Wurde Funkel schon entlassen?

Via Twitter und Google-News findet man einen Artikel der Berliner Morgenpost, in dem offenbar die Trennung von Hertha und Funkel berichtet wird. Dies geht aus dem Tweet, bzw. dem Ausschnitt von Google-News hervor. Der verlinkte Artikel existiert jedoch bei der Morgenpost nicht (mehr?). Zieht hier jemand seine vorschnelle Behauptung zurück, oder ist es endlich soweit, dass Funkel seinen Hut nehmen musste?

Update: Hier nun der aktualisierte und moderater ausfallende Artikel: Friedhelm Funkel steht vor der Entlassung

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  • Wer hat das geschrieben?

    Mein Name ist Enno: im Jahre 1982 geborener Berliner, Exil-Herthaner in Bielefeld und Bremen. Seit 2006 schreibe ich im Internet über Hertha BSC. (→mehr)

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24 Kommentare

  1. Am 14. März 2010 um 22:03 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Der Link beim Tweet ist nicht der richtige.

    • Enno Enno
      Am 14. März 2010 um 22:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Danke, ist korrigiert.

  2. Felix Felix
    Am 14. März 2010 um 22:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Gegenbauer hat eben im Sportplatz aufm RBB dementiert. Erscheinen wird es wahrscheinlich trotzdem in der morgigen Printausgabe, weils wohl schon gedruckt ist. Online haben sie es wahrscheinlich schon wieder runter genommen. Gegenbauer hat schon gleich mit einer Unterlassungsklage gedroht. :)

  3. Am 14. März 2010 um 23:16 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich spinne mal ein bißchen herum: Die Morgenpost berichtet von einer bevorstehenden Entlassung von Funkel. Also hat sie einen Informanten. Gegenbauer spricht von Unterlassungserklärung und Gegendarstellung. So etwas ist theoretisch das dämlichste, was man machen kann, wenn bestimmte Dinge eben nicht ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden sollen. Andererseits könnte das aber die Morgenpost zwingen, sich auf den Informanten zu beziehen, den sie wohl exklusiv hat. Niemand berichtete ja sonst davon. Also rudert sie zurück, um den Informanten zu schützen.

    Das ist wohl nur Gespinne, denn Gegenbauer machte auf mich zu null Prozent den Eindruck, dass er noch etwas beim Verein im Griff hätte. Ihm würde ich nicht auch nur eine mittelfristige Konzeption eines Sportvereins anvertrauen. Meine Meinung zu einem sagenhaft schwachen Interview des Präsidenten.

    Interessant auch wie zahm und verständnisvoll der Pressesprecher der Polizei im Beitrag des RBB war.

  4. Daniel
    Am 15. März 2010 um 00:27 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich hab noch ne ganze andere Theorie: Im Artikel wird ja erwähnt, dass es mit Funkel nicht weitergeht. Und auch, dass es nur noch keinen Nachfolger gebe. Ich glaube, dass das stimmt – allerdings erst nach dieser Saison. Die Print-Jungs von der Morgenpost haben den Artikel ins System geschrieben und die Onliner, die immer ne Schlagzeile brauchen, die gut klickt, haben die Stelle aus dem Text genommen, in der es darum geht, dass Funkel gehen muss. Dass das erst NACH der Saison gemeint war, wusste der Onliner vermutlich nicht.

    Wenn man den Text dann liest und sich die Überschrift wegdenkt (oder unbefangen an den mit der neuen Überschrift drangeht), dann wird da wirklich ein Schuh draus.

  5. Enno Enno
    Am 15. März 2010 um 08:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich war gestern zu müde, um den Artikel noch zu lesen. Das habe ich nun nachgeholt und denke, dass Daniel recht zu haben scheint. Da ist etwas mit der Überschrift und dem Aufhänger in der Online-Version deutlich daneben gegangen.

    Denn der Artikel ist ja alles andere als spektakulär. Es wird gesagt, dass Funkel nach der Saison gehen muss. Aber das ist doch für den Fall des Abstiegs überhaupt nichts neues. Schließlich hat Funkel – zu Recht – keinen Vertrag für die zweite Liga.

    Ich dachte, dass dort mehr hinter dem Artikel stehen würde. Entschuldigt die Aufregung.

  6. Harry Slongbo
    Am 15. März 2010 um 08:55 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich glaube wirklich, jetzt müssen wir in Berlin einen neuen Fußballverein gründen!

    Preetz darf weinen, er tut mir leid! Er hat, unterstützt und angetrieben vom ebenso fatal versagenden restlichen Management, zur Unzeit einen Posten übernommen, dem er sich nicht gewachsen gezeigt hat. Deswegen muss er jetzt gehen. Er hätte Favre unterstützen müssen, als dieser einen starken Mann hinter sich brauchte. Stattdessen hat er eine sich verklüngelnde Mannschaft nicht zur Raison gerufen (das wenigstens hätte Hoeness gekonnt!) und die vernichtenden Sparbeschlüsse des Sommers mitgetragen, die Auslöser und der wirkliche Grund für den Abstieg sind. Zu klären wird dabei auch sein: Wer holte Artur Wichniarek wirklich? Der Treppenwitz dabei: Das Geld wurde dann im Winter nachverschleudert. Hätte man vorher weitsichtiger gehandelt, wäre die Katastrophe so niemals eingetreten. Es zeigt sich auch, dass Favre ohne starken Mann im Hintergrund noch nicht BL-reif war. Er ar genial als Trainer, der beste für Hertha je, aber er konnte nicht mit Diven, mit Typen umgehen. Und die in Grüppchen zerfallende Mansnchaft hat mit Sicherheit in Teilen gegen ihn gearbeitet. Das hätten der Kapitän und der Manager verhindern müssen. Auch sie trifft in diesem Punkt unverrückbar die Schuld des Versagens. Nun, dieser mangelnde Umgang mit schwierigen Spielertypen bleibt aber zuletzt Favre anzukreiden. Dennoch hätt ermit einem starken Preetz und mehr Geld in der Hand die Vison fortgeführt. Diese Vision wurde mit seiner Entlassung und den die fußballerische Realität verkleugnenden Sparbeschlüssen geknickt. Es ist nicht bedauerlich, was passiert, es ist, im eigentlichen Sinne: selbstverschuldet. Jetzt hingegen ist der Zeitpunkt gekommen für einen Mann wie Dietmar Hopp, sich mit Geld und einer Vision im Berliner Fußball zu betätigen. Hertha und Union werden beide mittelfristig vergessen sein. Hertha hat seine sogenannte Tradition in dieser Saison verspielt. Und wie der Hertha-Geist nach der Niederlage gegen Nürnberg dunkel aus der Flasche kam, war ein zusätzliches Todeszeichen in BL1. Union wird sich trotz seiner teils großartigen und wegen seiner teils kleinkarierten Unterstützer, langfristig nicht weiter ins Geschäft bringen können. Beide Vereine sind in der 2. Liga noch gut aufgehoben. Berlin hingegen braucht einen andern Geist, sportlich, als Vorbild für die Jugend, als Stadt an der Spree, als Hauptstadt, als Weltstadt, als Stadt, in der wir leben wollen: ein neues Markenzeichen, einen neuen Geist im Berliner Fußball, einen neuen Fußballverein! Sein Schlachtruf: Aus Ost und West, aus Weiß und Braun, aus Homos, aus Heten, aus Männern und Frauen: Wir spielen Fußball, wir sind eine Macht. Die Spree durchströmt uns, Berlin uns lacht. Wir steh’n für die Stadt, die Stadt steht für uns! Berlin, Berlin, geboren im Sumpf – geworden zu Erde, zu unserer Welt. Berlin, Berlin, wo der Fußball uns alle zusammen hält.

    • Morix
      Am 15. März 2010 um 09:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

      also ich für meinen Teil werde keinen Retortenverein ala Hoffenheim unterstützen.

  7. Felix Felix
    Am 15. März 2010 um 09:25 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich denke Funkels Entlassung zum Saisonende ist eine absolute Pflicht und da gibt es auch nix zu diskutieren. Wahrscheinlich hatte die Morgenpost sogar recht, aber ich kann Hertha verstehen wenn sie das erst mal noch zurück halten wollen. Schließlich wird es sich nicht angenehm arbeiten lassen, wenn täglich nach neuen Wasserstandsmeldungen gefragt wird.

  8. dns
    Am 15. März 2010 um 10:09 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Die Sportsparte der WELT Online finde ich ebenfalls abstiegsbedroht, aber dieser Schlusssatz ist mal richtig gut und trifft es meines Erachtens auf den Kopf:

    Demnächst wird er wohl einen Nachfolger für Funkel suchen müssen. Der hatte sich noch nach dem Auslaufen kämpferisch gegeben: „Wir haben die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, weiter zu machen.“ Für manchen Fan von Hertha BSC war das eine Drohung.

    • Felix Felix
      Am 15. März 2010 um 10:40 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ähnliches ging mir auch durch den Kopf als ich die PK sah.. :)

  9. Am 15. März 2010 um 10:22 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Also mir ist eigentlich vollkommen egal, ob der Trainer jetzt gewechselt wird. Denn ich glaube nicht, dass es am Verlauf der restlichen Saison etwas ändern würde. Hauptsache er wird am Ende der Saison gewechselt.

    • Felix Felix
      Am 15. März 2010 um 10:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Ein früher Trainerwechsel könnte immerhin bewirken, dass der Wiederaufbau in Liga 2 durch den neuen Trainer schon früh geplant werden kann. Wenn er jetzt unter Wettkampfbedingungen die Spieler kennenlernen würde, wäre das ein Vorteil für die anstehende Transferperiode.

      • Am 15. März 2010 um 10:48 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Das hast du wohl Recht.

      • Kugelblitz
        Am 15. März 2010 um 17:47 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Macht doch überhaupt keinen Sinn. Warum sollte ein eventuell neuer Trainer die Spieler kennenlernen wenn diese eh im Sommer zu anderen Vereinen wechseln?
        Wäre nur wieder verbranntes Geld!

        • Felix Felix
          Am 15. März 2010 um 18:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Naja alle werden wohl nicht wechseln.

          Geld für einen neuen Trainer muss ohnehin ausgegeben werden.

  10. Am 15. März 2010 um 10:49 Uhr veröffentlicht | Permalink

    http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1275010/Die-wichtigsten-Fragen-zu-Hertha-BSC.html#reqRSS

    „Die Leihspieler […] werden zu ihren Stammklubs zurückkehren. Dagegen hat Artur Wichniarek angekündigt, gern auch in Liga zwei zu bleiben.“

    HILFE!

    • dns
      Am 15. März 2010 um 20:43 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das gibts doch garnicht. Irgendwann müssen wir doch mal den unteren Totpunkt erreicht haben. Aber neiiiin, jeder beschissene Tag setzt noch einen drauf. Hrmpf.

  11. Am 15. März 2010 um 22:01 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Für Hertha kann es nach der Niederlage gegen Nürnberg nur noch ein Motto geben „Scheiss drauf“ auf die verkorkste Saison. Jetzt heißt es, die restlichen Spiele noch einiger massen über die Bühne zu bringen und an die Leistung, vor allem 1. Halbzeit anzuknüpfen denn schlecht hat man ja nicht gespielt.
    Forever Hertha auch in der 2. Liga.

    • unionkommt
      Am 15. März 2010 um 22:26 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Das ist doch mal nen normaler Kommentar! Daumen hoch!

  12. enrasen
    Am 16. März 2010 um 10:05 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Nach 3 Tagen Schockstarre bleibe ich bei meinen ersten Gedanken am Samstag Abend:

    Warum sollte Hertha jetzt noch versuchen irgendwas zu erreichen in Liga 1? Spätestens jetzt müsste der Verein reagieren und einen neuen Trainer mit 2. Liga Erfahrung holen, der die Mannschaft sofort und ich meine sofort/umgehend umkrempelt. Jeder Spieler der einen auslaufenden Vertrag hat wird auf die Bank gesetzt (inkl. Drobny und Friedrich). Jeder wird in einem Einzelgespräch gefragt, ob er zu folgenden Bezügen in Liga 2 kicken will. Jeder der zögert kann sich einen Verein suchen und macht umgehend Platz für die 2te Garde und die Amateure. Burchert ins Tor und 6 Spiele weitere 1. Liga Erfahrung sammeln, genau wie die Amateure. Damit sie gleich merken, warum es sich lohnt nächste Saison aufzusteigen („Da will ich wieder hin, Bayern, Hamburg, Leverkusen, Wolfsburg, Dortmund“). Schmackhafter kann man es denen doch nicht machen. Zumal diese Chance in dieser Saison Flügel verleihen kann. Hunrige junge Eigengewächse.

    Und jetzt kommt mir bitte keiner mit Wettbewerbsverzerrung. Welcher Wettbewerb wird denn verzerrt, wenn Hertha weiter 0 (in Worten NULL) Punkte holt. Jetzt kann nur noch Erfahrung gesammelt werden und ein neuer Trainer sieht gleich woran er ist bei den Spielern, auf wen er bauen kann und wo Bedarf ist (überall). Übrigens würde ich Wichniarek behalten und um ihn die richtigen Zuspieler (und System) aufbauen. Für die 2. Liga ist er ein Guter, wenn das System auch auf ihn abgestimmt ist.

    Progonose: Aufstieg 2012/13.

    oder es kommt, wie es Lorenz Marhold vom Tagesspiegel heute morgen im Kommentar bei RadioEins erwartet: http://tinyurl.com/y8ggff3

    PS: Hahohe, auch in Liga 2, weil es unsere Hertha ist.

    • Am 16. März 2010 um 19:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

      @enrasen. Das ist aber der komplett falsche Schritt. Denn wenn es NOCH rechnerisch möglich ist, den Verbleib in der höchsten Liga zu schaffen, sollte man alles daran setzten dies zu tun, egal ob es aussichtslos ist. Erst wenn es mathematisch nicht mehr möglich ist kann man den von dir eingeschlagenen Weg gehen und Reserve Kicker einsetzten. Wie ich schon oben geschrieben habe, kann es für Hertha nur noch ein Motto geben „Scheiss drauf“. Kurz gesagt: In den restlichen Spielen befreit aufspielen und die großen Ärgern !

      • enrasen
        Am 17. März 2010 um 12:15 Uhr veröffentlicht | Permalink

        @Fan! Grundsätzlich sehe ich das natürlich auch so, aber zum befreit aufspielen passt das aktuelle Trainingsgebaren der Profis wohl schon mal gar nicht, wenn man der Presse glauben darf. Die Mannschaft, wie sie momentan aussieht rennt drauflos, acktert eine Halbzeit lang und wird nicht belohnt – OK, muss man hinnehmen, lässt sich offensichtlich nicht ändern. Aber wenn man sieht, dass innerhalb eines Spiels keinerlei Lerneffekt stattfindet, dann können auch andere spielen. Gegen Nürnberg habe ich nur noch gebrüllt „Hoch auf Gekas“. Der arme Kerl kann überhaupt keinen hohen Ball aus der Abwehr heraus im Kopfballduell gewinnen, gar behaupten. Aber immer wieder, ein ums andere Mal wurde er so versucht anzuspielen. Komplette 90 Minuten. Keinen einzigen Ball konnte er behaupten oder erobern. Funkel hat offenbar spätesten in der Halbzeit keinen darauf aufmerksam gemacht und es verboten „hoch auf Gekas“ zu spielen. Die Spieler selber haben es nicht erfasst, oder auch einfach nicht umsetzen können. Ich sehe keinerleit Varianz im Spiel oder Umsetzung von im Spiel erkannten (wenn es erkannt würde). Da können auch Amateure ran, denn die jetztigen Spieler haben es lange genug gezeigt, dass sie es nicht können.

        Warum sollten diese Spieler nun dafür prädestiniert sein, die noch mathematische Chance zu nutzen. Seit der Rückrunde haben sie sie nicht genutzt. Und die Situation war da noch „freier im Kopf“ zu sein.

        • Morix
          Am 17. März 2010 um 14:00 Uhr veröffentlicht | Permalink

          hoch auf Gekas war bereits gegen Hoffenheim das Motto unseres Mittelfelds und auch da konnte er kein Kopfballduell gewinnen. Wenn Funkel in Frankfurt und bei seinen anderen Stationen der richtige Mann war, hier war er es ganz sicher nicht.