Sorgenfalten

Sports News - April 24, 2010
Funkel und Preetz werden nach der Niederlage gegen Schalke wieder darauf beharren, dass Hertha ja eigentlich die bessere Mannschaft gewesen sei. Für die erste Halbzeit kann man das sicherlich nicht unterschreiben. Es gab auf beiden Seiten keine Torchancen, Schalke wirkte abgebrüht und Hertha ideenlos. Torlos ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit machte dann die Gladbacher Führung gegen die Bayern im Olympiastadion die Runde. Mit einem Tor hätten die Schalker an den Münchnern vorbeiziehen können. Doch die Mannschaft von Felix Magath wirkte auf einmal wie gelähmt. Schalke fand erst einmal nicht mehr statt. Hertha dagegen drückte, drängte und erarbeitete sich nun einige wirklich gute Chancen.

Aber es wäre fahrlässig, wenn man sich nun dem mittlerweile traditionellem Credo von Preetz und Funkel anschließen würde und zu dem Schluss käme, dass Hertha nun die bessere Mannschaft gewesen sei. Ganz im Gegenteil wird Fußball nun einmal in geschossenen Toren und nicht in Torchancen abgerechnet. Und da Gekas und Ramos mehrmals kläglich scheiterten, bewahrheitete sich der alte Spruch, dass es sich in der Regel rächt, wenn man die Tore nicht macht.

Also setzte sich der eingewechselte Sanchez kurz vor Schluss auf der Außenbahn gegen Piszczek durch, flankte gefährlich in den Strafraum, wo Farfan per Kopf aufs Tor schoss. Drobny wehrt kurz ab, Westermann ist zur Stelle und schießt frei aus drei Metern ins Tor. So einfach und dreckig kann Fußball sein. Hertha war in diesem Spiel nie die bessere Mannschaft. Denn sie hat – wie so häufig in dieser Saison – die Tore nicht gemacht.

Deshalb kann ich auch nicht verstehen, warum Preetz und Funkel immer wieder darauf beharren, dass Hertha das bessere Team gewesen sei. Das ist hochgradig verdichteter Unfug. Wie überhaupt die sportliche Leitung während des fast 30 Spieltag andauernden Abstiegskampfes immer tiefer und fester eingeschlafen zu sein scheint. Der Abstieg kam mit sehr, sehr langer Ansage. Und wenn Funkel und Preetz immer wieder auf die vermeintliche Überlegenheit beharrt haben und gleichzeitig verschenkte Punkte damit rechtfertigen, dass man nicht jedes Spiel gewinnen müsse, kann man schon ein gepflegtes Wachkoma unterstellen.

Funkel war von Beginn an ein Phrasendrescher und entpuppt sich nun tatsächlich als Laberonkel, dessen Worte effektlos verpuffen. Mich hat schon in den letzten Wochen zunehmend genervt, dass Funkel einen möglichen Abstieg mit einer zu großen Hypothek aus der Hinrunde zu begründen versuchte. Tatsächlich unterschlägt er dabei, dass er höchstselbst zehn Spieltage der Hinrunde zu verantworten hatte, in denen er nur mickrige drei Punkte erwirtschaften konnte. Dieser Abstieg ist fest mit Friedhelm Funkel verbunden. Deswegen muss er gehen.

Wenn Preetz sich nun von Friedhelm Funkel einen in Tasche erzählen lässt, muss auch der Manager gehen. Wenn der Manager sich gegenüber dem Abstiegstrainer nicht durchsetzen kann und Funkel auch für die zweite Liga verpflichtet, dann müsste man den Kritikern des jungen Managers recht geben: Es fehlt im dann nicht nur an der gewissen Chuzpe, sondern tatsächlich auch an dem notwendigen Durchsetzungsvermögen und der Eigenständigkeit.

Hier wäre also das Präsidium gefragt. Sollte Preetz mit dem Plan vorstellig werden, mit Funkel in die zweite Liga gehen zu wollen, gehört er gefeuert. Fraglich ist jedoch, ob im Präsidium die nötige Kompetenz versammelt ist, um sich gegen unsinnige Pläne der sportlichen Leitung durchzusetzen. Man erinnere sich nur noch einmal an die Bewertung von Präsident Gegenbauer zum Ende des letzten Jahres, als er von einer temporären sportlichen Delle sprach.

Man muss sich Sorgen um unsere Hertha, weil sie sich wie immer treu bleiben wird.

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    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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49 Kommentare

  1. Daniel
    Am 24. April 2010 um 18:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich weigere mich irgendwas zu fordern, bevor wir nicht endgültig abgestiegen sind. Obwohl ich dir in allen Punkten zustimme.

    Aber solange da kein Strich drunter ist, solange ES noch möglich ist, solange werde ich hier jede Woche sitzen und mein Herz belasten. Ich werde hier sitzen und Probleme haben, vernünftige Worte in meinen Twitter-Account zu hacken, weil ich so aufgeregt bin. Ich werde hier sitzen und zittern.

    Nenn mich verblendet oder blind. Nenn mich einen Träumer. Nenn mich einen Realitätsverdränger.

    Ich will einfach nicht absteigen.

    Ich weigere mich.

    So.

  2. morix
    Am 24. April 2010 um 18:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wenn sich unsere Jungs auf dem Platz nur auch weigern würden. Liga 2 als Neuanfang und auf jeden Fall ohne Funkel.
    Ich habe die Schnauze voll.

  3. Am 24. April 2010 um 19:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Zum ersten Absatz: Na und Enno? Schalke hat Titelambitionen. Warum sollten wir da umbedingt besser sein sollen. Realistisch betrachtet ist Hertha nun mal schlechter als Schalke. Hast du tatsächlich gedacht Schalke wird an die Wand gespielt?

    Unterm Strich war Hertha die Mannschaft mit den meisten gefährlichen Torchancen. Gemessen an ihrem potenzial wurde wieder mal das maximum herausgeholt. Wie du jetzt reden kannst wie sie „zu keinem Zeitpunkt die bessere Mannschaft waren“ ist echt unfassbar. Schalke spielt um die Meisterschaft und is ne völlig andere Kragenweite. Trotzdem hats Schalke einfach nicht gepackt das Spiel zu dominieren. Sieg hin oder her.

    Wäre es ein unverdienter Sieg gewesen, wenn Gekas das Ding gemacht hätte?

    Mein Blutdruck ist gerade am Anschlag. Erst mal ne Badewanne. Mit Rosmarin.

    • Enno Enno
      Am 24. April 2010 um 20:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Felix, ich vermute, du hast mich missverstanden. Ich hatte keine Erwartungen an die Leistungen von Hertha, sondern lediglich Hoffnung, dass sie es irgendwie packen könnten. Darum ging es mir im Artikel auch gar nicht. Es geht mir darum, was Funkel und Preetz in den letzten Wochen immer und immer wieder erzählt haben.

      • Felix Felix
        Am 24. April 2010 um 20:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ja man was sollen sie denn auch sagen? Ich will nicht wissen was ab geht, wenn Funkel sich nach dem Nürnbergspiel hinstellt und sagt: „Tja Leute ihr habt recht wir sind abgestiegen.“
        Da ist dann aber schneller von Wettbewerbsverzerrung die Rede als du denken kannst.
        Wir kennen doch beide das Fussballgeschäft lange genug um zu wissen nicht alles was gesagt wurde auf die Goldwaage zu legen. Es gibt Dinge die man in bestimmten Situationen als Verantwortlicher einfach sagen muss. So blöd es auch klingen mag.
        Preetz und Funkel vorzuwerfen sie seinen realitätsfern ist einfach Blödsinn. Sie haben keine andere Wahl und letztlich ist es doch sowieso völlig gleichgültig, weil Punkte und keine Worte zählen.

        • Enno Enno
          Am 24. April 2010 um 20:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Naja, man kann auch etwas weniger wortgewaltig im Abstiegskampf agieren. Hast du gesehen, was Herrlich auf die Frage, was denn an der Leistung der Bochumer erstligatauglich gewesen sei, geantwortet hat? Nichts.

          Sicher muss man nach Außen einiges anders darstellen. Aber Funkels Phrasendrescherei muss halt auch eine Substanz haben. Darum geht es doch – wie du selbst schreibst – letztlich. Und jetzt kommt es eben darauf an, dass Preetz sich von diesem ganzen effektlosen Geschwafel distanziert. Funkel raus. Und jemand anderen beauftragen, der auch Punkte liefert und nicht nur heiße Luft.

  4. Sebastian
    Am 24. April 2010 um 20:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Funkel entlassen und das Wunder klarmachen! Ich bin dabei.

  5. Felix Felix
    Am 24. April 2010 um 20:17 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Enno,
    ich hab eben noch mal die Zusammenfassung auf ARD gesehn. Du musst echt im falschen Film gewesen sein!

    • Enno Enno
      Am 24. April 2010 um 20:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Nein Felix. In der ersten Halbzeit war das einfach ein schlechtes Spiel von beiden Mannschaften. Und Steve B. hat mal wieder einen Elfer verursacht, der zum Glück nicht gegeben wurde. Insofern war das Ergebnis zur Halbzeit glücklich.

      Und wie ich im Artikel schon schrieb: Hertha hat gedrückt und auf das Schalker Tor gespielt in der zweiten Halbzeit. Aber sie haben – wie fast immer in dieser Saison – die Tore nicht gemacht. Gekas und Ramos waren erbärmlich. Aber auch Raffael hat im entscheidenden Moment den Kopf unten und schießt genau auf Neuer.

      Dann verliert man so ein Spiel, wenn man die Tore nicht macht. Und dann kann man auch nicht die bessere Mannschaft sein. Darum geht es.

      • Felix Felix
        Am 24. April 2010 um 20:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ja und was hat der großartige FC Schalke null vier denn in diesen 90 Minuten zustande gebracht? Ok ein lächerliches nicht herausgespieltes Tor. Und sonst so?
        Das ist doch albern! Um zu bewerten welche Mannschaft besser war gehört die Analyse beider Mannschaften und nur weil die einen ein Tor mehr machen sind sie für mich nicht automatisch besser gewesen. Für den kommentierenden ARD-Mann übrigens auch nicht.

        • Enno Enno
          Am 24. April 2010 um 20:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Eben. Siehe Hertha in der vergangenen Saison. Aber am Ende zählen halt nur die Punkte und da ist es scheißegal, ob Hertha „eigentlich“ die bessere Mannschaft war. Dieses Gerede schafft dann letztlich auch nur Alibis. Für die Spieler und für die Verantwortlichen. Damit muss jetzt Schluss sein.

      • spreemaradona
        Am 24. April 2010 um 21:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Bei Gekas gebe ich dir recht; der hat einen Aktionsradius wie Stephen Hawking. Aber Ramos und Raffael würde ich aus der Kritik ausnehmen. Die beiden können als einzige echt was am Ball. Und nach all den Frusterlebnissen würde ich an Raffaels Stelle auch nicht mehr abspielen. Am Ende der nach unten offenen Funkel-Skala würde ich allerdings noch Kacar und Fähnleinführer Arne negativ hervorheben wollen. Kacar wollte oder konnte heute einfach nicht und Arne hat – wie bereits die ganze Saison über – als einziges Mittel der Spieleröffnung die „Langer-Hafer-auf-Gekas“ im Repertoire.

        • Enno Enno
          Am 24. April 2010 um 22:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Uuh. Der Hawking-Vergleich ist gut!

          • Oliver
            Am 25. April 2010 um 10:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Westermann schießt hoch ins Eck und wird zum Helden, Gekas und Raffael schießen flach auf Neuer. Wo Westermann hingeschossen hat, war auch bei Neuer Platz. Daß sie es nicht getan haben, ist nicht Funkels Schuld. Aber das bringt alles nichts.

          • spreemaradona
            Am 1. Mai 2010 um 19:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

            Nach dem Leverkusen-Spiel muss ich eingestehen, dass ich Hawking unrecht getan habe, als ich ihn mit Gekas in einen Topf geworfen habe.

        • Daniel
          Am 25. April 2010 um 10:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ich weiß es nicht, aber gefühlt hatte Arne gestern einen Zweikampfwert von 90+x. An ihm lag es gestern sicher nicht.

          Bei Kacar gebe ich dir aber recht.

  6. Mirko030
    Am 24. April 2010 um 20:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nun zerfetzt euch mal nicht. Hertha war die bessere Mannschaft hat es aber nicht geschafft (wie so oft) Tore zu schiessen. Aber warum wechselt Funkel einen Stürmer für einen Stürmer, wenn wir gewinnen müssen? Die Frage sollte man ihm mal stellen. Ich sage nur Funkel raus. Mit dieser Aktion hat er meine Meinung über sich nur bestätigt. Wenn ich ein Tor brauche, bringe ich Offensivspieler zusätzlich und nehme keine raus.

    Übrigends. Ich habe heute gehört, dass Hertha die zweikampfstärkste Mannschaft in dieser Saison ist. Schon komisch was in dieser Saison abläuft.

  7. Tanja*
    Am 24. April 2010 um 21:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Mit Gegenbauer und Preetz auf in Liga 8. Wieviele Trainer sie dann verschleißen und wie diese heißen ist dann doch schuppe Hauptsache die beiden sitzen fest m Sattel. (depremiert und sarkastisch!)

  8. HeinzGründel
    Am 24. April 2010 um 23:32 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ihr seid nicht wegen Funkel abgestiegen, sondern trotz Funkel. 6 Punkte in der Vorrunde sind einfach peinlich. Und wenn man in Berlin nur einen Funken Verstand hat ( was ich bezweifele), dann sollte man sich um diesen Trainer für die 2. Liga bemühen. Ansonsten sieht es mehr als düster aus.

    Gruß aus FFM

    • Anonymous
      Am 25. April 2010 um 08:08 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ihr habt gestern ein geiles Spiel abgeliefert, habt gekämpft! Letzten Sonntag habt ihr Rückstand kämpferisch eingeholt..Der Unterschied der SGE zum letzten Jahr ist der Wille zum Kampf und genau diesen kann Funkel nicht vermitteln. Er schafft es nicht eine Mannschaft als Ganzes zu formen, er verwaltet Individuen. Er setzt zwar gute Grundlagen, doch diese sind bei Hertha vorhanden. Bis Dienstag gibt es Trainingsfrei, vermutlich entspannt der Trainer kurz in Frankfurt oder auf Malle.
      Oder war deine Empfehlung ihn zu behalten, die Angst, er könnte zu euch zurückkommen? *g*

  9. unionkommt
    Am 24. April 2010 um 23:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hat Funkel die Manschaft der Hinrunde zusammengestellt? Nein. Das einzige was man ihm vorwerfen kann ist, dass er aus einem Scherbenhaufen keine Manschaft mehr formen konnte. Vielleicht hätte jmd anderes das geschafft, wer weiß, aber vielleicht sollte man lieber mal auf die wirklichen Schuldigen zeigen. Aber ihr haltet ja Favre immer noch für einen Trainergott.

    • spreemaradona
      Am 25. April 2010 um 00:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Wieder einmal nur für dich: Niemand hat hier auch nur mit einem Wort Favre erwähnt. Wo wir aber schon dabei sind: Man munkelt er könne Wasser zu Wein machen nachdem er darüber gewandelt ist.

      • Oliver
        Am 25. April 2010 um 10:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ja, und für alle anderen, die Favre die Schuld an allem geben und es immer noch nicht begreifen: Favre hätte liebend gern andere Spieler geholt, durfte er aber leider nicht. Funkel wurde hier seit langem geschont, und das werde ich auch weiter so halten, aber was ein Trainer mit taktischer Kompetenz erreichen kann, hat Christian Gross in Stuttgart gezeigt. Den hat Favre in der Schweiz mit Zürich zweimal hinter sich gelassen. Und wenn Funkel einmal in der Bundesliga mit einer Mannschaft mehr als sechzig Punkte holt, dann können wir uns meinetwegen nocheinmal darüber unterhalten, ob Favre ein schlechterer Trainer als Funkel ist. Nochmal: Ich mag auch Trainer vom Schlage Friedhelm Funkels oder Uwe Neuhaus`, aber es gibt anscheinend viele, die einen Trainer wie Lucien Favre nicht begreifen können. Das konnte man gut an Schalke beobachten. Ähnliche Taktik wie wir letztes Jahr, aber einfach biederer und herkömmlich.
        Und Spreemaradona: Schöner Gedanke, der Wein den man dort macht, wo Favre herkommt, kennen nicht viele, aber er ist sehr fein. Vielleicht liegt es auch daran, und nichts gegen Bier, aber das wird dort eher weniger getrunken.
        Aber vielleicht vollbringt Funkel noch das Wasser-zu-Bier-Wunder, das würde ich auch dann auch mittrinken.

  10. Oliver
    Am 25. April 2010 um 08:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Enno, nimm es mir nicht übel, aber du bist ein hoffnungsloser Kontroll-Fetischist. Ich komme nach Hause, nachdem ich irgendwie halt- und orientierungslos vom Stadion hierher geirrt bin, komme zu euch, um ein wenig metaphysisch getröstet zu sein und muß dein Draufschlagen lesen. Die Phrasendrescherei, die sich hier bekanntlich zu diesem Zeitpunkt jeder selber attestieren muß, soll schuld sein. Da haben dir deine untheoretischen coauctores schon richtig die Leviten gelesen. Ich habe mich auch an Funkel abgearbeitet, um ihm dann doch zu vertrauen und habe fest an einen Sieg gestern geglaubt, an eine kleine retardatio vor der Katastrophe, einen süßen Triumph gegen Schalke. Warum es nicht funktioniert hat, ist mir in deinem Artikel dann wieder zu wenig analytisch, wenn man in so einer Situation überhaupt noch etwas analysieren kann: Gekas und Ramos waren nicht unterirdisch, Gekas stand mindestens zweimal genau am richtigen Ort und Ramos ist nicht der Stürmer, der jetzt auf einmal alle Verteidiger umrennt. Warum Gekas dann bei diesem beiden Chancen nicht trifft, kann man nicht beantworten. Das waren die zwei Momente, wo die Zeit stehen blieb. Die beiden Männer vor mir mit Bierbauch im Herthatrikot sahen sich so tief in die Augen, wie wohl noch in ihrem Leben, es ist für einen kurzen Augenblick ganz still geworden. Man kann es nicht fassen, wie wenn man stirbt, läuft blitzschnell einen Film vor dem inneren Auge ab, man weiß, Gekas hat nicht getroffen. Er hätte sich gestern unsterblich machen können, deshalb ist Gekas der Lieblingsspieler meines kleinen Sohnes, weil er ihn für einen griechischen Helden hält, dem im entscheidenden Moment ein Gott zur Seite stehen wird. Leider sind wir nicht nicht mehr in der Antike. Man könnte jetzt weiter analysieren, was alles nicht gut war, daß man die erste Halbzeit verstreichen ließ, daß Pisczek hundert Mal die Schalker flanken läßt usw. . Wir hätten diese biedere Schalker Mannschaft, von der ich nicht weiß, wieso sie Meister werden soll, erlegen können. Darum geht es, um deine Formulierung zu benutzen. Aber vielleicht sollte man diese unselige Schalke-Feindschaft auch mal ruhen lassen, daß hat auch gestern wieder nichts gebracht. Die Ostkurve war die letzten zehn Minuten wieder still, nur vereinzeltes Aufröcheln. Kann mir das mal jemand erklären? Die stellen auf einmal die Arbeit ein, obwohl noch Zeit ist und starren aufs Feld. Nach dem Tor dann wieder die Böller, die einem ins Ohr knallen, mehr fällt ihnen nicht ein.
    Aber: Da habt ihr uns dazu gebracht, ans erste Mal zu denken, aus den Tiefen unseres Unterbewußtseins längst vergessene traumatische Erlebnisse hervorzuholen, um sich so eng mit Hertha zu verbinden, wie noch nie und dann soll es das gewesen sein ? Nein, ich gebe auch noch nicht auf, die eine Woche warte ich jetzt noch.

    • Am 25. April 2010 um 09:18 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja, warten müssen wir jetzt alle. War ja schlimm genug, dass es gestern das erste Mal möglich war, offiziell abzusteigen. Noch gruseliger: nächsten Samstag können wir sogar mit einem Sieg absteigen…
      Ich will mich einfach nur noch im Garten einbuddeln und erst in einem Jahr wieder rauskommen. So ein Albtraum…

      • Am 27. April 2010 um 10:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

        @Maria Nicht einbuddeln. Komme am Sonntag mit ins Jrüne. Dit lenkt ab! ;)

  11. Herthawolf
    Am 25. April 2010 um 10:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Habe gestern im Tagesspiegel die Pro-und Contra-Artikel zu Funkel gelesen und muss sagen, dass ich diese Anti-Funkel-Stimmung nicht verstehen kann. Der Mann ist fünfmal aufgestiegen, das würde auch mit Hertha vielleicht was werden. Erst mal abwarten, ob Freiburg nicht heute abend gegen Wolfsburg verliert – die anderen wollen offensichtlich absteigen, wir nicht. Jetzt kommt wieder ein Auswärtsspiel – in Leverkusen haben wir schon einige Male gewonnen; Hauptsache, Drobny steht wieder im Tor. Enno, hast Du denn konstruktive Vorschläge, wer Funkel ersetzen soll? Dann immer her damit. Kurz vor Funkel behauptete eine Zeitung ja, man sei an Lothar Matthäus dran. Da wollten meine drei Kinder und ich schon austreten aus dem Verein…

    • flinki
      Am 25. April 2010 um 11:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Du hast Recht! Funkel ist fünf mal aufgestiegen? Zollt das automatisch von hoher Kompetenz? Zumindest nicht jetzt in der 1. Liga. Vielleicht ist er bereits satt oder ausgebrannt, überfordert… alles menschlich! Hier und jetzt hat er versagt innerhalb von 7 Monaten den Abstand von 5 Punkten aufzuholen. Zwei oder drei Tage Abstand hat er angekündigt, ob er jetzt was Besseres vorhat statt zu trainieren erfahren wir nächste Woche. (Der Winterurlaub der Hertha war der längste der BL, obgleich da Hertha auf dem letzten Platz stand, doch Funkel hatte mit Freundin Skiurlaub gebucht! Das nenn ich etwas „ernst nehmen“!)

      • dns
        Am 25. April 2010 um 21:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Drei Tage Urlaub im Januar sind nun wirklich nicht ausschlaggebend und ich denke sogar, dass das noch eine von Funkels besten Ideen war.

  12. Slongbo
    Am 25. April 2010 um 17:06 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die gestrige Niederlage schmerzt mich ulkigerweise gar nicht, weil sie meine Hoffnung beflügelt, das mir immer wieder unsympathische Bayern München könnte doch nicht Meister werden, weil ich Felix Magath diese Triumph über die, die ihn nach zwei Doppelpacks hochmütig vom Hof gejagt haben, von Herzen gönnen würde, weil ich ihn ihm nach dem wundervollen 5:1 von Wolfsburg gegen Blutleerbayern in der Vorsaison bei seinem ersten Streich, sogar unendlich gönnen würde. Weil damit ein Mann alleine, der erste seit Jahrzehnten die bayerische Übermacht wiederholt in ihre Spießerschranken weisen würde, was für eine Wohltat. Dies würde sein die schönste aller Bundesligageschichten seit Jahrzehnten. Darum ruft mit mir: Schaaaalke! Oder ruft: Feeeeeelix Magathhhhhhh! Oder ruft: Es lebe Robin Hood! Denn Felix Magath ist der, zwar reiche und machtvolle, Robin Hood einer Gesellschaft von reichen Leuten, die aus Fußballspielern und ihren Häuptlingen und Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden besteht. Er ist der nahezu einzige, der die Gabe der Ironie mitbringt, der letzte oder einer der letzten Geister in dem ansonsten stumpfen Geschäft (außer vielleicht noch Thomas Schaaf), in dem es, was keiner jemals sagt, aber alle es wissen, es um Geld geht, vor allem und nur, wenn man ehrlich ist, soweit es die Bosse betrifft. Auf keinem Gebiet des menschlichen Lebens werden heute Emotionen und Herzbindungen so glanzvoll und leicht verkauft wie im Fußball. Vielleicht noch im Krieg, wo ja um noch viel mehr Geld geht, aber da sind die Fernsehübertragungen noch nicht ganz so ausgereift. Ich vertrete die These, dass 2010 nur noch die Trainergeister einen Menschen wahrhaft an den Verein binden können. Alle Spieler, bis auf die regelbestätigenden Ausnahmen, sind Legionäre, heute blau, morgen rot, übermorgen gelb. Jeder von uns kennt die Fanrufe, die vollkommen ungehört verhallt sind, gegen die Aufsplittung des Bundesligawochenendes in 5 Anstoßzeiten. Aber genau da sind wir gelandet. Selbst der Samstag hat sein Abendspiel bekommen. Das Fernsehen und die Bosse sacken sich die Kohle ein. Ich wünschte, sie würden sich lieber einscheißen. Mit ihrem Geld tun sie es vielleicht sogar. Wenn man den Vereinen heute diese entsetzlichen Anstoßzeiten wegnehmen würde, sie würden wie die Fluggesellschaften nach der Aschewolke nach Starthilfe schreien. Es ist fast so schwer, sich kritisch vom Fußball abzuwenden, wie damit aufzuhören, Fernsehen zu gucken, wenn man sich daran gewöhnt hat. Fernsehen und Fußball sind eine der machtvollsten aber auch unheiligsten Kombinationen, die es auf dem Weltmarkt gibt. Darüber denkt aber kaum jemand nach. Warum auch? Noch jubeln die Herzen im Fahnenmeer, das Leben als Fan fällt nicht so schwer … Perspektivwechsel: Zurück zu Hertha: Der Abstieg 2010 ist nicht gestern passiert. Das muss ich mir nach einigen Wochen des Aufflackerns für den Verein in unserer schnelllebigen Berichterstattungslandschaft, die ohne gründliche Analysen auskommt, einsam im Kämmerlein deutlich vor Augen holen. Ich halte fest: Zu Beginn dieser Saison wurde ein Trainer, der den Verein mit einer Vision versehen hatte, die dieser Verein seit Jahren nicht mehr besaß, ohne Geld alleine gelassen. Die Verantwortlichen hielten ein Spargebot hoch, das den Trainer aushebelte, ihm seine besten Spieler der Vorsaison, Stützen der Mannschaft, wegnahm, weil sie verkauft werden „mussten“ und dazu führte, dass eine perspektivisch zusammengestellte Mannschaft ohne fußballerfahrenen Kern alleine zurückblieb. Dazu kamen Einkäufe, die der Trainer, wie Wichniarek, wie ich aus interner Quelle erfahren habe, nicht wollte, sie aber offiziell verteidigen musste. Diese Vereinspolitik, für die die Mächtigen alleine verantwortlich zu machen sind, führte zu einer Zersplitterung der Mannschaft, einzelne Gruppen stellten sich dabei, wie immer im produzierten Chaos, gegen den Trainer. An dieser Stelle hätten die Vereinsmächtigen den Trainer mit absolutem Machtwillen stützen müssen, dem Rumpfkader in den Arsch treten, die angestellten Richboys erziehen müssen. Strafen aussprechen gegen Aufrührer, den Bubis den Marsch blasen, die willigen Neulinge unterstützen. Das taten sie nicht. Sie ließen den Trainer sofort im Stich. Sie waren dem Unternehmen Hertha nicht gewachsen, sie hatten kein Konzept, keine Planung und ohne ihren Trainer, den sie kaputt geschossen hatten, auch keine Vision mehr. Ich habe lange überlegt, warum Chermiti abgegeben wurde? Ich weiß es jetzt: Nicht der Trainer wollte das: Es sollten ein paar Euro mehr gespart werden! Das war ein Abgang von weiterer Perspektive. Immer denke ich daran, was für ein insgesamt wertvoller Spieler aus Łukasz Piszczek wurde. Das war der Weg des Trainers. Alle seine gutgewordenen Spieler der Vorsaison sitzen jetzt auf der Bank. Als hätten sie nie guten Fußball gespielt. Was wurde aus Nicu? Was aus Stein? Die Vision war nun weg. Das sogenannte gesparte Geld aber wurde jetzt voll oder mehr noch nachgeschoben. Trainerabfindung, neuer Trainer, Nachkäufe im Winter für ordentlich Kröten. Aber es war zu spät. Sechs Punkte aus der Hinrunde reichten nicht. Der neue Trainer griff in dem kaputtzusammengestellten Geschäftsgebilde nicht mehr. Es war auch keine echtes Gebilde. Voronin und Simunic fehlten. Die einzige Schwäche des Vortrainers war es gewesen, dass er mit Diva P. nicht konnte. Doch er hätte mit Voronin gekonnt. Öffnet die Augen: Wer war dafür verantwortlich, dass Simunic bei Hoffenheim untergehen musste? Wer schickte Voronin, der mehrfach bekundete, bleiben zu wollen, weg? Wer holte Wichniarek, den traurigsten aller Könige? Wer raubte der Mannschaft die Stützen, um die herum die Vision Gestalt annahm? Wer versagte hier also? Nicht der Trainer? Nicht der schwache Mannschaftskapitän, der der Aufgabe, eine Mannschaft zum Zusammenhalt zu bringen, allerdings sicherlich niemals gewachsen war. Es waren die Mächtigen des Vereins! Die Nachkäufe in der Winterpause kann man dann getrost als verspätete Spätkäufe aus dem geknackten Sparschwein bezeichnen. Das Geld war also da! Besser als jetzt (mit einem Trainerwechsel voran) konnte man es gar nicht mehr verschleudern und damit den angeblichen Sparkurs als Lüge enttarnen, als Schönrednerei, als am Ende alles verteuernde Dummheit. Plötzlich war die Angst größer als alles. Die Einsicht in die eigenen Fehler wäre wichtiger gewesen. Die Voraussicht, die kluge, hätte das Leben verändert, den Verein. Es wird sie nie geben. Wartet nicht darauf, guckt lieber Fernsehen und labt euch an fünf Anstoßzeiten, wird das Credo des Geschäftsfußballs in die Hirne gesenkt. Willkommen zu Hause. Und bleiben wir noch einmal kurz beim Fernsehen. „Nichts ist vergessen, nichts wird jemals vergessen werden. Niemand ist frei.“, sagte Michael Praed (richtig gelesen) in seiner Rolle als Robin Hood. Möge es wahr werden!

    • Enno Enno
      Am 25. April 2010 um 17:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Zustimmung. Bei der Analyse der Fehler, die zum Desaster führen, sind die sportliche Leitung und das Präsidium sicher mit Schuld belastet. Der Sparkurs im Sommer war zu hart, Favre wurde und konnte dann nicht lang genug gestützt werden.

  13. Enno Enno
    Am 25. April 2010 um 17:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Und Friedrich sagt: „Die Spieler dürfen die Fehler jetzt nicht bei der Geschäftsführung und die Geschäftsführung nicht bei den Spielern suchen.“

    Ich frage mich: Wo soll man denn dann suchen?

    • Am 25. April 2010 um 19:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Naja, Friedrichs Satz war wohl eher eine eloquentere Version des reichlich abgedroschenen „alle sollen sich an die eigene Nase fassen“.

      Im übrigen: Stimme Slongbo auch zu, obwohl sich da Einiges vermischt. Die unsäglichen Anstoßzeiten sind nun wirklich unschuldig am Niedergang der Hertha.

  14. Schmittzke
    Am 25. April 2010 um 18:58 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Neuer Trainer?

    Wie wäre es mit Horst Hrubesch.
    Vielleicht der richtige Mann für unseren verzogenen Nachwuchs, um dann man nächste Saison wohl nicht herumkommt. Die Leute die gestern über den Rasen „geschweinsgaloppiert“ sind werden das sinkende Schiff wohl rechtzeitig Richtung Hamburg verlassen. Gott sei Dank. Ich halte Friedrich für den Unfähigsten Kapitän der Bundesliga. Ein Stall voller Phrasenschweine, er könnte sie alle ernähren. Er ist frei von jeglichem Charisma. Tschüss.

    Was mich gestern wirklich angekotzt hat: Wir machen das ganze Spiel Stimmung, unterstützen die Mannschaft nach Kräften und kein Spieler macht auch nur den Ansatz sich zu bedanken.

  15. Herthawolf
    Am 25. April 2010 um 19:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hrubesch war doch der, der gesagt hat: „Wir müssen das Ganze jetzt erst einmal Paroli passieren lassen“, oder? Hat damals Dynamo Dresden auch nicht retten können vor dem Abstieg.
    Und zu Favre: Der hat Pantelic weggeekelt. Vergesst das mal nicht!!

    • dns
      Am 25. April 2010 um 21:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Geht das Märchen nie zu Ende?

  16. Am 25. April 2010 um 20:23 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Habe gestern im Tagesspiegel die Pro-und Contra-Artikel zu Funkel gelesen und muss sagen, dass ich diese Anti-Funkel-Stimmung nicht verstehen kann. Der Mann ist fünfmal aufgestiegen, das würde auch mit Hertha vielleicht was werden.

    Ich kann Funkels „Schuld“ nicht beurteilen. Aber wenn Du schon zählst: Falls es Euch tatsächlich erwischt wäre es das siebte Mal, dass Friedhelm in eine Saison eines Absteigerclubs verantwortlich war. Bundesligarekord. Näher ausgeführt hatte ich das hier.

    Den Spielverlauf habe ich ähnlich gesehen wie Enno. Als das Ergebnis aus Gladbach bekannt wurde, ging Schalke der Arsch auf Grundeis und Hertha hatte beste Chancen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich zuversichtlich, dass „meine“ Schalker das Ding gewinnen würden. Am Ende wars glücklich.

  17. herthawolf
    Am 26. April 2010 um 16:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nun gut, Freiburg hat sich gestern in Richtung Klassenerhalt verabschiedet. Aber Hannover, Nürnberg und Bochum kann Hertha noch hinter sich lassen (und müsste dann nicht einmal gegen Ausgsburg spielen), wenn in Leverkusen gewonnen wird und die anderen keinen Punkt holen. Und dann könnten wir gegen Bayern singen: „Hey, das geht ab – wir versau’n Euch die Meisterschaft…“. Neben dem Nichtabstieg hätte das zur Folge, dass Schalke uns ewig dankbar wäre als Königs(blau)macher und diese alberne Feindschaft, die von den Schalkern sowieso nie erwidert wurde (weil die außer dem BVB keinen Feind sehen), ein Ende hätte. „You might say, I’m a dreamer – but I’m not the only one…“

    Niemals aufgeben!

  18. SADS
    Am 26. April 2010 um 16:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Hey, das geht ab-in der 2. Liga aufgewacht.

  19. Lucarelli
    Am 26. April 2010 um 18:24 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Klar gewinnt Hertha gegen Leverkusen und letztlich in einem Herzschlagfinale gegen die Bayern. Im Anschluss an den Triumph wird Momper Arne Friedrich den Schlüssel zur Stadt überreichen. Mannomann, vielleicht solltet ihr mal aufwachen. Hertha steht seit gefühlt dem ersten Spieltag auf dem letzten Platz und wird diesen sicher nicht mehr verlassen. Und ja, ich find das ziemlich, ziemlich scheiße. Echt schade drum, wäre mit dem Kader nicht nötig gewesen.

    • Am 26. April 2010 um 18:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

      seitseid.de ansonsten ACK…

  20. Hoffmann
    Am 26. April 2010 um 23:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Jetzt müssen wir uns wohl oder übel auf die zweite liga einstellen, die bayern werden wir zu hause aber trotzdem schlagen!!!

    Meine Meinung: Funkel muss raus, Preez muss bleiben !!!!

  21. Sebastian
    Am 27. April 2010 um 07:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Guten Morgen!
    Ich hab mir gerade überlegt, ich will Samstag in Leverkusen bei Wunder Teil 1 dabei sein, also wird es selbstverständlich so kommen ;).

    • Enno Enno
      Am 27. April 2010 um 07:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Da ich dich begleiten werde und ebenso dem Wunder Teil 1 beiwohnen möchte, wird es natürlich so kommen. :-)

      • Sebastian
        Am 27. April 2010 um 14:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Dass ich mir direkt nach dem Aufwachen trotz aussichtsloser Situation die Chancen für den Klassenverbleib schönrechne halte ich für bedenklich ;).
        Gruß an alle Gleichverrückten.

  22. Anonymous
    Am 28. April 2010 um 20:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

    irgendwie ist es hier gespenstisch..HALLO! ist da jemand? oder seid ihr alle vor der Frage bleibt etwa Funkel? (heute im tagesspiegel) mit dem Kopf in den Sand geflüchtet?

    • dns
      Am 29. April 2010 um 16:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

      .LLo ..LLo …. llo …..llo …ho ….o

      Kennt ihr das, wenn eine Maus von einer Katze gefangen wurde, sitzt sie ganz still und wartet erstmal ab, was passiert, nachdem sie festgestellt hat, dass weglaufen grad schlecht ist. Dann hofft sie, dass die Katze das Interesse verliert.
      So ähnlich isses bei mir grad, ich hoffe drauf, dass der Schicksalshammer eines gewissen Augsburgers, wegen Verlusts an Interesse, nicht mehr über der Hertha schwebt.

      Im besten Fall noch rechtzeitig … im besten Fall zu spät.

  23. Am 1. Mai 2010 um 13:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Take it easy muss das Credo lauten. Ist doch nur eine Saison in der zweiten Liga!

    • herthawolf
      Am 1. Mai 2010 um 22:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Welcher Jahrgang bist Du denn? Also, ich bin 69er. Als ich 10 war, stieg Hertha ab, kam drei Jahre später nochmal für eine Saison hoch, stieg dann sogar zwei Jahre später in die Oberliga Westberlin ab, um dann erst 1990 für wiederum nur ein Jahr wieder aufzusteigen. Und der nächste Aufstieg in die Bundesliga kam dann nicht ein Jahr später, sondern 1997. Woher nimmst Du den Optimismus, dass es nur ein Jahr in der zweiten Liga sein soll? Vielleicht, weil da traditionell die Tore größer sind und Wichniarek, den bestimmt keiner haben will im Gegensatz zu Drobny, Gekas, Ramos, Raffael, Friedrich & Co. dann Torschützenkönig wird und uns sofort in die Bundesliga zurückballert? Von wat träumst denn Du nachts??

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