Wege aus der Krise

Wie soll Hertha nur einen Weg aus der Krise finden? Diese Frage beschäftigt mich nicht exklusiv. Wie alle sorgen uns um die Zukunft des Berliner Sport Clubs. Ich selbst habe keine Lösungen parat. Aber ich habe mal darüber nachgedacht wie es Lucien Favre derzeit gehen muss. Und bitte fragt mich nicht warum, aber mir kam Tetris in den Sinn (Ist es wirklich schon 20 Jahre her, dass wir das alle spielten?).

Tetris also. Jede Sekunde ein neuer Baustein, ein neues Problem, eine neue Aufgabe. Und wenn du nicht schnell genug reagierst, bist du game over. Man schaue sich den Klassiker der Videospiele noch einmal an:

YouTube Preview Image

Faszinierend, oder? Ich war jedenfalls ganz angetan… Und überhaupt! Der Typ, den man hier spielen sieht, hat es doch tatsächlich geschafft den Rekord aufzustellen und in einer guten halben Stunde 999.999 Punkte zu erspielen. Verrückt! Aber genau so abgefahren muss das Leben eines Bundesliga-Trainers sein, dessen Verein in der Krise steckt: Nackenschlag folgt Nackenschlag. Hoffen wir, dass Michael Preetz Recht behält und Lucien Favre Hertha auch wieder aus der Krise führen wird. Das beteuerte er zuletzt ja bei jeder Gelegenheit.

Übrigens trifft Hertha am Sonntag in Sinsheim auch auf ein jüngeres Stück ihrer Vergangenheit, nämlich Josip Simunic. Der sorgte – in Tetris-Sprache formuliert – für eine konstante Beseitung der Bausteine, sodass man neu auftauchenden Hindernissen mit großer Gelassenheit entgegenschauen konnte. Aber auf mittlere Sicht wird Hertha auch Joe Simunic ersetzen können, denke ich. Und dann wird Hertha (mit Lucien Favre an Bord) die wohlverdiente Tetris-Rakete besteigen können und zum Mond der Meisterschaft fliegen. Der Tetris-Spieler macht es vor (Minute 32). Hertha macht es nach.

Und ja: Nennt mich doch einfach einen hoffnungslosen Optimisten…

This entry was posted in Hertha BSC and tagged , , , , , , , . Bookmark the permalink. Both comments and trackbacks are currently closed.
  • Wer hat das geschrieben?

    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

    Ich würde mich freuen, deine Meinung zum Artikel zu erfahren. Schreib doch einen Kommentar und diskutiere mit!

    Und bleib auf dem Laufenden: Abonniere neue Beiträge des Hertha BSC Blogs (RSS-Feed / E-Mail)

5 Kommentare

  1. Am 25. September 2009 um 21:56 Uhr veröffentlicht | Permalink

    „an Board“? Hau da mal einen Buchstaben raus ;-)

    Ah, ich liebe Tetris… Und das Tetris-Spiel für den Gameboy Color, das ich habe, sieht praktisch genauso aus! :-D

    • Enno Enno
      Am 25. September 2009 um 22:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Danke, habe es geändert. Da war einfach zu viel Denglisch dabei und dann bin ich wohl durcheinander gekommen…

  2. willischulz
    Am 26. September 2009 um 14:28 Uhr veröffentlicht | Permalink

    So manchem Kind musste der Game-Boy schon so manches mal rationiert werden, um dauerhafte körperliche und psychische Schäden (.z.B. Zuckungen an ganz Gliedmaßen) zu verhindern….Wer gönnt Favre eine Ruhepause???
    Die Herthaner mit einem Sieg in Hoffenheim? Und gegen Hamburg??

  3. sehnsuchtberlin
    Am 27. September 2009 um 09:17 Uhr veröffentlicht | Permalink

    der *weg aus der kriese* muss heute anfangen und die jungs müssen endlich wieder an sich glauben, denkmal alleine der grund das kacar wieder da is beflügelt die spieler.
    also hoffen,hoffen,hoffen,hoffen das wir hoffenheim schlagen, mit einem 1:1 wär ich auch schon zufrieden.

  4. Sebastian
    Am 27. September 2009 um 09:44 Uhr veröffentlicht | Permalink

    http://www.pro-favre.de
    Ganz gut für die Psychohygiene, mal was Positives über den Trainer, an den man glaubt, zu lesen und zu schreiben.
    Pro Favre
    Pro Hertha
    Pro Bielefeld-Serie

Ein Trackback

  • Von Pro Favre – deine Stimme für den Trainer | Hertha BSC Blog am 27. September 2009 um 10:31 Uhr veröffentlicht

    […] Stimme doch gleich mal für Lucien Favre ab. Und wie Sebastian, der mich auf diese Seite hinwies, schrieb: Ganz gut für die Psychohygiene, mal was Positives über den Trainer, an den man glaubt, zu lesen […]