Wieder HSV – wieder ein Punkt

Hannover. Oder HSV, wie sie sich selbst ja nennen. Eigentlich waren wir uns damals doch alle sicher, dass die mit uns in die zweite Liga gehen würden oder? Überhaupt: Dass die am Ende vor uns standen, hat ja auch niemand so wirklich verstanden. Und dann legen die im Anschluss daran so eine Saison hin. Stehen da, wo wir immer waren. Europa-League und so.

Plötzlich waren wir der Underdog, die biedere Mannschaft aus den Niederungen der Bundesliga, in die die Mannschaft von Mirko Slomka nach dem Europa-League-Fest gegen Sevilla wieder hinabsteigen musste. Und Hertha machte seine Sache als Spielverderber gut, stand hinten bis auf einen Kopfball, den Thomas Kraft über die Latte lenken musste, relativ sicher.

Und dann kommt dieser Freistoß. Ich bin mir da immer noch nicht sicher, wer da den größeren Fehler macht. Man kann aus Torhüter-Sicht (die ich ja ganz gut einnehmen kann) darüber diskutieren, ob man aus dieser Entferung überhaupt eine Mauer stellt. Thomas Kraft wird gewusst haben, dass Sergio Pinto einen extrem guten Schuss hat und sich deshalb dafür entschieden. Drei Mann vor den Ball. Gut so. Doch meines Erachtens macht er dann trotzdem den Fehler, sich vom Schützen aus zu weit rechts zu postieren. Es gibt keinen Schuss aus dieser Entfernung, den man nicht halten kann – es sei denn der Ball nimmt solch unergründliche Kurven an, wie beim Tor von Sejad Salihovic vergangene Woche gegen Dortmund. Der halbe Meter fehlte Kraft nachher.

Möglich wurde die freie Schussbahn aber natürlich nur durch den leicht übermotivierten Raffael, der an der wichtigsten Mauerposition – der linken vom Schützen aus – stand und sie plötzlich verließ, als sich Jan Schlaudraff vom Schützen löste. Es war ein Musterbeispiel an fehlerhafter Kommunikation, denn Christian Lell war bereits aus der Mitte herausgerückt, um Schlaudraff in Empfang zu nehmen. So deckten Raffael und Lell einen Spieler, der aus dem Spiel war und ermöglichten so die freie Schussbahn.

Die Reaktion von Hertha war dürftig, die Mannschaft hatte wenig anzubieten, Patrick Ebert hatte einen seiner schlechtesten Tage seit er wieder fit ist und vorne rannte sich Raffel immer wieder in den gegnerischen Abwehrbeinen fest. Zur Halbzeitpause gab es wenig Hoffnung für die Hertha-Fans. Doch als die Mannschaft schon fünf Minuten vor Wiederanpfiff aus der Kabine kam, merkte man, dass die Einstellung nun vielleicht eine andere sein könnte.

Im Spiel schlug sich das zunächst nicht wirklich nieder. Erst mit der Einwechslung von Pierre-Michael Lasogga ging ein Ruck durch die Mannschaft. Plötzlich wurden Chancen herausgespielt, plötzlich hing ein Tor in der Luft und es war ja eigentlich vorher bestimmt, dass nach meiner 4-2-4-Mutmaßung der einzige verbliebene torgefährliche Stürmer das Tor schießen würde. Lasogga ging in entschlossenem Tempo an den kurzen Pfosten, Christian Lell bediente ihn perfekt: Der Ausgleich. Und allen Babbel-Kritikern, die ihm fehlende Spielideen oder -züge vorwerfen (zu denen ich mich auch zähle), kann man dieses Tor zeigen, dem ein – ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und sage – einstudierter Spielzug vorausging.

Danach drückte Hertha weiter und es schien fast so, als wäre Hannover nach dem Europa-League-Spiel am Donnerstag zu müde, um dem etwas entgegen zu setzen. Manchmal braucht es aber nur einen Freistoß fast von der Mittellinie, um sich moralisch wieder nach oben zu ziehen. @HerthaBerlinUK, der Twitter-Account von ein paar britischen Hertha-Fans vermutete zwar zunächst, dass der Freistoß von Christian Pander indirekt gewesen sei, doch nach mehrmaligem Anschauen kann ich sagen, dass der Schiedsrichter keinesfalls vor der Ausführung den Arm gehoben hat (was das Zeichen für indirekten Freistoß ist). Abseits ist ebenfalls auszuschließen – der Ball landete regulär im Tor.

Wir dürfen uns also in den nächsten Wochen und Monaten darauf einstellen, dass wir eine ähnliche Entscheidung zurückbekommen werden. Und dürfen uns im Moment, wie nach dem Spiel in Hamburg, einfach darüber freuen, dass wir auswärts immer noch ungeschlagen sind.

This entry was posted in Hertha BSC and tagged , , , , , . Bookmark the permalink. Both comments and trackbacks are currently closed.
  • Wer hat das geschrieben?

    “Hertha? Ist das dein Ernst?” Das ist der Satz, den ich mir hier in Dortmund ständig anhören muss, wenn ich erzähle, dass mein Herz für den Klub aus meiner Heimatstadt schlägt. (→mehr über Daniel)

    Ich würde mich freuen, deine Meinung zum Artikel zu erfahren. Schreib doch einen Kommentar und diskutiere mit!

    Und bleib auf dem Laufenden: Abonniere neue Beiträge des Hertha BSC Blogs (RSS-Feed / E-Mail)

31 Kommentare

  1. Vinnie
    Am 21. August 2011 um 23:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Klar war es ein einstudierter Spielzug! Nur war das einer der ganz wenigen, die funktionierten! Unser personelles Übergewicht im Mittelfeld wurde über weite Strecken vergeudet (vor allem bei eigenem Ballbesitz), weil wieder niemand wusste, wo er hinlaufen sollte. Babbel raus!

  2. Achim
    Am 22. August 2011 um 00:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Bitte, Bitte immer diese Babbel/Funkel/Favre/Oenning/… raus rufe.

    Das ist doch Polemik. Ich persönlich finde das ist das ungesundeste was im modernen Fußball passiert. Neben überzogenen Gehältern und dem unmenschlichen Medialen Druck (so ganz nebenbei).

    Ich geh mal steil und sag die Spieler eines Vereins sind auch nicht blöd, wenns nicht läuft( und bei Hertha läufts nicht so schlecht), und eine Trainerdiskussion wird vom Zaun gebrochen, können sich Spieler gern dahinter verstecken und einfach weiter desaströse Leistungen bringen. Weil sie sind ja in der Opferrolle, die ärmsten spielen ihr Leben lang Fußball. Schon bei riesigen Vereinen und teilweise sogar CL. und nun ist der falsche Trainer da, und der einfachste Zweikampf wird verlernt.

    Das ist mir zu kurz gedacht.

    Fakt ist, die erste Liga ist nen anderes Brett als die zweite.
    Fakt ist, das erste Spiel war scheiße. Aber weil die Säcke nicht ausm Knick kamen, gleich den Trainer anscheißen?

    Fakt ist, das Spiel in Hamburg war gut. Weite Strecken überlegen. Zweimal Ünglücklich in Rückstand geraten, der HSV hat 4x innerhalb des Strafraums aufs Tor geschossen (9x insg.)und zweimal getroffen. Hertha hat 22 Torschüsse abgeben und 2x mal getroffen.
    Manche mögen da jetzt meckern, ich halts wie Kloppo und sag, ist doch geil das 22 Chancen kreiert wurden. UND die Mentale Stärke da war um zweimal den Rückstand aufzuholen.

    Und heute? sicher war nen Kampfspiel viele Fouls. Hart aber Fair? naja nicht immer. ABER Hannover steht nicht umsonst da oben und inner Euro-League mal eben SEVILLA besiegt. Die sind gefährlich (heute nur bei Standarts) und vor allem stehen die Defensif extrem kompakt und sicher. Nürnberg hat sich an denen letzte Woche über 60 minuten die Zähne ausgebissen…

    Also bitte? wo ist das Problem? Nur weil wir die Hauptstadt sind? weil wir nen Riesen Stadion haben, oder weil wir 3 ehemalige Bayern haben?
    Checkt mal aus wo Schlaudraff, Pander, und Zieler vorher waren, und checkt mal die qualität der „Nachwuchsabteilung“ umd Rausch Schmiedebach etc…

    eine Hand am Puls Sportsfreunde!

    • Daniel
      Am 23. August 2011 um 12:46 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Nein, nicht „weil wir die Hauptstadt“ sind, sondern weil ich drinbleiben will. Und weil ich will, dass mein Verein eine klare Idee hat. Ohne Konzept durch die Liga gestolpert sind wir in den Jahren unter Götz und Stevens genug. Deshalb kritisiere ich zum Beispiel ja auch nicht die Ergebnisse. Ich habe es – vom Nürnbergspiel mal abgesehen – sogar schlimmer erwartet (also mit Niederlagen in Hamburg und Hannover gerechnet). Wichtig ist mir, dass hinter dem ganzen eine Idee steckt und kein bl0ßes Gekicke, das auf die Genialitäten Einzelner hofft. Denn wenn diese Einzelnen sich verletzen, dann reicht es plötzlich nicht mehr.

  3. Schoddie
    Am 22. August 2011 um 06:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Sehr guter Kommentar, Achim. Wirklich! Ich bin voll und ganz bei dir.

    Lass die (alle) mal machen. Drinbleiben und dann gucken wir nächste Saison weiter.

    • Joel
      Am 23. August 2011 um 12:07 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Dito schließe mich da voll an….

  4. Andi
    Am 22. August 2011 um 06:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Moin zusammen,

    mal ganz ehrlich, wer in dieser Situation und nach den Leistungen den Trainer in Frage stellt, der hat leider KEINE ahnung vom fußball und hat auch in seinem Leben noch nie selbst auf oder neben dem Platz gestanden.

    Das Spiel gestern war teilweise doch recht gut anzuschauen, wenn man jetzt nicht mit Bayern etc vergleicht. Bis zum Strafraum hat es ab und an recht gut geklappt und hinten standen wir sehr gut … zu dem Freistoß sag ich nix, das war nen Schuß in Ofen … meiner Meinung nach KEINE Schuld an Kraft … Raffael macht auf und das Ding passt neben den Pfosten, da passt keen Blatt mehr zwischen … Nach dem Gegentor nicht aufgegeben und weiter gekämpft … Kampf ist wichtig und den hat die Mannschaft meiner Meinung nach angenommen und verstanden, dass es nur so klappt mir dem Klassenerhalt … Lasogga wirklich weltklasse … 1. Ballberührung Hacke auf Ramos, danach das Tor … meiner Erkenntnis aus dem Spiel ? 1 Spitze reicht nicht – das war schon unter Favre und Funkel so … da machen wir einfach keine Buden … nächste Erkenntnis : schenkt Ebert nen Haarband … das kann ich nicht mehr mit ansehen … 3. Erkennits : vor 2 Jahren hätten wir die Spiele in Hamburg und Hannover verloren …

    dieses Jahr ist es aber anders

    Prost

    • Andi
      Am 22. August 2011 um 06:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

      jetzt hab ich ja DOCH was zum Freistoß gesagt … :)

    • Vinnie
      Am 23. August 2011 um 00:29 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich hoffe ja ersnthaft, ich irre mich und Babbel entpuppt sich als Spree-Mourinho! …aber ‚mal gucken, wer am Ende Recht behält, Du EXPERTE!

  5. Klaus
    Am 22. August 2011 um 08:36 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Unterschreibe bei Achim und Andi. Einziger Einwand: Dass man nun partout zwei Spitzen bräuchte, finde ich nicht zwingend. Sie haben Hamburg mit einer Spitze an die Wand gespielt, haben mit der gestrigen Taktik auch Hannover (sowie die gesamte Liga zwo) im Griff gehabt, bis eben dieser dämliche Freistoß passierte. Also ich sehe da keine dringende Notwendigkeit umzubauen – schon gar nicht nach zwei unterm Strich ordentlichen Auswärtsspielen.

    • Am 22. August 2011 um 09:17 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hamburg würde zur Zeit auch von Herthas Zweiter an die Wand gespielt. Was für ein Trümmerhaufen.

  6. Am 22. August 2011 um 09:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Was das angeblich reguläre aber abgepfiffene Tor von Hannover angeht: Der Assistent hat ein Foul von Ya Konan an Franz gesehen und es dem Schiedsrichter mitgeteilt. Ob da wirklich ein Foul war, weiß ich allerdings nicht.

    Meinen Vorrednern kann ich größtenteils nur zustimmen. Sowohl aus Hamburg und aus Hannover bin ich zufrieden nach Hause gefahren. (Klar, letzte Woche war auch ein bisschen „Argh, das hätten wir gewinnen müssen.“)
    Ich seh das auch so: Lasst die mal machen. Ich bin ob der Leistungen in den letzten beiden Spielen positiv gestimmt. Und da ich zu denen gehöre, deren Ziel ganz ehrlich nur er Klassenerhalt ist (es gibt ja auch andere…), habe ich keine Angst um Hertha. Das schaffen wir.

  7. Schmitt
    Am 22. August 2011 um 09:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Tach zusammen,

    kann mir mal einer erklären, warum Lustenberger keine Rolle mehr spielt? Letzte Saison Stammkraft, ohne mucks mit in die zweite Liga gegangen und außerdem mit einer tollen Übersicht und Passgenauigkeit ausgestattet (wie gegen Real) und nun wird er nicht mal mehr eingewechselt. Ottl scheint mir ganz sympathisch, aber sein Spielaufbau war gestern nur zu erahnen. Schade.
    Und Babbels Kommentar zum Fehler in der Mauer („Nehm ich auf meine Kappe, ich muss dem Profi auch erklären, dass die Mauer den Schritt nach links geht…) fand ich extrem albern.

    Aber ein Punkt in auswärts geholt, eigentlich nichts zu meckern.

    • Halblinks
      Am 22. August 2011 um 09:37 Uhr veröffentlicht | Permalink

      auf die „Lustenberger-Frage“ hätte ich eigentlich auch gerne eine Antwort.
      Eigentlich…weil, ich habe diese Situation ja vor der Saison genau so prognostiziert. Babbel gibt Ottl nen Freibrief und Niemeyer muß die Drecksarbeit machen. Da guckt Lusti in die Röhre.

      Extrem schade und vergeudet!!!!

      • Gonzo
        Am 22. August 2011 um 10:34 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Hallo,

        jetzt bloß keine Kritik an Babbel, sonst outest du dich als Fußball-Ahnungsloser, der noch nie auf oder neben dem Platz gestanden hast (siehe Andi 6.42). Zudem wäre Lustenberger ein guter MitSPIELER für Raffa und Ramos, dann käme aber der Kampf zu kurz. Ottl ist besser. Kloppt die Bälle nach vorn und Niemeyer muß sie zurück erkämpfen. Das ist unser Bayern-Gen.

        • Vinnie
          Am 23. August 2011 um 00:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ach, irgendwie verspüre ich auch eine große Sehnsucht nach Lustenberger…

  8. Daniel
    Am 22. August 2011 um 10:31 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich hab meine Gelassenheit irgendwie im Abstiegsjahr verloren, weshalb ich so lange rummosern werde, bis wir endlich zwei Spiele gewonnen haben und die Gefahr einer ähnlich desaströsen Hinrunde wie unter Favre/Funkel nicht mehr besteht.

    Ich halte absolut nichts davon zu sagen: Lasst die mal machen. Weil das im Abstiegsjahr genau so war. Wir dachten auch: Wird schon. Wurde aber nicht. Im Gegenteil.

    Das Problem, das ich sehe, ist: Die Mannschaft scheint mit ihren Kräften zu haushalten. Im Spiel sehe ich nicht immer das höchste Tempo, nicht immer den unbedingten Willen den Bällen nachzugehen (Ausnahme: Lasogga). Dieses „Wir geben immer alles, gehen immer 100%“, das glaube ich Kevin Großkreutz beim BVB neulich mal erwähnte, sehe ich zu selten. Aber genau das ist meiner Ansicht nach vonnöten um heutzutage erfolgreich in der Bundesliga Fußball zu spielen.

    Wenn es am Ende auch so reicht, bin ich der glücklichste Mensch der Welt.

    Naja, mal Stuttgart abwarten. Ist ja schon wieder am Freitag – so gefällt mir die Bundesliga.

    • Halblinks
      Am 22. August 2011 um 10:41 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hey Daniel,

      mal was anderes. Hast du den Schriftsatz geändert für diesen Blogeintrag? Irgendwie kleiner und enger, liest sich in meinen Augen schlechter, als sonst.
      War das Absicht oder spinnt mein Brouwser?

      • Daniel
        Am 22. August 2011 um 19:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Ist mir auch aufgefallen, dachte aber bisher, das läge am großen Bildschirm, an dem ich das geschrieben hab. Jetzt bin wieder am kleinen Laptop und es ist immer noch so klein. Ich weiß bisher noch nicht woran es liegt und bekomme die Schriftart von „Absatz“ nicht zurück zu „Format“ geändert :(

        • Daniel
          Am 22. August 2011 um 19:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ah, „Formatierung entfernen“ hat’s dann doch gebracht ;)

  9. Achim
    Am 22. August 2011 um 11:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ruhig Blut Daniel,

    Den BVB kann man momentan nicht mit anderen deutschen Klubs vergleichen, ja nichtmal mit dem GFCB. Dort ist etwas besonderes entstanden, was sich so leicht nicht imitieren lässt. (siehe HSV)

    Und ich widerspreche dir auch in deiner These zum Abstiegsjahr. Nach sieben Spieltagen ging Favre, aber schon nach dem dritten brannte der Baum…

    • Blauer Montag
      Am 22. August 2011 um 16:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Hm, was habe ich da wohl verpasst vor 2 Jahren?
      Gab es damals schon diesen Blog?

      Egal, in der laufenden Saison hat eine andere Mannschaft unter anderen Trainern in den ersten 3 Spielen 2 Punkte geholt. Die Leistungen in Hannover und Hamburg waren nicht so, dass ich eine desaströse Hinrunde befürchten würde. Genauso wie @schmitt und anderen erschließt sich mir bis heute nicht der Sinn des Ottl-Transfers.

      Nach den beiden Spielen in Hamburg und Hannover würde ich weiterhin mit Ramos als Spitze, und Raffa dahinter, beginnen. Die beiden sind immer in der Lage, eine gegnerische Abwehr müde zu spielen. Dass die beiden gelegentlich nicht wissen, wo ihre Mitspieler gerade sind, ist ja auch ein alt bekanntes Problem. Leider bin ich nur zaungast am Schenckendorffplatz und kann so keinen Beitrag dafür leisten, das ewige „Raffa-Rätsel“ zu lösen.

  10. Am 22. August 2011 um 12:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Daniel, genau deshalb bin ich wohl so entspannt: Abstieg hab ich schon mitgemacht. Schlimmer kann’s ja auch diesmal nicht kommen. Hinzu kommt natürlich meine blauäugiger Optimismus, den ich mir hoffentlich noch sehr lange bewahren werde.

    • Daniel
      Am 22. August 2011 um 19:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ich glaube halt, dass ein erneuter Abstieg gleichbedeutend mit dem Nicht-Wiederaufstieg in der letzten Saison wäre – und damit dem radikalen Umbruch mangels finanzieller Mittel.

      • Am 23. August 2011 um 10:02 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Da hast du auch wieder Recht. Aber wie gesagt, wir steigen nicht ab.

  11. Achim
    Am 22. August 2011 um 21:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Alles Defätisten hier!
    kauft euch doch schonmal die Dauerkarte fürn Jahnsportpark, wenn die alte Dame wieder Oberliga spielt. dann aber wenigstens Derbys mit TeBe im alten Momsenstadion.

  12. Halblinks
    Am 23. August 2011 um 20:51 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ich weiß, es gehört hier nicht wirklich hin, aber…
    was issn mit dem Zuschauertippspiel los? Ich kann mich zwar anmelden, aber es fehlt die Möglichkeit, Tipps abzugeben!!?? Kaputt?

    • Felix Felix
      Am 23. August 2011 um 20:57 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Was echt? Muss ich mir später mal anschauen. Bin gerade unterwegs

      • Felix Felix
        Am 23. August 2011 um 22:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Wieder repariert! :) Yeah

        • Halblinks
          Am 24. August 2011 um 09:12 Uhr veröffentlicht | Permalink

          super, danke!

  13. Am 23. August 2011 um 22:11 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Um mal was zu der Szene mit dem Freistoß kurz vor schluss zu sagen. Sowohl der WDR als auch in der Spieltag-Analyse auf Sport1 am Montag Abend wurde die Szene noch einmal genau aufgeschlüsselt und jeweils auch eine Lupe genutzt. Ich habe leider beide Sendungen nciht sehen können (die Info stammt von http://www.wahretabelle.de), jeoch soll man in beiden Sendungen, auch dank der Hilfe durch die Lupe, sehen, dass Ya Konan in der Szene nicht nur den Arm ein wenig anlegt sondern durchaus einen anständigen Textiltest gemacht haben soll, Franz dadurch definitiv behindert wurde (ob er nun noch per Kopf ran gekommen wäre ist irrelevant) und demnach das Pfeifen des Fouls wohl richtig war.

  14. Ha-ho-he-he-he
    Am 24. August 2011 um 11:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

    ich kann mich dem Artikel hier nur anschließen. hertha ist und bleibt erstklassig (auch wenn sie zeitweise nicht in der ersten liga spielen)