellen, die aufsteigen kann. Allein daran fehlt mir der Glaube.

    @Felix: Bist du wirklich der Meinung, dass Hertha um den Aufstieg mitspielt? Ich wüsste nicht mit was für einer Mannschaft. Die jetzigen Spielen werden alle gehen (außer die die keiner haben will). Hertha wird natürlich nicht genug Geld für die Spieler bekommen, um Schulden einerseits abzubauen und eine schlagkräftige Truppe aufzustellen. Das heisst für mich, Hertha muss auf die eigene Jugend setzen und noch ein paar erfahrene Zweitligaspieler dazuholen. Oder denkst du wirklich, dass auch nur ein guter Spieler von der jetzigen Mannschaft bleibt? Und ja Felix. Lieber ein paar Jahre im Mittelfeld der ersten Liga spielen, Schulden abbauen und Schritt für Schritt ne neue Mannschaft aufbauen, als in den Niederungen der zweiten Liga zu versinken. Auch da werden wir im Mittelfeld landen. Hertha hat einfach nicht das Geld für ein Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielt.

    Naja egal. Hauptsache ein Neuanfang. Auch wenn Hertha für ein paar Jahre in der zweiten verschwunden bleibt.

    • Felix Felix
      Am 24. April 2010 um 20:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Nach meinen Informationen ist Hertha in der Lage den Finanzstärksten Kader der 2. Liga zu stellen.

      Übergangsjahre im Mittelfeld bin ich so alngsam Leid. Das geht nun schon einige Jahre so. Unter Stevens sollte es ganz nach oben gehen, Falko Götz wurden ein paar „Übergangsjahre“ eingeräumt und auch unter Lucien Favre hieß es man wolle langfristig denken und handeln. Bis vor einem Jahr war man damit auch auf einem ganz guten Weg. Wo wir jetzt stehen verrät ein Blick auf die Tabelle. Ich glaube nicht mehr an irgendwelche „Übergangsjahre“. Langsam reichts. Dann halt lieber einen noch drastischeren Schritt und die zweite Liga aufmischen. Wir werden schon eine starke Mannschaft in der 2. zusammen kriegen, die um den Aufstieg mit spielen kann.

      • Kugelblitz
        Am 28. April 2010 um 14:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

        … Nach meinen Informationen ist Hertha in der Lage den Finanzstärksten Kader der 2. Liga zu stellen. …

        Dies bedeutet aber nicht, dass der sofortige Wiederaufstieg gelingen tut. Teure Spieler u. ein teures Umfeld gehen nicht unbedingt mit einem sportlichen Erfolg einher. Man kann sich sein Fußballleben auch sehr gemütlich in der zweiten Liga einrichten. Für ne Currywurst, ne Schrippe u. ne Molle reicht es allemal.

  10. Mirko030
    Am 24. April 2010 um 20:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich glaube nicht dran, hoffe aber das du recht hast.

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  • Von Sorgenfalten | Hertha BSC Blog am 24. April 2010 um 17:54 Uhr veröffentlicht

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