ZuPo2010

In Zeiten des „modernen Fußballs“, in denen Stadien die Namen großer Versicherungskonzerne tragen, geht es in erster Linie um versichertes Spektakel. In Zeiten des „modernen Fußballs“ wird jedes Vorkommnis rund um den Fußball medienwirksam ausgeschlachtet. In Zeiten des „modernen Fußballs“ versucht jeder Beteiligte seinen Profit zu erwirtschaften. Es geht um massives Marketing, massenmediale Inszenierung und um Profit, Profit, Profit.

Da stellt sich doch die Frage, wer von den medienwirksam ausgeschlachteten Ausschreitungen in deutschen Stadion profitiert. Eine von vielen möglichen Antworten auf diese Frage lässt sich beispielsweise in einer geschickt lancierten „Pressemitteilung“ finden, die heute Mittag von fast allen großen und kleinen deutschen Sportportalen via dpa wortgleich, ohne redaktionelle und ohne kritische Bearbeitung veröffentlicht wurde, bspw. bei der SZ.

In dieser „Pressemitteilung“, die mir als reine Marketinginformation erscheint, darf Herr Rainer Taschner von der AAG Assekuranz weitschweifig über sein neuestes Versicherungsprodukt namens ZuPo2010 für Bundesliga-Vereine berichten. Sein Ziel: Er möchte die Dauerkartenbesitzer über die Vereine gegen Unfälle und Todesfälle während Heimspielen versichern. Dazu bietet er mit ZuPo2010 ein umfassendes Versicherungspaket für zahlungswillige und durch massenmediale Berichte eingeschüchterte Bundesligsten an, die sich Sorgen um die Unversehrtheit ihrer Dauerkartenbesitzer machen.

Zu der versicherungstechnischen Qualität des Produkts kann ich mangels fundierter Kenntnisse des Versicherungswesens wenig sagen. Jedenfalls klingen die Zahlen – wie immer, wenn man keine Zusammenhänge kennt – erst einmal beeindruckend:

Die Deckung A zahlt für die Hinterbliebenen-Versorgung 100 000 Euro, bei Invalidität 600 000 Euro.

Dazu lässt sich Taschner in seiner „Pressemitteilung“ auch noch herzerweichend zitieren, indem er ein Verständnis der Dauerkarteninhaber für Preiserhöhungen durch ZuPo2010 unterstellt, ohne diese Baheuptung allerdings zu belegen:

Ein Familienvater würde liebend gerne einen minimalen Aufpreis zwischen ein und drei Prozent zur Dauerkarte zahlen, um sicher sein zu können, dass seine Familie versorgt ist, wenn etwas Schlimmes passiert.

Das klingt für mich ja fast so, als würde der Familienvater jedes zweite Wochenende in den Bürgerkrieg ziehen. Die gesamte Pressemitteilung schwimmt auf der medialen Welle von Entrüstung, Panikmache und Endzeitstimmung. Im Unterschied zu anderen Medienberichten wird hier jedoch eine Lösung des Gewaltproblems suggeriert, die man in einem umfassenden Sicherheitspaket namens ZuPo2010 finden könnte.

Da denke ich: Was für eine ironische Wendung der gewalttätigen Vorkommnisse der letzten Monate! Statt sich inhaltlich umfassende Gedanken zu machen, wie man dem vielschichtigen Problem von Gewaltausbrüchen in deutschen Stadien begegnen könnte, wird hier aus der kritischen Lage flugs ein Geschäftsmodell. Frei nach dem Motto: Schlagt euch ruhig weiter die Köpfe ein. Solange ihr dabei gut versichert seid, brauchen wir uns alle nicht weiter sorgen!

Wenn ZuPo2010 die Lösung des „modernen Fußballs“ auf die aktuellen Gewaltphänomene sein soll, dann sollte man sich vielleicht genauso über „Geisterspiele“ freuen oder am besten gleich darüber nachdenken, sich eine andere Sportart zu suchen. Schach beispielsweise.

Mehr Informationen zu ZuPo2010 findet man auf der zugehörigen Webseite, die ich hier nicht aktiv verlinken werde: www.zupo2010.de

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13 Kommentare

  1. Heffer
    Am 17. März 2010 um 14:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Wo ist das Problem?
    Die mediale Ausschlachtung oder dass sich eine Versicherung erdreistet eine Versicherung anzubieten?

    „Wenn ZuPo2010 die Lösung des “modernen Fußballs” auf die aktuellen Gewaltphänomene sein soll…“

    Ist es nicht. Hat aber auch keiner behauptet.

  2. Am 17. März 2010 um 15:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, aber ich glaube auf Schalke ist es schon länger so, dass man beim Stadionbesuch durch die Viktoria versichert ist. Ich meine, das stünde so immer in der Stadionzeitung. Hab hier gerade leider keine rumliegen, um das nachzuprüfen…

    Das Problem einer solchen Versicherung sind steigende Eintrittspreise. Verängstigte Clubs lassen sich auf den Unsinn ein und geben die Kosten an die Ticketkäufer weiter. Pfllichtversicherung beim Stadionbesuch ist aber doch total albern. Wer solche Angst hat,soll entweder in Watte gepackt zuhause bleiben, oder sich privat ausreichend versichern…

  3. Am 17. März 2010 um 17:10 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das ist so absurd wie Forderungen von der DPolG oder GdP. Schon alleine sich damit zu befassen, ist zuviel.

    @phil ich glaube, Du unterschätzt die Klubführungen.

  4. Kugelblitz
    Am 17. März 2010 um 19:17 Uhr veröffentlicht | Permalink

    … Ein Leistungsanspruch besteht somit erst ab einen Invaliditätsgrad von 20%. …

    Von daher völlig uninteressant.

    Desweiteren sollte eigentlich jeder eine vernünftige Unfallversicherung haben. Dies sollte insbesondere für den obengenannten Familienvater gelten.

    • Kugelblitz
      Am 17. März 2010 um 21:53 Uhr veröffentlicht | Permalink

      … und ob ein Schlag mit einer Fahnenstange oder Faust überhaupt ein Fall für eine Unfallversicherung ist möchte ich mal stark bezweifeln.

  5. Mirko030
    Am 17. März 2010 um 19:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Jetzt mal ehrlich. Was habt ihr denn in Deutschland erwartet? Das man das Problem angeht und versucht eine vernüftige Lösung gegen Gewalt beim Fussball zu finden? Ich glaube da sind wir hier eindeutig im falschen Land.

    In Deutschland wird doch über alles erstmal ohne Ende ca 1-2 Wochen lang berichtet und zerredet. Dann kommen die Geschäftemacher und wollen den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen (wer es mit sich machen lässt). Hier sage ich nur als Beispiel Vogel- und Schweingrippe. Was war das für ein Theater in den Medien und in der Politik. Und was ist draus geworden. So gut wie garnichts. Es was alles wieder nur Panikmache. Wahrscheinlich auch noch von der Pharmaindustrie unterstützt. Und genau dasselbe passiert jetzt mit der Gewalt im Fussball. Eine Versicherung gegen die Gewalt. Das ich nicht lache. Wenn ein Verein solch eine Versicherung abschliesst und es wirklich mal zum Schadenfall kommen sollte, sind die Versicherungen doch die ersten die versuchen ohne Zahlungen aus der Sache zu kommen.

    Also für meinen Teil ist das ganze Theater wieder mal nur Panik mache. Sicher sollten solche Vorfälle nicht vorkommen, aber schaut euch doch mal die anderen Länder an. Da gibts doch jedes WE solche Vorkommnisse und wirklich interessieren tut es da leider keinen. Wenn es nach mir geht, sind hier keine Geschäftemacher gefragt, sondern zum einen wir Fans ‚(indem wir solche Gewaltausbrüche wenn möglich verhindern) oder die Politik und Polizei (durch härtere Strafen und eine bessere Koordination des Einsatzes).
    Vielleicht sollten die bereits vorhandenen Strafen auch erstmal ausgeschöpft werden (fehlt mir leider der Hintergrund zu den Strafmaßen) und nicht immer die Kindheit solcher Randalierer als Entschuldigung genommen werden.

    Ich habe da noch nen Vorschlag für die verfeindeten Hooligans und die Polizei. Richtet doch einfach ein paar Arenen ein, wo sich die Hooligans treffen können und sich dann gegenseitig die Köpfe einschlagen können. Natürlich alles unter Beobachtung der Polizei, damit es auch bei der Schlägerei zwischen den verfeindeten Gruppen bleibt. Und wenn die alle fertig sind, werden von der Polizei die Daten und Verletzungen aufgenommen und an die Krankenversicherungen weitergeleitet. Die verletzten Hooligans sollten dann die Behandlungen durch den Arzt aber zu 100% selbst tragen müssen (darum die Meldung an die Versicherung), damit kein Belastung der Allgemeinheit stattfindet.

    Ich denke das wäre irgendwann Abschreckung genug.

    • Felix Felix
      Am 18. März 2010 um 00:30 Uhr veröffentlicht | Permalink

      Härtere Strafen werden meiner Meinung nach herzlich wenig bewirken. Es war wirklich eine absolute Ausnahmesituation in der sich das ganze abgespielt hat. Der Spielverlauf und vor allem die Bedeutung des Spiels ist nichts alltägliches. Ich habe in 12 Jahren Hertha nur ein mal eine ähnlich existenzbedrohende Situation für den Verein erlebt, bei dem es wirklich um alles geht und – wo 90 Minuten über Abstieg oder Klassenerhalt entscheiden. Das war gegen 1860 München. Selbstverständlich ist das keine Rechtfertigung für Ausschreitungen, aber ein gutes Argument warum ein erhöhtes Strafmaß sowas nicht verhindern wird. Die Nerven lagen blank und da brannten einigen die Sicherungen durch. Ich glaube keiner der Platzstürmer hat in diesem Moment an Strafen gedacht. Das war einfach Emotion pur!

      Zum Thema Pharmaindustrie habe ich noch eine unfassbare Geschichte, die zwar überhaupt nicht zu Thema passt, aber trotzdem finde, dass jeder in Deutschland das gelesen haben sollte. Ich bin schockiert! http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,683761,00.html

      • dns
        Am 18. März 2010 um 12:42 Uhr veröffentlicht | Permalink

        Welcome to Babylon.

        Was kann man dagegen tun? Meine demokratische Wahlmöglichkeit habe ich genutzt und dennoch sitzt ein Rösler dort, wo er sitzt.

        Das Problem ist, die Masse (oder der Pöbel) wird niemals einen so langen Bericht lesen und verstehen, um sich zu empören. Da isses leichter, für die Mehrheit, zu hören: „Dieser oder jener fährt ein dickeres Auto als du und zahlt nichtmal dafür.“

        Nach solchen Artikeln wünsche ich mir immer, ich wär als Vollidiot auf die Welt gekommen und würde nix wissen, außer, dass am Morgen die Kuh gemolken werden muss…

        Aber ernsthaft. Wie kann man gegen so etwas vorgehen, wenn sowas erst hinterher öffentlich wird. Wie soll man Machtspiele verhindern, ohne selbst eine Macht zu sein. Wie kann man eine Macht werden, ohne die Spielregeln der Macht zu nutzen und am Ende selbst zu werden, was man verhindern wollte.

        Das einzige, was mir in diesem speziellen Fall einfällt um das Problem aus der Welt (zumindest der eigenen) zu schaffen, ist, als Asket (oder auch Assi) den ganzen Tag auf der Parkbank zu hocken.

        Was also, ganz ernsthaft gefragt, kann man derzeit mehr tun, als zu wählen und zu hoffen, dass man den kleineren der Betrüger und oder den ungeschickteren der Augenwischer erwischt hat? Und/Oder wie kann man verhindern, dass einzelne Interessengruppen mächtig werden und ihre Macht zum eigenen Vorteil (zur eigenen Überzeugung) nutzen?

      • Mirko030
        Am 18. März 2010 um 17:35 Uhr veröffentlicht | Permalink

        @Felix: Der Artikel ist wirklich gut und spiegelt das Bild unserer Gesellschaft dar. An die MAcht gelangen nur diejenigen, die entweder immer Amen und ja sagen oder sich auf Kosten anderer profilieren. Sehr euch doch einfach nur die Leute an, welche in den Aufsichtsräten und der Geschäftsführung sitzen. Womit wir wieder beim Thema Hertha sind:

        Hier muss nach dem Abstieg eindeutig mal wieder mehr Kompetenz und die Gremien. Es bringt doch nichts, wenn dort nur Menschen aus der Wirtschaft sitzen (und anscheinend keine Ahnung haben – siehe Herthas Schulden) und dann über sportliche Belange entscheiden.

        Ich bin zwar nicht wirklich ein Bayeranhänger, aber dieser Verein hat es meines Erachtens richtig gemacht. Dort sitzen in den entscheidenen Gremien Leute, die zum einen von Fussball eine Ahnung haben und es sitzen auch Leute, welche von den wirtschaftlichen Dingen eine Ahnung haben. Nur mit einer gesunden Mischung und vor allem mit Menschen, welche auch mal gegen den Chef Ihre Meinung äußern ist ein wirtschaftlicher und sportlicher Erfolg möglich. Hier erinnere ich mich gern an alte Zeiten, als Robert Schwan, den Herrn Hoeness auch mal zurechtgewiesen hat. Sicher hat er manchmal auch etwas zu emotional reagiert. Aber er hat seine Meinung vertreten und gesagt wenn etwas schief läuft. Der Herr Gegenbauer und sein Präsidium haben doch keine Ahnung, wie ein Verein geführt werden muss und was dafür alles getan werden muss und ordentlich und erfolgreich zu wirtschaften. Das ist meiner Ansicht nach im Moment das größte Problem von allen.

        @dns: Ich habe diesmal auch gewählt und auch noch völlig anders als normal. Leider ist es so, dass die Menschen sobald sie an der MAcht sind alles was Sie versprochen haben vollkommen vergessen und ausschliesslich Lobbyarbeit der oberen 10.000 oder der Konzerne betreiben. Schade aber das wird sich wohl nie ändern.

        • dns
          Am 18. März 2010 um 23:54 Uhr veröffentlicht | Permalink

          Ich wage mal zu bahaupten, man kommt garnicht so weit, zur Wahl zu stehen, wenn man nicht schon mindestens bis zum Hals im Hintern der finanzstarken Interessengruppen steckt. Oder glaubt wirklich jemand, dass der Rösler auf Grund seiner langjährigen Erfahrung, oder seiner Verdienste sein Amt bekam? ^^
          Ich hatte auch mal gehofft, dass die gelben wirklich was bewegten, wenn sie nur mal dürften, aber nunja, Karrierepolitiker. Überzeugungspolitiker findste maximal noch auf Gemeindeebene, in Ausnahmen auch noch auf Landesebene. Die erkennt man in der Regel daran, dass sie vor Ablauf der Amtszeit abgesäbelt werden, z.B. wegen lächerlich geringer Tankrechnungen.

  6. Heffer
    Am 18. März 2010 um 09:04 Uhr veröffentlicht | Permalink

    @ Felix:

    Welches Strafmaß halten Sie denn für sinnvoll?
    Ich würde zB diejenigen die was auch immer zum Zuschlagen in der hand gehabt haben und diejenigen die etwas kaputtgemacht haben, sowie – falls es sowas gab – die Anführer lebenslang aus den Stadien verbannen.

    wäre das zu hart?

  7. Felix Felix
    Am 18. März 2010 um 09:52 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Fünf Jahre Stadionverbot plus Anklage auf Sachbeschädigung sofern eine begangen wurde find‘ ich hart aber fair. ;)

    Wiederholungstäter gern auch lebenslang, aber ein Erstäter ist mit fünf Jahren doch auch schon genug gestraft. Das waren alles Kids oder junge Männer. Mit dem Alter kommt die Vernunft.

  8. Am 18. März 2010 um 12:33 Uhr veröffentlicht | Permalink

    Dieselbe Behandlung, dieselben Gesetze, dieselbe Bestrafung, wie sie für jede andere Art von Gewalt auch gilt: Prügeleien von Besoffenen auf dem Oktoberfest, Flaschenwürfe auf nem Punk-Konzert, Nazi-Hetzjagden auf Inder. Wer körperlich angreift, wird bestraft. Ob das in einem Fußballstadion stattfindet oder nicht, tut dermaßen nichts zur Sache, dass es eine Pracht ist.

    Was die Versicherung angeht: Ein Riesen-Geschäft! Wieviele Todesfälle gab es denn in den letzten – sagen wir – 10 Jahren durch kinderfressende Ultrà-Rowdies. Wieviele Stadionbesucher haben hingegen in den letzten – sagen wir – 10 Jahren dagegen das Stadion unversehrt wieder verlassen. Dann nehmen wir noch die Einnahmen aus – sagen wir – 1% der Dauerkarteneinnahmen und rechnen sie gegen X mal 100.000 EUR.

    Schuld ist nicht die Versicherung, die verhält sich ökonomisch richtig und maktkonform. Zuerst wird Hysterie erzeugt, dann wird an der Hysterie verdient. Vogelgrippe, Antiviren-Software, Nacktscanner, Anti-Hooligan-Versicherungen. Alles dasselbe.

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