Stille

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  • Wer hat das geschrieben?

    Hallo, ich bin Felix und gehöre wie die meisten Herthafans in meinem Alter, zur 98er Generation, die 2010 den ersten Abstieg miterlebt hat. (→mehr)

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33 Kommentare

  1. Am 13. März 2010 um 19:20 Uhr veröffentlicht | Permalink

    schönes Lied, passt gerade zu meinem Kater von gestern ;)

    Harte Niederlage von euch vorhin, zumal laut 90elf Radio ihr über lange Zeit besser gespielt habt. Hatte in der 2. Halbzeit nicht mehr zugehört von daher weiß ich nicht was da noch passiert ist.

    grüße..

  2. kielerblauweiß
    Am 13. März 2010 um 19:32 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ……………….

  3. Thomas
    Am 13. März 2010 um 19:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Beruhigende Musik, (be)unruhige(nde) Bilder:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-52829.html

    Verlieren ist gar nicht so leicht.
    Verlieren muss man können.

    Mein Tipp: Herthaner sollten mal Verlieren üben.

  4. dns
    Am 13. März 2010 um 20:14 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wenn wir irgendwas können in dieser Saison, dann isses verlieren. Sogar den An- und den Verstand haben nun einige verloren. Ist totaler Mist, was da nach dem Spiel noch lief, aber zeig mir den Verein, bei dem nach so einer Saison nicht ein paar Idioten durchdrehen. Hat wohl nix mit „Herthanern“ sondern nur mit dem gemeinen Durschnittsspacken zu tun.

  5. Felix Felix
    Am 13. März 2010 um 20:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Dieses Spiel ist wirklich sinnbildlich für Herthas Abstieg. Aus so vielen Großchancen ein Tor und null Punkte mitzunehmen ist einfach unfassbar. Im Fernsehen habe ich eben sogar noch gesehen, dass Hertha einen Elfmeter hätte bekommen können. Besonders ärgerlich fand wie wie Wichniarek vor Kacar zum Kopfball auftaucht und den Ball über das Tor köpft. Kacar war besser postiert und er hat auch die Klasse das Ding im Schlaf rein zu machen. Es tut in der Seele weh daran zu denken, dass Kacar und auch viele andere gute Spieler nicht mit in die zweite Liga gehen werden. Aber besonders schmerzt der Verlust von Gojko. Man hat gleich nach seiner Einwechslung gesehen, dass da mit ihm noch etwas hätte gehen können.

    Schäfer hat mit seiner Provokation einen Stein ins Rollen gebracht, der von Ordnern nicht gestoppt werden konnte. Zahlreiche Ordner beobachteten aus sicherer Nähe von vielleicht 15 Metern ohne ihre Formation zu verändern wie ein „sogenannter Fan“ nach dem anderen aus dem tiefen Sicherheitsgraben in den Innenraum klettern konnte (das ist gar nicht so leicht und kostet viel Zeit!). Als es dann genügend zum stürmen des Platzes da waren, leisteten sie den Randalierern Begleitschutz – griffen nicht ein! – bis Polizisten vom Marathontor herübergerannt kamen. Als die Polizisten auftauchten stürmten alle wieder zurück in den Block wo sie „sogenannten Fans“ entgegen liefen, die grade erst den Innenraum betreten haben. Nach fünf Minuten war der Spuk auf dem Spielfeld vorbei und die Polizei stürmte von oben aus den Block. Ich frage mich, ob diese Katastrophe auch verhindert werden können und finde viele Ansatzpunkte. Nichts destotrotz ist dieses Verhalten nicht zu entschuldigen. Ich würde mich freuen, wenn das Spiel mehr in den Vordergrund gerückt würde als der Platzsturm. Auf ARD war der Beitrag über die Randale genau so ausschweifend wie die Zusammenfassung des Spiels. Besonders amüsant fand ich die Bemerkung, dass der Platzsturm laut ARD „aus dem nichts“ kam. Es flogen schon früh Gegenstände auf die Laufbahn und es zeichnete sich schnell ab, dass die Situation eskalieren könnte. Für die ARD und die Einsatzleiter am heutigen Abend wohl nicht.

  6. Am 13. März 2010 um 21:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich kann es immernoch nicht glauben, dass das gute Spiel in der 1. Halbzeit aus der Hand gegeben wurde! Können sich auch beim schiri für deine Unfähigkeit beweien!
    Warum ist die lage so eskaliert? Der nürnberger Torwart Schäfer soll beim 2:1 in Richtung der Ostkurve gewunken haben, was viele als Provokation interpretiert haben! Einige sind dannach, weil auch die Spieler (mal wieder) nicht in die Kurve gegangen sind, um sich wenigstends für die Unterstützung zu bedanken, ist bei einigen die Leitung durchgebrannt! Ich hab das alles nicht miterlebt, da ich im Stadion in meinen Kiosk war, aber es soll ziemlich heftig gewesen sein, da ne ganze EHu in voller Montur an mir vorbeikam!
    Ich finde die Aktion nur dumm und peinlich, aber es ist auch klar, wenn man kleine und nicht gerad sehr starke Frauen als Ordner einsetzt!
    Hab noch ein Video von der Sache:
    http://www.youtube.com/watch?v=J2ZhFm5YPvg

    • Felix Felix
      Am 13. März 2010 um 22:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja der Torwart wollte uns nur grüßen oder wie interpretierst du so einen „Wink“?

      Ich weiss nicht. Ordner sind dazu da solche Dinge zu verhindern. Wenn die ersten im Innenraum stehen, dann ist das Ding gelaufen, aber die müssen ja erstmal vom tiefen Graben da hochklettern. Das zu verhindern schafft wohl auch eine körperliche unterlegene Frau. Zumindest für die 2 Minuten bis die Polizei Präsenz gezeigt hat.

      Hier noch ein weiteres Video in guter Qualität: http://www.youtube.com/watch?v=fF1RwDUwf5M

      • Am 13. März 2010 um 22:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Wie gesagt, ich hab das nur so gehört und ich hab dazu keine Bilder gefunden!

        Ich finde aber, dass es nicht unbedingt soo schwer ist, den Graben zu überbrücken und wenn 4 oder 5 drüben sind, zeihen auch viele mit (so hier anscheinend auch geschehen).
        Da sind einfach die Ordner total überfordert und versuchen, wenigstends den Zugang zu den Katakomeben zu versperren! das haben die auch gemacht! Auch Stunden nach dem Spiel mustte ich mir durch Ordner und Polizei Kontrollen unterziehen lassen, da man uns Mitarbeiter nicht mehr traute -.-‚

  7. Felix Felix
    Am 13. März 2010 um 22:05 Uhr veröffentlicht | Permalink
    • Am 13. März 2010 um 22:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Danke dafür! ;)

  8. Am 13. März 2010 um 22:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Enno.

    • Felix Felix
      Am 13. März 2010 um 22:32 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich hör schon auf, Trainer. Wollte eigentlich überhaupt nichts dazu schreiben. Sonst hätte ich ja einen Beitrag geschrieben und nicht nur das Video gepostet.
      Morgen bekommst du bestimmt wieder Content in gewohnter Enno-Qualität :)

    • Enno Enno
      Am 14. März 2010 um 02:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich bin ja da. Was ist denn?

  9. Matthias
    Am 13. März 2010 um 22:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Richtig. Schäfer ist schuld! Und Charisteas, natürlich. Wie der in der 91. Minute die Bude gemacht hat – das geht ja gar nicht. Den sollte man lebenslang sperren!

    Es ist echt schade, dass jetzt knapp 100 Hools das Bild aller Herthaner prägen. Noch schlimmer aber ist es, dass Herthaner andere Schuldige suchen, als die Platzstürmer. Bei uns in Westfalen nennt man so etwas einen akuten Uschi-Anfall.

    • Felix Felix
      Am 13. März 2010 um 23:38 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Matthias,
      diejenigen, die den Platz betreten und Werbebanden demoliert haben gehören bestraft und mit einem Stadionverbot versehen. Sie sind allein für ihr handeln verantwortlich und müssen auch dafür grade stehen und zur Rechenschaft gezogen werden. Da gibt es auch von meiner Seite überhaupt keine Diskussion. Vielleicht kam das in meinem obrigen Kommentar nicht so ganz rüber, weil ich davon ausging, dass es für jeden hier eine Selbstverstädlichkeit ist. Bitte nimm das zur Kenntnis!

      Es ging mir einzig und allein darum als Augenzeuge zu berichten wie es dazu kommen konnte. Ein Platzsturm in der Bundesliga geschieht nicht alle Tage und ein aufgeheizter Mob allein sorgt für keinen Platzsturm.
      Ein Raphael Schäfer hat sich als Profi einfach anders zu verhalten. Er hat mit Provokationen die Situation verschärft.
      Und auch bei der Kommunikation mit den Sicherheitskräften ist heute etwas schief gegangen. Direkt nach Abpfiff war zu sehen, dass in den nächsten Minuten etwas passieren könnte, aber die Verstärkung traf erst ein als die ersten sich schon an der Trainerbank zu schaffen machten. Als die ersten bewaffneten Polizisten den Rasen betraten rannten alle wie die Hasen wieder zurück in den Block. Es liegt auf der Hand, dass ein Platzsturm nicht stattgefunden hätte, wenn sich die Polizisten bereits im Innenraum befunden hätten. Zwischen Abpfiff und Platzsturm lagen etwa 5 Minuten

  10. Enno Enno
    Am 14. März 2010 um 02:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Es ist doch zum Heulen. Die Hertha. Das Spiel. Der Abstieg. Die Platzstürmer. Preetz hatte nach dem Führungstreffer die Tränen in den Augen. Funkel wollte sich schon vor dem Spiel nicht fotografieren lassen. Es ist aus und vorbei. Für Funkel. Für Preetz. Für die Deppen, die auf den Platz gestürmt sind. Für Hertha in der ersten Liga sowieso. Es ist einfach nur noch zum Heulen.

  11. Arno
    Am 14. März 2010 um 03:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

    So steigt die Hertha ab und der Rest der Republik sagt: „Scheißegal!“.

    Das habt Ihr Euch ganz allein zuzuschreiben und meine einzige Antwort nach dem Anschauen der Videos auf Youtube aus der Ostkurve ist: Stadionverbot für die gesamte Ostkurve, weil ALLE gejubelt haben als die Chaoten auf dem Speilfeld waren und die Feuerwerkskörper gezündet wurden. Sorry, egal was Schäfer da macht, das rechtfertigt nichts aber auch gar nichts dieser Art.

    Ich trauere Euch und Euren Fans nicht nach.

    • Tragger
      Am 14. März 2010 um 09:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Genau, ALLE sperren … und auch alle Verwanten und Bekannten von den Leuten die in der Ostkurve waren. Am besten lebenslanges Stadionverbot!!

      Sorry, aber so ein Quatsch habe ich noch nie gehört. Pauschalisierung hilft überhaupt keinem. Die Täter gehören bestraft, ohne Frage. Aber eine Strafe für die gesamte Ostkurve zu fordern ist so hohl, wie die Aktion das Spielfeld zu stürmen.

    • Thomas
      Am 15. März 2010 um 18:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hallo Arno

      Du schreibst: „Ich trauere Euch und Euren Fans nicht nach.“

      Warum nicht? Weil du jetzt schon trauerst?

      So nach dem Motto: Vortrauern ist besser als nachtrauern?

      Zur Ostkurve: Ich verurteile die Aktion der Ostkurven-Fans, aber natürlich nicht die Ostkurven-Fans selbst, denn ohne die wär’s mir im Olympiastadion viel zu still.

      Die Ostkurve macht Stimmung – meistens gute.

      Da die Ostkurven-Fans aber keine Schauspieler und Fan-Darsteller, sondern echte Hertha-Fans sind, muss man nicht gleich so ausrasten wie Du mit Deinem Kommentar, wenn die sich mal daneben benehmen.

      Die gute Nachricht zum Schluss: noch in diesem Monat ist Frühlingsanfang. Was das heißt, ist dir hoffentlich klar: alle auf-dem-Rasen-nichts-als-Ruhe-und-Ordnung-Fans können schon in ein paar Wochen wieder samstags ihren Rasenmäher aus der Garage holen und zwischen dem Jägerzaun und ihren aufgereihten Gartenzwergen für die angemessene Schnitthöhe sorgen. Und sollte zwischen all dem ordentlich geschnittenen Rasengrün doch noch ein wenig Unkraut wachsen, dann nichts wie ab ins nächste Gartencenter, um sich dort einen kleinen Spaten zu kaufen. Damit lässt sich alles „ausmerzen“, was nicht ins gewünschte Bild passt.

      Lass wieder von dir hören, Arno.

      Falls nicht, macht’s auch nichts, denn im Gartencenter sehen wir uns ja sowieso bald wieder falls Hertha aus der ersten Liga fliegt.

      • Enno Enno
        Am 15. März 2010 um 19:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ganz große Replik! Vielen Dank!

      • Am 15. März 2010 um 20:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ich bin leider zu selten im Olympiastadion und auch zu wenig vertraut mit der Fanszene, aber auffällig war doch, dass die Angreifer da alle schwarz gewandet waren, was meines Wissens auf die „Ultra“-Szene hindeutet. Und die Ostkurve besteht doch nicht nur aus „Ultras“, sondern auch aus Leuten, die Hertha-Trikots tragen, oder?

  12. Oliver
    Am 14. März 2010 um 09:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Kann mal bitte jemand diesen niveauvollen Beitrag entfernen ? Der „Rest der Republik“ hat natürlich nur friedliche Fans. In der gewaltbereiten Szene im „Rest der Republik“ stehen die Performer von gestern im Ansehen jetzt ganz oben. Und wir sind auch nicht „die“ Hertha.
    Ansonsten spart euch bitte eure Häme, so grausam wie gestern aus allen Träumen nach dem Führungstor gerissen zu werden, war der endgültige Höhepunkt unserer Leidenszeit. Drauftreten ist das, was Schäfer gestern gemacht hat. Natürlich werden sie ihn provoziert haben, er wird einiges aus der Ostkurve gehört haben in der zweiten Halbzeit. Aber dann ist er schön als Erster in die Katakomben gelaufen und ruft „Tür zu, Tür zu !“, während die anderen noch nicht drin sind . Naja.
    Aber das interessiert mich auch überhaupt nicht, ich glaube auch nicht einmal, daß wir hier irgendjemandem sagen müssen, daß man diesen Primitiven-Auftritt nach dem Spiel nicht besonders gelungen fand. Gestern im Stadion habe ich mir das alles angesehen und mich gefragt, warum die Fankurve während der letzten Minuten des Spieles still war, während der Nürnberger Fanblock bis zum Schluß gebebt hat (schon vor dem zweiten Tor), warum unser geliebter Knut Kircher gestern gepfiffen hat und natürlich auch, warum der unselige Wichniarek Kacar davon abhält, den Siegtreffer für uns zu erzielen. Gut, er war immerhin fast am richtigen Ort und ein Tor schießen zu wollen, kann man ihm nicht vorwerfen, aber er hat es eben nicht gemacht. Daß er nicht nur keine Tore für Hertha schießt, sondern jetzt auch noch das vielleicht alles entscheidende Tor für Hertha verhindert, konnte man selbst bei allen unguten Gefühlen bei seiner Einwechslung nicht ahnen. Und vor dem 2:1 hätte es Freistoß für Hertha geben müssen, weil der Nürnberger Spieler mit gestreckten Bein in Höhe von Nicus Unterleib zum Ball geht, der natürlich hinüberspringt, um sich zu schützen. Kircher stand genau daneben. Man könnte jetzt natürlich noch darüber diskutieren, wie nach der Halbzeit bis zum Nürnberger Ausgleich gespielt wurde, aber jetzt glaube sogar ich, daß alles egal ist.

  13. Slongbo
    Am 14. März 2010 um 10:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Preetz darf weinen, er tut mir leid! Er hat, unterstützt und angetrieben vom ebenso fatal versagenden restlichen Management, zur Unzeit einen Posten übernommen, dem er nicht gewachsen gewesen ist. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen für einen Mann wie Dietmar Hopp, sich mit Geld und einer Vision im Berliner Fußball zu betätigen. Hertha und Union werden beide mittelfristig vergessen sein. Hertha hat seine sogenannt Tradition in dieser Saison verspielt. Und wie der Hertha-Geist gestern dunkel aus der Flasche kam, war ein zusätzliches Todeszeichen in BL1. Union wird sich trotz seiner teils großartigen und wegen seiner teils kleinkarierten Unterstützer, langfristig nicht weiter ins Geschäft bringen können. Beide Vereine sind in der 2. Liga gut aufgehoben. Berlin hingegen braucht einen andern Geist, sportlich, als Vorbild für die Jugend, als Stadt an der Spree, als Hauptstadt, als Weltstadt, als Stadt, in der wir leben wollen: ein neues Markenzeichen, ein neuer Geist im Berliner Fußball, ein neuer Fußballverein! Seine Name: RSV Berlin – Regenbogensportverein Berlin. Sein Schlachtruf: Aus Ost und West, aus Weiß und Braun, aus Homos, aus Heten, aus Männern und Frauen: Wir spielen Fußball, wir sind eine Macht. Die Spree durchströmt uns, Berlin uns lacht. Wir geh’n für die Stadt, die Stadt für uns! Berlin, Berlin, geboren im Sumpf – geworden zu Erde, zu unserer Welt. Berlin, Berlin, wo der Fußball uns alle zusammen hält.

  14. Am 14. März 2010 um 10:13 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Provokation hin oder her, man braucht nicht viel Phantasie um erkennen zu können, dass diese „Aktion“ vorab geplant war. Das Verhalten der Sicherheitskräfte war doch ein Witz!
    Schade, dass diese Idioten langfristig unseren Sport kaputt machen – und ja, solche Schwachnasen gibt es in jeder Kurve.

  15. Enno Enno
    Am 14. März 2010 um 10:50 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich möchte mich noch mal zu Raphael Schäfer äußern, weil es hier teils anklingt, dass ihn irgendeine Schuld für die Randale nach dem Spiel treffen würde. Das ist totaler Quatsch, wirklich!

    Schäfer hat ein wirklich gutes Spiel für den Club gemacht, gerade in der ersten Halbzeit hatte er zwei oder drei mal noch die Finger an einem sogenannten „Unhaltbaren“. Und jeder weiß, was Schäfer sich in der zweiten Halbzeit aus der Ostkurve hat anhören müssen. Das ist OK, es gehört zum Fußball dazu.

    Nur ist es doch so: Wer austeilt, muss auch das Echo vertragen können. Es zeugt nicht unbedingt von menschlicher Größe, dass Schäfer diese Jubelgeste nötig hat (übrigens zeugen die Schmähungen aus der Ostkurve ebenso wenig von menschlicher Größe). Er hätte sich das sparen können, aber ebenso gut kann er es der Ostkurve auf gleichem Niveau zurück zahlen.

    Es grenzt an Lächerlichkeit, wenn man diese hohle Aktion nun auch nur in Verbindung mit Schäfers Jubelgeste bringen möchte. Und zwar deshalb, weil man damit einen Grund für schwachsinniges Verhalten sucht. Diejenigen, die auf den Platz gestürmt sind, brauchten keine Provokation des Gäste-Torstehers. Das Spiel der Hertha war für viele wohl schon Provokation genug. Wer sich davon so sehr aus der Fassung bringen lässt, hat zu wenig in der Birne, als dass man ernsthaft nach Gründen suchen musste. Wer hier mit Gründen kommt, agiert auf dem Niveau von Dreijährigen im Buddelkasten: „Der hat angefangen“, „gar nicht“…

    Sportlich war das beschämend genug gestern. Was die Fans da veranstaltet haben, war noch viel beschämender. Das sollte man klar so benennen und nicht mit einer Alibi-Diskussion ablenken.

    • Felix Felix
      Am 14. März 2010 um 10:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ja und nein Enno. Ein Profispieler muss da einfach drüber stehen. Es ist normal als Spieler von gegnerischen Fans verbal attakiert zu werden. Ob Schäfer der Auslöser war ist schwer zu beurteilen, aber förderlich für die Stimmung war das mit Sicherheit nicht!

      • Enno Enno
        Am 14. März 2010 um 10:59 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ich gebe dir ja Recht, Felix. Schäfer hat sich mit Sicherheit sportlich nicht ganz korrekt verhalten. Aber der Platzsturm steht in keinem Verhältnis zu Schäfers Jubelgeste. Und das meine ich im wörtlichen Sinne. Als Reaktion vollkommen überzogen, als Reaktion auch nicht plausibel und vor dem Hintergrund vorangegangener Schmähungen ist die Jubelgeste nicht schlimm. Wenn man so darüber schreibt, wird man der Sache einfach nicht gerecht, weil die beiden Sachen einfach nicht in ein Verhältnis zueinander zu bringen sind.

      • Enno Enno
        Am 14. März 2010 um 11:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ich teile übrigens auch nicht das Verständnis, das Marxelinho für die Aktion hat: http://herthabsc.blogspot.com/2010/03/flash-mob.html
        Wenngleich ich die überzogene moralische Entrüstung, die durch die Medien geistert auch unverhältnismäßig finde.

  16. Oliver
    Am 14. März 2010 um 11:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Enno, warum war das „sportlich beschämend genug“? Das wir im Moment keinen weghauen, vor allem nicht ziemlich motivierte Nürnberger, ist wohl klar. Ich war gestern so am Boden zerstört, weil sie es gestern trotz aller Unzulänglichkeiten und schlechter zweiter Halbzeit wirklich hätten schaffen können, Chancen hatten sie noch.

  17. Morix
    Am 14. März 2010 um 13:45 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das wirklich traurige an der Aktion ist, dass aufgrund der medialen Entrüstung es so viele Sanktionen für die Fans geben wird, dass die OK wohl auf lange Zeit nicht mehr so sein wird, wie sie vor der Aktion war. Stadionverbot für das aufs Feld klettern ist ok, das weiß man, aber dabei wird es nicht bleiben.

    Was ist denn letztlich passiert, da wurde die Ersatzbank demoliert und wild mit Fahnenstangen gestikuliert, ein materieller Schaden in dreistelliger Höhe. Es wurde niemand verletzt oder gar handgreiflich attackiert. Nach 5 Minuten war der Spuk vorbei.

    Fußball ist ein emotionales Spiel und Emotionen gehen auch mal durch.

    Über den Angriff der HSV Fans auf einen Fanbus letzte Woche, wo eine Frau blutüberströmt ausgestiegen ist haben die Medien kein Wort verloren.

  18. Felix Felix
    Am 14. März 2010 um 13:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nachdem ich bei HI ein wenig über die Beweggründe der Leute gelesen habe muss ich mich hier korrigieren: Die Schäfer-Aktion hat den Platzsturm nicht umbedingt verursacht, aber wahrscheinlich begünstigt. In einem SPOX Interview habe ich mich nochmal dazu geäußert. http://www.spox.com/myspox/blogdetail/-Die-Arbeit-von-Jahren-zerstoert-,74402.html

  19. gerdg
    Am 14. März 2010 um 15:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Schluss-Ende-Aus-Tiefe Trauer-Das war`s…………..

  20. Am 14. März 2010 um 15:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich meinte nur: Enno. („Stille“)

    Wegen des Abstiegs. Enno.

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  • […] Dinge, die es in Berlin, Freiburg, Bochum und Köln derzeit nicht geben mag. Abgesehen von Berlin (dort herrscht Stille, allerdings leider nicht nach Spielschluss), ändert sich das aber in der Regel von Spieltag zu […]

  • Von Klick | Hertha BSC Blog am 22. März 2010 um 08:03 Uhr veröffentlicht

    […] dem emotional katastrophalen Spiel gegen Nürnberg und dem anschließenden Platzsturm, den wir viel diskutiert haben, war der Abstieg der Hertha ja im Prinzip besiegelt. Endlich sprachen auch […]