Schuld-, Trainer- und Gewissensfragen

Vor zwei Tagen habe ich ein Interview mit der sehr netten Frau Mees von Spox geführt. Da mir in der letzten Woche die Zeit fehlte, ein erstes Saisonfazit zu schreiben, verlinke ich es hier einfach mal und rufe auch hier zur Diskussion darüber auf. Einige Dinge wurden verkürzt wiedergegeben, aber so ist das nunmal in einem Interview.

„Wir brauchen einen wie Klopp“

Die Analyse-Artikel zu dieser unfassbaren Saison folgen dann in den nächsten Tagen. Sie hängen bei mir in der Pipeline.

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  • Wer hat das geschrieben?

    “Hertha? Ist das dein Ernst?” Das ist der Satz, den ich mir hier in Dortmund ständig anhören muss, wenn ich erzähle, dass mein Herz für den Klub aus meiner Heimatstadt schlägt. (→mehr über Daniel)

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11 Kommentare

  1. Am 8. Mai 2010 um 22:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich kann Deine Analyse im Großen und Ganzen teilen. Gutes Interview. Beim Thema Favre habe ich allerdings eine etwas andere Meinung, wie Du Dir vorstellen kannst.

  2. Am 8. Mai 2010 um 22:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Schönes Interview!
    Allerdings will ich da noch ein paar Sachen ansprechen:
    Ich finde jetzt einen, der es schade findet, dass Favre gehen musste! ENDLICH!!! Alle, die ich kenne, haben den Rauswurf begrüßt. Jeder hat nen gewissen Anteil an den Anstieg, aber nicht nur einer allein!
    Favre musste mit seiner neuen „Macht“ umgehen. Ebenso wie Preetz, der, wie es mir scheint, einfach ins kalte Wasser geworfen wurde. Aber die Leistung bringt die Mannschaft, der Vorstand tut dies nur in indirekter Weise!
    Außerdem sprichst du auch ein Thema an, mit dem ich mich schon länger beschäftige: Das Image von Hertha in der Stadt.
    Das große Problem ist einfach, dass
    a) die Stadt lange geteilt war!
    b)Berlin eine große Sportstadt mit vielen anderen und auch tollen Vereinen ist (ALBA, Eisbären, Füchse und der SCC).
    Außerdem gingen viele der Imagekampagnen einfach nach hinten los (play berlin und wie die alle hießen).
    Aber ich würde nicht sagen, dass das Image eine Wannabe-Ghetto ist. =)
    In diesem Sinne,
    HAHOHE

  3. Sascha
    Am 9. Mai 2010 um 10:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Sehr gutes und vor allem fundiertes Interview. Zum Image von Hertha muss man anmerken, das es leider in den letzten Jahren nicht geschafft wurde die vielen Neu-Berliner für den Verein zu begeistern. Vielleicht sollte man sich mal mit Marco Baldi dem Manager von Alba zusammen setzen um in Erfahrung zu bringen wie man einen Verein in der Mitte der Gesellschaft etabliert und dabei alte Ost-West Animositäten überwindet und die Neu-Berliner positiv anspricht. Hertha muss jetzt alle Resourcen nutzen die die Stadt bietet und dazu gehört ganz sicher ein intensiver Erfahrungsaustausch mit den von Kr4uty genannten Vereinen.

  4. Bjoern
    Am 9. Mai 2010 um 10:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich teile deine Analyse im wesentlichen, was mir aber schon seit langer Zeit auf die Nerven geht (nicht speziell bei euch, sondern grundsaetzlich) ist die Image-Debatte. Da schwingt von Seiten vieler Hertha-Fans immer so etwas unangenehm vorauseilend Entschuldigendes mit. Hach, wir waeren ja so gern wie Dortmund und Schalke oder mindestens so wie Union…
    Du sagst: „Wenn Hertha-Fan Peter Fox die Hymne machen würde, dann kann vielleicht auch Hertha mal cool werden.“
    Ehrlich: Hertha ist Hertha ist Hertha – love ir or leave it. Wollte ich einen Verein, der bei der Mehrheit als „cool“ gilt, dann wuerde ich mir – wie viele Moechtegerns – ein St. Pauli Trikot kaufen.

  5. Daniel
    Am 9. Mai 2010 um 10:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Es geht mir nicht darum, dass Hertha beliebt wie St. Pauli werden soll, sondern darum, dass der Verein es schafft, die Stadt hinter sich zu bekommen. Was andere Fans über Hertha denken, ist mir natürlich völlig egal. Aber in meiner eigenen Stadt will ich Hertha-Fanen und Autoschilder sehen und kein B-Kennzeichen mit einem Bayern-Aufkleber drüber oder ein Stadtreinigungsauto mit BVB- UND HSV-Autoschild hinter der Windschutzscheibe (alles am Donnerstag in Charlottenburg gesehen…)

    • Konstantin
      Am 9. Mai 2010 um 11:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das ist die Devise!!

    • Tanja*
      Am 9. Mai 2010 um 12:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das wird sich niemals ändern befürchte ich dafür war West- Berlin zu lange ne Insel und jetzt werden sich die Leute auch wieder nen anderen 1. Liga Lieblingsverein suchen befürchte ich, der Lieblings 2. Liga Verein in der Stadt kann Hertha oder Union sein.
      Und je länger Hertha in der 2. Liga verbleibt um so schlimmer wird das auch noch werden… *seufz*
      Das war gestern übrigens eine einzige Demütigung in meinen Augen und da soll man den Verein FC Bayern nicht verabscheuen, ich tu es…

  6. Chessi
    Am 9. Mai 2010 um 12:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

    wie soll man sich mit einer Mannschaft identifizieren, die weder die Größe aufbringt, sich bei ihren Fans zu entschuldigen bzw. soetwas wie Hoffnung aufkommen zu lassen, noch dem Sieger anständig zu gratulieren und seiner Leistung Anerkennung zu zollen? Dann hätte doch bereits gestern mit entsprechenden T-Shirts z.B. der Versuch unternommen werden können eine Art ‚Cooperate Identity‘ für die nächste Saison in der 2.Liga zu schaffen. Nur „2.Liga, das tut weh..“ tut wirklich weh. Auf Fans, mehr Mut, mehr Esprit, mehr Kreativität, diese „Hängeohrigkeit“machen hertha nicht wirklich attraktiv!

  7. alexander
    Am 9. Mai 2010 um 14:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    die diskussion ist schon sehr oft geführt worden und bestimmte argumente, wie z.b. das es zu viele sportvereine in berlin gibt um eine wirklich große „fanbase“ hinter hertha zu bringen, sind einfach unlogisch (guckt man sich nur den pott an mit seine viele sportvereinen von denen auch jeden menge eine feste und große fangemeinde haben).

    ein grund den ich sehe ist das genehmen des vereins (dazu zähle ich auch das“gesicht“ des vereins).
    ich muss mir ja nur die internetseite angucken, auf der ist bis jetzt (so 14:00) noch überhaupt nichts zusehen von abstieg oder ähnlichem, es sieht dort aus als wäre nächste woche wieder ein spieltag, keinerlei gefühl in form eines artikels oder so, von der kommunikation zwischen verein und fans bzw. berliner fang ich garnicht erst an.

    es wird alles weitergehen wie immer, hertha scheint von vereinsseite her kein herz zu haben und auch keinen willen sich mit dem problem auseinander zu setzten. das is einfach nur ein job und solange sie bezahlt werden ist der rest egal.

  8. Oliver
    Am 9. Mai 2010 um 14:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Geht mal nach Lichtenrade,Tegel oder Wannsee in einen normalen Fußballverein oder eine Kneipe, da findet ihr genug wirkliche Berliner, die Hertha nicht als Snobclub aus Charlottenburg ansehen, sondern als ihren Berliner Verein, die jetzt am Boden liegen und die sich um Image ziemlich wenig Gedanken machen oder nicht finden, daß Hertha ein schlechtes Image hätte. Das wichtige ist der Erfolg, dann kommen auch in der zweiten Liga viele Zuschauer ins Stadion.

  9. junichi
    Am 11. Mai 2010 um 00:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hertha ist alles andere als ein Snobclub – auch nicht in der Wahrnehmung von außen.